Manche Wörter bringen auch eingefleischte deutsche Muttersprachler ins Straucheln. Spricht man von das oder die Nutella? Der oder das Laptop? Und die wichtigste Frage: Heißt es eigentlich der oder das Blog? Weiterlesen
Eisern bloggen über Bücher: Die Iron Buchblogger
Die Spezies „Buchblogger“ ist schnell umrissen: Sie lesen Bücher und schreiben darüber. Sie bloggen, um den „Büchern und Themen eine Stimme zu geben.“ Dabei sind sie nicht nur auf ihrem eigenen Blog unterwegs. Sie lesen und kommentieren auch andere Buchblogs, tauschen sich aus. Die Szene wächst stetig. Um sich untereinander noch besser zu vernetzen, gibt es seit August 2013 die Iron Buchblogger. Weiterlesen
Fundstück: The London Book Fair
Wir sind noch ganz berauscht von den vielen Eindrücken, die wir in Leipzig gesammelt haben, da fängt auch schon die nächste Buchmesse an. Heute startet im Stadtteil Kensington The London Book Fair, nach Frankfurt die zweitgrößte Buchmesse weltweit. Im Gegensatz zu Leipzig ist sie allerdings vor allem eine Lizenzmesse und bietet für Fachbesucher einen große Zahl an Vorträgen und Workshops an. Grund genug einen Blick auf ihre Website zu werfen und sich bei Twitter (#lbf14) auf den neusten Stand zu bringen.
Ècriture automatique 2.0
Schreiben mit Autoren-Software – ein Selbstversuch
Sind Texte künstlich generierbar? Zumindest einen genialen Autor scheint man bis jetzt noch nicht ersetzen zu können. Eine neue Software erklärt sich jetzt aber immerhin zu einem sehr intelligenten Werkzeug auf dem Weg dahin.
Fundstück: SHIFT
In 78 Tagen beginnt die Fußball Weltmeisterschaft in Brasilien, 2016 dann die Olympischen Spiele. Zwei sportive Großereignisse, die neben Vorfreude auch kritische Stimmen auf den Plan rufen. Bringen sie dem Land wirklich ökonomische Vorteile, Arbeitsplätze usw.? Wem nutzen die neu geschaffenen Infrastrukturen? Das Crowdfunding-Buchprojekt „SHIFT“ einer Studierendengruppe aus Bremen und Lüneburg beschäftigt sich mit diesen Fragen fotografisch und wissenschaftlich. In Rio und São Paulo machen sie sich auf die Suche nach Bildern und Geschichten, um „die sozialen und urbanen Veränderungen im Vorfeld der Mega-Sport-Events 2014 und 2016 in Brasilien“ zu „kommentieren und [zu] analysieren“. Wer die Veröffentlichung unterstützen möchte, muss sich beeilen: In zwei Tagen läuft das Crowdfundingprojekt aus.
Happy Indiebookday!
Natürlich feiert Digitur mit! Und deshalb präsentieren wir hiermit unter Trommelwirbel und Konfettiregen unsere ganz persönlichen Bücher-Lieblinge aus unabhängigen Verlagen. #indiebookday
Digitur on Tour auf der Leipziger Buchmesse 2014
„Germany looks still like a booklovers‘, bookbuyers‘, bookreaders‘ paradise“, urteilte der aus England angereiste Verleger John Mitchinson bereits am ersten Messetag angesichts der zahlreichen Besucher, die sich an den Ständen auf dem riesigen Messegelände tummelten und der Flut von Veranstaltungen rund um das Buch. Mittendrin, Digitur auf der Suche nach Spuren der digitalen Revolution.
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22.03.2014: indiebookday!
Am Samstag geht der indiebookday in die zweite Runde. Jeder kann mitmachen und so seine Liebe zur Buchkunst demonstrieren und zelebrieren und dabei gleichzeitig unabhängige Verlage unterstützen. Der indiebookday, das literarische Pendant zum Record Store Day, dem Tag der Indieplattenläden, findet auf Initiative des mairisch Verlags seit 2013 am Samstag nach der Leipziger Buchmesse statt.
Mitmachen? So geht’s: Buch eines Indieverlags in der Buchhandlung kaufen. Foto machen. Mit #indiebookday in den sozialen Netzwerken posten. (Das zugehörige Facebook Event findet man hier.)
Fundstück: „With algorithms subtle and discrete // I seek iambic writings to retweet.“
Um ein Gedicht verfassen zu können, braucht man viel Gefühl? Das Twitter-Lyrik-Projekt „Pentametron“ kommt auch ohne aus. Ranjit Bhatnagar hat einen Algorithmus geschrieben, der elektronische Gedichte produziert. Sein Programm sucht nach englischsprachigen Tweets mit einem jambischen Versmaß, bei dem fünf betonte Silben abwechselnd auf fünf unbetonte folgen. Hat Pentametron so einen Tweet gefunden, wird dieser so lange archiviert bis das Programm einen zweiten erfasst hat, der sich auf den ersten reimt. Erst dann werden beide Tweets retweetet. @pentametron hat so schon über 42.000 Tweets abgegeben. Auf der Internetseite werden sie dann zu 14-zeiligen Gedichten zusammengefügt und veröffentlicht.
Lesen goes digital. Eine kulturelle Praktik in den Fängen eines Kraken

CC BY-NC-SA 2.0 Joachim S. Müller
Verändert sich das Leseverhalten im Zuge einer mit schnellen Schritten fortschreitenden Digitalisierung der literarischen Welt? Und wenn ja: welche Konsequenzen folgen daraus? Diesen Fragen geht das DRadio Feature „Die Vermessung des Lesers. Wie Digitalisierung und soziale Netzwerke den Umgang mit Literatur verändern“ nach und zeichnet ein eher düsteres Zukunftsszenario.




