Fundstück: „Das Debüt” – Preisverleihung mit Shida Bazyar und Philip Krömer

Logo Das Debüt 2016 – Bloggerpreis für Literatur

Das Debüt – Preis­ver­lei­hung am 24.04.17

Den neu­en Blog­ger­preis des Lite­ra­tur­blogs „Das Debüt” für das bes­te deutsch­spra­chi­ge Roman­de­büt des Jah­res haben wir euch auf Digi­tur bereits vor­ge­stellt. Am Mon­tag, 24. April 2017, fin­det um 19.30 Uhr im Café Cen­tral Inter­na­tio­nal (Grillo-Theater) die fei­er­li­che Preis­ver­lei­hung statt. Unter dem Mot­to „Momen­tum“ wer­den Shi­da Bazyar, die für ihren Debüt­ro­man „Nachts ist es lei­se in Tehe­r­an“ den Debüt-Bloggerpreis 2016 erhielt sowie der Autor Phil­ip Krö­mer, der mit „Ymir oder: Aus der Hirn­scha­le der Him­mel“ den zwei­ten Platz beleg­te, aus ihren Tex­ten lesen. Zudem erwar­tet die Gäs­te ein Gespräch mit den Auto­rIn­nen über Ver­gan­gen­heit, Gegen­wart und Zukunft ihres Schrei­bens. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: Ein­tritt 6,60 Euro, Tickets: Ticket­Cen­ter II. Hagen 2, 45127 Essen, 0201 8122–200 oder tickets@theater-essen.de.

Fundstück: Auf zu den Düsseldorfer Literaturtagen

 

Düs­sel­dor­fer Lite­ra­tur­ta­ge und Bücher­bum­mel auf der Kö. Bild: http://www.buecherbummel-auf-der-koe.de/

An den Oster­ta­gen kann end­li­ch wie­der durch­ge­at­met und ein Bli­ck auf zukünf­ti­ge Literatur-veranstaltungen in der Umge­bung gewor­fen wer­den. Für einen Besu­ch bie­ten sich zum Bei­spiel die Düs­sel­dor­fer Lite­ra­tur­ta­ge an. Die­se fin­den vom 6. bis zum 18. Juni statt und ste­hen unter dem Mot­to: LIBERTÉ. Das wird sowohl in Lesun­gen und Dis­kus­sio­nen als auch in Aus­stel­lun­gen auf­ge­grif­fen. Auto­ren wie Fried­rich Ani oder Caro­lin Emcke beschäf­ti­gen sich mit Fra­gen wie: Was ist Frei­heit? Oder: Wo hört sie auf? Zusätz­li­ch fin­det vom 8. bis zum 11. Juni der Bücher­bum­mel auf der Königs­al­lee statt. Dort prä­sen­tie­ren sich Ver­la­ge, Kul­tur­in­sti­tu­te oder Buch­hand­lun­gen. Die Pro­gram­me der Ver­an­stal­tun­gen könnt ihr euch auf http://www.buecherbummel-auf-der-koe.de/ anschau­en, sowie Kar­ten im Vor­ver­kauf erwer­ben. Düs­sel­dorf ist im Juni auf jeden Fall ein Besu­ch wert.

Fundstück: #LitcampBN17

Pre­mie­re am 8. April: Das Lite­ra­tur­camp in Bonn. Bild: http://literaturcampnrw.de/literaturcamp-nrwbonn/

Wie kommt mein Roman etc. zum Ver­lag oder den Lese­rin­nen und Lesern? Wie publi­zie­re ich – als Self­pu­blis­her in einem Lite­ra­tur­blog? Wird Print eher gele­sen als das E-Book? Ist die Zukunft des Buches eher digi­tal oder tra­di­tio­nell?“ Fra­gen über Fra­gen, die am heu­ti­gen Sams­tag, 8. April 2017, beant­wor­tet wer­den: Zum ers­ten Mal fin­det in Bonn das Lite­ra­tur­camp statt, wo ganz all­ge­mein über Lite­ra­tur dis­ku­tiert wird. Buch­lieb­ha­be­rIn­nen, Auto­rIn­nen, Blog­ge­rIn­nen und alle, die mit der Bran­che zu tun haben, kön­nen hier ihre eige­nen Tex­te vor­stel­len, Ide­en aus­tau­schen oder in Dis­kus­sio­nen Ant­wor­ten auf schon lan­ge gestell­te Fra­gen fin­den. In Koope­ra­ti­on mit der Volks­hoch­schu­le Bonn haben die ehren­amt­li­chen Orga­ni­sa­to­rin­nen Chris­ti­ne Krauß (Auto­rin), Ute Lan­ge (Jour­na­lis­tin) und Ursu­la Fuchs (Lei­te­rin des Refe­rats Infor­ma­ti­on der Bevöl­ke­rung, Selbst­schutz und Selbst­hil­fe) das Bar­Camp in den Räu­men der VHS Bonn ins Leben geru­fen. Tickets konn­ten im Vor­feld erwor­ben wer­den, ein spon­ta­nes Vor­bei­schau­en ist lei­der nicht mög­li­ch.
Die Digitur-Redaktion wünscht gutes Gelin­gen für die Pre­mie­re!

Social Media-Plattformen für Self-Publisher

Wie fin­den Self­pu­blis­her die rich­ti­ge Soci­al Media-Plattform?, Bild: Pixabay CCo

Bei den gan­zen sozia­len Netz­wer­ken und Platt­for­men, die es heut­zu­ta­ge gibt, sieht man im Soci­al Media-Dschungel manch­mal den Wald vor lau­ter Bäu­men nicht mehr. An den „Big Three” Face­book, Twit­ter und YouTube führt sicher kein Weg vor­bei. Doch wel­che Platt­form eig­net sich wirk­li­ch für die eige­nen Zwecke und muss man als Self-Publisher tat­säch­li­ch auf allen bekann­ten Platt­for­men aktiv sein? Wei­ter­le­sen

Unsere Highlights der LBM 17

LBM 17 – CosplayerInnen und Besucher

Unter den Buch­mes­se Besu­chern erkennt man sofort die vie­len Cos­play­er in Ver­klei­dung. Foto: Kris­ti­na Pet­zold CC-BY-NC

Wir sind nicht nur mit vol­len Taschen zurück von der Leip­zi­ger Buch­mes­se, son­dern haben auch jede Men­ge Ent­de­ckun­gen, Ein­drü­cke und Erkennt­nis­se rund um die neu­es­ten Trends im digi­ta­len Lite­ra­tur­be­trieb im Gepäck. Ein paar die­ser Messe-Highlights haben wir hier zusam­men­ge­fasst.

Cos­play: Buch-Traditionalisten im Elfen-Kostüm

Sie sind auf der LBM berühmt und berüch­tigt: Cos­playe­rIn­nen, die sich in Kos­tü­men ihrer Lieblingsmanga- oder anime-Figuren auf der Leip­zi­ger Mes­se und vor allem der Man­ga Comic Con (MCC) tum­meln. Wäh­rend im letz­ten Jahr bereits 96.000 Besu­che­rIn­nen zur MCC pil­ger­ten, so stieg die Zahl in die­sem Jahr noch ein­mal um knapp 10.000 Manga-Fans auf 105.000. Doch nicht jeder ist von die­ser Ent­wick­lung ange­tan, wie der kürz­li­ch erschie­ne­ne Arti­kel von SWR2-Kulturredakteur Cars­ten Otte zeigt. Die­ser wünscht sich die Ver­ban­nung der „nack­ten Hasen“ und über­haupt die­ses gan­zen „Kla­mauks“ von der Mes­se. Die Buch­mes­se selbst reagiert gelas­sen und hält an ihrer Ent­schei­dung fest, mit der MCC seit 2013 dem jun­gen und „lese­freu­di­gen Publi­kum die­ses flo­rie­ren­den Seg­ments mehr Raum zu geben“. Die Orga­ni­sa­to­rIn­nen der LBM sei­en stolz dar­auf, ein so viel­fäl­ti­ges Publi­kum anzu­spre­chen.

Wei­ter­le­sen

Fundstück: TINCON — ein Festival für digitale Jugendkultur

Das Fes­ti­val für digi­ta­le Jugend­kul­tur. Bild: http://tincon.org

2016 fand in Ber­lin die ers­te TINCON statt. Die Gesell­schafts­kon­fe­renz von, für und vor allem mit Jugend­li­chen zwi­schen 13 und 21 Jah­ren ver­steht sich als Fes­ti­val für digi­ta­le Jugend­kul­tur. Egal, ob Games, Poli­tik, Code, Hacking oder DIY, zahl­rei­che Spea­ker beleuch­ten span­nen­de The­men und stel­len sich den Fra­gen des Publi­kums. Nach dem Erfolg 2016 mit rund 1.000 Besu­che­rIn­nen geht die TINCON in die zwei­te Run­de. Nicht nur vom 23. bis 25. Juni in Ber­lin, son­dern auch am 19. Mai in Ham­burg. Neben zwei Büh­nen wer­den auf bei­den Ver­an­stal­tun­gen auch Work­shops zu den ver­schie­de­nen The­men ange­bo­ten. Es gibt auch die Mög­lich­keit, die TINCON aktiv mit­zu­ge­stal­ten: im Rah­men des TINCALL kann sich jeder um einen Platz auf den Büh­nen bewer­ben und Teil des Pro­gramms wer­den — ohne Alters­be­schrän­kung.

Jetzt aber nichts wie los zur Leipziger Buchmesse 2017!

Vom 23. bis 26. März schlägt das Literaturherz angesichts der riesigen Bücherwelten der Leipziger Buchmesse wieder höher.

Vom 23. bis 26. März schlägt das Lite­ra­tur­herz ange­sichts der rie­si­gen Bücher­wel­ten der Leip­zi­ger Buch­mes­se wie­der höher. Foto: Pixabay CC0

Wie in jedem Früh­jahr darf für alle Lite­ra­tur­fans natür­li­ch auch 2017 die Leip­zi­ger Buch­mes­se auf kei­nen Fall feh­len! Schließ­li­ch kom­men hier vom 23. bis 26. März Leser, Auto­ren und Ver­le­ger aus aller Welt zusam­men. Auf ins­ge­samt über 3400 Ver­an­stal­tun­gen begrü­ßen rund 2490 Aus­stel­ler aus 43 Län­dern ab heu­te die Besu­cher. Auch unse­re Repor­te­rin­nen Kris­ti­na, Laris­sa und Johan­na ste­hen schon in den Start­lö­chern, bereit für inspi­rie­ren­de Lesun­gen im Rah­men des Lese­fests Leip­zig liest und zum Stö­bern zwi­schen den Neu­erschei­nun­gen. Außer­dem ver­spricht das Pro­gramm der Buch­mes­se neben ver­schie­de­nen Preis­ver­lei­hun­gen sowie Ver­an­stal­tun­gen rund um das dies­jäh­ri­ge Schwer­punkt­land Litau­en und dem Pro­gramm­schwer­punkt Europa21 Semi­na­re, Dis­kus­si­ons­run­den und Prä­sen­ta­tio­nen im Kon­text der Digi­ta­li­sie­rung. Los ging es damit bereits ges­tern. Denn die future!publish gas­tiert mit den future!publish Nach­wuchs­ta­gen vom 22. bis 23. März in Leip­zig und infor­miert in Exper­ten­vor­trä­gen über The­men wie Con­tent Mar­ke­ting und PR in Zei­ten des digi­ta­len Wan­dels. Doch auch für alle, die kei­nes der begehr­ten Tickets für die­ses Event ergat­tern konn­ten, hält die Buch­mes­se eine gro­ße Aus­wahl an span­nen­den Ver­an­stal­tun­gen für Digi­tal­in­ter­es­sier­te bereit. Oder habt ihr euch schon ein­mal von einem inter­ak­ti­ven #Buch­Pro­fi­ler via Gesichts­er­ken­nung eine Lese­emp­feh­lung geben las­sen? Auto­ren kön­nen sich zudem u.a. Tipps zum Self-Publishing oder der Nut­zung von Social-Media-Plattformen geben las­sen. Und Raum für Blog­ger bie­tet vor allem die Blog­ger­kon­fe­renz buchmesse:blogger ses­si­ons 17 sowie die Blog­ger­loun­ge. Allen Besu­chern wünscht Digi­tur eine groß­ar­ti­ge Zeit auf der Leip­zi­ger Buch­mes­se 2017 und für die Daheim­ge­blie­be­nen wer­den unse­re Repor­te­rin­nen berich­ten.

Fundstück: Poesie im Internet

Welt­tag der Poe­sie; pixabay CC0

Seit dem Jahr 2000 gilt der heu­ti­ge Tag als „Welt­tag der Poe­sie”. Vor nun zieb­zehn Jah­ren leg­te die UNESCO also den 21.03. als Datum fest. Seit­dem sol­le an die­sem Tag an die Viel­falt des Kul­tur­guts Spra­che und an die Bedeu­tung münd­li­cher Tra­di­tio­nen erin­nert sowie der inter­kul­tu­rel­le Aus­tau­sch geför­dert wer­den  – wenn das kei­ne gute Gele­gen­heit ist, sich mal anzu­schau­en, was das Inter­net im Hin­bli­ck auf poe­ti­sche Wer­ke so zu bie­ten hat. Aus die­sem Grund ist an die­ser Stel­le die mit dem Grim­me Online Award prä­mier­te Inter­net­platt­form Lyrik­li­ne zu emp­feh­len. Dort las­sen sich Gedich­te im Ori­gi­nal­ton, Ori­gi­nal­text und in deut­scher Über­set­zung fin­den. Dar­un­ter befin­den sich Gedich­te aus aller Welt: Ins­ge­samt wer­den 10.000 Gedich­te von mehr als 1.100 Dich­tern auf knapp 70 Spra­chen prä­sen­tiert. Für Poe­sie­lieb­ha­ber lohnt sich der Bli­ck auf das welt­weit größ­te Online-Portal für zeit­ge­nös­si­sche Dich­tung also alle­mal!

lit.COLOGNE — Die siebte Sprachfunktion

Abb. Lau­rent Binet, Titel­co­ver

Am Diens­tag begab sich die MS Rhei­n­ener­gie, im Rah­men der lit.COLOGNE, auf eine lite­ra­ri­sche Rund­fahrt. An Bord waren nicht nur Digi­tur ver­tre­ten, son­dern auch Fans des fran­zö­si­schen Autors Lau­rent Binet und des Schau­spie­lers Jörg Hart­mann. Das Schiff dien­te wäh­rend der Lite­ra­tur­ver­an­stal­tung als Event-Ort. Mit­tel­punkt des Schif­fes war die zen­tral gele­ge­ne Büh­ne, auf die die Zuhö­rer von zwei Ebe­nen aus bli­cken konn­ten.

Wei­ter­le­sen

Fundstück: Literatur aus dem Automaten

Die War­te­zeit an den bre­to­ni­schen Bahn­hö­fen ver­geht bald wie im Flug. Foto: Ron­dell­Mel­ling  pixabay CC0

In der Bre­ta­gne muss sich bald nie­mand mehr über einen ver­spä­te­ten Zug ärgern, denn in vie­len Bahn­hö­fen der Regi­on soll der Lite­ra­tur­au­to­mat „Dis­tri­bu­teur d’histoires cour­tes” auf­ge­stellt wer­den. Die­se Maschine druckt kos­ten­los und in sekun­den­schnel­le auf dem For­mat eines Kas­sen­bons ent­we­der eine Kurz­ge­schich­te oder ein Gedicht für den geneig­ten Leser aus. Der oder die War­ten­de hat dabei aller­dings nur die Kon­trol­le über die Län­ge der Sto­ry, die je nach Wahl ent­we­der eine, drei oder fünf Minu­ten Lese­zeit bean­sprucht — die jewei­li­ge Kurz­ge­schich­te wird durch das Gerät zufäl­lig aus­ge­wählt. Bis­lang wol­len 600 ver­schie­de­ne lite­ra­ri­sche Tex­te von den Lite­ra­tur­in­ter­es­sier­ten gele­sen wer­den. Sie stam­men von Hob­by­schrei­bern aus der fran­zö­sisch­spra­chi­gen Auto­ren­com­mu­ni­ty Short Édi­ti­on.

Gera­de in den Zei­ten der zuneh­men­den Digi­ta­li­sie­rung mit E-books und Smart­pho­nes scheint die­se Maschine, die den Lese­rIn­nen einen phy­si­schen Papier­zet­tel in die Hand gibt, erfolg­ver­spre­chend zu sein. Denn der „Leso­mat”, wie die SZ die Maschine beti­tel­te, wird in Gre­no­ble bereits jetzt über­all dort getes­tet, wo sich die Men­schen auf eine län­ge­re War­te­zeit ein­stel­len müs­sen — etwa im Bür­ger­amt, in der Tou­ris­ten­in­for­ma­ti­on oder in der Biblio­thek. Und dort lässt sich der Erfolg mit über 10.000 aus­ge­druck­ten Literatur-Bons pro Monat sogar in Zah­len mes­sen.