Ein Sommer ohne Smartphone, Tablet und PC

Bild: CC BY-SA 4.0 Chantal Otterbein

Bild: CC BY-SA 4.0 Chan­tal Otter­bein

Der deut­sche Som­mer ist da. Lan­ge hat es gedau­ert, doch end­li­ch konn­ten sich ein lau­es Lüft­chen und ein paar Son­nen­strah­len durch­set­zen. Die Som­mer­fe­ri­en sind für die Schul­kin­der bereits zu Ende und auch die vor­le­sungs­freie Zeit des Som­mer­se­mes­ters ist bereits in vol­lem Gan­ge. Zeit für eine Pau­se und ein biss­chen Urlaub. Wei­ter­le­sen

Sind Metadaten poetisch? – Marion Schwehr im Interview

Marion Schwehr

Mari­on Schwehr, Foto: Vio­la Schütz

Neue Din­ge aus­pro­bie­ren, Expe­ri­men­te machen, Inno­va­ti­on för­dern – hier ist Mari­on Schwehr ganz in ihrem Ele­ment. Dabei ist es ihr beson­ders wich­tig, ver­schie­de­ne Dis­zi­pli­nen zu bedie­nen und auf die­se Wei­se über den eige­nen Hori­zont hin­aus zu bli­cken:

Die Fähig­keit Ver­bin­dun­gen her­zu­stel­len, anzu­knüp­fen und asso­zia­tiv zu den­ken, wird für die Zukunft von Unter­neh­men wie für uns als Gesell­schaft die ent­schei­den­de Fähig­keit sein.” (Mari­on Schwehr)

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Mit digitaler Kraft für Solidarität und Nächstenliebe

Foto von Leander Wattig

Die digi­ta­le Zusam­men­ar­beit mün­de­te erst nach der Ver­öf­fent­li­chung von „Will­kom­men! Blog­ger schrei­ben für Flücht­lin­ge” in ein per­sön­li­ches Auf­ein­an­der­tref­fen (von links nach rechts fron­tal sicht­bar: Frank O. Rud­koffsky, Katha­ri­na Ger­hardt und Niko­la Rich­ter). Foto: Lean­der Wat­tig

Hun­der­te Tex­te sam­meln sich unter dem Hash­tag #Blog­ger­Fu­er­Flu­echt­lin­ge und erzäh­len Geschich­ten über Flucht und Angst, berich­ten aber auch von über­wäl­ti­gen­der Hilfs­be­reit­schaft. Ein sechs­köp­fi­ges Her­aus­ge­ber­team hat die­se gesich­tet, die bes­ten aus­ge­wählt und zusam­men mit pas­sen­den Zeitungs- und Online­ar­ti­keln in digi­ta­ler Kol­la­bo­ra­ti­on zu einem E-Book zusam­men­ge­stellt. Mit der Antho­lo­gie Will­kom­men! Blog­ger schrei­ben für Flücht­lin­ge hal­ten sie geleb­te Will­kom­mens­kul­tur fest und machen sie für alle Leser auch außer­halb der Blog­ger­welt sicht­bar. Wei­ter­le­sen

Wir fahren stundenlang Zug, um 5 Minuten auf der Bühne zu stehen”

Digitur_Rainer Holl_Poetry Slam_Digitalisierung (c) Spoken Word Poetry Club

Rai­ner Holl — Auto­ma­to­poet, Poe­try Slam­mer und Autor. Bild: © Spo­ken Word Poe­try

Das ist es, was das For­mat Poe­try Slam aus­macht: Die direk­te Inter­ak­ti­on mit dem Publi­kum, von Ange­sicht zu Ange­sicht, unmit­tel­bar fest­zu­stel­len, wie die eige­nen Tex­te ankom­men. Dazu gehört eine Men­ge Mut; Mut, der uns in der heu­ti­gen Zeit oft fehlt, weil die immer anony­mer wer­den­de Kom­mu­ni­ka­ti­on eine direk­te Kon­fron­ta­ti­on ver­mei­det. Das For­mat Poe­try Slam fun­giert als eine Art Gegen­ent­wurf dazu und viel­leicht ist gera­de das der Grund für sei­nen Erfolg.

Trotz allem kön­nen sich auch Poe­try Slam­mer der Digi­ta­li­sie­rung nicht gänz­li­ch ent­zie­hen — und wol­len das auch gar nicht. Ein Inter­view mit dem Poe­try Slam­mer Rai­ner Holl über digi­ta­le und sozia­le Medi­en, die damit ver­bun­de­nen Ver­än­de­run­gen und wie Poe­try Slam und die Digi­ta­li­sie­rung zusam­men­pas­sen und ein­an­der sogar nut­zen kön­nen.

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Fundstück: Ingeborg Bachmann digital

Bachmann Porträt am Musil-Literaturhaus in Klagenfurt. Künstler: Jef Aerosol. CC BY-NCSA 4.0 Katharina Graef

Bach­mann Por­trät am Musil-Literaturhaus in Kla­gen­furt. Künst­ler: Jef Aero­sol. CC BY-NC SA 4.0 Katha­ri­na Graef

Heu­te geht das Kla­gen­fur­ter Wett­le­sen um den Bach­mann­preis in sei­nem 40. Jubi­lä­ums­jahr in die nächs­te Run­de. Und auch die namens­ge­ben­de Auto­rin und Grup­pe 47-Ikone Inge­borg Bach­mann hät­te die­ser Tage einen gro­ßen Geburts­tag gefei­ert — am 25. Juni wäre sie 90 Jah­re alt gewor­den. Zu die­sem Anlass ver­öf­fent­licht der Piper Ver­lag die Werk­aus­ga­be Bach­manns (immer­hin 30 Bän­de!), zu der auch bis­her unver­öf­fent­lich­te Tex­te gehö­ren, nach und nach in digi­ta­ler Form. Die Web­site des Ver­lags bie­tet außer­dem mit einem The­men­spe­cial einen umfang­rei­chen Über­bli­ck über Leben, Werk und Wir­ken der Kla­gen­fur­ter Auto­rin.

Schreiben und Lesen auf Wattpad: 7 Fragen an den Autor Xinon Sero

Die Wattpad-Benutzeroberfläche, Bild: CC BY-SA 4.0 Johanna Böhnke

Die Wattpad-Benutzeroberfläche, Bild: CC BY-SA 4.0 Johan­na Böhn­ke

Das digi­ta­le Zeit­al­ter gibt Lese­be­geis­ter­ten kos­ten­los Zugang zu einer Viel­zahl an Geschich­ten. Gleich­zei­tig haben auch Auto­ren immer mehr Mög­lich­kei­ten, ihre Wer­ke an ein Publi­kum zu brin­gen. Die Platt­form Watt­pad ver­bin­det gen­au die­se Aspek­te. Auto­ren kön­nen hier Kurz­ge­schich­ten, Fan Fic­tions und sogar gan­ze Bücher in Kapi­tel­ab­schnit­ten online stel­len und sie damit Mil­lio­nen von Lesern welt­weit kos­ten­los anbie­ten. Mit mehr als 40 Mil­lio­nen Nut­zern ist Watt­pad das größ­te Netz­werk die­ser Art. Längst sind auch Ver­la­ge auf die Platt­form auf­merk­sam gewor­den und suchen hier nach Talen­ten. Denn was auf Watt­pad gut ankommt, kann auch in Buch­form zum Erfolg wer­den. Das bes­te Bei­spiel dafür ist die ame­ri­ka­ni­sche Auto­rin Anna Todd, die mit ihrer Fan-Fiction-Reihe „After“ zur Band One Direc­tion seit Mona­ten nicht mehr von den Bestseller-Tischen der Buch­hand­lun­gen weg­zu­den­ken ist.

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future!publish 2016 — Im Interview mit Falko Löffler

Digi­ta­li­sie­rung — ein The­ma, das von der Buch­bran­che lan­ge mit Schre­cken beob­ach­tet und wei­test­ge­hend igno­riert wur­de. Ande­re Wirt­schafts­zwei­ge fan­den einen bes­se­ren Weg, moder­ne Tech­ni­ken von Beginn an für ihre Zwecke frucht­bar zu machen — allen vor­an die Com­pu­ter­spiel­bran­che. Auf der future!publish Ende Janu­ar spra­chen wir mit Fal­ko Löff­ler, wel­cher als Autor und Computerspiel-Übersetzer in bei­den Bran­chen zuhau­se ist. Der stu­dier­te Ger­ma­nist und Medi­en­wis­sen­schaft­ler erklär­te uns, wie der Buch­han­del den digi­ta­len Wan­del meis­tern und was er dabei von der Com­pu­ter­spiel­bran­che ler­nen kann.

Tilman Rammstedt im Interview auf der future!publish 2016

Mit sei­nem Pro­jekt Mor­gen mehr bringt Til­man Rammstedt den klas­si­schen Fort­set­zungs­ro­man ins Online-Zeitalter. Jeden Tag schreibt und ver­öf­fent­licht er ein Kapi­tel sei­nes aktu­el­len Wer­kes, Abon­nen­ten kön­nen so den Ent­ste­hungs­pro­zess des Romans vor dem offi­zi­el­len Erschei­nungs­ter­min am 9. Mai live mit­ver­fol­gen. Über sei­ne Erfah­run­gen mit die­ser Form des Schrei­bens und die Reso­nanz sei­ner Leser­schaft hat er mit uns auf dem future!publish–Kon­gress in Ber­lin Ende Janu­ar gespro­chen.

Nebenjob: Verlagsleitung

Lesung von "Struktur, Tapete" am 21.11.2015 v.l. HerrTapete, Nicholas Wieling, Lars Hannig, Jennifer Günther, Caroline Königs, Stephanie Keunecke, Natascha Herkt

Lesung von „Struk­tur, Tape­te” am 21.11.2015
(v.l. Herr­Ta­pe­te, Nicho­las Wie­ling, Lars Han­nig, Jen­ni­fer Gün­ther, Caro­li­ne Königs, Ste­pha­nie Keu­ne­cke, Nata­scha Herkt) Bild: Ruhr­li­te­ra­tur

Im Juni 2015 grün­de­te Ste­pha­nie Keu­ne­cke den unab­hän­gi­gen E-Book-Verlag Ruhr­li­te­ra­tur. Im Inter­view mit Digi­tur erzählt die jun­ge Unter­neh­me­rin von der Grün­dung des Ver­lags, den Hür­den auf dem Weg zur Selbst­stän­dig­keit und dem Spa­gat zwi­schen Stu­di­um und Arbeits­all­tag.

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Vom Blog zum Buch

Das eigene gedruckte Buch oder das eigene digitale Ebook? CC0

Das eige­ne gedruck­te Buch oder das eige­ne digi­ta­le E-Book? CC0

Das eige­ne Buch in den Hän­den hal­ten — das ist der Traum vie­ler Nach­wuchs­au­to­ren. Zu Zei­ten, in denen jeder recht ein­fach sein eige­nes Werk im Inter­net publi­zie­ren kann, schei­nen jedoch vie­le auf­grund der gerin­ge­ren Hür­den die Ver­öf­fent­li­chung eines Ebooks vor­zu­zie­hen. Die bei­den Blog­ger Patrick und Jas­min von Healthy Hab­its sind den Schritt gegan­gen und berich­ten im Inter­view von ihren Erfah­run­gen als Blog­ger und dem Weg zur Her­aus­ga­be eige­ner als Print erschie­ne­ner Rat­ge­ber, oder in ande­ren Wor­t­en: vom Blog zum Buch.

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