Werbung à la Hollywood nun auch für Bücher

Bücher werden heute mit Filmen beworben. Bild: CCO pixabay

Der neue Hollywoodstreifen wird durch kurze Filmausschnitte und passende Musik beworben – warum also nicht auch der neue Roman? Trailer als appetitanregendes Werbemittel werden inzwischen nicht nur in Film und Fernsehen benutzt, sondern auch im Literaturbetrieb. Buchtrailer spielen eine immer größere Rolle im MarketingSie sollen insbesondere die junge Leserschaft ansprechen und zum Lesen und Kaufen des neuen – hoffentlich – Bestsellerromans bewegen.

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Storytelling zwischen Literatur und Wissenschaft

Storytelling in allen Lebensbereichen. Bild: CCO pixabay

Die Storytelling-Plattform, oder auch Self-Publisher-Plattform, Wattpad löst sich aus ihrer rein digitalen Erscheinungsform und wird darüber hinaus zu einem haptischen Verlag. Die kanadische Plattform umfasst 565 Millionen Storys, und erfreut sich an 70 Millionen Lesern und Leserinnen, wodurch die Erweiterung auf Wattpad Books fast unumgänglich erscheint. Der Erfolg der Storytelling-Plattform verdeutlicht, wie gefragt diese Art des Erzählens ist. Schon lange hat sie sich aus dem reinen Bereich des literarischen gelöst und sich in weitere Branchen etabliert. Weiterlesen „Storytelling zwischen Literatur und Wissenschaft“

Fundstück: Neue Möglichkeiten für Selfpublisher mit Story.one

Veröffentliche deine eigene Storys und Teile sie mir anderen. Story.one: Screenshot-Website.

Story.one ist die „Neue Freiheit des Schreibens und Duplizierens“ – doch was steckt dahinter? Das Konzept des Anbieters ermöglicht Selfpublisher ohne großen Aufwand ihre Geschichten zu veröffentlichen. Dabei liegt der Fokus auf sogenannten „Storys“, denn kein Text sollte länger sein als 2.500 Zeichen – für angehende Romanautoren etwas zu knapp bemessen. Aus zehn verfassten Storys kann ein Buch entstehen. Dies kann die Autoren für Freunde, Familie, Buchhandel oder nur sich selbst produzieren lassen. Nicht nur der Zugang zu einer möglichen Leserschaft soll geschaffen werden, sondern auch ein Austausch mit anderen Autoren, die sich mit ähnlichen Themen beschäftigen. Die Website ist übersichtlich gestaltet und ermöglicht jedem Zugang zu einer Autorenschaft. Hannes Steiner und Martin Blank gründeten diese Plattform, um all die Storys zu veröffentlichen, die im Verlag keinen Platz finden. Finanzielle Vergütung für die publizierten Storys, die auf einer wahren Begebenheit beruhen müssen, gibt es zunächst nicht. Erst wenn die UserInnen ein Buch fertig gestellt haben (welches aus zehn Storys besteht), können sie sich dafür entscheiden, das Buch auch im Handel anzubieten. Eine Veröffentlichung erfolgt als Hardcover. Die auf dieser Plattform entstandenen Bücher sind nie länger als 80 Seiten und werden on demand gedruckt.

Fundstück: BLOG(g)ST du schon?

Bloggen ist weitaus mehr als einfach nur Texte schreiben. Bild: CCO pixabay

BLOGST. Das ist das Netzwerk für alle Blogger*innen. Egal ob SEO, rechtliche Grundlagen, Bild- und Bildbearbeitung – bloggen hört sich wesentlich einfacher an, als es ist. In den von dem Netzwerk organisierten professionellen Workshops können Blogger*innen sich aber kreativ austoben und nebenbei auch andere Blogger*innen kennenlernen. Das Tolle: Bei der Themenwahl wird auf aktuelle Trends und Entwicklungen geachtet und nicht nur Grundlagen-, sondern auch Wissen für Fortgeschrittene vermittelt. Die Rolle von Social Media wie Instagram oder Facebook gehört natürlich auch dazu.

Neben den Workshops gibt es aber auch eine jährliche Konferenz. Diese bietet die Gelegenheit sich auszutauschen, Wissen mit anderen Teilnehmer*innen zu teilen und zu diskutieren. Was sind die Vor- und Nachteile von bestimmten Strategien? In Vorträgen und Workshops kann das herausgefunden werden. Eine Netzwerkstunde gehört ebenfalls dazu. Die diesjährige BLOGST Konferenz findet am 3. und 4. November in den Design Offices Dominium in Köln statt. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein seit mindestens sechs Monaten bestehender Blog.

Blinkist: Fast-Reading gegen den Alltagsstress?

Mithilfe der App Blinkist können wir in nur 15 Minuten ein seitenlanges Sachbuch lesen. Bild: Annika Vahle

„Mal sehen, ob wir das auch noch etwas komprimieren können.“ – Alles wird heutzutage bis zum Umfallen reduziert, um nicht nur Platz, sondern auch Zeit zu sparen. Möglichst viel Inhalt soll in möglichst kurzer Form wiedergegeben werden, damit noch mehr Raum für Neues geschaffen wird. Selbst das Heiligtum der Christen, die Bibel, ist bereits auf die wichtigsten Grundsätze zusammengefasst worden, um der Menschheit den Umgang damit zu erleichtern. Denn der Mensch im 21. Jahrhundert will viel und kriegt nicht genug. Ihm entgegen wirkt die Zeit, die ihn in seinem Drang nach Taten und Wissen einschränkt. Die App Blinkist schafft Abhilfe.

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Fundstück: Geistis Go Professional

Auf Senta Gekelers Blog „Geistis Go Professional“ erfährt man, wie man als Geisteswissenschaftlerin erfolgreich sein kann. Bild: CCO pixabay

Geiwis aufgepasst! In ihrem Blog „Geistis Go Professional“ berichtet die Berlinerin Senta Gekeler von ihren Erfahrungen als Geisteswissenschaftlerin. Es geht nicht nur darum, anderen Geiwis die Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt aufzuzeigen; man findet dort auch hilfreiche Tipps für das Studium. Wie finde ich ein gutes Thema für meine Haus- oder Abschlussarbeit? Auf welche Weise hilft mir das Pareto-Prinzip im Studium weiter? Diese und noch viele weitere Fragen beantwortet Senta Gekeler in ihren Beiträgen.

Neben den Texten über das Studium schreibt die Bloggerin auch über alles, was mit dem Thema Bewerbung zu tun hat. Denn die Literaturwissenschaftlerin hat nach ihrem Masterabschluss an der Universität Augsburg als Freelancerin gearbeitet und kennt somit die Berufsperspektiven, die uns Geiwis bevorstehen. Auf ihrem Blog „Geistis Go Professional“ hat sie auch ein Interview mit unserer Redakteurin Theresa veröffentlicht. Im Fokus des Beitrags steht unser theorie- und praxisbezogener Masterstudiengang Literatur- und Medienpraxis.

Cyberpoesie: Die Verbindung von Lyrik und Digitalisierung

Um digitale Poesie betreiben zu können, muss man auch Informatikkenntnisse haben. Bild: CCO pixabay

Wer schreibt, geht unweigerlich auch mit der Zeit. So verwundert es nicht, dass sich Dichter im Zeitalter der Digitalisierung die neuen technischen Möglichkeiten zunutze machen, um im lyrischen Bereich mit Sprache zu experimentieren. Das Ergebnis ist visuelle Poesie. Ein Genre, welches den Titel Cyberpoesie, digitale Poesie oder e-poetry trägt und noch relativ unerforscht ist.  Weiterlesen „Cyberpoesie: Die Verbindung von Lyrik und Digitalisierung“

Erfolg nach Rezept: Wie Reader Analytics die Bücherwelt verändert

Durch Leseranalytik kann man feststellen, was für ein Bücherwurm man ist. Bild: CC0 pixabay

Ziel eines jeden Autors und Verlages ist es, ein Buch zu schaffen, das niemand aus der Hand legen möchte. Zu erkennen, ob man einen zukünftigen Bestseller in den Händen hält, ist jedoch praktisch unmöglich. Wie wäre es also, wenn die Leser selbst entscheiden: Durch Leseranalytik ist es bereits möglich, Leseverhalten zu erfassen und genauestens zu analysieren. Welche Bücher werden gelesen? Welche verstauben in der virtuellen Bibliothek? An welchen Stellen wird die Lektüre unterbrochen oder sogar vorzeitig beendet? Diese Daten bieten Autoren und vor allem den Verlagen die Möglichkeit, ihre Bücher zu optimieren bzw. an den Publikumsgeschmack anzupassen. Das Interesse an Lesedaten ist groß. Versuche, eine Bestseller-DNA zu kreieren, gibt es immer wieder. Bieten Softwareergebnisse doch scheinbar die sichere Lösung, um herauszufinden, was die Leser wollen. Weiterlesen „Erfolg nach Rezept: Wie Reader Analytics die Bücherwelt verändert“

INSTAPOETS: RUPI KAUR & CO

Bild: CCO Julia Bergemann

War es vor einigen Jahren kaum noch möglich, mit Gedichtbänden erfolgreich zu sein, so wächst das Interesse junger Leute an Lyrik heutzutage immens. Es sind nicht mehr nur die altbekannten Backlist-Titel, die über die Ladentheke gehen – vielmehr haben sich Online-Kanäle wie Twitter oder Instagram zu Plattformen für die Verbreitung von (Dicht-)Kunst etabliert, die im besten Fall auch irgendwann in gedruckter Form erscheint. Die Netzwerke sind bestückt mit Poesie für ein Publikum jeder Altersklasse. Aktuell, weltoffen und voll von Emotionen, die LeserInnen abholen, mitreißen und die Möglichkeit zur Identifikation bieten.  Weiterlesen „INSTAPOETS: RUPI KAUR & CO“

„Das Internet macht die Welt besser“ – Ein Interview mit Kathrin Passig

Bild: Norman Posselt, www.normanposselt.com

Die poet in residence-Woche an der Universität Duisburg-Essen hat sich dem Ende geneigt und wir hatten das Glück, der Schriftstellerin und Trägerin des Ingeborg-Bachmann-Preises (2006) Kathrin Passig einige Fragen stellen zu dürfen. Besonders interessiert hat uns ihr Verhältnis zum Thema Arbeit, da die Vorträge aller vier Gäste unter diesem Themenschwerpunkt standen. So wurden beispielsweise Arbeitsweisen, Prokrastinationsstrategien und Ängste vor dem Schreiben enthüllt. Kathrin Passig selbst hat dies Anfang der Woche unter dem Hashtag #wirnennenesüberarbeitreden auf Twitter zusammengefasst.  Weiterlesen „„Das Internet macht die Welt besser“ – Ein Interview mit Kathrin Passig“