Fundstück: Erstes Indie Lese-Festival bei Amazon

Bei dem Indie Lese-Festival feiert Amazon das verlagsfreie Publizieren

Bei dem Indie Lese-Festival fei­ert Ama­zon das ver­lags­freie Publi­zie­ren.

Bei Ama­zon fin­det man Bücher aller Art. In die­sem Monat fei­ert der Ver­sand­händ­ler mit dem ers­ten Indie Lese-Festival Deutsch­lands etwas ganz Beson­de­res: das ver­lags­un­ab­hän­gi­ge Publi­zie­ren. Jede Woche stel­len Indie-Autoren ihre Favo­ri­ten bei eBooks, Taschen­bü­chern und Hör­bü­chern vor. So haben die Auto­ren die Mög­lich­keit mehr Leser für ihre Bücher zu begeis­tern. Das schö­ne für die Leser: die Bücher gibt es bis zu 70 % güns­ti­ger. Bis zum 28. Febru­ar wer­den jeden Mitt­wo­ch ab 12 Uhr neue Ange­bo­te und Bücher vor­ge­stellt. In den sozia­len Netz­wer­ken kön­nen Auto­ren unter dem Hash­tag #indie­le­se­fes­ti­val die Akti­on unter­stüt­zen.

E-Books verschenken?

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Ein E-Book lässt sich schwer ver­pa­cken, Foto: Pixabay

Bücher gehö­ren nach wie vor zu den belieb­tes­ten Geschen­ken unter dem Weih­nachts­baum. Laut einer Umfra­ge bele­gen sie den ers­ten Platz, wenn es um die Weih­nachts­ein­käu­fe 2016 geht. Dem­nach über­le­gen 38 % der Deut­schen in die­sem Jahr ein Buch zu ver­schen­ken. Damit sind sie sogar belieb­ter als Spiel­wa­ren. Eine Anga­be dazu, wel­chen Anteil E-Books in die­ser Unter­su­chung ein­neh­men, gibt es nicht. Es lässt sich jedoch ver­mu­ten, dass die­ser nicht son­der­li­ch groß ist, denn so prak­ti­sch E-Books auch sein mögen, sie zu ver­schen­ken gestal­tet sich bis­her eher schwie­rig. Doch wor­an liegt das eigent­li­ch? Wei­ter­le­sen

Fundstück: Neues Bildungsmedienportal Lernando

Lernando - das neue Bildungsmedienportal. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/117296 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Westermann Gruppe"

Ler­nan­do — das neue Bil­dungs­me­di­en­por­tal. Wei­te­rer Text über ots und www.presseportal.de/nr/117296, Quel­le: „obs/Westermann Grup­pe”

Immer mehr Schü­ler spa­ren sich den Weg zur Buch­hand­lung – per Maus­kli­ck zu bestel­len ist schließ­li­ch beque­mer. Das neue Por­tal für Bil­dungs­me­di­en, Ler­nan­do, erleich­tert die­sen Schritt durch ziel­grup­pen­ge­rech­te Such- und Fil­ter­mög­lich­kei­ten nun zusätz­li­ch und bie­tet Schü­lern sowie Eltern und Leh­rern die Mög­lich­keit – unter einer gro­ßen Aus­wahl von rund 50.000 Pro­duk­ten aller wich­ti­gen Bil­dungs­me­di­en­ver­la­ge – schnell und unkom­pli­ziert das gewünsch­te Buch zu fin­den und bequem von zuhau­se aus zu bestel­len. Der Shop der Wes­ter­mann Grup­pe ist seit die­sem Diens­tag, den 09.08.2016, online. Zusätz­li­ch beinhal­tet Ler­nan­do ein Maga­zin rund um das The­ma Erzie­hung und Bil­dung. Doch bei die­sem Ange­bot soll es nicht blei­ben: Der Shop soll zu einem Full-Service-Portal wer­den und die gesam­te Pro­dukt­pa­let­te des Schul­zu­be­hörs abde­cken. Dies sind jedoch kei­ne guten Nach­rich­ten für den sta­tio­nä­ren Buch­han­del, der zu gro­ßen Tei­len auch von dem Ver­kauf von Schul­lek­tü­re und –zube­hör lebt. Bei aller Bequem­lich­keit soll­te man also auch ab und zu über einen Besu­ch im klei­nen Buch­la­den um die Ecke nach­den­ken.

Licht am Ende des Tunnels — Das Projekt Buchlichter

Buchlichter bietet Beratung beim Kauf von E-Books für Kinder und Jugendliche. Bild: CC BY-NC-ND Jonas Tana

Buch­lich­ter bie­tet Bera­tung beim Kauf von E-Books für Kin­der und Jugend­li­che. Bild: CC BY-NC-ND Jonas Tana

Kann ich Ihnen hel­fen?”, fragt eine freund­li­che Buch­händ­le­rin einen Vater, der offen­sicht­li­ch ver­zwei­felt vor schier end­lo­sen Bücher­re­ga­len steht. „Ger­ne!” Erleich­te­rung macht sich breit, die Ver­käu­fe­rin berät und tut ihr Bes­tes, damit der Vater schluss­end­li­ch das pas­sen­de Buch für sein Kind in den Hän­den hält.

Auf die­se Wei­se funk­tio­nie­ren Bera­tung und Ver­kauf im sta­tio­nä­ren Buch­han­del, doch beim Bücher­kauf im Inter­net sieht die Welt ganz anders aus: Das per­sön­li­che Gespräch und vor allem die kom­pe­ten­te Bera­tung fehlen.Natürlich könn­te man sich auf die Kom­men­ta­re bei Ama­zon ver­las­sen, nur Bücher der ein­schlä­gig bekann­ten Kin­der­buch­au­to­ren kau­fen oder eben wei­ter­hin aus­schließ­li­ch im sta­tio­nä­ren Buch­han­del ein­kau­fen. „Das muss doch nicht sein!”, dach­ten sich wohl Anna Kari­na Bir­ken­sto­ck und Cas­par Arms­ter, als sie die Idee zu ihrem Pro­jekt Buch­lich­ter hat­ten.

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Fundstück: Sicher im Bücherregal

Eine ganze Bibliothek findet Platz im E-Book-Reader CC0 1.0

Eine gan­ze Biblio­thek fin­det Platz im E-Book-Reader
CC0 1.0

E-Books sind in vie­ler Hin­sicht prak­ti­sch. Sie ermög­li­chen es den Lesern, in kür­zes­ter Zeit auf eine Men­ge Inhal­te zuzu­grei­fen. Mit ein paar Klicks kön­nen Bücher ein­fach her­un­ter­ge­la­den wer­den. Die Anbie­ter haben so eben­falls die Mög­lich­keit, ihre Inhal­te schnel­ler zu ver­brei­ten. Gen­au dar­in liegt aber auch die Gefahr: Die Anbie­ter kön­nen die Tex­te eben­so schnell wie­der zurück­zie­hen und wer­den somit die Instanz dafür, was gele­sen wer­den darf und kann. Mit die­sem Pro­blem beschäf­tig­te sich der Künst­ler Jes­se Eng­land in sei­nem Pro­jekt „E-Book back­up“. Er kopier­te sei­ne elek­tro­ni­sche Aus­ga­be von Geor­ge Orwells „1984“ vom E-Book-Reader ab und ließ sie als Buch dru­cken. Das phy­si­sch exis­ten­te Buch soll so zur Siche­rung der digi­ta­len Ver­si­on die­nen. Aus­lö­ser dafür war ein Vor­fall im Jah­re 2009, als Ama­zon die E-Book-Version von Geor­ge Orwells „1984” aus recht­li­chen Grün­den zurück­zog, auch von den Kindle-Nutzern, die das E-Book schon erwor­ben hat­ten.

Fundstück Nr. 59: Lange Nacht des eBooks

Foto: Lange Nacht des eBooks

Foto: Lan­ge Nacht des eBooks

Geschich­ten­fans und Geschichten-erfinder, eBook-Nutzer und eBook-Macher, Bücher­lieb­ha­ber und Bücher­ver­käu­fer – sie alle tref­fen am 27. Febru­ar wie­der in Mün­chen auf­ein­an­der. Denn dann fin­det in der bay­ri­schen Metro­po­le die Lan­ge Nacht des eBooks statt, bei der Ver­la­ge, Ver­lags­dienst­leis­ter, Medi­en­un­ter­neh­mer, Büche­rei­en und Buch­hand­lun­gen ihre Türen für die Öffent­lich­keit öff­nen und kos­ten­freie Lesun­gen, Dis­kus­sio­nen und Vor­trä­ge rund um das digi­ta­le Buch prä­sen­tie­ren. Auf dem Pro­gramm der Lan­gen Nacht des eBooks ste­hen zum Bei­spiel Lesun­gen von Ste­fan Adri­an, der aus „Bluf­fen“ und „Der Gin des Lebens“ vor­tra­gen wird. Über Mög­lich­kei­ten des digi­ta­len Publi­zie­rens infor­mie­ren Best­sel­ler­au­to­rin Tan­ja Kin­kel und New­co­mer Albrecht Mang­ler und Vor­trä­ge zu den The­men Lese­flat­rate, Self­pu­blis­hing und eRe­a­der ste­hen eben­falls auf der Agen­da der Ver­an­stal­tungs­rei­he. Ziel ist es nach Aus­sa­gen der Ver­an­stal­ter, den Lesern das Medi­um eBook näher zu brin­gen und das Inter­es­se für das elek­tro­ni­sche Lesen zu stär­ken.

Die Lan­ge Nacht des eBooks bil­det den Auf­takt zum zwei­ten eBook­Camp Mün­chen, einer Kon­fe­renz zum Aus­tau­sch über neue For­ma­te, Per­spek­ti­ven und Risi­ken des digi­ta­len Publi­zie­rens und Lesens. Ver­an­stal­tet wird sie unter ande­rem vom bay­ri­schen Lan­des­ver­band des Bör­sen­ver­eins.

Fundstück: Die E-Book-Branche in der FAZ

Wir sind die Fähr­ten­le­ser der neu­en Lite­ra­tur” Arti­kel von Elke Hei­nemann in der FAZ vom 22. Novem­ber 2014
CC-BY-SA 4.0 Sab­ri­na Jaehn

Im Feuil­le­ton der aktu­el­len Aus­ga­be der Frank­fur­ter All­ge­mei­nen Zei­tung skiz­ziert Elke Hei­nemann die E-Book-Szene abseits des Main­streams. Dabei kom­men mit Chris­tia­ne Froh­mann und Niko­la Rich­ter Grö­ßen der Bran­che zu Wort. Außer­dem wer­den eini­ge E-Book-Verlage, deren Auto­ren sowie E-Book-Events kurz vor­ge­stellt. Aber auch das Urhe­ber­recht und ästhe­ti­sche For­men des digi­ta­len Schrei­bens, wie die „Twit­te­ra­tur”, sind The­ma. Jetzt auch online.

Fundstück: Harry Potters Online-Welt

Screenshot der deutschen Pottermore-Startseite www.pottermore.com/de

Screen­s­hot der deut­schen Pottermore-Startseite
www.pottermore.com/de

Ein ein­zig­ar­ti­ges Online-Leseerlebnis” — so  lau­tet die Selbst­be­schrei­bung der Sei­te Pot­ter­mo­re von Harry-Potter-Autorin
J. K. Row­ling.  Die Sei­te lädt Fans ein, die Welt des Zau­ber­lehr­lings neu zu erkun­den – in illus­trier­ter und inter­ak­ti­ver Form. Pot­ter­mo­re wirbt außer­dem mit neu­en, „exklu­si­ven” Tex­ten der bri­ti­schen Erfolgs­au­to­rin. Das Por­tal, das auch als Com­mu­ni­ty bezeich­net wird, ging 2012 online und ist in meh­re­ren Spra­chen ver­füg­bar. Zum Gesamt­kon­zept gehört neben einem Blog auch der Pottermore-Shop mit einem spe­zi­el­len Geschäfts­mo­dell: Hier wer­den exklu­siv die E-Books und digi­ta­len Hör­bü­cher rund um Har­ry und sei­ne Freun­de ver­trie­ben.

Readfy: „Start the Readvolution!”

Fürs Tablet und das Smart­pho­ne zu haben: Die neue readfy-App CC-BY-NC-SA 4.0 Anne Len­hardt

Für Musik, Fil­me und Com­pu­ter­spie­le gibt es sie schon: die zum Teil sogar kos­ten­lo­sen Abo-Angebote und Flat­rates für Smart­pho­ne, Tablet und PC. Da war es eigent­li­ch nur noch eine Fra­ge der Zeit, bis die­se „all you can read“-Mentalität auch den Buch­markt erreich­te. Ende Sep­tem­ber star­te­te mit „read­fy“ nach einer lan­gen Test­pha­se die ers­te eBook-App für mobi­le End­ge­rä­te in Deutsch­land – und stellt Lese­rat­ten Bücher auch zu kos­ten­lo­sen und güns­ti­gen Flatrate-Tarifen zur Ver­fü­gung. Wei­ter­le­sen

Wie weit darf Amazon gehen? AutorInnen ergreifen das Wort — und sorgen für einigen Wirbel

Offene Briefe an Amazon

Aus­zü­ge aus den offe­nen Brie­fen
CC-BY-SA 4.0 Katha­ri­na Lühr­mann

Zwei offe­ne Brie­fe von Auto­rIn­nen an Amazon-Chef Jeff Bezos haben den Online-Versandhändler in den letz­ten Tagen und Wochen ein­mal mehr nega­ti­ve Schlag­zei­len gebracht. Die Pro­test­brie­fe sind Teil einer kom­ple­xen Debat­te, in der ver­schie­de­ne Inter­es­sens­grup­pen um die Zukunft des Buch­markts kämp­fen. Digi­tur ver­sucht einen kur­zen Ein­bli­ck in die Ent­wick­lun­gen und grund­le­gen­den Streit­fra­gen der Debat­te zu geben.
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