mBook – digitale Revolution für den Geschichtsunterricht

Mit dem Tablet zur Schule statt einem Rucksack voller Bücher: Mit dem mBook könnte so der Schulalltag der Zukunft aussehen. Foto: CC0 pixabay.com

In vielen Bundesländern haben die Sommerferien bereits begonnen, in anderen befindet sich das Schuljahr in den letzten Zügen. Für Schüler bedeutet das vor allem eines: Ruhe und Erholung vom anstrengenden Lernalltag. Eine Pause von der Auseinandersetzung mit komplexen theoretischen Themen oder Sachverhalten, zu denen oftmals ein interessanter, praktischer Bezug fehlt, der „Lernen“ mit „Spaß vereinbaren könnte.
Dieser Thematik hat sich das Institut für digitales Lernen angenommen: Mit dem mBook brachte es ein Schulbuch auf den Markt, das multimedial angelegt ist und aus trockener Theorie ein interaktives Lernerlebnis macht. Weiterlesen „mBook – digitale Revolution für den Geschichtsunterricht“

Fundstück: Amazon bietet neue Option für Prime-Mitglieder: Prime Reading

Amazon bietet neue Funktion für Prime-Mitglieder: Prime Reading. Screenshot vom 23.06.2017

Amazon erweitert sein Sortiment für Prime-Kunden in Deutschland und Österreich und stockt um die Leseflatrate auf. Prime Reading bietet ab sofort unbegrenztes Lesen von eBooks, eMagazinen, Comics und Kindle Singles (Kurzgeschichten, Memoiren, Aufsätze). User können dabei Titel wie Generation Beziehungsunfähig von Michael Nast und GU Kochbücher aus unterschiedlichen Genres auswählen: Kinderbücher, Romane, Krimis, Sachbücher,… Im Programm sind außerdem vollständige Digitalausgaben von Magazinen wie Stern,  Spiegel, Vogue uvm enthalten. Autoren erhalten eine Pauschalsumme zwischen 200 und 1000 Euro.
Es gibt eine kostenlose Kindle Lese-App für iOS und Android, die ein Lesen auf Kindle-Geräten sowie auf Smartphone, Tablet, Laptop und PC ermöglicht.

Nicht den Anschluss verlieren. Ein Kommentar

Home Office: So stellt sich vor allem die jüngere Generation die zukünftige Arbeitswelt vor. Bild: Pixabay CC0
Home Office: So stellt sich vor allem die jüngere Generation die zukünftige Arbeitswelt vor. Bild: Pixabay CC0

Höher – schneller – weiter. Die zunehmende Digitalisierung der Gesellschaft und der Arbeitswelt scheint keine Grenzen zu kennen. Vor allem „schneller“ scheint das Motto zu sein, wer mit der digitalen Entwicklung Schritt halten will, muss sich stetig auf dem Laufenden halten.

Auch für Unternehmen bringt die Digitalisierung jede Menge Vorteile: Flexiblere Arbeitsmodelle, wie Home Office, sind nur durch digitale Vernetzung möglich – und genau das, was sich vor allem die jüngere Generation auf dem Arbeitsmarkt wünscht. Auch das Social Intranet zum kollaborativen und vernetzten Arbeiten ist immer mehr auf dem Vormarsch und entspricht in einer Generation, die mit Facebook groß geworden ist, der Lebenswirklichkeit. Dem gegenüber steht der althergebrachte 8-Stunden-Job: pünktlich Kommen, pünktlich Gehen, Aktenordner, in denen wichtige Dokumente abgelegt werden, jeder arbeitet für sich. Zwar nimmt diese Form des Arbeitens, das noch vor ein paar Jahren Gang und Gäbe war, immer mehr ab, doch es muss berücksichtigt werden, dass es auch Menschen gibt, die genau das wollen und vor (digitalen) Veränderungen eher zurückschrecken als sich dafür zu begeistern. Besonders große Unternehmen leisten hier einen enormen Spagat zwischen den Generationen und müssen aufpassen, dass sie die eine Seite nicht über- und die andere nicht unterfordern. Weiterlesen „Nicht den Anschluss verlieren. Ein Kommentar“

„Wir fahren stundenlang Zug, um 5 Minuten auf der Bühne zu stehen“

Digitur_Rainer Holl_Poetry Slam_Digitalisierung (c) Spoken Word Poetry Club
Rainer Holl – Automatopoet, Poetry Slammer und Autor. Bild: © Spoken Word Poetry

Das ist es, was das Format Poetry Slam ausmacht: Die direkte Interaktion mit dem Publikum, von Angesicht zu Angesicht, unmittelbar festzustellen, wie die eigenen Texte ankommen. Dazu gehört eine Menge Mut; Mut, der uns in der heutigen Zeit oft fehlt, weil die immer anonymer werdende Kommunikation eine direkte Konfrontation vermeidet. Das Format Poetry Slam fungiert als eine Art Gegenentwurf dazu und vielleicht ist gerade das der Grund für seinen Erfolg.

Trotz allem können sich auch Poetry Slammer der Digitalisierung nicht gänzlich entziehen – und wollen das auch gar nicht. Ein Interview mit dem Poetry Slammer Rainer Holl über digitale und soziale Medien, die damit verbundenen Veränderungen und wie Poetry Slam und die Digitalisierung zusammenpassen und einander sogar nutzen können.

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Wenn die Generation Online ins Off gezwungen wird – Ein Kommentar

Bild: CC0 pixabay.com
Sind die Online-Semesterapparate nächstes Jahr schon Geschichte, werden zahlreiche Studenten wieder haufenweise Bücher schleppen müssen. Bild: CC0 pixabay.com

Es ist höchstens ein leises Klappern, was man in Deutschlands Hörsälen neben den Stimmen der Lehrenden überwiegend wahrnimmt. Das Kratzen von Stiften über Papier oder das Umblättern von Buchseiten? Fehlanzeige. Statt Notizblöcken und Kugelschreibern nutzen wir mit immer größerer Vorliebe Laptops oder Tablets für unsere Aufzeichnungen – weil es in den meisten Fällen einfach so viel praktischer ist. Die Notizen sind schnell gemacht, trotz aller Eile leserlich, übersichtlich, und sollte man nachträglich etwas hinzufügen müssen, ist auch das stets ohne Platzmangel möglich. Doch das Beste daran? Direktes Einbinden von eigenen Notizen in Skripte oder Unterrichtsmaterialien, sodass alle Lerninhalte an einem Ort gesammelt sind, inklusive der integrierten Stichwortsuche. Und all das ist möglich durch die Bereitstellung von wissenschaftlichen Artikeln, Literaturauszügen und Skripten in den Online-Semesterapparaten unserer Universitäten – deren Existenz jedoch jetzt in Gefahr ist. Weiterlesen „Wenn die Generation Online ins Off gezwungen wird – Ein Kommentar“

Wenn der Algorithmus zum Lektor wird

Screenshot von inkitt.com

Woran erkennt man einen Bestseller? Eine Frage, die sich jeder Lektor stellen muss, wenn er die unzähligen eingesandten Manuskripte durchblättert. Dabei werden oft Werke mit Potential übersehen. Selbst weltweite Erfolge wie die „Harry Potter“-Reihe oder Stephen King’s Debütroman „Carrie“ wurden von mehr als nur einem Verlag abgelehnt.

Letztendlich wollen Verlage die Bücher veröffentlichen, die bei den Lesern gut ankommen. Doch das Urteilsvermögen einzelner Personen kann hier zuweilen danebenliegen. Sollten es dann nicht eigentlich die Leser selbst sein, die entscheiden, ob ein Buch veröffentlicht wird oder nicht? Diese Frage hat sich das Berliner Start Up Inkitt gestellt und daraufhin ein Modell entwickelt, bei dem Bücher per Datenanalyse veröffentlicht werden. Weiterlesen „Wenn der Algorithmus zum Lektor wird“

Die SZ-Langstrecke: Dirk von Gehlen im Interview

Auf der Frankfurter Buchmesse sprachen wir mit Dirk von Gehlen, Leiter Social Media /Innovation bei der Süddeutschen Zeitung, über sein Projekt SZ Langstrecke. Die Süddeutsche Zeitung Langstrecke wurde als ein Crowdfunding-Projekt ins Leben gerufen und befindet sich gerade in der „Kiosk-Testphase“, ist also schon bei einigen ausgewählten Kiosken erhältlich – und natürlich online bestellbar. Was ist die Idee hinter dem Format der SZ Langstrecke? Wie gehen Formen des digitalen und analogen Schreibens bzw. Lesens miteinander einher? Vor welchen Herausforderungen steht dabei die Medienlandschaft? Und was hat die SZ Langstrecke eigentlich mit Smoothies gemeinsam? Antworten auf all diese Fragen gibt’s im Interview mit Dirk von Gehlen.