Fundstück: #LitcampBN17

Pre­mie­re am 8. April: Das Lite­ra­tur­camp in Bonn. Bild: http://literaturcampnrw.de/literaturcamp-nrwbonn/

Wie kommt mein Roman etc. zum Ver­lag oder den Lese­rin­nen und Lesern? Wie publi­zie­re ich – als Self­pu­blis­her in einem Lite­ra­tur­blog? Wird Print eher gele­sen als das E-Book? Ist die Zukunft des Buches eher digi­tal oder tra­di­tio­nell?“ Fra­gen über Fra­gen, die am heu­ti­gen Sams­tag, 8. April 2017, beant­wor­tet wer­den: Zum ers­ten Mal fin­det in Bonn das Lite­ra­tur­camp statt, wo ganz all­ge­mein über Lite­ra­tur dis­ku­tiert wird. Buch­lieb­ha­be­rIn­nen, Auto­rIn­nen, Blog­ge­rIn­nen und alle, die mit der Bran­che zu tun haben, kön­nen hier ihre eige­nen Tex­te vor­stel­len, Ide­en aus­tau­schen oder in Dis­kus­sio­nen Ant­wor­ten auf schon lan­ge gestell­te Fra­gen fin­den. In Koope­ra­ti­on mit der Volks­hoch­schu­le Bonn haben die ehren­amt­li­chen Orga­ni­sa­to­rin­nen Chris­ti­ne Krauß (Auto­rin), Ute Lan­ge (Jour­na­lis­tin) und Ursu­la Fuchs (Lei­te­rin des Refe­rats Infor­ma­ti­on der Bevöl­ke­rung, Selbst­schutz und Selbst­hil­fe) das Bar­Camp in den Räu­men der VHS Bonn ins Leben geru­fen. Tickets konn­ten im Vor­feld erwor­ben wer­den, ein spon­ta­nes Vor­bei­schau­en ist lei­der nicht mög­li­ch.
Die Digitur-Redaktion wünscht gutes Gelin­gen für die Pre­mie­re!

lit.COLOGNE — Die siebte Sprachfunktion

Abb. Lau­rent Binet, Titel­co­ver

Am Diens­tag begab sich die MS Rhei­n­ener­gie, im Rah­men der lit.COLOGNE, auf eine lite­ra­ri­sche Rund­fahrt. An Bord waren nicht nur Digi­tur ver­tre­ten, son­dern auch Fans des fran­zö­si­schen Autors Lau­rent Binet und des Schau­spie­lers Jörg Hart­mann. Das Schiff dien­te wäh­rend der Lite­ra­tur­ver­an­stal­tung als Event-Ort. Mit­tel­punkt des Schif­fes war die zen­tral gele­ge­ne Büh­ne, auf die die Zuhö­rer von zwei Ebe­nen aus bli­cken konn­ten.

Wei­ter­le­sen

Ein Sommer ohne Smartphone, Tablet und PC

Bild: CC BY-SA 4.0 Chantal Otterbein

Bild: CC BY-SA 4.0 Chan­tal Otter­bein

Der deut­sche Som­mer ist da. Lan­ge hat es gedau­ert, doch end­li­ch konn­ten sich ein lau­es Lüft­chen und ein paar Son­nen­strah­len durch­set­zen. Die Som­mer­fe­ri­en sind für die Schul­kin­der bereits zu Ende und auch die vor­le­sungs­freie Zeit des Som­mer­se­mes­ters ist bereits in vol­lem Gan­ge. Zeit für eine Pau­se und ein biss­chen Urlaub. Wei­ter­le­sen

Fundstück: Bibel 2.0

Bibelverse mit Hilfe von Emoji erstellen.

Bibel­ver­se mit Hil­fe von Emo­jis erstel­len? Das geht! Der Erfin­der brauch­te etwa ein hal­bes Jahr.

Am Anfang schuf Gott Him­mel und Erde.” So steht es im 1. Buch Mose geschrie­ben und so ist es auch den meis­ten geläu­fig. Doch ken­nen Sie auch die neu­es­te Ver­si­on die­ses Bibel­tex­tes?
Anstatt auf Worte, setz­te der Erfin­der haupt­säch­li­ch auf Emo­jis. Apro­pos Erfin­der. Wer hin­ter der Idee der „Bil­der­bi­bel” steckt, ist nicht bekannt. Weder der Name, noch das Geschlecht konn­ten her­aus­ge­fun­den wer­den. Die Bibel­ver­se wur­den sozu­sa­gen gene­ral­über­holt und auf den neu­es­ten Stand des 21. Jahr­hun­derts gebracht, um Tex­te für Mill­en­ni­als bzw. die Gene­ra­ti­on Y zu schaf­fen. Etwa ein hal­bes Jahr habe die­ser Über­set­zungs­pro­zess gedau­ert. Regel­mä­ßig pos­tet der „Mar­tin Luther der digi­ta­len Zeit” (um dem anony­men Erfin­der einen Namen zu geben) auf Twit­ter Bibel­ver­se in Emoji-Sprache.

Ob die­se Ver­si­on für Digi­tal Nati­ves ange­mes­sen ist, bleibt wohl jedem selbst über­las­sen. Es ist jedoch ein gutes Bei­spiel dafür, dass der Text-Begriff weit gefasst ist und sich nicht nur auf die semantisch-logische Anein­an­der­rei­hung von Wor­t­en bezieht.

Wenn der Algorithmus zum Lektor wird

Screen­s­hot von inkitt.com

Wor­an erkennt man einen Best­sel­ler? Eine Fra­ge, die sich jeder Lek­tor stel­len muss, wenn er die unzäh­li­gen ein­ge­sand­ten Manu­skrip­te durch­blät­tert. Dabei wer­den oft Wer­ke mit Poten­ti­al über­se­hen. Selbst welt­wei­te Erfol­ge wie die „Har­ry Potter“-Reihe oder Ste­phen King’s Debüt­ro­man „Car­rie“ wur­den von mehr als nur einem Ver­lag abge­lehnt.

Letzt­end­li­ch wol­len Ver­la­ge die Bücher ver­öf­fent­li­chen, die bei den Lesern gut ankom­men. Doch das Urteils­ver­mö­gen ein­zel­ner Per­so­nen kann hier zuwei­len dane­ben­lie­gen. Soll­ten es dann nicht eigent­li­ch die Leser selbst sein, die ent­schei­den, ob ein Buch ver­öf­fent­licht wird oder nicht? Die­se Fra­ge hat sich das Ber­li­ner Start Up Inkitt gestellt und dar­auf­hin ein Modell ent­wi­ckelt, bei dem Bücher per Daten­ana­ly­se ver­öf­fent­licht wer­den. Wei­ter­le­sen

Fundstück: quatschen.de

quatschen

Bild: www.quatschen.de

quatschen.de ist ein krea­ti­ves Netz­werk vor allem für Mana­ger und Füh­rungs­kräf­te, die sich gemein­sam mit ande­ren Unter­neh­mern auch schwie­ri­gen The­men mit Locker­heit und ganz ohne Druck nähern möch­ten. Denn „Quat­schen ist die Spra­che der Men­schen im Digi­ta­len Wan­del”.

Es geht um Aus­tau­sch, Kom­mu­ni­ka­ti­on und Koope­ra­ti­on — und das Gan­ze unter dem Gesichts­punkt der Krea­ti­vi­tät und Kunst. Auf die­se Wei­se soll Wis­sen geteilt und dabei Inspi­ra­ti­on geför­dert wer­den. Das Pro­jekt umfasst den Rat­ge­ber „quatschen.de — Gestal­ten mit Wor­t­en”, der vor­aus­sicht­li­ch im Mai 2016 als Print­me­di­um erhält­li­ch sein wird sowie eine Web­site, auf der Käu­fer des Buches ver­linkt wer­den kön­nen und sich so mit­ein­an­der ver­net­zen.

Vom Blog zum Buch

Das eigene gedruckte Buch oder das eigene digitale Ebook? CC0

Das eige­ne gedruck­te Buch oder das eige­ne digi­ta­le E-Book? CC0

Das eige­ne Buch in den Hän­den hal­ten — das ist der Traum vie­ler Nach­wuchs­au­to­ren. Zu Zei­ten, in denen jeder recht ein­fach sein eige­nes Werk im Inter­net publi­zie­ren kann, schei­nen jedoch vie­le auf­grund der gerin­ge­ren Hür­den die Ver­öf­fent­li­chung eines Ebooks vor­zu­zie­hen. Die bei­den Blog­ger Patrick und Jas­min von Healthy Hab­its sind den Schritt gegan­gen und berich­ten im Inter­view von ihren Erfah­run­gen als Blog­ger und dem Weg zur Her­aus­ga­be eige­ner als Print erschie­ne­ner Rat­ge­ber, oder in ande­ren Wor­t­en: vom Blog zum Buch.

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