Fundstück: #LitcampBN17

Pre­mie­re am 8. April: Das Lite­ra­tur­camp in Bonn. Bild: http://literaturcampnrw.de/literaturcamp-nrwbonn/

Wie kommt mein Roman etc. zum Ver­lag oder den Lese­rin­nen und Lesern? Wie publi­zie­re ich – als Self­pu­blis­her in einem Lite­ra­tur­blog? Wird Print eher gele­sen als das E-Book? Ist die Zukunft des Buches eher digi­tal oder tra­di­tio­nell?“ Fra­gen über Fra­gen, die am heu­ti­gen Sams­tag, 8. April 2017, beant­wor­tet wer­den: Zum ers­ten Mal fin­det in Bonn das Lite­ra­tur­camp statt, wo ganz all­ge­mein über Lite­ra­tur dis­ku­tiert wird. Buch­lieb­ha­be­rIn­nen, Auto­rIn­nen, Blog­ge­rIn­nen und alle, die mit der Bran­che zu tun haben, kön­nen hier ihre eige­nen Tex­te vor­stel­len, Ide­en aus­tau­schen oder in Dis­kus­sio­nen Ant­wor­ten auf schon lan­ge gestell­te Fra­gen fin­den. In Koope­ra­ti­on mit der Volks­hoch­schu­le Bonn haben die ehren­amt­li­chen Orga­ni­sa­to­rin­nen Chris­ti­ne Krauß (Auto­rin), Ute Lan­ge (Jour­na­lis­tin) und Ursu­la Fuchs (Lei­te­rin des Refe­rats Infor­ma­ti­on der Bevöl­ke­rung, Selbst­schutz und Selbst­hil­fe) das Bar­Camp in den Räu­men der VHS Bonn ins Leben geru­fen. Tickets konn­ten im Vor­feld erwor­ben wer­den, ein spon­ta­nes Vor­bei­schau­en ist lei­der nicht mög­li­ch.
Die Digitur-Redaktion wünscht gutes Gelin­gen für die Pre­mie­re!

Fundstück: Die zweite future!publish steht bevor

futurepublish.berlin

futurepublish.berlin

Nach dem vol­len Erfolg im letz­ten Jahr mit knapp 300 Besu­chern geht die future!publish nun in die zwei­te Run­de. Am 26. und 27. Janu­ar 2017 ist es so weit: Auf dem Kon­gress in der Ura­nia Ber­lin wird erneut unter dem Mot­to „Mind­flow – Work­flow – Net­wor­king” ein Bli­ck in die Zukunft des Publi­zie­rens gewagt. The­men­schwer­punk­te des dies­jäh­ri­gen Pro­gramms sind das elek­tro­ni­sche Publi­zie­ren sowie inno­va­ti­ve Marketing- und Ver­kaufs­stra­te­gi­en. Auch ein Bli­ck in den Blog lohnt sich, denn hier wer­den unter ande­rem die Refe­ren­tin­nen und Refe­ren­ten vor­ge­stellt.

E-Books verschenken?

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Ein E-Book lässt sich schwer ver­pa­cken, Foto: Pixabay

Bücher gehö­ren nach wie vor zu den belieb­tes­ten Geschen­ken unter dem Weih­nachts­baum. Laut einer Umfra­ge bele­gen sie den ers­ten Platz, wenn es um die Weih­nachts­ein­käu­fe 2016 geht. Dem­nach über­le­gen 38 % der Deut­schen in die­sem Jahr ein Buch zu ver­schen­ken. Damit sind sie sogar belieb­ter als Spiel­wa­ren. Eine Anga­be dazu, wel­chen Anteil E-Books in die­ser Unter­su­chung ein­neh­men, gibt es nicht. Es lässt sich jedoch ver­mu­ten, dass die­ser nicht son­der­li­ch groß ist, denn so prak­ti­sch E-Books auch sein mögen, sie zu ver­schen­ken gestal­tet sich bis­her eher schwie­rig. Doch wor­an liegt das eigent­li­ch? Wei­ter­le­sen

Im Interview mit „Byte the Book” Gründerin Justine Solomons

Schrift­stel­ler, Ver­la­ge und Leser zusam­men­füh­ren – Das ist der Grund­ge­dan­ke hin­ter „Byte the Book”. 2011 grün­de­te die Bri­tin Jus­ti­ne Solo­mons das Netz­werk, das im digi­ta­len Zeit­al­ter welt­weit zwi­schen ver­schie­de­nen Akteu­ren der Ver­lags­bran­che ver­mit­teln soll. Im Inter­view auf der „Electric Book Fair 2016″ berich­tet Sie über die Unter­schie­de zwi­schen dem bri­ti­schen und dem deut­schen E-Book-Markt und der zen­tra­len Rol­le von Ver­net­zung außer­halb von Soci­al Media in Zei­ten der Digi­ta­li­sie­rung.

Ein Bei­trag von Aile­en Sing­hof und Johan­na Böhn­ke

Fundstück: Neues Bildungsmedienportal Lernando

Lernando - das neue Bildungsmedienportal. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/117296 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Westermann Gruppe"

Ler­nan­do — das neue Bil­dungs­me­di­en­por­tal. Wei­te­rer Text über ots und www.presseportal.de/nr/117296, Quel­le: „obs/Westermann Grup­pe”

Immer mehr Schü­ler spa­ren sich den Weg zur Buch­hand­lung – per Maus­kli­ck zu bestel­len ist schließ­li­ch beque­mer. Das neue Por­tal für Bil­dungs­me­di­en, Ler­nan­do, erleich­tert die­sen Schritt durch ziel­grup­pen­ge­rech­te Such- und Fil­ter­mög­lich­kei­ten nun zusätz­li­ch und bie­tet Schü­lern sowie Eltern und Leh­rern die Mög­lich­keit – unter einer gro­ßen Aus­wahl von rund 50.000 Pro­duk­ten aller wich­ti­gen Bil­dungs­me­di­en­ver­la­ge – schnell und unkom­pli­ziert das gewünsch­te Buch zu fin­den und bequem von zuhau­se aus zu bestel­len. Der Shop der Wes­ter­mann Grup­pe ist seit die­sem Diens­tag, den 09.08.2016, online. Zusätz­li­ch beinhal­tet Ler­nan­do ein Maga­zin rund um das The­ma Erzie­hung und Bil­dung. Doch bei die­sem Ange­bot soll es nicht blei­ben: Der Shop soll zu einem Full-Service-Portal wer­den und die gesam­te Pro­dukt­pa­let­te des Schul­zu­be­hörs abde­cken. Dies sind jedoch kei­ne guten Nach­rich­ten für den sta­tio­nä­ren Buch­han­del, der zu gro­ßen Tei­len auch von dem Ver­kauf von Schul­lek­tü­re und –zube­hör lebt. Bei aller Bequem­lich­keit soll­te man also auch ab und zu über einen Besu­ch im klei­nen Buch­la­den um die Ecke nach­den­ken.

Fundstück: Hörspielfiguren „Tonies”

Tonies bei Instagram

Die Tonies sind bereits in den sozia­len Medi­en zu fin­den. — Foto:  CC BY-SA 4.0 Jana Leon­hardt

Kin­der mit Lite­ra­tur ver­traut machen. Wie gin­ge das bes­ser als mit dem Vor­le­sen von Geschich­ten? Doch manch­mal fehlt Eltern die Zeit, um mit dem Nach­wuchs und mit Hil­fe von Büchern in eine Phan­ta­sie­welt ein­zu­tau­chen, span­nen­de Aben­teu­er zu erle­ben oder auf Ent­de­ckungs­rei­se im Mär­chen­wald zu gehen. Eine Alter­na­ti­ve zu Hör­spie­len auf CD oder gar per App bie­tet bereits Living­Kids­Books. Nun gibt es — bzw. ab Sep­tem­ber im Han­del — eine wei­te­re Mög­lich­keit für Kin­der, Hör­spie­le zu nut­zen.   Tonies! Das ist eine Kom­bi­na­ti­on aus Spiel­zeug und Hör­spiel. Auf die Idee kamen Patric Faß­ben­der und Mar­cus Stahl. Aber was gen­au sind Tonies? Es han­delt sich um eine Box, auf die ver­schie­de­ne Spiel­fi­gu­ren (Olchis oder bei­spiels­wei­se das Sams) gestellt wer­den kön­nen. Je nach Figur beginnt dann das ent­spre­chen­de Hör­spiel. Das funk­tio­niert durch near field com­mu­ni­ca­ti­on, kurz NFC. Wenn die Klei­nen kei­ne Lust mehr auf Geschichten-Vorlesen haben, dann kön­nen sie kur­zer­hand die Figur als Spiel­zeug nut­zen. Die Erfin­der bezeich­nen die Tonies auch als Hör­spiel­fi­gu­ren — was die Idee dahin­ter gut auf den Punkt bringt.

future!publish 2016 — Im Interview mit Falko Löffler

Digi­ta­li­sie­rung — ein The­ma, das von der Buch­bran­che lan­ge mit Schre­cken beob­ach­tet und wei­test­ge­hend igno­riert wur­de. Ande­re Wirt­schafts­zwei­ge fan­den einen bes­se­ren Weg, moder­ne Tech­ni­ken von Beginn an für ihre Zwecke frucht­bar zu machen — allen vor­an die Com­pu­ter­spiel­bran­che. Auf der future!publish Ende Janu­ar spra­chen wir mit Fal­ko Löff­ler, wel­cher als Autor und Computerspiel-Übersetzer in bei­den Bran­chen zuhau­se ist. Der stu­dier­te Ger­ma­nist und Medi­en­wis­sen­schaft­ler erklär­te uns, wie der Buch­han­del den digi­ta­len Wan­del meis­tern und was er dabei von der Com­pu­ter­spiel­bran­che ler­nen kann.

Fundstück: 13. Book’n’Ball-Cup in Köln

Passend zur Fußball-EM findet am 11. Juni der Book'n'Ball-Cup statt, Bild: CC BY-SA 4.0 Carolin Terhorst

Pas­send zur Fußball-EM fin­det am 11. Juni der Book’n’Ball-Cup statt, Bild: CC BY-SA 4.0 Caro­lin Ter­hor­st

Fuß­ball und Bücher? Wie passt das denn zusam­men?”, wer­den sich eini­ge sicher­li­ch fra­gen. Zuge­ge­ben: Die Kom­bi­na­ti­on ist eher unge­wöhn­li­ch, doch der Book’n’Ball-Cup fin­det in die­sem Jahr schon zum 13. Mal statt.

Pas­send zum Start der Fußball-Europameisterschaft in Frank­reich ver­an­stal­ten die bei­den Köl­ner Ver­la­ge Kie­pen­heu­er & Wit­sch und Bas­tei Lüb­be am 11. Juni 2016 auf den Jahn-Wiesen hin­ter dem Sta­di­on des 1. FC Köln das Klein­feld­tur­nier. Bis zum 30. April kön­nen sich Mit­glie­der aus der Buch­bran­che anmel­den, ob Ver­le­ger oder Buch­händ­ler, Haupt­sa­che fuß­ball­be­geis­tert, denn bei der „Inof­fi­zi­el­len Deut­schen Fußball-Meisterschaft der Buch­hand­lun­gen und Ver­la­ge” geht es haupt­säch­li­ch um Spaß.

Alle wei­te­ren Infor­ma­tio­nen gibt es bei Esther Mada­ler (esther.madaler@luebbe.de) oder Rein­hold Jop­pich (reinhold.joppich@t-online.de).

Fundstück: Leipziger Buchmesse 2016

Vom 17. - 20. März findet die Leipziger Buchmesse 2016 statt

Vom 17. — 20. März kön­nen Lite­ra­tur­fans auf der Leip­zi­ger Buch­mes­se wie­der ihren Ido­len lau­schen CC-BY-NC-SA 4.0 Sab­rina Jaehn

Ab mor­gen ist es wie­der so weit — die Leip­zi­ger Buch­mes­se öff­net ihre Pfor­t­en. Vier Tage lang kön­nen Besu­cher hier in die bun­te Welt der Lite­ra­tur ein­tau­chen. Im Rah­men der bereits 25. Aus­ga­be des Lese­fes­tes „Leip­zig liest” geben Auto­ren auf dem Mes­se­ge­län­de sowie an über 350 Orten in der gan­zen Stadt Kost­pro­ben ihrer Wer­ke. Ver­le­ger prä­sen­tie­ren auf der Mes­se ihre Neu­erschei­nun­gen und auf der „Manga-Comic-Con” erwa­chen Figu­ren aus Fan­ta­sy­wel­ten sogar zum Leben. Dar­über hin­aus wird der Preis der Leip­zi­ger Buch­mes­se 2016 ver­lie­hen. Am 17. März ver­kün­det die Fach­ju­ry ihr Urteil und zeich­net jeweils einen der ins­ge­samt 15 Nomi­nier­ten in den Kate­go­ri­en Bel­le­tris­tik, Sachbuch/Essayistik und Über­set­zung aus.

Mit „Neu­land 2.0” wird in die­sem Jahr auch erst­mals Star­tups der Buch- und Medi­en­bran­che eine Platt­form gebo­ten. Jun­ge Unter­neh­men stel­len am 18. und 19. März ihre Ide­en und Ent­wick­lun­gen vor und stel­len sich dem Urteil der Besu­cher. Mit dabei sind u.a. der digi­ta­le Ser­vice „Blin­kist”, die Online-Plattform „lituro” sowie die bereits von Digi­tur vor­ge­stell­te App „Pape­go”. Aber auch an die Blog­ger haben die Ver­an­stal­ter der Leip­zi­ger Buch­mes­se gedacht: So fin­det mit „buchmesse:blogger ses­si­ons 16” die ers­te Blog­ger­kon­fernz statt und eine Loun­ge steht den Blog­gern zur Ver­fü­gung. Da darf Digi­tur natür­li­ch nicht feh­len: Unse­re Redak­teu­rin­nen Aile­en Sing­hof, Kris­ti­na Pet­zold und Vanes­sa Hell­wig sind vor Ort und wer­den von der Leip­zi­ger Buch­mes­se 2016 berich­ten.

Fundstück: future!publish

Foto: Sina Adam

Foto: Sina Adam

Ein Bli­ck in die Zukunft. Zumin­dest in die Zukunft des Publi­zie­rens. Das ist die Idee von future!publish. Der Kon­gress fin­det erst­mals am 28. und 29. Janu­ar 2016 in Ber­lin statt. Es geht ums Ver­le­gen und ums Ver­kau­fen. Und um den Aus­tau­sch. So sind ver­schie­de­ne Refe­ren­tIn­nen vor Ort, die Pro­jek­te vor­stel­len oder Pro­zes­se hin­ter­fra­gen. Cas­par Arms­ter spricht über sein E-Book-Projekt für Kin­der und Jugend­li­che, Buch­lich­ter, Til­mann Rammstedt stellt sei­nen Fort­set­zungs­ro­man #mor­gen­mehr vor, Tho­mas Ern­st fragt nach Erlös­mo­del­len digi­ta­ler Lite­ra­tur und Chris­to­ph Blä­si wirft einen Bli­ck in die Zukunft des wis­sen­schaft­li­chen Publi­zie­rens. future!publish möch­te dem Mot­to ‚Mind­flow – Work­flow – Net­wor­king‘ fol­gen und sich als Treff­punkt für die Buch­bran­che eta­blie­ren. Natür­li­ch ist auch Digi­tur vor Ort und twit­tert live vom Kon­gress.