Kein Weihnachten ohne Bücher! Teil 4

Wer einen Adventskranz besitzt, darf ab heute alle vier Kerzen anzünden. Bild: CCO pixabay

Morgen ist es endlich so weit: Heiligabend steht vor der Tür. In vielen Haushalten steht am 24. Dezember vormittags aber noch einiges an. Denn das Essen für die Weihnachtsfeiertage will vorbereitet, letzte Geschenke eingepackt und die Wohnung aufgeräumt und geputzt werden. Wer bis dahin, an den Feiertagen, oder zwischen den Jahren einen Moment der Ruhe findet, kann sich hier unsere fünf letzten Buchempfehlungen für die kalte Jahreszeit anschauen:
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Kein Weihnachten ohne Bücher! Teil 3

Der dritte Advent ist der vorletzte Sonntag der christlichen Adventszeit. Bild: CCO pixabay

So langsam wird es eng: Bis Weihnachten ist es nicht mehr weit. Die dritte Kerze am Adventskranz wird angezündet, mehr als die Hälfte der Türchen vom Adventskalender sind geöffnet und es werden letzte Runden über den Weihnachtsmarkt gedreht. In vielen Großstädten steht an diesem Wochenende außerdem die Vergrößerung des ökonomischen Gewinns auf dem Plan. Denn der dritte Advent bedeutet besonders in Nordrhein-Westfalen auch verkaufsoffener Sonntag. Für beide Seiten sicherlich von Vorteil: Die Unternehmen erzielen Profit, während all diejenigen, die bisher noch keine Zeit hatten, den freien Tag nutzen können, um Geschenke für das Fest zu kaufen oder anderweitige Weihnachtsbesorgungen zu erledigen. Verkaufsoffene Sonntage stellen sich daher besonders in der Adventszeit zu einem Phänomen des Konsumrauschs heraus. Es wird gekauft ohne Ende – aber was davon wird wirklich benötigt? Sicher, lang gehegte Wünsche wollen erfüllt werden. Wer in literarischer Hinsicht noch nicht weiß, was verschenkt werden könnte, findet hier die nächsten vier Buchempfehlungen aus unserer Redaktion – wie immer bunt gemischt!
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Dystopie aus der Petrischale – Eckhart Nickels Roman Hysteria

Die Himbeere als zentrales Motiv in Nickels Hysteria. Bild: CCO pixabay

Es beginnt harmlos: Sonderbar aussehende Himbeeren ziehen die Aufmerksamkeit des Protagonisten Bergheim auf sich. Ausgerechnet in der unscheinbaren heimischen Frucht sieht er mit Hilfe seiner bemerkenswerten Imagination unheilvolle Geschehnisse voraus.

Er sah grässliche Spinnenköpfe aus den Himbeeren herausspähen, das Wachstum des Fruchtfleisches, zuvor Beweis für die wunderbare Vermehrung der Natur, erschien ihm nun als gefährliches Wuchern, bösartige Fruchtzellen, die sich unentwegt teilten und der Welt feindlich entgegenwuchsen, um sie zu beherrschen und am Ende zu vernichten.

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Kein Weihnachten ohne Bücher! Teil 2

Die Hälfte ist um: In zwei Wochen ist die Adventszeit bereits vorbei. Bild: CCO pixabay

Der zweite Sonntag im Advent kündigt die Halbzeit an: In gut zwei Wochen ist er da, der heilige Abend. Hier und da werden noch kurzfristige Treffen vor dem Fest vereinbart, bedeuten die Feiertage für viele schließlich eine Fahrt in die Heimat zur Familie. Die Pläne, die vor einer Woche gemacht wurden, werden konkretisiert: Was soll es denn nun an den Feiertagen zu essen geben? Stehen die Absprachen mit den Verwandten und den Freund*innen? Wie teile ich mir die Tage bis Weihnachten jetzt noch ein, um alles zu schaffen, damit ich mich an Weihnachten entspannen kann? Für wen muss ich unbedingt noch ein Geschenk besorgen? Die Weihnachtsmärkte werden voller und in den Geschäften tummeln sich immer mehr Menschen, bepackt mit vielen Tüten. Ob sie wohl auch Bücher kaufen? Hier sind unsere nächsten vier Buchempfehlungen:
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Fundstück: Neue Möglichkeiten für Selfpublisher mit Story.one

Veröffentliche deine eigene Storys und Teile sie mir anderen. Story.one: Screenshot-Website.

Story.one ist die „Neue Freiheit des Schreibens und Duplizierens“ – doch was steckt dahinter? Das Konzept des Anbieters ermöglicht Selfpublisher ohne großen Aufwand ihre Geschichten zu veröffentlichen. Dabei liegt der Fokus auf sogenannten „Storys“, denn kein Text sollte länger sein als 2.500 Zeichen – für angehende Romanautoren etwas zu knapp bemessen. Aus zehn verfassten Storys kann ein Buch entstehen. Dies kann die Autoren für Freunde, Familie, Buchhandel oder nur sich selbst produzieren lassen. Nicht nur der Zugang zu einer möglichen Leserschaft soll geschaffen werden, sondern auch ein Austausch mit anderen Autoren, die sich mit ähnlichen Themen beschäftigen. Die Website ist übersichtlich gestaltet und ermöglicht jedem Zugang zu einer Autorenschaft. Hannes Steiner und Martin Blank gründeten diese Plattform, um all die Storys zu veröffentlichen, die im Verlag keinen Platz finden. Finanzielle Vergütung für die publizierten Storys, die auf einer wahren Begebenheit beruhen müssen, gibt es zunächst nicht. Erst wenn die UserInnen ein Buch fertig gestellt haben (welches aus zehn Storys besteht), können sie sich dafür entscheiden, das Buch auch im Handel anzubieten. Eine Veröffentlichung erfolgt als Hardcover. Die auf dieser Plattform entstandenen Bücher sind nie länger als 80 Seiten und werden on demand gedruckt.

Kein Weihnachten ohne Bücher! Teil 1

Der Adventskranz, ein schöner Brauch in der Vorweihnachtszeit. Bild: CCO pixabay

So langsam merkt man, dass sie da ist. Die Vorweihnachtszeit. Die Häuser sind mit weitaus mehr Lichtern als sonst geschmückt, im Supermarkt gibt es Unmengen an Schokolade und Plätzchen und auch die Weihnachtsmärkte laden mit ihren Buden zum Bummeln und Verweilen ein. Während für Kinder der Adventskalender erfunden worden ist, um die Wartezeit auf das wohl beliebteste Fest des Jahres zu erleichtern, sieht die Situation bei den Erwachsenen ganz anders aus. Adventszeit und freudiges Erwarten? Für diese Frage bleibt häufig keine Zeit. Kommen doch zu dem ganz normalen Alltagsstress unzählige Termine wie Weihnachtsfeiern, Weihnachtsmarktbesuche oder der Einkauf für das Festessen. Alles will gut geplant und organisiert sein. Von Gemütlichkeit und Ruhe ist in den vier Wochen vor Weihnachten kaum etwas zu spüren. Und dann müssen ja auch noch die Geschenke besorgt werden! Sehr beliebt sind Bücher. Und das nicht nur zum Verschenken. Viele freuen sich darauf, an den Weihnachtsfeiertagen endlich mal wieder ein gutes Buch in die Hand nehmen und lesen zu können. Wie schon in der Sommerausgabe hat sich die Digitur-Redaktion deshalb ihre persönlichen Empfehlungen für die kalte Jahreszeit überlegt.
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Autoren auf der Leinwand

Immer mehr Filme thematisieren das Leben von Autor*innen und erscheinen in den Kinos. Bild: CCO pixabay

Winterzeit ist Kinozeit. Nicht ohne Grund kommen im November und Dezember immer viele Filme in die Kinos. Dabei ist es oft der Fall, dass Bücher verfilmt werden oder Material für Spielfilme bilden. Man betrachte nur den zweiten Teil der Reihe Phantastische Tierwesen, der auf der wunderbaren Harry Potter-Welt von J. K. Rowling beruht.

Doch auch die Schriftteller*innen selbst werden gerne in Filmen thematisiert. So kommt ab dem 6. Dezember der Film Astrid in die deutschen Kinos. Nachdem Lindgrens Kinderklassiker wie Michel, Pippi Langstrumpf und Ronja Räubertochter bereits verfilmt wurden, illustriert dieser Film nun das Leben der berühmten schwedischen Kinderbuchautorin und betrachtet dabei vor allem auch ihre Schwierigkeiten als alleinerziehende Mutter.

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„Ich lese nicht mehr zur Unterhaltung“ – Poet in Residence Peter Stamm im Interview

Peter Stamm war letzte Woche Poet in Residence der Universität Duisburg-Essen. In drei Poetik-Vorlesungen sprach der Schweizer Autor über sein Schreiben und seine Arbeit als Schriftsteller. Einen besonderen Einblick konnte eine Gruppe von Studierenden in der Schreibwerkstatt bekommen. In diesem kleinen Rahmen sprach Peter Stamm mit den Digitur-Redakteuren Tim Rotthaus und Niklas Ruddigkeit.

Digitur: Herr Stamm, Sie sagen über sich selber zu einer Generation von Autor*innen zu gehören, die mehr Filme gesehen als Bücher gelesen hat. Wie kommen Sie zu so einer Einschätzung? Weiterlesen „„Ich lese nicht mehr zur Unterhaltung“ – Poet in Residence Peter Stamm im Interview“

Blinkist: Fast-Reading gegen den Alltagsstress?

Mithilfe der App Blinkist können wir in nur 15 Minuten ein seitenlanges Sachbuch lesen. Bild: Annika Vahle

„Mal sehen, ob wir das auch noch etwas komprimieren können.“ – Alles wird heutzutage bis zum Umfallen reduziert, um nicht nur Platz, sondern auch Zeit zu sparen. Möglichst viel Inhalt soll in möglichst kurzer Form wiedergegeben werden, damit noch mehr Raum für Neues geschaffen wird. Selbst das Heiligtum der Christen, die Bibel, ist bereits auf die wichtigsten Grundsätze zusammengefasst worden, um der Menschheit den Umgang damit zu erleichtern. Denn der Mensch im 21. Jahrhundert will viel und kriegt nicht genug. Ihm entgegen wirkt die Zeit, die ihn in seinem Drang nach Taten und Wissen einschränkt. Die App Blinkist schafft Abhilfe.

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Fundstück: Inger-Maria Mahlke erhält den Deutschen Buchpreis 2018

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels zeichnete Inger-Maria Mahlkes »Archipel« als den besten Roman des Jahres mit dem Deutschen Buchpreis 2018 aus. In »Archipel«, erschienen bei Rowohlt, schildert Mahlke das Leben drei sehr unterschiedlicher Familien auf Teneriffa. Das Besondere dabei: die Geschichte wird rückwärts von der Gegenwart bis ins Jahr 1919 erzählt. In ihrer Begründung lobte die Jury Mahlkes genaue und stimmige Erzählweise.

Vor allem aber sind es die schillernden Details, die diesen Roman zu einem eindrücklichen Ereignis machen.

Zur Jury des Deutschen Buchpreises gehörten dieses Jahr: Christoph Bartmann (Goethe-Institut Warschau), Luzia Braun (ZDF), Tanja Graf (Literaturhaus München), Paul Jandl (freier Kritiker), Uwe Kalkowski (Literaturblog »Kaffeehaussitzer«), Christine Lötscher (freie Kritikerin), Marianne Sax (Bücherladen Marianne Sax, Frauenfeld). Seit Einführung des Preises sind erstmals mehr Frauen als Männer unter den nominierten Autor*innen gewesen. Der mit 25.000 Euro dotierte Preis wird jedes Jahr zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse verliehen, von der Digitur noch ausführlich berichten wird.