Fundstück: „Das Debüt” – Preisverleihung mit Shida Bazyar und Philip Krömer

Logo Das Debüt 2016 – Bloggerpreis für Literatur

Das Debüt – Preis­ver­lei­hung am 24.04.17

Den neu­en Blog­ger­preis des Lite­ra­tur­blogs „Das Debüt” für das bes­te deutsch­spra­chi­ge Roman­de­büt des Jah­res haben wir euch auf Digi­tur bereits vor­ge­stellt. Am Mon­tag, 24. April 2017, fin­det um 19.30 Uhr im Café Cen­tral Inter­na­tio­nal (Grillo-Theater) die fei­er­li­che Preis­ver­lei­hung statt. Unter dem Mot­to „Momen­tum“ wer­den Shi­da Bazyar, die für ihren Debüt­ro­man „Nachts ist es lei­se in Tehe­r­an“ den Debüt-Bloggerpreis 2016 erhielt sowie der Autor Phil­ip Krö­mer, der mit „Ymir oder: Aus der Hirn­scha­le der Him­mel“ den zwei­ten Platz beleg­te, aus ihren Tex­ten lesen. Zudem erwar­tet die Gäs­te ein Gespräch mit den Auto­rIn­nen über Ver­gan­gen­heit, Gegen­wart und Zukunft ihres Schrei­bens. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: Ein­tritt 6,60 Euro, Tickets: Ticket­Cen­ter II. Hagen 2, 45127 Essen, 0201 8122–200 oder tickets@theater-essen.de.

Für ein herzliches Willkommen!

Cover - Willkomen! Blogger schreiben für Flüchtlinge

Der Erlös  des E-Books wird an „Blog­ger für Flücht­lin­ge” gespen­det.

Bren­nen­de Asyl­be­wer­ber­hei­me, Atta­cken von rech­ten Mobs auf ver­ängs­tig­te Flücht­lin­ge und die AfD, die als angeb­li­che „Alter­na­ti­ve” für „besorg­te Bür­ger” Hass und Ängs­te gegen die „Frem­den schürt, zeich­nen ein düs­te­res Bild deut­scher ‚Will­kom­mens­kul­tur‛. Dass es aber auch Men­schen gibt, die mit Herz­lich­keit und gro­ßem Enga­ge­ment auf die Hil­fe­su­chen­den zuge­hen, zei­gen die bewe­gen­den und auf­rüt­teln­den Tex­te des E-Books Will­kom­men! Blog­ger schrei­ben für Flücht­lin­ge. Dar­in räu­men die Auto­ren mit Vor­ur­tei­len auf, bezie­hen Stel­lung gegen Ras­sis­mus und Frem­den­hass und erzäh­len vor allem ganz per­sön­li­che, rea­le Geschich­ten von Flucht und Nächs­ten­lie­be. Einen Ein­bli­ck gibt die­se Rezen­si­on ergän­zend zur Erläu­te­rung des Pro­jekts in unse­rem Bei­trag Mit digi­ta­ler Kraft für Soli­da­ri­tät und Nächs­ten­lie­be. Wei­ter­le­sen

Mit digitaler Kraft für Solidarität und Nächstenliebe

Foto von Leander Wattig

Die digi­ta­le Zusam­men­ar­beit mün­de­te erst nach der Ver­öf­fent­li­chung von „Will­kom­men! Blog­ger schrei­ben für Flücht­lin­ge” in ein per­sön­li­ches Auf­ein­an­der­tref­fen (von links nach rechts fron­tal sicht­bar: Frank O. Rud­koffsky, Katha­ri­na Ger­hardt und Niko­la Rich­ter). Foto: Lean­der Wat­tig

Hun­der­te Tex­te sam­meln sich unter dem Hash­tag #Blog­ger­Fu­er­Flu­echt­lin­ge und erzäh­len Geschich­ten über Flucht und Angst, berich­ten aber auch von über­wäl­ti­gen­der Hilfs­be­reit­schaft. Ein sechs­köp­fi­ges Her­aus­ge­ber­team hat die­se gesich­tet, die bes­ten aus­ge­wählt und zusam­men mit pas­sen­den Zeitungs- und Online­ar­ti­keln in digi­ta­ler Kol­la­bo­ra­ti­on zu einem E-Book zusam­men­ge­stellt. Mit der Antho­lo­gie Will­kom­men! Blog­ger schrei­ben für Flücht­lin­ge hal­ten sie geleb­te Will­kom­mens­kul­tur fest und machen sie für alle Leser auch außer­halb der Blog­ger­welt sicht­bar. Wei­ter­le­sen

Fundstück: Emojis für Blogleser

So können wir mit Emotify auf Blogposts reagieren. Screenshot: https://www.goemotify.com/

So kön­nen wir mit Emo­ti­fy auf Blog­posts reagie­ren. Screen­s­hot: https://www.goemotify.com/

Emo­jis statt Kom­men­ta­re: das ken­nen wir mitt­ler­wei­le von sozia­len Netz­wer­ken wie Face­book. Nun soll es die­se Funk­ti­on auch für Web­logs geben. Mit Emo­ti­fy haben User die Mög­lich­keit, ihre Reak­ti­on auf Blog­bei­trä­ge über Emo­jis aus­zu­drü­cken. Die Idee dahin­ter ist, dass dies unmit­tel­ba­rer ist als das Ver­fas­sen eines Kom­men­tars. Den Nut­ze­rIn­nen sol­len wei­te­re Bei­trä­ge, die zu der Stim­mung pas­sen, emp­foh­len wer­den. Für Blog­ger ver­spricht der Anbie­ter den Vor­teil, dass die Reak­tio­nen der Lese­rIn­nen bes­ser ana­ly­siert wer­den kön­nen und so neue Ein­sich­ten in das Lese­ver­hal­ten der User offen­ba­ren. Bis­her ist Emo­ti­fy als kos­ten­lo­se Beta-Version erhält­li­ch, nach der Test­pha­se soll das Tool jedoch kos­ten­pflich­tig wer­den.

Das Blogprojekt Techniktagebuch

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Kath­rin Pas­sig — die Initia­to­rin des Tech­nik­ta­ge­buchs. Das The­ma ist für sie klar: „Es soll um All­tags­tech­nik gehen.” Bild: CC BY SA 2.0 Mat­thi­as Bau­er

Wer kann sich in unse­rer Gene­ra­ti­on noch an die Ent­ste­hung des Inter­nets erin­nern? Oder an die ers­ten Com­pu­ter? Oder an die Schreib­ma­schine? Ver­mut­li­ch nie­mand mehr so rich­tig. Was wird in 20 Jah­ren sein, wenn unse­re heu­ti­ge Tech­nik längst über­holt ist? Wird man sich da noch an Face­book, Twit­ter und Smart­pho­nes erin­nern? Um die­sem Ver­ges­sen ent­ge­gen­zu­tre­ten, hat die Auto­rin Kath­rin Pas­sig ein Blog­pro­jekt initi­iert. Dort schrei­ben meh­re­re Auto­rIn­nen über ihren All­tag und ihre Pro­ble­me mit Tech­nik, sei es Com­pu­ter, Han­dy, Schreib­ma­schine oder Inter­net. Der Name ist dazu pas­send gewählt: Tech­nik­ta­ge­buch. Was gen­au steht drin und wer kann über­haupt mit­ma­chen? Digi­tur hat das Blog unter die Lupe genom­men. Wei­ter­le­sen

LitBlog Convention: Verlage luden zum Blogger-Treffen

Das Logo der LitBlog Convention.

Das Logo der Lit­Blog Con­ven­ti­on.

Ein Tag, an dem es aus­schließ­li­ch um Lite­ra­tur, die Ver­lags­welt, Auto­ren und das Blog­gen geht – so wur­de die ers­te „Lit­Blog Con­ven­ti­on” in Köln am 4. Juni 2016 bewor­ben. Im Ver­lags­ge­bäu­de von Bas­tei Lüb­be kamen an die­sem Tag Buch­blog­ger, Literatur-Twitterer und Booktu­ber mit Ver­lags­ver­tre­te­rIn­nen und Auto­rIn­nen zusam­men. Die „Lit­Blog Con­ven­ti­on” wur­de von fünf in Köln ansäs­si­gen Ver­la­gen, Bas­tei Lüb­be, DuMont Buch­ver­lag, DuMont Kalen­der­ver­lag, Egmont LYX/INK und Kie­pen­heu­er & Wit­sch, ver­an­stal­tet. Das Inter­es­se war groß: Die 150 Tickets waren laut Anga­ben der Ver­an­stal­ter inner­halb einer Stun­de aus­ver­kauft. Auch Digi­tur war vor Ort. Dabei hat­ten wir auch Gele­gen­heit, mit eini­gen der Orga­ni­sa­to­rIn­nen zu spre­chen. Wei­ter­le­sen

Fundstück: #1stebook Blogparade

Zwei Tage Work­shops, Lesun­gen und Netz­wer­ken rund ums E-Book

Noch knapp vier Wochen bis die nächs­te Electric Book Fair am 25. und 26. Juni in Ber­lin star­tet. Um zu zei­gen, dass auch E-Book-Leser hin­ge­gen man­cher Vor­ur­tei­le eine ganz per­sön­li­che Bezie­hung zu ihrem digi­ta­len Lese­stoff auf­bau­en kön­nen, haben die Orga­ni­sa­to­ren der E-Book Mes­se zur gro­ßen Blog­pa­ra­de auf­ge­ru­fen. Unter dem Hash­tag #1stebook wer­den Geschich­ten von Blog­gern rund um ‚das ers­te Mal’ mit einem E-Book gesam­melt und zur Mes­se zusam­men­ge­fasst: „Wir sind neu­gie­rig auf per­sön­li­che Geschich­ten rund um das ers­te digi­ta­le Lese­er­leb­nis: wer, mit wem, wozu, war­um, wes­halb, wie oft! Wir wol­len wis­sen, wel­ches E-Book euer Herz erobert hat – und war­um.”

(Die Basis­in­fos zur Electric Book Fair haben wir im letz­ten Jahr hier zusam­men­ge­fasst.)

Podiumsdiskussion: „Die Buchbeschleuniger — Literatur zwischen Feuilleton und Blogosphäre“

Buchbeschleuniger

Podi­ums­dis­kus­si­on „Die Buch­be­schleu­ni­ger” auf der Leip­zi­ger Buch­mes­se, Foto: CC BY-SA 4.0 Vanes­sa Hell­wig und Aile­en Sing­hof

Befin­det sich das klas­si­sche Feuil­le­ton mit zuneh­men­der Digi­ta­li­sie­rung in der Kri­se? Über die Ver­än­de­run­gen und Ten­den­zen der Lite­ra­tur­kri­tik und das aktu­el­le Ver­hält­nis zwi­schen dem Feuil­le­ton in Print­me­di­en und der Blo­gosphä­re dis­ku­tier­ten zum Start der Leip­zi­ger Buch­mes­se am 17. März 2016 fünf Ver­tre­ter der Bran­che unter der Lei­tung von Andre­as Platt­haus, Feuilleton-Chef bei der Frank­fur­ter All­ge­mei­nen Zei­tung. Unter den Gäs­ten waren Thi­er­ry Cher­vel, Mit­be­grün­der des Per­len­tau­chers; Sieg­lin­de Gei­sel, Grün­de­rin von „tell — Maga­zin für Lite­ra­tur und Zeit­ge­nos­sen­schaft“; Lite­ra­tur­ch­ef der Zeit Ijo­ma Man­gold, Doris Plösch­ber­ger, Pro­gramm­lei­te­rin für deutsch­spra­chi­ge Lite­ra­tur beim Suhr­kamp Ver­lag sowie Ven­de­la Vida, ame­ri­ka­ni­sche Schrift­stel­le­rin und Her­aus­ge­be­rin der Kul­tur­zeit­schrift  „The Belie­ver“. Wei­ter­le­sen

Fundstück: Unser Leben. digital

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CC BY-SA 4.0 Lud­da Lor­entz

Im Jahr 2016 spielt sich unser Leben immer häu­fi­ger nicht nur in der „rea­len” Welt, son­dern viel­fach auch digi­tal ab. Dabei ent­ste­hen span­nen­de Geschich­ten und gen­au davon berich­ten Tho­mas und Annet­te vom Blog „Unser Leben. digi­tal”. Dabei erzäh­len sie aller­dings nicht nur aus ihrem eige­nen Leben, son­dern sind immer wie­der auch auf der Suche nach inter­es­san­ten Inter­view­part­nern, die von ihren Erfah­run­gen mit der Digi­ta­li­sie­rung berich­ten. Ziel des Pro­jek­tes ist es, die posi­ti­ven Sei­ten der Digi­ta­li­sie­rung her­vor­zu­he­ben, da die hier in Deutsch­land oft unter den Tep­pich gekehrt und statt­des­sen viel­mehr die nega­ti­ven Aspek­te betont wer­den.

Fundstück: mairisch in Amsterdam

Amsterdam CC0

Ams­ter­dam. Bild: CC0 Nick Scheer­b­art.

Die Nie­der­lan­de und Flan­dern sind in die­sem Jahr Gast­land auf der Frank­fur­ter Buch­mess­se und damit Blick­fang für den hie­si­gen Lite­ra­tur­be­trieb. Um sich ein umfas­sen­des Bild der nie­der­län­di­schen Lite­ra­tur­welt  machen zu kön­nen, hieß es für den Ham­bur­ger Ver­lag mai­ri­sch Kof­fer packen. Mai­ri­sch hat sei­nen Ver­lags­sitz für einen Monat nach Ams­ter­dam ver­legt, um vor Ort mit Prot­ago­nis­ten der nie­der­län­di­schen Lite­ra­tur­sze­ne zu spre­chen, Ein­bli­cke in das kul­tu­rel­le Gesche­hen zu geben und der Fra­ge nach­zu­ge­hen, „was es mit Bel­gi­en, Flan­dern und dem Spra­chen­ge­wirr auf sich hat”. Doku­men­tiert wird die­se span­nen­de „Klas­sen­fahrt” auf dem Blog des Ver­lags, auf dem sich bereits ein inter­es­san­tes Inter­view mit Michiel Schar­pé fin­det.