Fundstück: #LitcampBN17

Premiere am 8. April: Das Literaturcamp in Bonn. Bild: http://literaturcampnrw.de/literaturcamp-nrwbonn/

„Wie kommt mein Roman etc. zum Verlag oder den Leserinnen und Lesern? Wie publiziere ich – als Selfpublisher in einem Literaturblog? Wird Print eher gelesen als das E-Book? Ist die Zukunft des Buches eher digital oder traditionell?“ Fragen über Fragen, die am heutigen Samstag, 8. April 2017, beantwortet werden: Zum ersten Mal findet in Bonn das Literaturcamp statt, wo ganz allgemein über Literatur diskutiert wird. BuchliebhaberInnen, AutorInnen, BloggerInnen und alle, die mit der Branche zu tun haben, können hier ihre eigenen Texte vorstellen, Ideen austauschen oder in Diskussionen Antworten auf schon lange gestellte Fragen finden. In Kooperation mit der Volkshochschule Bonn haben die ehrenamtlichen Organisatorinnen Christine Krauß (Autorin), Ute Lange (Journalistin) und Ursula Fuchs (Leiterin des Referats Information der Bevölkerung, Selbstschutz und Selbsthilfe) das BarCamp in den Räumen der VHS Bonn ins Leben gerufen. Tickets konnten im Vorfeld erworben werden, ein spontanes Vorbeischauen ist leider nicht möglich.
Die Digitur-Redaktion wünscht gutes Gelingen für die Premiere!

Social Media-Plattformen für Self-Publisher

Wie finden Selfpublisher die richtige Social Media-Plattform?, Bild: Pixabay CCo

Bei den ganzen sozialen Netzwerken und Plattformen, die es heutzutage gibt, sieht man im Social Media-Dschungel manchmal den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. An den „Big Three“ Facebook, Twitter und YouTube führt sicher kein Weg vorbei. Doch welche Plattform eignet sich wirklich für die eigenen Zwecke und muss man als Self-Publisher tatsächlich auf allen bekannten Plattformen aktiv sein? Weiterlesen „Social Media-Plattformen für Self-Publisher“

Jetzt aber nichts wie los zur Leipziger Buchmesse 2017!

Vom 23. bis 26. März schlägt das Literaturherz angesichts der riesigen Bücherwelten der Leipziger Buchmesse wieder höher.
Vom 23. bis 26. März schlägt das Literaturherz angesichts der riesigen Bücherwelten der Leipziger Buchmesse wieder höher. Foto: Pixabay CC0

Wie in jedem Frühjahr darf für alle Literaturfans natürlich auch 2017 die Leipziger Buchmesse auf keinen Fall fehlen! Schließlich kommen hier vom 23. bis 26. März Leser, Autoren und Verleger aus aller Welt zusammen. Auf insgesamt über 3400 Veranstaltungen begrüßen rund 2490 Aussteller aus 43 Ländern ab heute die Besucher. Auch unsere Reporterinnen Kristina, Larissa und Johanna stehen schon in den Startlöchern, bereit für inspirierende Lesungen im Rahmen des Lesefests Leipzig liest und zum Stöbern zwischen den Neuerscheinungen. Außerdem verspricht das Programm der Buchmesse neben verschiedenen Preisverleihungen sowie Veranstaltungen rund um das diesjährige Schwerpunktland Litauen und dem Programmschwerpunkt Europa21 Seminare, Diskussionsrunden und Präsentationen im Kontext der Digitalisierung. Los ging es damit bereits gestern. Denn die future!publish gastiert mit den future!publish Nachwuchstagen vom 22. bis 23. März in Leipzig und informiert in Expertenvorträgen über Themen wie Content Marketing und PR in Zeiten des digitalen Wandels. Doch auch für alle, die keines der begehrten Tickets für dieses Event ergattern konnten, hält die Buchmesse eine große Auswahl an spannenden Veranstaltungen für Digitalinteressierte bereit. Oder habt ihr euch schon einmal von einem interaktiven #BuchProfiler via Gesichtserkennung eine Leseempfehlung geben lassen? Autoren können sich zudem u.a. Tipps zum Self-Publishing oder der Nutzung von Social-Media-Plattformen geben lassen. Und Raum für Blogger bietet vor allem die Bloggerkonferenz buchmesse:blogger sessions 17 sowie die Bloggerlounge. Allen Besuchern wünscht Digitur eine großartige Zeit auf der Leipziger Buchmesse 2017 und für die Daheimgebliebenen werden unsere Reporterinnen berichten.

Fundstück: How to – Self-Publishing

Self-Publishing wird für viele Autoren immer interessanter, denn ein Buch an den Verlag zu bringen ist oft nicht einfach. Selbst internationale Bestseller wie die Harry Potter Reihe wurden von mehr als nur einem Verlag abgelehnt. Wer also ein Manuskript in der Schublade hat und nicht länger warten möchte, bis der passende Verlag anbeißt, der wird sich sicher schon mit dem Gedanken des Selbstverlags beschäftigt haben. Ziemlich schnell erkennt man dabei jedoch, dass das nicht so einfach ist, wie zunächst gedacht. Tipps vom Profi können da hilfreich sein. Laura Newman ist selbst Self-Publisherin und zählt laut eigenen Angaben zu den wenigen Autoren, die davon leben können. In ihrer Video-Reihe gibt sie ihr Wissen an Einsteiger und Interessierte weiter. Aktuell gibt es elf Folgen, in denen sie alles von verschiedenen Anbietern bis zum Coverdesign erklärt.

Fundstück: Vom Selfpublisher-Roman zur Fernsehserie?

kernstaub
Kernstaub könnte bald von diesen drei Leuten als Fernsehserie umgesetzt werden: Paul Thiem (Kameramann), Marie Grasshoff (Autorin), Claudia Seibl (Regisseurin). Collage: Johanna Böhnke

„Kernstaub“ – so heißt der erste Roman der jungen Autorin Marie Grasshoff. Daraus soll bald die Serie „Universe of Gods“ werden. Der über 800 Seiten lange Science-Fiction-Roman erschien zunächst im Dezember 2013 im Selbstverlag als kostenloses E-Book. Seitdem hat sich einiges getan: Zunächst wurde das Buch im Mai 2016 im Drachenmond Verlag neu herausgegeben. Nun steht die Verfilmung als Serie, die die Autorin gemeinsam mit den Filmemachern Claudia Seibl und Paul Thiem umsetzen möchte, in den Startlöchern. Auf Startnext hat das Projekt mit 20.000 Euro gerade die Verwicklichungsschwelle geknackt. Mit diesem Geld kann zunächst ein professioneller Trailer gedreht werden, durch den die Macher sich dann die Kooperation mit einem Fernsehsender erhoffen. Wer das Projekt weiter verfolgen oder unterstützen möchte, findet auf der Startnext-Seite alle wichtigen Infos.

In eigener Sache: Digitur auf der Frankfurter Buchmesse

orbanism space
Der Orbanism Space auf der Frankfurter Buchmesse in Halle 4.1 B73 (14. – 18. Oktober)

Morgen startet die Frankfurter Buchmesse. Wir freuen uns sehr, als offizieller Medienpartner des Orbanism Space auch in diesem Jahr wieder vor Ort sein zu können! Dieser „bewegliche Zeit-Raum für die digitale Contentwirtschaft“ ist eines der Veranstaltungsformate von Orbanism – das Netzwerk der digitalen Communitys, das von Christiane Frohmann und Leander Wattig gegründet wurde. Wir werden einige der zahlreichen Veranstaltungen, die auf den 112 Quadratmeteren stattfinden, von Mittwoch bis Freitag medial begleiten. Euch erwarten Interviews und eine Vielzahl an Eindrücken vom Geschehen, den Themen und Diskussionen.Wir freuen uns mit Nikola Richter, Dirk von Gehlen und Zoë Beck bekannte Gesichter wiederzusehen sowie viele neue Gesichter kennen zu lernen, die einen Beitrag zum Umgang und den Chancen digitaler Inhalte liefern.

Fundstück: Absonderliche Werke der Selfpublishing-Branche

Die skurrilsten E-Books auf dem Markt. (Foto: CC0 1.0)
Die skurrilsten E-Books auf dem Markt. (Foto: CC0 1.0)

„Jede Menge Schrott, aber wer sich darauf einlässt, kann durchaus auf Schätze stoßen“, resümierte Digitur-Redakteurin Esther Kalb 2014 in ihrem Artikel über Self-Publishing. Für die aktuelle Ausgabe des Süddeutsche Zeitung Magazins hat sich Moritz Baumstieger durch die Abgründe der digitalen Lesekataloge gekämpft, um die witzigsten E-Books im Selbstverlag zu finden. Das Besondere an dieser Auflistung: Neben Titel und Preis führt Baumstieger weitere skurrile Detailinformationen (Selbstbeschreibung der Autoren, Leserbewertungen, etc.) auf, die sich zu einer unterhaltsamen Collage zusammenfügen. Die Liste erhebt keineswegs Anspruch auf Vollständigkeit – über Hinweise zu weiteren Titeln dieser Art in den Kommentaren würden wir uns freuen!

Self-Publishing – Bedrohung oder Potenzial für den Buchmarkt?

Für viele bisher ein unerreichbarer Traum: ein Buch veröffentlichen (Foto: CC0 1.0)
Für viele bisher ein unerreichbarer Traum: ein Buch veröffentlichen (Foto: CC0 1.0)

Welcher Autor träumt nicht davon, sein Manuskript als Buch mit dem Namen eines renommierten Verlags auf dem Cover in einer Buchhandlung zu sehen? Aber das ist schon lange nicht mehr der einzige Weg, ein Buch zu veröffentlichen. Mittlerweile sammeln sich unter dem Schlagwort „Self-Publishing“ vielfältige Möglichkeiten für Autoren, ihre Texte ohne Verlag einem breiten Publikum zugänglich zu machen.

Weiterlesen „Self-Publishing – Bedrohung oder Potenzial für den Buchmarkt?“