Fundstück: Diwan-Hörbuchverlag ergattert Landespreis 2016

- Bild: http://der-diwan.de/

 Bild: http://der-diwan.de/

Zum ers­ten Mal wur­de der baden-württembergische Lan­des­preis für lite­ra­ri­sch ambi­tio­nier­te Klein­ver­la­ge an einen Hör­buch­ver­lag ver­lie­hen. Der Preis wur­de in die­sem Jahr zum 13. Mal ver­lie­hen. Die Ver­le­ge­rin Chris­ti­na Walz grün­de­te den Diwan-Hörbuchverlag 2008 in Uhingen-Nassachmühle. Der Ver­lag ver­öf­fent­licht eine Viel­zahl an Hör­bü­chern, dar­un­ter Bel­le­tris­tik, Jugend­li­te­ra­tur oder Sach­bü­cher. Das anspruchs­vol­le, lite­ra­ri­sche Pro­gramm sowie die Spre­cher haben die Jury über­zeugt. Rein­hö­ren in das Pro­gramm des Diwan-Hörbuchverlags lohnt sich alle­mal.

Fundstück: In München startet das vierte eBookCamp

Bild: http://muenchen.ebookcamp.de/

Bild: http://muenchen.ebookcamp.de/

E-Publishing in all sei­nen Facet­ten – das ist, was im eBook­Camp Mün­chen (#ebc­munc) am 18.02.2017 genau­es­tens unter die Lupe genom­men wird. Das Camp fin­det seit meh­re­ren Jah­ren abwech­selnd in Ham­burg und Mün­chen statt und hat es sich zur Auf­ga­be gemacht, Teil­neh­me­rIn­nen den Aus­tau­sch rund um das digi­ta­le Publi­zie­ren zu ermög­li­chen. Im Fokus ste­hen Fra­gen, die sich in ers­ter Linie mit der Zukunft des Lesens beschäf­ti­gen. Dabei geht es nicht nur um poten­zi­el­le Schwie­rig­kei­ten für Ver­la­ge, Buch­händ­le­rIn­nen und die Krea­ti­v­in­dus­trie, son­dern vor allem auch um die vie­len Chan­cen, die sich der Lese-Welt bie­ten. Beson­ders wich­tig ist den Ver­an­stal­te­rIn­nen, der IG Digi­tal und dem Lan­des­ver­band Bay­ern des Bör­sen­ver­eins des Deut­schen Buch­han­dels, jedoch die Ver­net­zung unter­ein­an­der.  Einen gan­zen Tag lang kön­nen die zuvor von einer Jury fest­ge­leg­ten The­men in soge­nann­ten Ses­si­ons erlebt, mit­ge­stal­tet und dis­ku­tiert wer­den. Hier­für konn­ten Inter­es­sier­te aus der Buch­bran­che bis zum 31.01.2017 ihre Vor­schlä­ge ein­sen­den. Wie das Pro­gramm jedoch gen­au aus­sieht, ent­schei­det sich erst vor Ort und wird zu Beginn des Camps ver­kün­det.

Vom wehrhaften Elfenbeinturm zum Wimmelbild

Die Aussicht der KonferenzteilnehmerInnen auf den Starnberger See,

Die Aus­sicht der Kon­fe­renz­teil­neh­me­rIn­nen auf den Starn­ber­ger See, CC-BY-NC Kris­ti­na Pet­zold

Vom 10. bis 12. Febru­ar 2017 fand in der Evan­ge­li­schen Aka­de­mie Tutz­ing die Kon­fe­renz Reso­nanz­räu­me der Lite­ra­tur im 21. Jahr­hun­dert statt. Ger­ma­nis­tIn­nen und Lite­ra­tur­kri­ti­ke­rIn­nen dis­ku­tier­ten mit Deutsch­leh­re­rIn­nen und Ver­lags­ver­te­te­rIn­nen über alte und neue lite­ra­ri­sche Öffent­lich­kei­ten, über den gesell­schaft­li­chen Ein­fluss von Büchern und nicht zuletzt dar­über, was es heu­te noch bedeu­tet, von ‚guter‘ Lite­ra­tur zu spre­chen. Wir haben die wich­tigs­ten Erkennt­nis­se des Wochen­en­des zusam­men­ge­fasst. Wei­ter­le­sen

Fundstück: Erstes Indie Lese-Festival bei Amazon

Bei dem Indie Lese-Festival feiert Amazon das verlagsfreie Publizieren

Bei dem Indie Lese-Festival fei­ert Ama­zon das ver­lags­freie Publi­zie­ren.

Bei Ama­zon fin­det man Bücher aller Art. In die­sem Monat fei­ert der Ver­sand­händ­ler mit dem ers­ten Indie Lese-Festival Deutsch­lands etwas ganz Beson­de­res: das ver­lags­un­ab­hän­gi­ge Publi­zie­ren. Jede Woche stel­len Indie-Autoren ihre Favo­ri­ten bei eBooks, Taschen­bü­chern und Hör­bü­chern vor. So haben die Auto­ren die Mög­lich­keit mehr Leser für ihre Bücher zu begeis­tern. Das schö­ne für die Leser: die Bücher gibt es bis zu 70 % güns­ti­ger. Bis zum 28. Febru­ar wer­den jeden Mitt­wo­ch ab 12 Uhr neue Ange­bo­te und Bücher vor­ge­stellt. In den sozia­len Netz­wer­ken kön­nen Auto­ren unter dem Hash­tag #indie­le­se­fes­ti­val die Akti­on unter­stüt­zen.

Kritik an der lit.RUHR

lit.RUHR

Das Ruhr­ge­biet ist nicht nur für Hoch­öfen und Stahl bekannt. Auch die Lite­ra­tur­sze­ne kann sich sehen las­sen. Foto: Pixabay.

Letz­te Woche kün­dig­te Digi­tur die lit.RUHR, einen Able­ger der lit.Cologne im Ruhr­ge­biet, mit Vor­freu­de an. Doch schnell erreich­te die Redak­ti­on ers­te kri­ti­sche Kom­men­ta­re zu dem fünf­tä­gi­gen Lite­ra­tur­fes­ti­val. Dabei geht es nicht um die lit.RUHR als Event an sich — dass hier ver­mut­li­ch inter­es­san­te Auto­ren auf­tre­ten wer­den, das will nie­mand bestrei­ten. Doch die Art und Wei­se, wie die lit.RUHR auf den Weg gebracht wur­de und wie sie der Öffent­lich­keit prä­sen­tiert wird, stört vie­le Mit­glie­der der Lite­ra­tur­sze­ne im Pott — denn fast erscheint es so, als wür­de es hier bis­her gar kei­ne Lite­ra­tur­sze­ne geben. Dass es im Ruhr­ge­biet auch vor dem Fes­ti­val schon vie­le Lite­ra­tur­ver­an­stal­tun­gen mit namen­haf­ten Auto­ren gege­ben hat, scheint ver­nach­läs­sigt zu wer­den. Beson­ders akti­ve Orga­ni­sa­to­ren sol­cher Ver­an­stal­tun­gen sind in Essen Bea­te Scher­zer von der Buch­hand­lung Proust und Nor­bert Wehr von der Lite­ra­tur­zeit­schrift Schreib­heft. Wir haben die bei­den zu ihren Beden­ken gegen­über der lit.RUHR befragt. Wei­ter­le­sen

Und was kommt nach postfaktisch und Fake-News?

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Es wird immer schwe­rer im Netz Fake-News zu iden­ti­fi­zie­ren. CC By-SA 4.0 Chan­tal Otter­bein

Fake-News, das sind bewusst ver­brei­te­te Falsch­mel­dun­gen, die nicht zuletzt auch in Deutsch­land für Dis­kus­sio­nen gesorgt haben und die Poli­tik ins Stru­deln um mög­li­che Lösungs­we­ge bringt.
Die Falsch­mel­dun­gen sind emo­tio­nal auf­ge­la­den und schaf­fen es in kür­zes­ter Zeit im Inter­net hit­zi­ge Dis­kus­sio­nen ent­ste­hen zu las­sen. Denn anstatt die Fak­ten zu hin­ter­fra­gen und die Glaub­wür­dig­keit erst ein­mal zu prü­fen, wird geglaubt, was in unser aller Welt­bild passt. Wei­ter­le­sen

Fundstück: Die interaktive Leseprobe

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Ein Bei­spiel aus „Ich gebe dir die Son­ne” Bild: http://read-n-go.de/ich-gebe-dir-die-sonne/vorhang-auf/

90 % der Jugend­li­chen benut­zen täg­li­ch ihr Smart­pho­ne. Das Leben fin­det online statt. Gedruck­te Lese­pro­ben lesen, die man als Bei­la­ge in irgend­ei­ner Zei­tung fin­det? Lie­ber nicht! Die Ran­dom Hou­se Ver­la­ge cbj und cbt ver­spre­chen Abwechs­lung. Mit Read ’n’ Go, der inter­ak­ti­ven Lese­pro­be.
Die jugend­li­che Ziel­grup­pe soll durch ani­mier­te Text­pas­sa­gen, Cliff­han­ger und star­ke Bil­der emo­tio­nal ange­spro­chen wer­den und vor allem den Spaß am Lesen neu ent­de­cken. Dabei sind die Lese­pro­ben nicht nur inter­ak­tiv, son­dern auch jeder­zeit über’s Smart­pho­ne abruf­bar. Sie kön­nen direkt mit Freun­den über Face­book, Ins­ta­gram und Snap­chat geteilt wer­den. Der Inhalt der Lese­pro­ben wur­de von cbj und cbt gemein­sam erar­bei­tet und kann sich sehen las­sen! Neu­gie­rig gewor­den? Jay Ashers „Dein Leuch­ten“ und Jan­dy Nel­sons „Ich gebe dir die Son­ne“ sind nur zwei Lese­pro­ben, die zur­zeit zur Ver­fü­gung ste­hen.

Großartige News für alle Literaturfans im Ruhrgebiet

Lit.RUHR Logo

Nach der lit.COLOGNE kommt die lit.RUHR                              Bild: https://lit.ruhr/de

Die Ver­an­stal­ter des inter­na­tio­na­len Lite­ra­tur­fes­tes lit.COLOGNE wei­ten ihr Ange­bot in die­sem Jahr aus und star­ten mit der lit.RUHR ein ähn­li­ches Pro­gramm erst­mals im Ruhr­ge­biet. Dies gab der gemein­nüt­zi­ge Ver­ein und Ver­an­stal­ter lit e.V. am Don­ners­tag bekannt.  Wei­ter­le­sen

Fundstück: Die zweite future!publish steht bevor

futurepublish.berlin

futurepublish.berlin

Nach dem vol­len Erfolg im letz­ten Jahr mit knapp 300 Besu­chern geht die future!publish nun in die zwei­te Run­de. Am 26. und 27. Janu­ar 2017 ist es so weit: Auf dem Kon­gress in der Ura­nia Ber­lin wird erneut unter dem Mot­to „Mind­flow – Work­flow – Net­wor­king” ein Bli­ck in die Zukunft des Publi­zie­rens gewagt. The­men­schwer­punk­te des dies­jäh­ri­gen Pro­gramms sind das elek­tro­ni­sche Publi­zie­ren sowie inno­va­ti­ve Marketing- und Ver­kaufs­stra­te­gi­en. Auch ein Bli­ck in den Blog lohnt sich, denn hier wer­den unter ande­rem die Refe­ren­tin­nen und Refe­ren­ten vor­ge­stellt.

Fundstück: Kostenlos lesen mit mediaspot

Kostenlos lesen im Café

Beim gemüt­li­chen Früh­stück im Café auf dem Han­dy das Lieb­lings­ma­ga­zin „durch­blät­tern”. Foto: Pexels

Vor Kur­zem berich­te­te Digi­tur bereits über das Free Rea­ding Zone Modell in Kroa­ti­en. Eine ganz ähn­li­che Idee wird nun auch in Ber­lin umge­setzt. Aller­dings wer­den den Lesern hier nicht in ers­ter Linie Bücher, son­dern vor allem Maga­zi­ne kos­ten­los ange­bo­ten. Dabei sind unter ande­rem der Stern und die Neon. Die digi­ta­len Inhal­te kön­nen über die mediaspot-App an teil­neh­men­den Orten völ­lig kos­ten­frei gele­sen wer­den. Aktu­ell zäh­len dazu vor allem Rei­se­bus­se und Cafés, aber auch Frei­bä­der und Auto­häu­ser bie­ten sich als Free Rea­ding Zone an. Wir hof­fen, dass sich die­ses Modell noch wei­ter ver­brei­tet und bald deutsch­land­weit ver­füg­bar ist!