Fundstück: Bachmann-Preis auf neuem Level

Er gilt als einer der bekanntesten deutschsprachigen Literaturpreise: der Ingeborg-Bachmann-Preis. Bild: CCO Pixabay

Die Corona-Krise macht auch vor dem Ingeborg-Bachmann-Preis nicht Halt. Aus diesem Grund finden die 44. Tage der deutschsprachigen Literatur vom 17. bis 21. Juni digital per Streaming statt. Der ORF, 3sat und Deutschlandfunk präsentieren zudem Sondersendungen zur Veranstaltung im Fernsehen. Für die Zuschauer*innen wird es dieses Jahr besonders interessant. Denn die siebenköpfige Jury diskutiert aufgrund der momentanen Situation live über die Texte. Dazu wurden Kameraanlagen in den Arbeitszimmern der Jurymitglieder installiert und die Lesungen der 14 Autor*innen (sieben kommen aus Deutschland, fünf aus Österreich und zwei aus der Schweiz) vorab aufgezeichnet. Die Autorin und Kolumnistin Julya Rabinowich sowie der Journalist und Kritiker Heinz Sichrovsky unterstützen Moderator Christian Ankowitsch als Kommentatoren. Die Rede (Titel: „Dürfen Schwarze Blumen malen“) zum Startschuss am 17. Juni hält die Siegerin von 2016, Sharon Dodua Otoo. Am Sonntag (21. Juni) wird schließlich der*die Preisträger*in im Rahmen einer Schlussdiskussion verkündet.

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Annika Vahle

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