Black Mirror: Bandersnatch – ein doppelbödiges Spiel mit der Psyche

In Bandersnatch kontrolliert der Zuschauer die Filmhandlung. Bild: CCO pixabay

Wer sie kennt, weiß es: Die britische Science-Fiction-Serie Black Mirror (Erstausstrahlung: Dezember 2011) ist schwere Kost. Mit dem Black Mirror-Film Bandersnatch kreiert David Slade nun ein äußerst beunruhigendes Spektakel, das seit dem 28.12.2018 auf der Streaming-Online-Plattform Netflix zu sehen ist. Der Film spielt im Jahr 1984 und deutet damit unmittelbar auf George Orwells Zukunftsroman 1984 hin. Ähnlich wie Orwell einen allmächtigen Überwachungsstaat entworfen hat, zeichnet die Netflix-Serie Black Mirror sowie auch der Film Bandersnatch Dystopien; allerdings hinsichtlich der Entwicklungen digitaler Medien. Dabei läuft es dem Zuschauer eiskalt den Rücken herunter.

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Dystopie aus der Petrischale – Eckhart Nickels Roman Hysteria

Die Himbeere als zentrales Motiv in Nickels Hysteria. Bild: CCO pixabay

Es beginnt harmlos: Sonderbar aussehende Himbeeren ziehen die Aufmerksamkeit des Protagonisten Bergheim auf sich. Ausgerechnet in der unscheinbaren heimischen Frucht sieht er mit Hilfe seiner bemerkenswerten Imagination unheilvolle Geschehnisse voraus.

Er sah grässliche Spinnenköpfe aus den Himbeeren herausspähen, das Wachstum des Fruchtfleisches, zuvor Beweis für die wunderbare Vermehrung der Natur, erschien ihm nun als gefährliches Wuchern, bösartige Fruchtzellen, die sich unentwegt teilten und der Welt feindlich entgegenwuchsen, um sie zu beherrschen und am Ende zu vernichten.

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