Fundstück: Neues Netzwerk der Literatur

Das Netzwerk plant viele Veranstaltungen rund um die Literatur im Ruhrgebiet. Bild: CCO pixabay

In der vergangenen Woche hat sich im Essener Kulturzentrum Grend ein Netzwerk für literarische Akteure im und aus dem Ruhrgebiet gegründet. Es umfasst momentan 30 Stiftungen, Festivals und Einrichtung aus dem Ruhrgebiet wie beispielsweise das Bochumer Krimiarchiv, das Westfälische Literaturbüro in Unna oder das Dortmunder Fritz-Hüser-Institut.

Das Netzwerk bietet einerseits einen Austausch der verschiedenen Akteure und möchte andererseits die literarische Szene innerhalb des Ruhrgebiets sichtbar und öffentlich machen. Hierfür sollen unter anderem ein gemeinsames Dachmarketing eingerichtet, aber auch verschiedene Veranstaltungen im Ruhrgebiet organisiert werden. Das Netzwerk möchte dabei kontinuierlich wachsen.

Fundstück: Ein Buchladen, der zum Verweilen einlädt

Der neue Buchladen von Correctiv in Essen. Bild: Niklas Ruddigkeit

Schmökern, stöbern, diskutieren – und das alles bei einem guten Kaffee. Dafür gibt es seit Ende Januar einen neuen Treffpunkt mitten in der Essener Innenstadt. Keine fünf Minuten vom Essener Hauptbahnhof entfernt, hat das gemeinnützige Recherchezentrum Correctiv einen Buchladen eröffnet. Dieser soll – anders als gewöhnliche Buchläden – zur Ideenschmiede, zum Ort des Austauschs und der Begegnung werden.

Daher finden im Buchladen regelmäßig verschiedene Veranstaltungen statt. Von Lesungen über Diskussionen bis hin zu Schreib-Workshops. So wurde der Laden mit einer Lesung des neuen Correctiv-Chefredakteurs Oliver Schröm und seines Co-Autors Niklas Schenck über die deutsche „Krebs-Mafia“ eröffnet. In den kommenden Wochen wird Can Dündar anlässlich einer Veranstaltung von Özgürüz , der türkischsprachigen Redaktion von Correctiv, in Essen erwartet.

Der Buchladen befindet sich in der Akazienallee 8-10 und hat montags bis freitags von 10-18.30 Uhr geöffnet. Samstags, „falls einer da ist“. So steht es an der Tür.