Das Blogprojekt Techniktagebuch

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Kathrin Passig – die Initiatorin des Techniktagebuchs. Das Thema ist für sie klar: „Es soll um Alltagstechnik gehen.“ Bild: CC BY SA 2.0 Matthias Bauer

Wer kann sich in unserer Generation noch an die Entstehung des Internets erinnern? Oder an die ersten Computer? Oder an die Schreibmaschine? Vermutlich niemand mehr so richtig. Was wird in 20 Jahren sein, wenn unsere heutige Technik längst überholt ist? Wird man sich da noch an Facebook, Twitter und Smartphones erinnern? Um diesem Vergessen entgegenzutreten, hat die Autorin Kathrin Passig ein Blogprojekt initiiert. Dort schreiben mehrere AutorInnen über ihren Alltag und ihre Probleme mit Technik, sei es Computer, Handy, Schreibmaschine oder Internet. Der Name ist dazu passend gewählt: Techniktagebuch. Was genau steht drin und wer kann überhaupt mitmachen? Digitur hat das Blog unter die Lupe genommen. Weiterlesen „Das Blogprojekt Techniktagebuch“

LitBlog Convention: Verlage luden zum Blogger-Treffen

Das Logo der LitBlog Convention.
Das Logo der LitBlog Convention.

Ein Tag, an dem es ausschließlich um Literatur, die Verlagswelt, Autoren und das Bloggen geht – so wurde die erste „LitBlog Convention“ in Köln am 4. Juni 2016 beworben. Im Verlagsgebäude von Bastei Lübbe kamen an diesem Tag Buchblogger, Literatur-Twitterer und Booktuber mit VerlagsvertreterInnen und AutorInnen zusammen. Die „LitBlog Convention“ wurde von fünf in Köln ansässigen Verlagen, Bastei Lübbe, DuMont Buchverlag, DuMont Kalenderverlag, Egmont LYX/INK und Kiepenheuer & Witsch, veranstaltet. Das Interesse war groß: Die 150 Tickets waren laut Angaben der Veranstalter innerhalb einer Stunde ausverkauft. Auch Digitur war vor Ort. Dabei hatten wir auch Gelegenheit, mit einigen der OrganisatorInnen zu sprechen. Weiterlesen „LitBlog Convention: Verlage luden zum Blogger-Treffen“

Fundstück: #1stebook Blogparade

Zwei Tage Workshops, Lesungen und Netzwerken rund ums E-Book

Noch knapp vier Wochen bis die nächste Electric Book Fair am 25. und 26. Juni in Berlin startet. Um zu zeigen, dass auch E-Book-Leser hingegen mancher Vorurteile eine ganz persönliche Beziehung zu ihrem digitalen Lesestoff aufbauen können, haben die Organisatoren der E-Book Messe zur großen Blogparade aufgerufen. Unter dem Hashtag #1stebook werden Geschichten von Bloggern rund um ‚das erste Mal‘ mit einem E-Book gesammelt und zur Messe zusammengefasst: „Wir sind neugierig auf persönliche Geschichten rund um das erste digitale Leseerlebnis: wer, mit wem, wozu, warum, weshalb, wie oft! Wir wollen wissen, welches E-Book euer Herz erobert hat – und warum.“

(Die Basisinfos zur Electric Book Fair haben wir im letzten Jahr hier zusammengefasst.)

Podiumsdiskussion: „Die Buchbeschleuniger — Literatur zwischen Feuilleton und Blogosphäre“

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Podiumsdiskussion „Die Buchbeschleuniger“ auf der Leipziger Buchmesse, Foto: CC BY-SA 4.0 Vanessa Hellwig und Aileen Singhof

Befindet sich das klassische Feuilleton mit zunehmender Digitalisierung in der Krise? Über die Veränderungen und Tendenzen der Literaturkritik und das aktuelle Verhältnis zwischen dem Feuilleton in Printmedien und der Blogosphäre diskutierten zum Start der Leipziger Buchmesse am 17. März 2016 fünf Vertreter der Branche unter der Leitung von Andreas Platthaus, Feuilleton-Chef bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Unter den Gästen waren Thierry Chervel, Mitbegründer des Perlentauchers; Sieglinde Geisel, Gründerin von „tell — Magazin für Literatur und Zeitgenossenschaft“; Literaturchef der Zeit Ijoma Mangold, Doris Plöschberger, Programmleiterin für deutschsprachige Literatur beim Suhrkamp Verlag sowie Vendela Vida, amerikanische Schriftstellerin und Herausgeberin der Kulturzeitschrift  „The Believer“. Weiterlesen „Podiumsdiskussion: „Die Buchbeschleuniger — Literatur zwischen Feuilleton und Blogosphäre““

Fundstück: Unser Leben. digital

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CC BY-SA 4.0 Ludda Lorentz

Im Jahr 2016 spielt sich unser Leben immer häufiger nicht nur in der „realen“ Welt, sondern vielfach auch digital ab. Dabei entstehen spannende Geschichten und genau davon berichten Thomas und Annette vom Blog „Unser Leben. digital„. Dabei erzählen sie allerdings nicht nur aus ihrem eigenen Leben, sondern sind immer wieder auch auf der Suche nach interessanten Interviewpartnern, die von ihren Erfahrungen mit der Digitalisierung berichten. Ziel des Projektes ist es, die positiven Seiten der Digitalisierung hervorzuheben, da die hier in Deutschland oft unter den Teppich gekehrt und stattdessen vielmehr die negativen Aspekte betont werden.

Fundstück: mairisch in Amsterdam

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Amsterdam. Bild: CC0 Nick Scheerbart.

Die Niederlande und Flandern sind in diesem Jahr Gastland auf der Frankfurter Buchmessse und damit Blickfang für den hiesigen Literaturbetrieb. Um sich ein umfassendes Bild der niederländischen Literaturwelt  machen zu können, hieß es für den Hamburger Verlag mairisch Koffer packen. Mairisch hat seinen Verlagssitz für einen Monat nach Amsterdam verlegt, um vor Ort mit Protagonisten der niederländischen Literaturszene zu sprechen, Einblicke in das kulturelle Geschehen zu geben und der Frage nachzugehen, „was es mit Belgien, Flandern und dem Sprachengewirr auf sich hat“. Dokumentiert wird diese spannende „Klassenfahrt“ auf dem Blog des Verlags, auf dem sich bereits ein interessantes Interview mit Michiel Scharpé findet.

Der Digitur-Jahresrückblick 2015

Pixabay/Kaffee, Public Domain
Pixabay/Kaffee, Public Domain

2015 geht in die letzte Runde und wir fragen uns, was dieses Jahr eigentlich gebracht hat. Wofür steht 2015? Wird es als Star-Wars-Jahr in die Geschichte eingehen? Oder doch als das Jahr des „Wir-schaffen-das“? Antworten aus aller Welt gibt’s auf Twitter unter dem Hastag #2015In5Words. Die Antwort der Digitur-Redaktion haben wir  in unserem Jahresrückblick zusammengefasst. Viel Spaß mit unseren Highlights der digitalen Literaturwelt 2015. Weiterlesen „Der Digitur-Jahresrückblick 2015“

Buchblogger-Treffen #fbm15

Am dritten Tag der Frankfurter Buchmesse wurde es zwischenzeitlich sehr voll im Orbanism Space. Simone Dalbert hatte zum inoffiziellen Buchblogger-Treffen eingeladen, das sich offensichtlich die wenigsten Buch-Blogger entgehen lassen wollten. Ein solches Treffen fand bereits auf der diesjährigen Messe in Leipzig statt. Die Fortsetzung in Frankfurt stieß Simone Dalbert zufolge noch einmal auf eine verstärkte Resonanz. Auch wir haben uns ins Getümmel gestürzt und mit einigen der Buch-Blogger über ihre Motivation, ihr Selbstverständnis und ihre Rolle im Literaturbetrieb gesprochen.

Weiterlesen „Buchblogger-Treffen #fbm15“

„Kunst ist keine Demokratie“ – Social Reading und das Literaturexperiment #fraugitarre

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Gesprächsrunde über das Social Reading-Projekt #fraugitarre. Bild: CC BY-SA Simone Theilmann

Im Orbanism Space fand am ersten Tag der Frankfurter Buchmesse die Veranstaltung »Betreutes Lesen«. Social Reading von Clemens J. Setz‘ »Die Stunde zwischen Frau und Gitarre« – Das Literaturexperiment #fraugitarre statt. Wie wird gegenwärtig und künftig im Netz über Literatur gesprochen? Ausgehend von dieser Frage diskutierten Clemens J. Setz, Guido Graf, Jan Drees, Christoph Kappes und Daniel Acksteiner auf der Bühne des Orbanism Space über das Projekt Frau und Gitarre. Ein Blog für Betreutes Lesen und über den Einfluss von Social Media und Social Reading auf die Produktion und Distribution von Literatur. Weiterlesen „„Kunst ist keine Demokratie“ – Social Reading und das Literaturexperiment #fraugitarre“

Fundstück: Der digitale Kongress #dvpw15

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Auf Twitter und unter dem Hashtag #dvpw 15 wird live vom Konferenzgeschehen berichtet.
Bild: CC BY-SA Lisa-Marie Reingruber

Heute beginnt an der Universität Duisburg-Essen der 26. wissenschaftliche Kongress der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW). Online hat die Veranstaltung bereits vor einigen Wochen begonnen: „Vorsicht, Neuland – erstmalig wird ein DVPW-Kongress mit einem eigenen Weblog begleitet. Wir verstehen die Berichterstattung als Experiment und wollen damit einen Beitrag zur ‚wissenschaftsadäquaten‘ Nutzung sozialer Medien leisten.“ So heißt es auf dem Kongress-Blog, der von einem vierköpfigen Medienteam bespielt wird (in dem sich u.a zwei Digitur-Redakteurinnen wiederfinden). Die digitale Begleitung von Konferenzen hat sich in Deutschland längst noch nicht etabliert und es wird interessant sein zu sehen, ob und inwieweit die über 800 erwarteten TeilnehmerInnen und ReferentInnen die Möglichkeiten der Online-Wissenschaftskommunikation nutzen werden.