Alles steuert die Musik — Wenn die Kunst aus dem Netzwerkverteiler kommt

Damen und Her­ren des Chor­Werk Ruhr
© Tho­mas Jauk, Sta­ge Pic­tu­re

Schau­spiel­in­ten­dant Kay Voges insze­niert erneut eine Oper. Nach sei­nem viel dis­ku­tier­ten Opern­de­büt Tann­häu­ser und der Sän­ger­krieg auf Wart­burg und Der Frei­schütz an der Staats­oper Han­no­ver geht er in Dort­mund in die nächs­te Run­de. Seit dem 23. April 2017 steht die Mini­mal Oper Ein­stein on the Beach von Robert Wil­son und Phil­ip Glass auf dem Spiel­plan. Musi­ka­li­sche Unter­stüt­zung bekommt der Regis­seur die­ses Mal vom Chor­Werk Ruhr und Flo­ri­an Hel­ga­th, der die musi­ka­li­sche Lei­tung über­nimmt. Wei­ter­le­sen

Jetzt aber nichts wie los zur Leipziger Buchmesse 2017!

Vom 23. bis 26. März schlägt das Literaturherz angesichts der riesigen Bücherwelten der Leipziger Buchmesse wieder höher.

Vom 23. bis 26. März schlägt das Lite­ra­tur­herz ange­sichts der rie­si­gen Bücher­wel­ten der Leip­zi­ger Buch­mes­se wie­der höher. Foto: Pixabay CC0

Wie in jedem Früh­jahr darf für alle Lite­ra­tur­fans natür­li­ch auch 2017 die Leip­zi­ger Buch­mes­se auf kei­nen Fall feh­len! Schließ­li­ch kom­men hier vom 23. bis 26. März Leser, Auto­ren und Ver­le­ger aus aller Welt zusam­men. Auf ins­ge­samt über 3400 Ver­an­stal­tun­gen begrü­ßen rund 2490 Aus­stel­ler aus 43 Län­dern ab heu­te die Besu­cher. Auch unse­re Repor­te­rin­nen Kris­ti­na, Laris­sa und Johan­na ste­hen schon in den Start­lö­chern, bereit für inspi­rie­ren­de Lesun­gen im Rah­men des Lese­fests Leip­zig liest und zum Stö­bern zwi­schen den Neu­erschei­nun­gen. Außer­dem ver­spricht das Pro­gramm der Buch­mes­se neben ver­schie­de­nen Preis­ver­lei­hun­gen sowie Ver­an­stal­tun­gen rund um das dies­jäh­ri­ge Schwer­punkt­land Litau­en und dem Pro­gramm­schwer­punkt Europa21 Semi­na­re, Dis­kus­si­ons­run­den und Prä­sen­ta­tio­nen im Kon­text der Digi­ta­li­sie­rung. Los ging es damit bereits ges­tern. Denn die future!publish gas­tiert mit den future!publish Nach­wuchs­ta­gen vom 22. bis 23. März in Leip­zig und infor­miert in Exper­ten­vor­trä­gen über The­men wie Con­tent Mar­ke­ting und PR in Zei­ten des digi­ta­len Wan­dels. Doch auch für alle, die kei­nes der begehr­ten Tickets für die­ses Event ergat­tern konn­ten, hält die Buch­mes­se eine gro­ße Aus­wahl an span­nen­den Ver­an­stal­tun­gen für Digi­tal­in­ter­es­sier­te bereit. Oder habt ihr euch schon ein­mal von einem inter­ak­ti­ven #Buch­Pro­fi­ler via Gesichts­er­ken­nung eine Lese­emp­feh­lung geben las­sen? Auto­ren kön­nen sich zudem u.a. Tipps zum Self-Publishing oder der Nut­zung von Social-Media-Plattformen geben las­sen. Und Raum für Blog­ger bie­tet vor allem die Blog­ger­kon­fe­renz buchmesse:blogger ses­si­ons 17 sowie die Blog­ger­loun­ge. Allen Besu­chern wünscht Digi­tur eine groß­ar­ti­ge Zeit auf der Leip­zi­ger Buch­mes­se 2017 und für die Daheim­ge­blie­be­nen wer­den unse­re Repor­te­rin­nen berich­ten.

Snapchat meets Literatur

Smartphone mit Apps - Snapchat und andere.

Die App Snap­chat ist vor allem bei jun­gen Nut­ze­rIn­nen sehr beliebt. Bild: Pixabay CC0

Die erfolg­rei­che Instant-Messaging-App Snap­chat ist in aller Mun­de. Zuletzt mach­te sie durch ihren Bör­sen­gang von sich reden. Die App gibt es bereits seit Sep­tem­ber 2011, welt­weit nut­zen sie über 150 Mil­lio­nen  Men­schen täg­li­ch aktiv. Snap­chat ist beson­ders bei jun­gen Nut­ze­rIn­nen sehr beliebt. Wir haben uns gefragt, ob und wie Snap­chat und Lite­ra­tur zusam­men­pas­sen und stel­len euch hier drei inter­es­san­te Bei­spie­le für die­se Ver­bin­dung vor. Wei­ter­le­sen

Fundstück: „Menschliche Regungen“ – Schweizer Autor veröffentlicht Roman mit Crowdfunding-Geschichten

Die tra­di­tio­nel­le Arbeit eines Schrift­stel­lers wird in jüngs­ter Zeit immer häu­fi­ger durch neue Aspek­te und Arbeits­wei­sen erwei­tert, beson­ders auf­grund tech­ni­scher Ent­wick­lun­gen und Mög­lich­kei­ten, die durch die Digi­ta­li­sie­rung ent­ste­hen. Der Schwei­zer Autor Tim Krohn bedien­te sich des Crowd­fun­dings, um die Reno­vie­rung sei­nes Bade­zim­mers zeit­nah zu finan­zie­ren und grün­de­te das Pro­jekt „Mensch­li­che Regun­gen“. Hier­bei gab er inter­es­sier­ten Geld­ge­bern die Mög­lich­keit, sich aus einer Lis­te ver­schie­de­ne Gefühls­re­gun­gen aus­wäh­len zu kön­nen, zu denen er anschlie­ßend Geschich­ten schreibt. Nicht nur die ursprüng­li­che Kam­pa­gne war erfolg­reich, auch heu­te noch läuft das Pro­jekt gut. 200 Geschich­ten sind bereits ent­stan­den, die Stoff für drei Roma­ne bie­ten. Der ers­te davon erschien im Febru­ar 2017 beim Galiani-Verlag. Krohn führt die Arbeit an den „Mensch­li­chen Regun­gen“ fort – das Pro­jekt wird aber nur so lan­ge bestehen, wie es inter­es­sier­te Leser gibt.

Gesamtausgabe des Talmud bald auch frei im Internet zugänglich

Eine Gesamtausgabe des Talmud füllt normalerweise auch gerne mal ein ganzes Bücherregal.

Eine Gesamt­aus­ga­be des Tal­mud füllt nor­ma­ler­wei­se auch ger­ne mal ein gan­zes Bücher­re­gal. Foto: Pixabay.

Der Tal­mud ist essen­zi­ell für jüdi­sche Stu­di­en, die Tex­te bis­her aber nur schwer oder hoch­prei­sig zu beschaf­fen – ein Online-Projekt will dem Abhil­fe schaf­fen. Der Tal­mud (hebr., „Lehre“/„Studium“) ist eine der bedeu­tends­ten Schrift­stü­cke des Juden­tums und eine Jahr­hun­der­te alte und stän­dig erwei­ter­te Samm­lung. Sie besteht aus Aus­le­gun­gen der jüdi­schen Regeln in Form von Über­lie­fe­rungs­ge­schich­ten und der Ein­tei­lung in die pra­xis­na­he Aus­le­gung der gesetz­li­chen Vor­schrif­ten und erzäh­le­ri­schen wie auch erbau­li­chen Betrach­tun­gen. Die­se bezie­hen sich auf­ein­an­der und ste­hen nicht sel­ten im Gegen­satz.  Wei­ter­le­sen

Fundstück: In München startet das vierte eBookCamp

Bild: http://muenchen.ebookcamp.de/

Bild: http://muenchen.ebookcamp.de/

E-Publishing in all sei­nen Facet­ten – das ist, was im eBook­Camp Mün­chen (#ebc­munc) am 18.02.2017 genau­es­tens unter die Lupe genom­men wird. Das Camp fin­det seit meh­re­ren Jah­ren abwech­selnd in Ham­burg und Mün­chen statt und hat es sich zur Auf­ga­be gemacht, Teil­neh­me­rIn­nen den Aus­tau­sch rund um das digi­ta­le Publi­zie­ren zu ermög­li­chen. Im Fokus ste­hen Fra­gen, die sich in ers­ter Linie mit der Zukunft des Lesens beschäf­ti­gen. Dabei geht es nicht nur um poten­zi­el­le Schwie­rig­kei­ten für Ver­la­ge, Buch­händ­le­rIn­nen und die Krea­ti­v­in­dus­trie, son­dern vor allem auch um die vie­len Chan­cen, die sich der Lese-Welt bie­ten. Beson­ders wich­tig ist den Ver­an­stal­te­rIn­nen, der IG Digi­tal und dem Lan­des­ver­band Bay­ern des Bör­sen­ver­eins des Deut­schen Buch­han­dels, jedoch die Ver­net­zung unter­ein­an­der.  Einen gan­zen Tag lang kön­nen die zuvor von einer Jury fest­ge­leg­ten The­men in soge­nann­ten Ses­si­ons erlebt, mit­ge­stal­tet und dis­ku­tiert wer­den. Hier­für konn­ten Inter­es­sier­te aus der Buch­bran­che bis zum 31.01.2017 ihre Vor­schlä­ge ein­sen­den. Wie das Pro­gramm jedoch gen­au aus­sieht, ent­schei­det sich erst vor Ort und wird zu Beginn des Camps ver­kün­det.

Fundstück: Die zweite future!publish steht bevor

futurepublish.berlin

futurepublish.berlin

Nach dem vol­len Erfolg im letz­ten Jahr mit knapp 300 Besu­chern geht die future!publish nun in die zwei­te Run­de. Am 26. und 27. Janu­ar 2017 ist es so weit: Auf dem Kon­gress in der Ura­nia Ber­lin wird erneut unter dem Mot­to „Mind­flow – Work­flow – Net­wor­king” ein Bli­ck in die Zukunft des Publi­zie­rens gewagt. The­men­schwer­punk­te des dies­jäh­ri­gen Pro­gramms sind das elek­tro­ni­sche Publi­zie­ren sowie inno­va­ti­ve Marketing- und Ver­kaufs­stra­te­gi­en. Auch ein Bli­ck in den Blog lohnt sich, denn hier wer­den unter ande­rem die Refe­ren­tin­nen und Refe­ren­ten vor­ge­stellt.

Nicht den Anschluss verlieren. Ein Kommentar

Home Office: So stellt sich vor allem die jüngere Generation die zukünftige Arbeitswelt vor. Bild: Pixabay CC0

Home Office: So stellt sich vor allem die jün­ge­re Gene­ra­ti­on die zukünf­ti­ge Arbeits­welt vor. Bild: Pixabay CC0

Höher – schnel­ler – wei­ter. Die zuneh­men­de Digi­ta­li­sie­rung der Gesell­schaft und der Arbeits­welt scheint kei­ne Gren­zen zu ken­nen. Vor allem „schnel­ler“ scheint das Mot­to zu sein, wer mit der digi­ta­len Ent­wick­lung Schritt hal­ten will, muss sich ste­tig auf dem Lau­fen­den hal­ten.

Auch für Unter­neh­men bringt die Digi­ta­li­sie­rung jede Men­ge Vor­tei­le: Fle­xi­ble­re Arbeits­mo­del­le, wie Home Office, sind nur durch digi­ta­le Ver­net­zung mög­li­ch – und gen­au das, was sich vor allem die jün­ge­re Gene­ra­ti­on auf dem Arbeits­markt wünscht. Auch das Soci­al Intra­net zum kol­la­bo­ra­ti­ven und ver­netz­ten Arbei­ten ist immer mehr auf dem Vor­mar­sch und ent­spricht in einer Gene­ra­ti­on, die mit Face­book groß gewor­den ist, der Lebens­wirk­lich­keit. Dem gegen­über steht der alt­her­ge­brach­te 8-Stunden-Job: pünkt­li­ch Kom­men, pünkt­li­ch Gehen, Akten­ord­ner, in denen wich­ti­ge Doku­men­te abge­legt wer­den, jeder arbei­tet für sich. Zwar nimmt die­se Form des Arbei­tens, das noch vor ein paar Jah­ren Gang und Gäbe war, immer mehr ab, doch es muss berück­sich­tigt wer­den, dass es auch Men­schen gibt, die gen­au das wol­len und vor (digi­ta­len) Ver­än­de­run­gen eher zurück­schre­cken als sich dafür zu begeis­tern. Beson­ders gro­ße Unter­neh­men leis­ten hier einen enor­men Spa­gat zwi­schen den Gene­ra­tio­nen und müs­sen auf­pas­sen, dass sie die eine Sei­te nicht über- und die ande­re nicht unter­for­dern. Wei­ter­le­sen

Das Debüt 2016 – Bloggerpreis für Literatur

Logo Das Debüt 2016 – Bloggerpreis für Literatur

2016 erst­mals aus­ge­lobt: Das Debüt 2016 – Blog­ger­preis für Lite­ra­tur

Die Blog­ge­rin­nen von „Das Debüt”, einem Lite­ra­tur­blog, das sich mit Roman­de­büts beschäf­tigt, haben in die­sem Jahr erst­mals einen Blog­ger­preis für Lite­ra­tur aus­ge­lobt. Am 16. Dezem­ber wur­de mit Shi­da Bazyars Debüt „Nachts ist es lei­se in Tehe­r­an“ (2016) der ers­te Gewin­ner­ro­man des neu­en Lite­ra­tur­prei­ses bekannt­ge­ge­ben. Wir haben zwei der Debüt-Bloggerinnen, Bozena Anna Badu­ra und Sarah Jäger, im Esse­ner „Café Liv­res“ getrof­fen und mit ihnen über den Preis und ihre Erfah­run­gen gespro­chen. Wei­ter­le­sen

Christmas is loading…

Advent Digitur

Weih­nach­ten ist die ana­logs­te Zeit im Jahr. Foto: Pixabay.

Das Mas­sen­fest Weih­nach­ten steht vor der Tür und wird immer digi­ta­ler. Dass sich auch das zweit­höchs­te christ­li­che Fest nicht dem Rhyth­mus elek­tro­ni­scher Wel­len ent­zie­hen kann, ist wohl kei­ne Über­ra­schung. 2011 hat Papst Bene­dikt XVI. dank einer Draht­los­ver­bin­dung zum ört­li­chen Strom­netz den ‚Weih­nachts­baum‘, eine rie­si­ge Instal­la­ti­on mit Weih­nachts­lich­tern im über 200 Kilo­me­ter ent­fern­ten Umbri­en (Regi­on Ita­li­ens), per Tablet ‚ent­zün­det‘. Ein Jahr spä­ter begann er das Twit­tern. Wei­ter­le­sen