Fundstück: Der Indiebookday 2018

Bild: https://www.indiebookday.de/

Wer unabhängige Verlage unterstützen und gleichzeitig gute Bücher lesen möchte, kann den Indiebookday am 24.03.2018 zum Anlass nehmen, mal wieder ausgiebig in der nächsten Buchhandlung zu stöbern, blättern und verweilen. Um kleinen Verlagen mehr Aufmerksamkeit zu schenken und ihre Arbeit angemessen zu würdigen, ist es an diesem Tag Ziel, ein Buch eines Indie-Verlags zu kaufen, ein Foto des Buchs in einem sozialen Netzwerk oder Blog zu posten und mit dem Hashtag #indiebookday zu versehen. Seit 2013 findet der Indiebookday jährlich großen Anklang und hat sich über die Jahre hinweg auch in UK, Italien, den Niederlanden, Portugal und Brasilien etabliert. Dieses Jahr neu im Programm ist die Indiebook Reading Challenge. Hierbei handelt es sich um eine Lese-Challenge, bei der 52 Bücher aus unabhängigen Verlagen in 52 Wochen gelesen werden sollen. Wer mitmacht, kann versuchen, jede Woche ein Buch zu einem bestimmten Thema zu lesen und die Teilnahme an der Challenge in sozialen Netzwerken mit #indiebookchallenge  oder #ibc kenntlich zu machen – das Indiebookday-Team hat hierfür eine Themenliste erstellt, die auf https://www.indiebookday.de/indiebookchallenge/ eingesehen und heruntergeladen werden kann. Die Liste ist keine strikte Vorgabe, sondern dient vielmehr der Inspiration und Anregung für die wöchentliche Buchauswahl. Auch die Verlage selbst haben in dieser Zeit vor, ihre sozialen Netzwerke für die Verbreitung von Vorschlägen und Lese-Tipps zu nutzen. Auf der englischsprachigen Seite der Veranstaltung heißt es: „You love beautiful and well made books? On Indiebookday you can share this love with everyone!“ Ganz in diesem Sinne – geht am 24.03.2018 raus, unterstützt unabhängige Verlage und verbreitet die gemeinsame Bücher-Liebe im Netz.

Die Leipziger Buchmesse: Auch für Blogger ein interessanter Termin

Leipziger Buchmesse. Bild: CCO pixabay.com

Die alljährliche Leipziger Buchmesse findet vom 15. bis zum 18. März statt. Während am 14. März nur Veranstaltungen für das Fachpersonal zugänglich sind, dürfen von Donnerstag bis Sonntag alle Lesebegeisterten durch die sechs Messe-Hallen schlendern und sich die neusten Trends der Branche ansehen. Im Fokus steht, wie jedes Jahr, der rege Austausch zwischen Verlegern, Autoren und natürlich dem Leser. Dabei stehen in Leipzig verschiedene Themen im Zentrum. Literatur, Kinder und Jugend, Bildung und Wissen, buchmesse.blogger, Neuland sowie Europa21 sind nur einige Beispiele.

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„Das Internet macht die Welt besser“ – Ein Interview mit Kathrin Passig

Bild: Norman Posselt, www.normanposselt.com

Die poet in residence-Woche an der Universität Duisburg-Essen hat sich dem Ende geneigt und wir hatten das Glück, der Schriftstellerin und Trägerin des Ingeborg-Bachmann-Preises (2006) Kathrin Passig einige Fragen stellen zu dürfen. Besonders interessiert hat uns ihr Verhältnis zum Thema Arbeit, da die Vorträge aller vier Gäste unter diesem Themenschwerpunkt standen. So wurden beispielsweise Arbeitsweisen, Prokrastinationsstrategien und Ängste vor dem Schreiben enthüllt. Kathrin Passig selbst hat dies Anfang der Woche unter dem Hashtag #wirnennenesüberarbeitreden auf Twitter zusammengefasst.

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Fundstück: „Das Debüt“ – Preisverleihung mit Shida Bazyar und Philip Krömer

Logo Das Debüt 2016 – Bloggerpreis für Literatur
Das Debüt – Preisverleihung am 24.04.17

Den neuen Bloggerpreis des Literaturblogs „Das Debüt“ für das beste deutschsprachige Romandebüt des Jahres haben wir euch auf Digitur bereits vorgestellt. Am Montag, 24. April 2017, findet um 19.30 Uhr im Café Central International (Grillo-Theater) die feierliche Preisverleihung statt. Unter dem Motto „Momentum“ werden Shida Bazyar, die für ihren Debütroman „Nachts ist es leise in Teheran“ den Debüt-Bloggerpreis 2016 erhielt sowie der Autor Philip Krömer, der mit „Ymir oder: Aus der Hirnschale der Himmel“ den zweiten Platz belegte, aus ihren Texten lesen. Zudem erwartet die Gäste ein Gespräch mit den AutorInnen über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ihres Schreibens. Weitere Informationen: Eintritt 6,60 Euro, Tickets: TicketCenter II. Hagen 2, 45127 Essen, 0201 8122-200 oder tickets@theater-essen.de.

Für ein herzliches Willkommen!

Cover - Willkomen! Blogger schreiben für Flüchtlinge
Der Erlös  des E-Books wird an „Blogger für Flüchtlinge” gespendet.

Brennende Asylbewerberheime, Attacken von rechten Mobs auf verängstigte Flüchtlinge und die AfD, die als angebliche „Alternative” für „besorgte Bürger” Hass und Ängste gegen die „Fremden schürt, zeichnen ein düsteres Bild deutscher ‚Willkommenskultur‛. Dass es aber auch Menschen gibt, die mit Herzlichkeit und großem Engagement auf die Hilfesuchenden zugehen, zeigen die bewegenden und aufrüttelnden Texte des E-Books Willkommen! Blogger schreiben für Flüchtlinge. Darin räumen die Autoren mit Vorurteilen auf, beziehen Stellung gegen Rassismus und Fremdenhass und erzählen vor allem ganz persönliche, reale Geschichten von Flucht und Nächstenliebe. Einen Einblick gibt diese Rezension ergänzend zur Erläuterung des Projekts in unserem Beitrag Mit digitaler Kraft für Solidarität und Nächstenliebe.
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Mit digitaler Kraft für Solidarität und Nächstenliebe

Foto von Leander Wattig
Die digitale Zusammenarbeit mündete erst nach der Veröffentlichung von „Willkommen! Blogger schreiben für Flüchtlinge” in ein persönliches Aufeinandertreffen (von links nach rechts frontal sichtbar: Frank O. Rudkoffsky, Katharina Gerhardt und Nikola Richter). Foto: Leander Wattig

Hunderte Texte sammeln sich unter dem Hashtag #BloggerFuerFluechtlinge und erzählen Geschichten über Flucht und Angst, berichten aber auch von überwältigender Hilfsbereitschaft. Ein sechsköpfiges Herausgeberteam hat diese gesichtet, die besten ausgewählt und zusammen mit passenden Zeitungs- und Onlineartikeln in digitaler Kollaboration zu einem E-Book zusammengestellt. Mit der Anthologie Willkommen! Blogger schreiben für Flüchtlinge halten sie gelebte Willkommenskultur fest und machen sie für alle Leser auch außerhalb der Bloggerwelt sichtbar.
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Fundstück: Emojis für Blogleser

So können wir mit Emotify auf Blogposts reagieren. Screenshot: https://www.goemotify.com/
So können wir mit Emotify auf Blogposts reagieren. Screenshot: https://www.goemotify.com/

Emojis statt Kommentare: das kennen wir mittlerweile von sozialen Netzwerken wie Facebook. Nun soll es diese Funktion auch für Weblogs geben. Mit Emotify haben User die Möglichkeit, ihre Reaktion auf Blogbeiträge über Emojis auszudrücken. Die Idee dahinter ist, dass dies unmittelbarer ist als das Verfassen eines Kommentars. Den NutzerInnen sollen weitere Beiträge, die zu der Stimmung passen, empfohlen werden. Für Blogger verspricht der Anbieter den Vorteil, dass die Reaktionen der LeserInnen besser analysiert werden können und so neue Einsichten in das Leseverhalten der User offenbaren. Bisher ist Emotify als kostenlose Beta-Version erhältlich, nach der Testphase soll das Tool jedoch kostenpflichtig werden.

Das Blogprojekt Techniktagebuch

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Kathrin Passig – die Initiatorin des Techniktagebuchs. Das Thema ist für sie klar: „Es soll um Alltagstechnik gehen.“ Bild: CC BY SA 2.0 Matthias Bauer

Wer kann sich in unserer Generation noch an die Entstehung des Internets erinnern? Oder an die ersten Computer? Oder an die Schreibmaschine? Vermutlich niemand mehr so richtig. Was wird in 20 Jahren sein, wenn unsere heutige Technik längst überholt ist? Wird man sich da noch an Facebook, Twitter und Smartphones erinnern? Um diesem Vergessen entgegenzutreten, hat die Autorin Kathrin Passig ein Blogprojekt initiiert. Dort schreiben mehrere AutorInnen über ihren Alltag und ihre Probleme mit Technik, sei es Computer, Handy, Schreibmaschine oder Internet. Der Name ist dazu passend gewählt: Techniktagebuch. Was genau steht drin und wer kann überhaupt mitmachen? Digitur hat das Blog unter die Lupe genommen. Weiterlesen „Das Blogprojekt Techniktagebuch“

LitBlog Convention: Verlage luden zum Blogger-Treffen

Das Logo der LitBlog Convention.
Das Logo der LitBlog Convention.

Ein Tag, an dem es ausschließlich um Literatur, die Verlagswelt, Autoren und das Bloggen geht – so wurde die erste „LitBlog Convention“ in Köln am 4. Juni 2016 beworben. Im Verlagsgebäude von Bastei Lübbe kamen an diesem Tag Buchblogger, Literatur-Twitterer und Booktuber mit VerlagsvertreterInnen und AutorInnen zusammen. Die „LitBlog Convention“ wurde von fünf in Köln ansässigen Verlagen, Bastei Lübbe, DuMont Buchverlag, DuMont Kalenderverlag, Egmont LYX/INK und Kiepenheuer & Witsch, veranstaltet. Das Interesse war groß: Die 150 Tickets waren laut Angaben der Veranstalter innerhalb einer Stunde ausverkauft. Auch Digitur war vor Ort. Dabei hatten wir auch Gelegenheit, mit einigen der OrganisatorInnen zu sprechen. Weiterlesen „LitBlog Convention: Verlage luden zum Blogger-Treffen“

Fundstück: #1stebook Blogparade

Zwei Tage Workshops, Lesungen und Netzwerken rund ums E-Book

Noch knapp vier Wochen bis die nächste Electric Book Fair am 25. und 26. Juni in Berlin startet. Um zu zeigen, dass auch E-Book-Leser hingegen mancher Vorurteile eine ganz persönliche Beziehung zu ihrem digitalen Lesestoff aufbauen können, haben die Organisatoren der E-Book Messe zur großen Blogparade aufgerufen. Unter dem Hashtag #1stebook werden Geschichten von Bloggern rund um ‚das erste Mal‘ mit einem E-Book gesammelt und zur Messe zusammengefasst: „Wir sind neugierig auf persönliche Geschichten rund um das erste digitale Leseerlebnis: wer, mit wem, wozu, warum, weshalb, wie oft! Wir wollen wissen, welches E-Book euer Herz erobert hat – und warum.“

(Die Basisinfos zur Electric Book Fair haben wir im letzten Jahr hier zusammengefasst.)