Das goldene Zeitalter der Fake-News

news-1729539_960_720

Die rasan­te Ver­brei­tung von Fake-News im Netz; Foto: pixabay, CCo.

Can­na­bis sei in Deutsch­land legal, Oba­ma Mus­lim und Flücht­lin­ge alle­samt Mas­sen­ver­ge­wal­ti­ger – Fake-News wie Über­trei­bun­gen, Gerüch­te oder schlecht­weg Lügen ver­brei­ten sich rasend schnell – vor allem wenn sie Ängs­te schü­ren, auf Empö­rung sto­ßen oder Ver­wun­de­rung aus­lö­sen. Gera­de nach An- schlä­gen oder Kata­stro­phen kur­sie­ren inner­halb weni­ger Minu­ten erschüt­tern­de, ver­meint­li­che Bil­der des Gesche­hens – das Netz agiert mit einer unge­mei­nen Geschwin­dig­keit. Wei­ter­le­sen

Fundstück: Augmented Reality in Malbüchern

Augmented Reality in Malbüchern

Der rus­si­sche Ver­lag war 2016 auf der Frank­fur­ter Buch­mes­se zu Gast Bild: Devar Books ©

Aug­men­ted Rea­li­ty, die com­pu­ter­ge­stütz­te Erwei­te­rung der Rea­li­täts­wahr­neh­mung, ist schon längst im Buch­markt ange­kom­men. So gibt es bereits seit Jah­ren Koch­bü­cher mit AR-Erweiterungen. Die­se sol­len das Kochen, dank der Über­la­ge­rung von Rea­li­tät und digi­ta­ler Welt, ver­ein­fa­chen. Auf der Frank­fur­ter Buch­mes­se 2016 stell­te der rus­si­sche Ver­lag Devar Books ein wei­te­res Medi­um vor, das durch die Hil­fe von Aug­men­ted Rea­li­ty leben­di­ger wer­den soll: das Mal­buch.
In dem vor­ge­stell­ten Buch konn­te der Benut­zer sein eige­nes Renn­au­to mit Bunt­stif­ten indi­vi­du­ell gestal­ten und es anschlie­ßend mit der pas­sen­den App zum Leben erwe­cken. Ein­fach die Kame­ra über das Motiv hal­ten und schon wird das eigens design­te Auto über den Schreib­ti­sch gesteu­ert.
Devar Books bie­tet aber nicht nur Mal­bü­cher mit Renn­au­tos, son­dern auch zahl­rei­che ande­re The­men­ge­bie­te, wie Rit­ter oder ein Feen­land an. Dabei rich­tet sich ihr Ange­bot nicht nur an Kin­der. Unter dem Titel „Lost Civi­liza­t­i­on“ ist auch ein Mal­buch für Erwach­se­ne erhält­li­ch. Eine span­nen­de Idee, die beson­ders für Tech­nik begeis­ter­te Eltern inter­es­sant sein dürf­te.

Nie mehr mit dem Aktenordner ins Seminar!

Das Wachstum von Online-Semesterapparaten an der Universität Duisburg-Essen (Auszug aus einer Präsentation von Frank Lützenkirchen, siehe auch: http://duepublico.uni-duisburg-essen.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-42222/Workshop52a2016-10-12LuetzenkirchenSemesterapparate.pdf).

Das Wachs­tum von Online-Semesterapparaten an der Uni­ver­si­tät Duisburg-Essen (Aus­zug aus einer Prä­sen­ta­ti­on von Frank Lüt­zen­kir­chen, sie­he: http://duepublico.uni-duisburg-essen.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-42222/Workshop52a 2016–10-12LuetzenkirchenSemesterapparate.pdf).

Dass die Digi­ta­li­sie­rung bes­se­re Arbeits- und Erkennt­nis­pro­zes­se in der wis­sen­schaft­li­chen For­schung und Leh­re ermög­licht, dürf­te Kon­sens unter den „Digitur“-LeserInnen sein – und dazu gehö­ren auch dyna­mi­sche Online-Semester- appa­ra­te. Zugleich pro­gnos­ti­ziert der Prä­si­dent der Hoch­schul­rek­to­ren­kon­fe­renz, Prof. Dr. Hor­st Hipp­ler, dass bald „die für ein moder­nes Stu­di­um unver­zicht­ba­re digi­ta­le Bereit­stel­lung von Tex­ten schmerz­haft ein­ge­schränkt wird.“ Wie kann das sein? Und was kann man gegen die­se Ent­wick­lung unter­neh­men? Wei­ter­le­sen

Fundstück: Paderkind – urbane Storys aus studentischer Hand

Online-Magazin Paderkind

Foto: Pader­kind.

Was pas­siert eigent­li­ch wirk­li­ch in mei­ner Stadt – kul­tu­rell, aber auch mensch­li­ch? Eine Grup­pe von Stu­die­ren­den der Medienwissen-schaften an der Uni­ver­si­tät Pader­born hat sich die­se Fra­ge gestellt und mit Pader­kind das ers­te rei­ne E-Magazin der Stadt gegrün­det. In den monat­li­ch erschei­nen­den Aus­ga­ben soll die Stadt in all ihren Facet­ten gezeigt wer­den. Es geht also nicht um idyl­li­sche Beschö­ni­gun­gen, son­dern um authen­ti­sche Erzäh­lun­gen von und für Pader­born. Wer dort gebo­ren, auf­ge­wach­sen oder zuge­zo­gen ist, hin­rei­sen möch­te oder ein­fach inter­es­siert an dem Life­sty­le einer Stadt ist, kann das Online-Magazin ab Dezem­ber kos­ten­los erwer­ben. Das Leben in der eige­nen Stadt reflek­tie­ren und aus ver­schie­de­nen Blick­win­keln betrach­ten: fri­sch, urban, digi­tal – von sol­chen Ide­en wün­schen wir uns mehr!

Ein Universum im Wohnzimmer – VR auf der FBM16

Redakteurin Kristina bei ihrer ersten virtuellen Expedition auf der FBM1

Redak­teu­rin Kris­ti­na bei ihrer ers­ten vir­tu­el­len Expe­di­ti­on auf der FBM16, CC-BY-NC

Was haben eine Ach­ter­bahn­fahrt, ein Muse­ums­be­su­ch und ein Fall­schirm­sprung gemein­sam? Man kann all das von sei­nem Wohn­zim­mer aus erle­ben. Wie das geht? Dank ‚Vir­tual Rea­li­ty‛. Auf der Frank­fur­ter Buch­mes­se 2016 hat Digitur-Redakteurin Kris­ti­na zum ers­ten Mal eine VR-Brille auf­ge­setzt und sich über die bes­ten und güns­tigs­ten Nut­zungs­mög­lich­kei­ten infor­miert. Wei­ter­le­sen

Fundstück: Literaturfest und open mike

Literaturfest München

Lite­ra­tur­fest Mün­chen

Wir mel­den uns aus der Spät­som­mer­pau­se zurück und haben direkt zwei Schman­kerl für euch: Auch die­ses Jahr heißt es wie­der „Büh­ne frei“ beim Lite­ra­tur­fest in Mün­chen und beim open mike in Ber­lin. 22 jun­ge Auto­ren und Auto­rin­nen lesen am 12. und 13. Novem­ber im Hei­mat­ha­fen Neu­kölln 15 Minu­ten lang und ver­su­chen dabei die Jury und das Publi­kum zu über­zeu­gen. Ihre Tex­te wur­den vor­her aus rund 550 Kon­kur­renz­tex­ten aus­ge­wählt.
Das Fest­pro­gramm des Lite­ra­tur­hau­ses Mün­chen steht die­ses Jahr unter dem Mot­to „Die Welt erzäh­len“. Das forum:autoren wird die­ses Jahr von Auto­rin und Jour­na­lis­tin Elke Schmit­ter gestal­tet. Vom 10. bis zum 19. Novem­ber lädt sie mit ihren Gäs­ten in ver­schie­de­ne Sprach-Welten: „ein wort gibt das ande­re“ lau­tet das Mot­to ihres Pro­gramms. Dar­in unter­sucht sie die Spra­che als Aus­drucks­mit­tel unse­res Den­kens und unse­rer Erfah­rung und fragt: „Sind die Gren­zen unse­rer Spra­che die Gren­zen unse­rer Welt?“ Ver­schie­de­ne Blick­win­kel auf Spra­che unter den Bedin­gun­gen poli­ti­scher Repres­si­on, auf Spra­che als Ver­mitt­lungs­me­di­um zwi­schen Eth­ni­en und Kul­tu­ren, auf Mut­ter­spra­chen und künst­li­che Spra­chen als Spiel­räu­me und gesell­schaft­li­che Insti­tu­tio­nen – und auf Spra­che als stimm­li­che Aus­drucks­kraft in Lyrik und Musik sol­len ant­wor­ten lie­fern.
Wer es — wie wir — lei­der nicht nach Mün­chen schaf­fen soll­te, kann sich wäh­rend der gesam­ten Ver­an­stal­tungs­zeit über das Mixta­pe, einer Sei­te, die neben dem Blog einen Über­bli­ck über alle soci­al media-Aktivitäten rund um das Lite­ra­tur­fest bie­tet, auf dem lau­fen­den hal­ten.

Ein Sommer ohne Smartphone, Tablet und PC

Bild: CC BY-SA 4.0 Chantal Otterbein

Bild: CC BY-SA 4.0 Chan­tal Otter­bein

Der deut­sche Som­mer ist da. Lan­ge hat es gedau­ert, doch end­li­ch konn­ten sich ein lau­es Lüft­chen und ein paar Son­nen­strah­len durch­set­zen. Die Som­mer­fe­ri­en sind für die Schul­kin­der bereits zu Ende und auch die vor­le­sungs­freie Zeit des Som­mer­se­mes­ters ist bereits in vol­lem Gan­ge. Zeit für eine Pau­se und ein biss­chen Urlaub. Wei­ter­le­sen

Im Interview mit „Byte the Book” Gründerin Justine Solomons

Schrift­stel­ler, Ver­la­ge und Leser zusam­men­füh­ren – Das ist der Grund­ge­dan­ke hin­ter „Byte the Book”. 2011 grün­de­te die Bri­tin Jus­ti­ne Solo­mons das Netz­werk, das im digi­ta­len Zeit­al­ter welt­weit zwi­schen ver­schie­de­nen Akteu­ren der Ver­lags­bran­che ver­mit­teln soll. Im Inter­view auf der „Electric Book Fair 2016″ berich­tet Sie über die Unter­schie­de zwi­schen dem bri­ti­schen und dem deut­schen E-Book-Markt und der zen­tra­len Rol­le von Ver­net­zung außer­halb von Soci­al Media in Zei­ten der Digi­ta­li­sie­rung.

Ein Bei­trag von Aile­en Sing­hof und Johan­na Böhn­ke

Fundstück: Neues Bildungsmedienportal Lernando

Lernando - das neue Bildungsmedienportal. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/117296 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Westermann Gruppe"

Ler­nan­do — das neue Bil­dungs­me­di­en­por­tal. Wei­te­rer Text über ots und www.presseportal.de/nr/117296, Quel­le: „obs/Westermann Grup­pe”

Immer mehr Schü­ler spa­ren sich den Weg zur Buch­hand­lung – per Maus­kli­ck zu bestel­len ist schließ­li­ch beque­mer. Das neue Por­tal für Bil­dungs­me­di­en, Ler­nan­do, erleich­tert die­sen Schritt durch ziel­grup­pen­ge­rech­te Such- und Fil­ter­mög­lich­kei­ten nun zusätz­li­ch und bie­tet Schü­lern sowie Eltern und Leh­rern die Mög­lich­keit – unter einer gro­ßen Aus­wahl von rund 50.000 Pro­duk­ten aller wich­ti­gen Bil­dungs­me­di­en­ver­la­ge – schnell und unkom­pli­ziert das gewünsch­te Buch zu fin­den und bequem von zuhau­se aus zu bestel­len. Der Shop der Wes­ter­mann Grup­pe ist seit die­sem Diens­tag, den 09.08.2016, online. Zusätz­li­ch beinhal­tet Ler­nan­do ein Maga­zin rund um das The­ma Erzie­hung und Bil­dung. Doch bei die­sem Ange­bot soll es nicht blei­ben: Der Shop soll zu einem Full-Service-Portal wer­den und die gesam­te Pro­dukt­pa­let­te des Schul­zu­be­hörs abde­cken. Dies sind jedoch kei­ne guten Nach­rich­ten für den sta­tio­nä­ren Buch­han­del, der zu gro­ßen Tei­len auch von dem Ver­kauf von Schul­lek­tü­re und –zube­hör lebt. Bei aller Bequem­lich­keit soll­te man also auch ab und zu über einen Besu­ch im klei­nen Buch­la­den um die Ecke nach­den­ken.

Fundstück: Vom Selfpublisher-Roman zur Fernsehserie?

kernstaub

Kern­staub könn­te bald von die­sen drei Leu­ten als Fern­seh­se­rie umge­setzt wer­den: Paul Thiem (Kame­ra­mann), Marie Grass­hoff (Auto­rin), Clau­dia Seibl (Regis­seu­rin). Col­la­ge: Johan­na Böhn­ke

Kern­staub” – so heißt der ers­te Roman der jun­gen Auto­rin Marie Grass­hoff. Dar­aus soll bald die Serie „Uni­ver­se of Gods” wer­den. Der über 800 Sei­ten lan­ge Science-Fiction-Roman erschien zunächst im Dezem­ber 2013 im Selbst­ver­lag als kos­ten­lo­ses E-Book. Seit­dem hat sich eini­ges getan: Zunächst wur­de das Buch im Mai 2016 im Dra­chen­mond Ver­lag neu her­aus­ge­ge­ben. Nun steht die Ver­fil­mung als Serie, die die Auto­rin gemein­sam mit den Fil­me­ma­chern Clau­dia Seibl und Paul Thiem umset­zen möch­te, in den Start­lö­chern. Auf Start­next hat das Pro­jekt mit 20.000 Euro gera­de die Ver­wick­li­chungs­schwel­le geknackt. Mit die­sem Geld kann zunächst ein pro­fes­sio­nel­ler Trai­ler gedreht wer­den, durch den die Macher sich dann die Koope­ra­ti­on mit einem Fern­seh­sen­der erhof­fen. Wer das Pro­jekt wei­ter ver­fol­gen oder unter­stüt­zen möch­te, fin­det auf der Startnext-Seite alle wich­ti­gen Infos.