HIDE A BOOK DAY

Bild: http://ibelieveinbookfairies.com
„Sharing“ ist heutzutage aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken – in sozialen Netzwerken
werden virtuell Bilder, Videos, Gedanken und Veranstaltungen geteilt, Foodsharing und
Kleidertausche sind nichts Neues und auch das Teilen von Büchern in Form von Büchercafés,
Bücherkisten oder öffentlichen Bücherregalen liegt längst im Trend. Vor allem bezogen auf
die letzten Punkte wird immer mehr darauf geachtet, wie bestimmte Dinge wiederverwendet,
recycelt und weitergegeben werden können, um so für andere einen weiteren Nutzen
darzustellen. Neben dem materiellen Wert spielt hier auch der ideelle Wert eine große Rolle –
Wer hat sich beim Lesen eines Buchs nicht schon einmal gedacht, dass das, was das Buch
vermittelt, unbedingt weitergegeben werden sollte? Weiterlesen „HIDE A BOOK DAY“

Die Kritiker von heute

Im Internet werden Bewertungen von Literatur oft nur noch in Sternen abgegeben.
CC-BY-NC-SA 4.0 Isabel Grabow

Bücher, Theaterstücke, Smartphones, Schreibtische, Musik, Filme – heutzutage wird alles und jeder bewertet und kritisiert. Während früher in Zeitungen und Zeitschriften kritisiert wurde, bietet heute das Internet eine riesige Spannbreite von Kritikmöglichkeiten. Hier kann jeder kritisieren und bewerten. Und zwar wirklich alles. Dabei sind nicht nur Online-Shops und ihre Kommentar-Funktion eine gute Möglichkeit. Auch Foren und andere Plattformen laden jeden dazu ein seine Meinung zu äußern. Nicht zu vergessen die Social Medias: Facebook, twitter, Instagram und co.

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Online-Journalismus – von Bezahlschranken und AdBlockern

Bahnübergangsschild als Sinnbild für Bezahlschranken im Online-Journalismus.
Bezahlschranken oder Paywalls sollen Online-Journalismus finanzieren. Bild: CC0 pixabay.com

Immer häufiger treffen Internet-NutzerInnen bei journalistischen Online-Angeboten auf sogenannte Bezahlschranken oder Paywalls. Dass für qualitativ hochwertigen Journalismus langfristig funktionierende Bezahlmodelle gefunden werden müssen, liegt auf der Hand. Aus Sicht der Medienunternehmen verstärken zudem abnehmende Abo-Zahlen im Printbereich die Notwendigkeit, mit den Online-Angeboten Geld zu verdienen („Paid Content“). Wir haben uns einmal angeschaut, welche Finanzierungsmodelle es bei deutschen Online-Zeitungen bereits gibt und wie sie angenommen werden. Weiterlesen „Online-Journalismus – von Bezahlschranken und AdBlockern“

mBook – digitale Revolution für den Geschichtsunterricht

Mit dem Tablet zur Schule statt einem Rucksack voller Bücher: Mit dem mBook könnte so der Schulalltag der Zukunft aussehen. Foto: CC0 pixabay.com

In vielen Bundesländern haben die Sommerferien bereits begonnen, in anderen befindet sich das Schuljahr in den letzten Zügen. Für Schüler bedeutet das vor allem eines: Ruhe und Erholung vom anstrengenden Lernalltag. Eine Pause von der Auseinandersetzung mit komplexen theoretischen Themen oder Sachverhalten, zu denen oftmals ein interessanter, praktischer Bezug fehlt, der „Lernen“ mit „Spaß vereinbaren könnte.
Dieser Thematik hat sich das Institut für digitales Lernen angenommen: Mit dem mBook brachte es ein Schulbuch auf den Markt, das multimedial angelegt ist und aus trockener Theorie ein interaktives Lernerlebnis macht. Weiterlesen „mBook – digitale Revolution für den Geschichtsunterricht“

Subway Library gegen Langeweile in der U-Bahn

In der Subway Library gibt es für alle U-Bahn Nutzer kostenlose E-Books.
In der Subway Library gibt es für alle U-Bahn Nutzer kostenlose E-Books. Bild: Pixabay CC0

Als Pendler, der jeden Tag mit der Bahn zur Uni und wieder zurückfährt, weiß ich eines ganz genau: Bahn fahren nervt! Es ist langweilig, die Bahn sowieso nie pünktlich und die Zeit, die ich vergeude, könnte ich definitiv sinnvoller nutzen. Klar, ein Blick auf’s Handy geht immer, aber wirklich interessante Sachen gibt’s bei Facebook und Co. auch nicht. Wie also die Bahnfahrt gestalten? Seit Anfang Juni läuft in New York das Projekt Subway Library, das genau auf diese Frage eine Antwort weiß. Weiterlesen „Subway Library gegen Langeweile in der U-Bahn“

Fundstück: Mit Amazon Storywriter zur eigenen TV Serie?

Screenshot der Features auf storywriter.amazon.com

Amazon ist schon lange nicht mehr bloß ein Onlinemarktplatz. Das amerikanische Unternehmen hat mittlerweile auch in der Medienbranche fest Fuß gefasst. Subunternehmen veröffentlichen unter anderem eigene Bücher und machen mit ihren Serienproduktionen Netflix und Maxdome Konkurrenz. Fast monatlich kommen neue Original Serien dazu. Wer schon immer von der eigenen TV Serie geträumt hat, kann seit 2015 das Storywriter Tool des Konzerns nutzen. In dieser Software können aufstrebende Autoren ihre Skripte schreiben. Die Formatierung ist dabei einfacher als mit gewöhnlichen Textverarbeitungsprogrammen wie Word. Und da Amazon selbst auf der Suche nach Ideen für seine neuen Produktionen ist, kann das fertige Drehbuch über die Plattform direkt bei der Produktionsfirma eingereicht werden. Wie erfolgsversprechend dieser Prozess jedoch ist, steht in den Sternen.

Nach dem eBook kommt das aBook: Digitur im Interview mit Isle Audio

Die Digitur Redaktion testet Isle Audio auf der LBM17. Foto: Larissa Cremer

Das Start-Up Isle Audio verspricht mit dem sogenannten aBook ein völlig neues Leseerlebnis. Per Eyetracking wird erfasst, an welcher Stelle des Buches sich der Leser befindet, um dazu die passenden Geräusche abzuspielen. Das können Hintergrundgeräusche wie das Rauschen der Wellen oder Musik sein, die die emotionale Stimmung der Geschichte unterlegt. Auf der Leipziger Buchmesse konnten wir nicht nur die App  live testen, sondern auch zwei der Gründer, David Hill und Benedikt Sailer, interviewen. Was die beiden Studenten uns über das aBook erzählen, lest ihr im heutigen Beitrag. Weiterlesen „Nach dem eBook kommt das aBook: Digitur im Interview mit Isle Audio“

Social Media-Plattformen für Self-Publisher

Wie finden Selfpublisher die richtige Social Media-Plattform?, Bild: Pixabay CCo

Bei den ganzen sozialen Netzwerken und Plattformen, die es heutzutage gibt, sieht man im Social Media-Dschungel manchmal den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. An den „Big Three“ Facebook, Twitter und YouTube führt sicher kein Weg vorbei. Doch welche Plattform eignet sich wirklich für die eigenen Zwecke und muss man als Self-Publisher tatsächlich auf allen bekannten Plattformen aktiv sein? Weiterlesen „Social Media-Plattformen für Self-Publisher“

Fundstück: Literatur aus dem Automaten

Die Wartezeit an den bretonischen Bahnhöfen vergeht bald wie im Flug. Foto: RondellMelling  pixabay CC0

In der Bretagne muss sich bald niemand mehr über einen verspäteten Zug ärgern, denn in vielen Bahnhöfen der Region soll der Literaturautomat „Distributeur d’histoires courtes“ aufgestellt werden. Diese Maschine druckt kostenlos und in sekundenschnelle auf dem Format eines Kassenbons entweder eine Kurzgeschichte oder ein Gedicht für den geneigten Leser aus. Der oder die Wartende hat dabei allerdings nur die Kontrolle über die Länge der Story, die je nach Wahl entweder eine, drei oder fünf Minuten Lesezeit beansprucht – die jeweilige Kurzgeschichte wird durch das Gerät zufällig ausgewählt. Bislang wollen 600 verschiedene literarische Texte von den Literaturinteressierten gelesen werden. Sie stammen von Hobbyschreibern aus der französischsprachigen Autorencommunity Short Édition.

Gerade in den Zeiten der zunehmenden Digitalisierung mit E-books und Smartphones scheint diese Maschine, die den LeserInnen einen physischen Papierzettel in die Hand gibt, erfolgversprechend zu sein. Denn der „Lesomat“, wie die SZ die Maschine betitelte, wird in Grenoble bereits jetzt überall dort getestet, wo sich die Menschen auf eine längere Wartezeit einstellen müssen – etwa im Bürgeramt, in der Touristeninformation oder in der Bibliothek. Und dort lässt sich der Erfolg mit über 10.000 ausgedruckten Literatur-Bons pro Monat sogar in Zahlen messen.