Fundstück: Die interaktive Leseprobe

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Ein Bei­spiel aus „Ich gebe dir die Son­ne” Bild: http://read-n-go.de/ich-gebe-dir-die-sonne/vorhang-auf/

90 % der Jugend­li­chen benut­zen täg­li­ch ihr Smart­pho­ne. Das Leben fin­det online statt. Gedruck­te Lese­pro­ben lesen, die man als Bei­la­ge in irgend­ei­ner Zei­tung fin­det? Lie­ber nicht! Die Ran­dom Hou­se Ver­la­ge cbj und cbt ver­spre­chen Abwechs­lung. Mit Read ’n’ Go, der inter­ak­ti­ven Lese­pro­be.
Die jugend­li­che Ziel­grup­pe soll durch ani­mier­te Text­pas­sa­gen, Cliff­han­ger und star­ke Bil­der emo­tio­nal ange­spro­chen wer­den und vor allem den Spaß am Lesen neu ent­de­cken. Dabei sind die Lese­pro­ben nicht nur inter­ak­tiv, son­dern auch jeder­zeit über’s Smart­pho­ne abruf­bar. Sie kön­nen direkt mit Freun­den über Face­book, Ins­ta­gram und Snap­chat geteilt wer­den. Der Inhalt der Lese­pro­ben wur­de von cbj und cbt gemein­sam erar­bei­tet und kann sich sehen las­sen! Neu­gie­rig gewor­den? Jay Ashers „Dein Leuch­ten“ und Jan­dy Nel­sons „Ich gebe dir die Son­ne“ sind nur zwei Lese­pro­ben, die zur­zeit zur Ver­fü­gung ste­hen.

Fundstück: Kostenlos lesen mit mediaspot

Kostenlos lesen im Café

Beim gemüt­li­chen Früh­stück im Café auf dem Han­dy das Lieb­lings­ma­ga­zin „durch­blät­tern”. Foto: Pexels

Vor Kur­zem berich­te­te Digi­tur bereits über das Free Rea­ding Zone Modell in Kroa­ti­en. Eine ganz ähn­li­che Idee wird nun auch in Ber­lin umge­setzt. Aller­dings wer­den den Lesern hier nicht in ers­ter Linie Bücher, son­dern vor allem Maga­zi­ne kos­ten­los ange­bo­ten. Dabei sind unter ande­rem der Stern und die Neon. Die digi­ta­len Inhal­te kön­nen über die mediaspot-App an teil­neh­men­den Orten völ­lig kos­ten­frei gele­sen wer­den. Aktu­ell zäh­len dazu vor allem Rei­se­bus­se und Cafés, aber auch Frei­bä­der und Auto­häu­ser bie­ten sich als Free Rea­ding Zone an. Wir hof­fen, dass sich die­ses Modell noch wei­ter ver­brei­tet und bald deutsch­land­weit ver­füg­bar ist!

Kroatien als erste Free Reading Zone der Welt und wieso das Vorhaben scheiterte

Für die Welt der digitalen Bücher: das Logo der App Croatia reads

Die Men­schen mehr zum Lesen bewe­gen: Das will die App „Croa­tia Reads” in den Free Rea­ding Zones errei­chen. Foto: facebook.com/croatiareads (off­line)

Mati­ja stu­diert Ger­ma­nis­tik im sechs­ten Semes­ter an der Uni­ver­si­tät Zagreb. Wie alle Stu­den­ten sei­nes Fachs muss er nicht nur zahl­rei­che Fach­bü­cher lesen, son­dern auch vie­le Roma­ne, Dra­men und Gedich­te. In Kroa­ti­en kann das zu einem Pro­blem wer­den, denn die Uni­bi­blio­the­ken sind nicht so gut aus­ge­stat­tet, die Löh­ne für Stu­den­ten­jobs nied­rig und die Bücher im Buch­han­del somit teu­er. Vor allem ist auch das Ange­bot an fremd­spra­chi­ger Lite­ra­tur auf dem Markt eher klein. Ein Licht­bli­ck am Hori­zont war für Mati­ja der 6. Dezem­ber 2016: Kroa­ti­en wur­de zur ers­ten Free Rea­ding Zone (FREZ) der Welt! Wei­ter­le­sen

E-Books verschenken?

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Ein E-Book lässt sich schwer ver­pa­cken, Foto: Pixabay

Bücher gehö­ren nach wie vor zu den belieb­tes­ten Geschen­ken unter dem Weih­nachts­baum. Laut einer Umfra­ge bele­gen sie den ers­ten Platz, wenn es um die Weih­nachts­ein­käu­fe 2016 geht. Dem­nach über­le­gen 38 % der Deut­schen in die­sem Jahr ein Buch zu ver­schen­ken. Damit sind sie sogar belieb­ter als Spiel­wa­ren. Eine Anga­be dazu, wel­chen Anteil E-Books in die­ser Unter­su­chung ein­neh­men, gibt es nicht. Es lässt sich jedoch ver­mu­ten, dass die­ser nicht son­der­li­ch groß ist, denn so prak­ti­sch E-Books auch sein mögen, sie zu ver­schen­ken gestal­tet sich bis­her eher schwie­rig. Doch wor­an liegt das eigent­li­ch? Wei­ter­le­sen

Nie mehr mit dem Aktenordner ins Seminar!

Das Wachstum von Online-Semesterapparaten an der Universität Duisburg-Essen (Auszug aus einer Präsentation von Frank Lützenkirchen, siehe auch: http://duepublico.uni-duisburg-essen.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-42222/Workshop52a2016-10-12LuetzenkirchenSemesterapparate.pdf).

Das Wachs­tum von Online-Semesterapparaten an der Uni­ver­si­tät Duisburg-Essen (Aus­zug aus einer Prä­sen­ta­ti­on von Frank Lüt­zen­kir­chen, sie­he: http://duepublico.uni-duisburg-essen.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-42222/Workshop52a 2016–10-12LuetzenkirchenSemesterapparate.pdf).

Dass die Digi­ta­li­sie­rung bes­se­re Arbeits- und Erkennt­nis­pro­zes­se in der wis­sen­schaft­li­chen For­schung und Leh­re ermög­licht, dürf­te Kon­sens unter den „Digitur“-LeserInnen sein – und dazu gehö­ren auch dyna­mi­sche Online-Semester- appa­ra­te. Zugleich pro­gnos­ti­ziert der Prä­si­dent der Hoch­schul­rek­to­ren­kon­fe­renz, Prof. Dr. Hor­st Hipp­ler, dass bald „die für ein moder­nes Stu­di­um unver­zicht­ba­re digi­ta­le Bereit­stel­lung von Tex­ten schmerz­haft ein­ge­schränkt wird.“ Wie kann das sein? Und was kann man gegen die­se Ent­wick­lung unter­neh­men? Wei­ter­le­sen

Fundstück: Ingeborg Bachmann digital

Bachmann Porträt am Musil-Literaturhaus in Klagenfurt. Künstler: Jef Aerosol. CC BY-NCSA 4.0 Katharina Graef

Bach­mann Por­trät am Musil-Literaturhaus in Kla­gen­furt. Künst­ler: Jef Aero­sol. CC BY-NC SA 4.0 Katha­ri­na Graef

Heu­te geht das Kla­gen­fur­ter Wett­le­sen um den Bach­mann­preis in sei­nem 40. Jubi­lä­ums­jahr in die nächs­te Run­de. Und auch die namens­ge­ben­de Auto­rin und Grup­pe 47-Ikone Inge­borg Bach­mann hät­te die­ser Tage einen gro­ßen Geburts­tag gefei­ert — am 25. Juni wäre sie 90 Jah­re alt gewor­den. Zu die­sem Anlass ver­öf­fent­licht der Piper Ver­lag die Werk­aus­ga­be Bach­manns (immer­hin 30 Bän­de!), zu der auch bis­her unver­öf­fent­lich­te Tex­te gehö­ren, nach und nach in digi­ta­ler Form. Die Web­site des Ver­lags bie­tet außer­dem mit einem The­men­spe­cial einen umfang­rei­chen Über­bli­ck über Leben, Werk und Wir­ken der Kla­gen­fur­ter Auto­rin.

Fundstück: HOOKED — Chat Stories

(Quelle: pixabay.com)

(Quel­le: pixabay.com)

In unse­rer moder­nen Welt, in der die meis­ten von uns zwi­schen Arbeit und pri­va­ten Ver­pflich­tun­gen gera­de ein­mal Zeit für einen „Cof­fee to go” in der Stra­ßen­bahn fin­den, fällt es vie­len immer schwe­rer, sich bewusst Zeit für ein gutes Buch zu neh­men. Statt sich in den Ses­sel zu flä­zen und sich eini­ge Zeit aus dem All­tag aus­zu­klin­ken, ist man per Whats­App und Mes­sen­ger all­zeit erreich­bar. Wer die­se Form der moder­nen Kom­mu­ni­ka­ti­on nicht aus­schal­ten kann oder will, aber trotz­dem kurz­wei­li­ge, lite­ra­ri­sche Unter­hal­tung sucht, könn­te sich für die App Hoo­ked — Chat Sto­ries inter­es­sie­ren. Das US-amerikanische Paar Prerna Gup­ta und Parag Chor­dia haben die App ent­wi­ckelt, die ihre Nut­zer mit sehr kur­zen Erzäh­lun­gen ver­sorgt. Der Clou: Erzählt wird in Form einer SMS-Konversation zwei­er Figu­ren. Je nach Gen­re sol­len die Geschich­ten gru­se­lig, roman­ti­sch, oder span­nend aus­fal­len, den Nut­zer aber nie mehr als fünf Minu­ten sei­ner Zeit kos­ten. Wer sich den Spaß für die klei­ne Pau­se zwi­schen­durch gön­nen möch­te, darf aller­dings nicht beson­ders knau­se­rig sein: Für vol­len Zugang zu den Inhal­ten bezahlt man knapp 3 Euro die Woche.

Fundstück: #1stebook Blogparade

Zwei Tage Work­shops, Lesun­gen und Netz­wer­ken rund ums E-Book

Noch knapp vier Wochen bis die nächs­te Electric Book Fair am 25. und 26. Juni in Ber­lin star­tet. Um zu zei­gen, dass auch E-Book-Leser hin­ge­gen man­cher Vor­ur­tei­le eine ganz per­sön­li­che Bezie­hung zu ihrem digi­ta­len Lese­stoff auf­bau­en kön­nen, haben die Orga­ni­sa­to­ren der E-Book Mes­se zur gro­ßen Blog­pa­ra­de auf­ge­ru­fen. Unter dem Hash­tag #1stebook wer­den Geschich­ten von Blog­gern rund um ‚das ers­te Mal’ mit einem E-Book gesam­melt und zur Mes­se zusam­men­ge­fasst: „Wir sind neu­gie­rig auf per­sön­li­che Geschich­ten rund um das ers­te digi­ta­le Lese­er­leb­nis: wer, mit wem, wozu, war­um, wes­halb, wie oft! Wir wol­len wis­sen, wel­ches E-Book euer Herz erobert hat – und war­um.”

(Die Basis­in­fos zur Electric Book Fair haben wir im letz­ten Jahr hier zusam­men­ge­fasst.)

Wenn der Algorithmus zum Lektor wird

Screen­s­hot von inkitt.com

Wor­an erkennt man einen Best­sel­ler? Eine Fra­ge, die sich jeder Lek­tor stel­len muss, wenn er die unzäh­li­gen ein­ge­sand­ten Manu­skrip­te durch­blät­tert. Dabei wer­den oft Wer­ke mit Poten­ti­al über­se­hen. Selbst welt­wei­te Erfol­ge wie die „Har­ry Potter“-Reihe oder Ste­phen King’s Debüt­ro­man „Car­rie“ wur­den von mehr als nur einem Ver­lag abge­lehnt.

Letzt­end­li­ch wol­len Ver­la­ge die Bücher ver­öf­fent­li­chen, die bei den Lesern gut ankom­men. Doch das Urteils­ver­mö­gen ein­zel­ner Per­so­nen kann hier zuwei­len dane­ben­lie­gen. Soll­ten es dann nicht eigent­li­ch die Leser selbst sein, die ent­schei­den, ob ein Buch ver­öf­fent­licht wird oder nicht? Die­se Fra­ge hat sich das Ber­li­ner Start Up Inkitt gestellt und dar­auf­hin ein Modell ent­wi­ckelt, bei dem Bücher per Daten­ana­ly­se ver­öf­fent­licht wer­den. Wei­ter­le­sen

Fundstück: Kostenlose Leseexemplare auf NetGalley

NetGalley

Net­Gal­ley Deutsch­land — Foto: CC BY-SA 4.0 Aile­en Sing­hof

Digi­ta­le Lese­ex­em­pla­re noch vor Erschei­nung direkt beim Ver­lag anfra­gen und die neus­ten Titel kos­ten­los lesen — das ist auf Net­Gal­ley mög­li­ch! Die Online-Plattform stellt pro­fes­sio­nel­len Lesern; egal ob Blog­gern, Jour­na­lis­ten oder Leh­ren­den; aktu­el­le Titel klei­ner und gro­ßer Ver­la­ge zur Ver­fü­gung. Ziel ist es, Ver­la­ge und Rezi­pi­en­ten der Buch­bran­che zusam­men­zu­brin­gen. Bei Net­Gal­ley pro­fi­tie­ren also bei­de Sei­ten: Leser erhal­ten kos­ten­lo­se Novi­tä­ten, die wie­der­um mit den dar­auf­hin ent­ste­hen­den Rezen­sio­nen an Auf­merk­sam­keit gewin­nen. Welt­weit wur­den bereits über 250.000 Mit­glie­der ver­zeich­net — damit ist Net­Gal­ley die größ­te Platt­form die­ser Art. Mit der Part­ner­schaft der US-Firma Net­Gal­ley und der Leser­platt­form Vor­ab­le­sen ist nun auch die deut­sche Ver­si­on Net­Gal­ley Deutsch­land ent­stan­den.