Fundstück: Frankfurt lädt zur Buchmesse – digital und in der City

Nächste Woche ist es so weit: Die Frankfurter Buchmesse zeigt uns ihre coronabedingte Sonderausgabe. (Bild: Frankfurter Buchmesse)

In der kommenden Woche ist die Frankfurter Buchmesse dran mit ihrer Corona-Ausgabe. Vom 14. bis zum 18. Oktober stellen Verlage und Autor*innen in der Messestadt wieder Literatur- und andere Buchneuheiten vor. Auf die klassische Hallenausstellung wird verzichtet, stattdessen liegt der Fokus auf zahlreichen Kleinveranstaltungen in der ganzen Stadt sowie Live-Übertragungen, an denen – wie wir es inzwischen gewohnt sind – online teilgenommen werden kann.

Ein Blick ins Programm lohnt sich: Das gesamte digitale Angebot der Frankfurter Buchmesse ist kostenfrei zugänglich und bietet sowohl für Fachpublikum als auch für Privatbesucher abwechslungsreiche Veranstaltungen. Vor allem der Buchmesse-Samstag ist unter dem Titel „BOOKFEST digital“ vollgepackt mit spannenden online-Events: Gespräche mit Autor*innen, Lesungen und verschiedene Performances sind nur ein Teil der Formate, die uns an diesem Tag erwarten. Das analoge Pendant dazu nennt sich „BOOKFEST city“ und verteilt sich nicht nur an verschiedenen Orten in der Stadt, sondern auch über alle fünf Messetage.

Zuerst aber steht die Verleihung des Deutschen Buchpreises an, die selbstverständlich ebenfalls online verfolgt werden kann. Wie gewohnt bildet sie am Montag, den 12. Oktober, den Auftakt zur Buchmesse. Eingereicht worden sind die nominierten Titel zu Anfang des Jahres von ihren Verlagen. Bis zu zwei aktuelle Romane in deutscher Sprache dürfen sie jeweils ins Rennen schicken. Aus allen Vorschlägen schaffen es jährlich zwanzig Titel auf die Longlist. Bereits am 15. September wurde die Shortlist des Buchpreises bekannt gegeben. Was sich darauf in diesem Jahr findet? Sechs Romane, die auf die eine oder andere Weise von der Vergangenheit erzählen. Mal liegt der Fokus dabei auf Migration oder deutscher Geschichte, mal auf Familiengeschichte oder persönlicher Vergangenheit und oft werden Bezüge zur Gegenwart hergestellt. Für alle, die sich vor der Verleihung nochmal einen Überblick über die Shortlist verschaffen wollen, folgt eine kleine Übersicht über die Nominierten:

Alles in allem erwartet Buchliebhaber*innen eine spannende Woche – ob digital oder vor Ort in Frankfurt.

Eva Beckmann

Eva Beckmann

Auf der Suche nach einem guten Buch stöbert sie am liebsten in Antiquariaten und öffentlichen Bücherschränken. Die Literaturstudentin ist der Meinung, dass Bücher gelesen aussehen dürfen: Eselsohren, Markierungen und gebrochene Taschenbuchrücken sind keine Tabus für sie. Neben Literatur interessiert sie sich für Nachhaltigkeit und Feminismus und träumt davon, eines Morgens mit einem grünen Daumen aufzuwachen.

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