Die Kritiker von heute

Im Internet werden Bewertungen von Literatur oft nur noch in Sternen abgegeben.
CC-BY-NC-SA 4.0 Isabel Grabow

Bücher, Theaterstücke, Smartphones, Schreibtische, Musik, Filme – heutzutage wird alles und jeder bewertet und kritisiert. Während früher in Zeitungen und Zeitschriften kritisiert wurde, bietet heute das Internet eine riesige Spannbreite von Kritikmöglichkeiten. Hier kann jeder kritisieren und bewerten. Und zwar wirklich alles. Dabei sind nicht nur Online-Shops und ihre Kommentar-Funktion eine gute Möglichkeit. Auch Foren und andere Plattformen laden jeden dazu ein seine Meinung zu äußern. Nicht zu vergessen die Social Medias: Facebook, twitter, Instagram und co.

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Technologie oder Analogie?

Selber Postkarten schreiben, Taschenkalender und ausgedruckte Texte für Seminare: Analogie im Alltag kann auch schön sein.
Foto: CC-BY-NC-SA 4.0 Isabel Grabow

Medien wie Fotos, Videos und eBooks, persönliche Dokumente wie Briefe und Listen, Verträge und Rechnungen. All diese Daten sind miteinander verbunden und vernetzt: Durch unsere elektronischen Geräte wie Handy, Laptop und Tablet und noch mehr durch unser Heimnetz oder Cloud-Dienste. Wir haben uns privat und beruflich oft ein großes und komplexes Netwerk all unserer Daten aufgebaut. Dieses Phänomen beschrieben Martin Schallbruch, stellvertretender Direktor am Digital Society Institute der ESMT Berlin, und der Jurist Jan Möller auf der re:publica 2017 in Berlin. Bei ihrer Veranstaltung „Make life easy (again)!? Was wollen wir uns von Technologien abnehmen lassen und zu welchem Preis?“ gingen sie der Frage nach inwiefern wir uns von der Komplexität der Technologie leiten lassen wollen und was wir dabei alles beachten müssen. Martin Schallbruch stellte dabei die Vorteile dieser Vernetzung heraus: „Alles ist einfacher, denn alle Geräte reden mit mir und sind auch mobil immer für mich erreichbar.“  Dem gegenüber bemerkte Jan Möller, dass obwohl alles einfacher geworden ist, auf der anderen Seite auch alles komplizierter ist. Weiterlesen „Technologie oder Analogie?“

Fundstück: Erstes Indie Lese-Festival bei Amazon

Bei dem Indie Lese-Festival feiert Amazon das verlagsfreie Publizieren
Bei dem Indie Lese-Festival feiert Amazon das verlagsfreie Publizieren. Bild: Amazon.de

Bei Amazon findet man Bücher aller Art. In diesem Monat feiert der Versandhändler mit dem ersten Indie Lese-Festival Deutschlands etwas ganz Besonderes: das verlagsunabhängige Publizieren. Jede Woche stellen Indie-Autoren ihre Favoriten bei eBooks, Taschenbüchern und Hörbüchern vor. So haben die Autoren die Möglichkeit mehr Leser für ihre Bücher zu begeistern. Das schöne für die Leser: die Bücher gibt es bis zu 70 % günstiger. Bis zum 28. Februar werden jeden Mittwoch ab 12 Uhr neue Angebote und Bücher vorgestellt. In den sozialen Netzwerken können Autoren unter dem Hashtag #indielesefestival die Aktion unterstützen.