Ein Sommer ohne Smartphone, Tablet und PC

Bild: CC BY-SA 4.0 Chantal Otterbein

Bild: CC BY-SA 4.0 Chan­tal Otter­bein

Der deut­sche Som­mer ist da. Lange hat es gedau­ert, doch end­lich konn­ten sich ein laues Lüft­chen und ein paar Son­nen­strah­len durch­set­zen. Die Som­mer­fe­rien sind für die Schul­kin­der bereits zu Ende und auch die vor­le­sungs­freie Zeit des Som­mer­se­mes­ters ist bereits in vol­lem Gange. Zeit für eine Pause und ein biss­chen Urlaub. Wei­ter­le­sen

Im Interview mit „Byte the Book” Gründerin Justine Solomons

Schrift­stel­ler, Ver­lage und Leser zusam­men­füh­ren – Das ist der Grund­ge­danke hin­ter „Byte the Book”. 2011 grün­dete die Bri­tin Jus­tine Solo­mons das Netz­werk, das im digi­ta­len Zeit­al­ter welt­weit zwi­schen ver­schie­de­nen Akteu­ren der Ver­lags­bran­che ver­mit­teln soll. Im Inter­view auf der „Electric Book Fair 2016” berich­tet Sie über die Unter­schiede zwi­schen dem bri­ti­schen und dem deut­schen E-Book-Markt und der zen­tra­len Rolle von Ver­net­zung außer­halb von Social Media in Zei­ten der Digi­ta­li­sie­rung.

Ein Bei­trag von Aileen Sing­hof und Johanna Böhnke

Fundstück: Neues Bildungsmedienportal Lernando

Lernando - das neue Bildungsmedienportal. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/117296 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Westermann Gruppe"

Ler­nando — das neue Bil­dungs­me­di­en­por­tal. Wei­te­rer Text über ots und www.presseportal.de/nr/117296, Quelle: „obs/Westermann Gruppe”

Immer mehr Schü­ler spa­ren sich den Weg zur Buch­hand­lung – per Maus­klick zu bestel­len ist schließ­lich beque­mer. Das neue Por­tal für Bil­dungs­me­dien, Ler­nando, erleich­tert die­sen Schritt durch ziel­grup­pen­ge­rechte Such- und Fil­ter­mög­lich­kei­ten nun zusätz­lich und bie­tet Schü­lern sowie Eltern und Leh­rern die Mög­lich­keit – unter einer gro­ßen Aus­wahl von rund 50.000 Pro­duk­ten aller wich­ti­gen Bil­dungs­me­di­en­ver­lage – schnell und unkom­pli­ziert das gewünschte Buch zu fin­den und bequem von zuhause aus zu bestel­len. Der Shop der Wes­ter­mann Gruppe ist seit die­sem Diens­tag, den 09.08.2016, online. Zusätz­lich beinhal­tet Ler­nando ein Maga­zin rund um das Thema Erzie­hung und Bil­dung. Doch bei die­sem Ange­bot soll es nicht blei­ben: Der Shop soll zu einem Full-Service-Portal wer­den und die gesamte Pro­dukt­pa­lette des Schul­zu­be­hörs abde­cken. Dies sind jedoch keine guten Nach­rich­ten für den sta­tio­nä­ren Buch­han­del, der zu gro­ßen Tei­len auch von dem Ver­kauf von Schul­lek­türe und –zube­hör lebt. Bei aller Bequem­lich­keit sollte man also auch ab und zu über einen Besuch im klei­nen Buch­la­den um die Ecke nach­den­ken.

Fundstück: Vom Selfpublisher-Roman zur Fernsehserie?

kernstaub

Kern­staub könnte bald von die­sen drei Leu­ten als Fern­seh­se­rie umge­setzt wer­den: Paul Thiem (Kame­ra­mann), Marie Grass­hoff (Auto­rin), Clau­dia Seibl (Regis­seu­rin). Col­lage: Johanna Böhnke

Kern­staub” – so heißt der erste Roman der jun­gen Auto­rin Marie Grass­hoff. Dar­aus soll bald die Serie „Uni­verse of Gods” wer­den. Der über 800 Sei­ten lange Science-Fiction-Roman erschien zunächst im Dezem­ber 2013 im Selbst­ver­lag als kos­ten­lo­ses E-Book. Seit­dem hat sich eini­ges getan: Zunächst wurde das Buch im Mai 2016 im Dra­chen­mond Ver­lag neu her­aus­ge­ge­ben. Nun steht die Ver­fil­mung als Serie, die die Auto­rin gemein­sam mit den Fil­me­ma­chern Clau­dia Seibl und Paul Thiem umset­zen möchte, in den Start­lö­chern. Auf Start­next hat das Pro­jekt mit 20.000 Euro gerade die Ver­wick­li­chungs­schwelle geknackt. Mit die­sem Geld kann zunächst ein pro­fes­sio­nel­ler Trai­ler gedreht wer­den, durch den die Macher sich dann die Koope­ra­tion mit einem Fern­seh­sen­der erhof­fen. Wer das Pro­jekt wei­ter ver­fol­gen oder unter­stüt­zen möchte, fin­det auf der Startnext-Seite alle wich­ti­gen Infos.

Sind Metadaten poetisch? – Marion Schwehr im Interview

Marion Schwehr

Marion Schwehr, Foto: Viola Schütz

Neue Dinge aus­pro­bie­ren, Expe­ri­mente machen, Inno­va­tion för­dern – hier ist Marion Schwehr ganz in ihrem Ele­ment. Dabei ist es ihr beson­ders wich­tig, ver­schie­dene Dis­zi­pli­nen zu bedie­nen und auf diese Weise über den eige­nen Hori­zont hin­aus zu bli­cken:

Die Fähig­keit Ver­bin­dun­gen her­zu­stel­len, anzu­knüp­fen und asso­zia­tiv zu den­ken, wird für die Zukunft von Unter­neh­men wie für uns als Gesell­schaft die ent­schei­dende Fähig­keit sein.” (Marion Schwehr)

Wei­ter­le­sen

Electric Book Fair Diskussion: Was kommt nach dem E-Book?

Dikussion: Was kommt nach dem E-Book

Ein Teil der Dis­kus­si­ons­runde auf der Electric Book Fair, die sich mit der Zukunft des E-Books aus­ein­an­der­setzt. CC-BY-NC-SA 4.0 Johanna Böhnke

Was kommt nach dem E-Book?“ − Diese Frage ist so umfas­send, dass es schwie­rig ist, über­haupt fest­zu­le­gen, wor­auf sie abzielt. Den­noch ist es für die Buch­bran­che eine wich­tige Frage, die auf der Electric Book Fair 2016 im ebenso beti­tel­ten Work­shop von Jakob Joch­mann für gro­ßen Dis­kus­si­ons­be­darf sorgte. Große und kleine Ver­le­ger, Blog­ger, Auto­ren und Soft­ware­an­bie­ter sind glei­cher­ma­ßen mit der Pro­ble­ma­tik kon­fron­tiert – und haben teils inter­es­sante Ideen für neue Geschäfts­mo­delle. Wei­ter­le­sen

Fundstück: Schreibmaschinensimulator OverType

Mit OverType kann man sich in Erinnerung rufen, wie das Schreiben mit der Schreibmaschine war. CC-BY-NC-SA 4.0 Daniela Kratz

Mit Over­Type kann man sich in Erin­ne­rung rufen, wie das Schrei­ben mit der Schreib­ma­schine war. CC-BY-NC-SA 4.0 Daniela Kratz

Wie müh­sam das Schrei­ben mit einer Schreib­ma­schine im Ver­gleich zum Tip­pen am Com­pu­ter war, haben viele von uns heut­zu­tage ent­we­der schon fast ver­ges­sen oder gar nicht mehr mit­er­lebt. Der Schreib­ma­schi­nen­si­mu­la­tor Over­Type  bringt die­ses Erleb­nis zurück.
Von bekann­ten Tönen wie dem klas­si­schen „Ping“, das einen Zei­len­um­bruch signa­li­siert, bis hin zur Not­wen­dig­keit eines Kor­rek­tur­pa­piers, falls mal ein Feh­ler unter­läuft, sind alle cha­rak­te­ris­ti­schen Züge und Her­aus­for­de­run­gen digi­tal nach­ge­stellt. Wer zum wie­der­hol­ten Male mit ver­schluck­ten Buch­sta­ben auf­grund von zu schnel­lem Tip­pen zu kämp­fen hat, wird hier even­tu­ell schnell auf­ge­ben – oder genießt die Ent­schleu­ni­gung, die damit ein­her­geht, wirk­lich jeden Buch­sta­ben ein­zeln und mit Bedacht zu set­zen.

Fundstück: Schneller Lesen mit Speedreading-App

Zum Üben braucht der User nichts als sein Smartphone. CC BY Vanessa Hellwig

Zum Üben braucht der User nichts als sein Smart­phone. CC-BY-NC-SA 4.0 Vanessa Hell­wig

Nicht nur wir von Digi­tur müs­sen regel­mä­ßig viele Texte in kür­zes­ter Zeit für die Uni lesen. Mit der Speedreading-App Schnel­ler Lesen kann hier Abhilfe geschaf­fen wer­den, denn Spee­drea­ding steht für über­durch­schnitt­lich schnel­les Lesen bei bes­se­rem Text­ver­ständ­nis. Nor­male Leser schaf­fen zwi­schen 200 und 240 Wör­tern in der Minute, den Welt­re­kord im Schnell­le­sen hält der Ame­ri­ka­ner Sean Adam mit 3.850 Wör­tern. Die App ermit­telt zunächst für jeden User die WpM- Geschwin­dig­keit, also der Anzahl der gele­se­nen Worte pro Minute, und anschlie­ßend kann direkt mit dem Üben begon­nen wer­den. Mit wit­zi­gen klei­nen Spiel­chen soll nach und nach die Lese­ge­schwin­dig­keit gestei­gert wer­den. Erhält­lich ist die App für iPhone, Android und Win­dows Mobile.

Für ein herzliches Willkommen!

Cover - Willkomen! Blogger schreiben für Flüchtlinge

Der Erlös  des E-Books wird an „Blog­ger für Flücht­linge” gespen­det.

Bren­nende Asyl­be­wer­ber­heime, Atta­cken von rech­ten Mobs auf ver­ängs­tigte Flücht­linge und die AfD, die als angeb­li­che „Alter­na­tive” für „besorgte Bür­ger” Hass und Ängste gegen die „Frem­den schürt, zeich­nen ein düs­te­res Bild deut­scher ‚Will­kom­mens­kul­tur‛. Dass es aber auch Men­schen gibt, die mit Herz­lich­keit und gro­ßem Enga­ge­ment auf die Hil­fe­su­chen­den zuge­hen, zei­gen die bewe­gen­den und auf­rüt­teln­den Texte des E-Books Will­kom­men! Blog­ger schrei­ben für Flücht­linge. Darin räu­men die Auto­ren mit Vor­ur­tei­len auf, bezie­hen Stel­lung gegen Ras­sis­mus und Frem­den­hass und erzäh­len vor allem ganz per­sön­li­che, reale Geschich­ten von Flucht und Nächs­ten­liebe. Einen Ein­blick gibt diese Rezen­sion ergän­zend zur Erläu­te­rung des Pro­jekts in unse­rem Bei­trag Mit digi­ta­ler Kraft für Soli­da­ri­tät und Nächs­ten­liebe. Wei­ter­le­sen

Mit digitaler Kraft für Solidarität und Nächstenliebe

Foto von Leander Wattig

Die digi­tale Zusam­men­ar­beit mün­dete erst nach der Ver­öf­fent­li­chung von „Will­kom­men! Blog­ger schrei­ben für Flücht­linge” in ein per­sön­li­ches Auf­ein­an­der­tref­fen (von links nach rechts fron­tal sicht­bar: Frank O. Rud­koffsky, Katha­rina Ger­hardt und Nikola Rich­ter). Foto: Lean­der Wat­tig

Hun­derte Texte sam­meln sich unter dem Hash­tag #Blog­ger­Fu­er­Flu­echt­linge und erzäh­len Geschich­ten über Flucht und Angst, berich­ten aber auch von über­wäl­ti­gen­der Hilfs­be­reit­schaft. Ein sechs­köp­fi­ges Her­aus­ge­ber­team hat diese gesich­tet, die bes­ten aus­ge­wählt und zusam­men mit pas­sen­den Zeitungs- und Online­ar­ti­keln in digi­ta­ler Kol­la­bo­ra­tion zu einem E-Book zusam­men­ge­stellt. Mit der Antho­lo­gie Will­kom­men! Blog­ger schrei­ben für Flücht­linge hal­ten sie gelebte Will­kom­mens­kul­tur fest und machen sie für alle Leser auch außer­halb der Blog­ger­welt sicht­bar. Wei­ter­le­sen