Snapchat meets Literatur

Smartphone mit Apps - Snapchat und andere.
Die App Snapchat ist vor allem bei jungen NutzerInnen sehr beliebt. Bild: Pixabay CC0

Die erfolgreiche Instant-Messaging-App Snapchat ist in aller Munde. Zuletzt machte sie durch ihren Börsengang von sich reden. Die App gibt es bereits seit September 2011, weltweit nutzen sie über 150 Millionen  Menschen täglich aktiv. Snapchat ist besonders bei jungen NutzerInnen sehr beliebt. Wir haben uns gefragt, ob und wie Snapchat und Literatur zusammenpassen und stellen euch hier drei interessante Beispiele für diese Verbindung vor. Weiterlesen „Snapchat meets Literatur“

Fundstück: Die zweite future!publish steht bevor

futurepublish.berlin
futurepublish.berlin

Nach dem vollen Erfolg im letzten Jahr mit knapp 300 Besuchern geht die future!publish nun in die zweite Runde. Am 26. und 27. Januar 2017 ist es so weit: Auf dem Kongress in der Urania Berlin wird erneut unter dem Motto „Mind­flow – Work­flow – Net­wor­king“ ein Blick in die Zukunft des Publizierens gewagt. Themenschwerpunkte des diesjährigen Programms sind das elektronische Publizieren sowie innovative Marketing- und Verkaufsstrategien. Auch ein Blick in den Blog lohnt sich, denn hier werden unter anderem die Referentinnen und Referenten vorgestellt.

Das Debüt 2016 – Bloggerpreis für Literatur

Logo Das Debüt 2016 – Bloggerpreis für Literatur
2016 erstmals ausgelobt: Das Debüt 2016 – Bloggerpreis für Literatur

Die Bloggerinnen von „Das Debüt“, einem Literaturblog, das sich mit Romandebüts beschäftigt, haben in diesem Jahr erstmals einen Bloggerpreis für Literatur ausgelobt. Am 16. Dezember wurde mit Shida Bazyars Debüt „Nachts ist es leise in Teheran“ (2016) der erste Gewinnerroman des neuen Literaturpreises bekanntgegeben. Wir haben zwei der Debüt-Bloggerinnen, Bozena Anna Badura und Sarah Jäger, im Essener „Café Livres“ getroffen und mit ihnen über den Preis und ihre Erfahrungen gesprochen. Weiterlesen „Das Debüt 2016 – Bloggerpreis für Literatur“

Nie mehr mit dem Aktenordner ins Seminar!

Das Wachstum von Online-Semesterapparaten an der Universität Duisburg-Essen (Auszug aus einer Präsentation von Frank Lützenkirchen, siehe auch: http://duepublico.uni-duisburg-essen.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-42222/Workshop52a2016-10-12LuetzenkirchenSemesterapparate.pdf).
Das Wachstum von Online-Semesterapparaten an der Universität Duisburg-Essen (Auszug aus einer Präsentation von Frank Lützenkirchen, siehe: http://duepublico.uni-duisburg-essen.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-42222/Workshop52a 2016-10-12LuetzenkirchenSemesterapparate.pdf).

Dass die Digitalisierung bessere Arbeits- und Erkenntnisprozesse in der wissenschaftlichen Forschung und Lehre ermöglicht, dürfte Konsens unter den „Digitur“-LeserInnen sein – und dazu gehören auch dynamische Online-Semester- apparate. Zugleich prognostiziert der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, Prof. Dr. Horst Hippler, dass bald „die für ein modernes Studium unverzichtbare digitale Bereitstellung von Texten schmerzhaft eingeschränkt wird.“ Wie kann das sein? Und was kann man gegen diese Entwicklung unternehmen? Weiterlesen „Nie mehr mit dem Aktenordner ins Seminar!“

Im Interview mit „Byte the Book“ Gründerin Justine Solomons

Schriftsteller, Verlage und Leser zusammenführen – Das ist der Grundgedanke hinter „Byte the Book„. 2011 gründete die Britin Justine Solomons das Netzwerk, das im digitalen Zeitalter weltweit zwischen verschiedenen Akteuren der Verlagsbranche vermitteln soll. Im Interview auf der „Electric Book Fair 2016“ berichtet Sie über die Unterschiede zwischen dem britischen und dem deutschen E-Book-Markt und der zentralen Rolle von Vernetzung außerhalb von Social Media in Zeiten der Digitalisierung.

Ein Beitrag von Aileen Singhof und Johanna Böhnke

Fundstück: Neues Bildungsmedienportal Lernando

Lernando - das neue Bildungsmedienportal. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/117296 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Westermann Gruppe"
Lernando – das neue Bildungsmedienportal. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/117296, Quelle: „obs/Westermann Gruppe“

Immer mehr Schüler sparen sich den Weg zur Buchhandlung – per Mausklick zu bestellen ist schließlich bequemer. Das neue Portal für Bildungsmedien, Lernando, erleichtert diesen Schritt durch zielgruppengerechte Such- und Filtermöglichkeiten nun zusätzlich und bietet Schülern sowie Eltern und Lehrern die Möglichkeit – unter einer großen Auswahl von rund 50.000 Produkten aller wichtigen Bildungsmedienverlage – schnell und unkompliziert das gewünschte Buch zu finden und bequem von zuhause aus zu bestellen. Der Shop der Westermann Gruppe ist seit diesem Dienstag, den 09.08.2016, online. Zusätzlich beinhaltet Lernando ein Magazin rund um das Thema Erziehung und Bildung. Doch bei diesem Angebot soll es nicht bleiben: Der Shop soll zu einem Full-Service-Portal werden und die gesamte Produktpalette des Schulzubehörs abdecken. Dies sind jedoch keine guten Nachrichten für den stationären Buchhandel, der zu großen Teilen auch von dem Verkauf von Schullektüre und -zubehör lebt. Bei aller Bequemlichkeit sollte man also auch ab und zu über einen Besuch im kleinen Buchladen um die Ecke nachdenken.

Electric Book Fair Diskussion: Was kommt nach dem E-Book?

Dikussion: Was kommt nach dem E-Book
Ein Teil der Diskussionsrunde auf der Electric Book Fair, die sich mit der Zukunft des E-Books auseinandersetzt. CC-BY-NC-SA 4.0 Johanna Böhnke

„Was kommt nach dem E-Book?“ − Diese Frage ist so umfassend, dass es schwierig ist, überhaupt festzulegen, worauf sie abzielt. Dennoch ist es für die Buchbranche eine wichtige Frage, die auf der Electric Book Fair 2016 im ebenso betitelten Workshop von Jakob Jochmann für großen Diskussionsbedarf sorgte. Große und kleine Verleger, Blogger, Autoren und Softwareanbieter sind gleichermaßen mit der Problematik konfrontiert – und haben teils interessante Ideen für neue Geschäftsmodelle. Weiterlesen „Electric Book Fair Diskussion: Was kommt nach dem E-Book?“

Fundstück: Ingeborg Bachmann digital

Bachmann Porträt am Musil-Literaturhaus in Klagenfurt. Künstler: Jef Aerosol. CC BY-NCSA 4.0 Katharina Graef
Bachmann Porträt am Musil-Literaturhaus in Klagenfurt. Künstler: Jef Aerosol. CC BY-NC SA 4.0 Katharina Graef

Heute geht das Klagenfurter Wettlesen um den Bachmannpreis in seinem 40. Jubiläumsjahr in die nächste Runde. Und auch die namensgebende Autorin und Gruppe 47-Ikone Ingeborg Bachmann hätte dieser Tage einen großen Geburtstag gefeiert – am 25. Juni wäre sie 90 Jahre alt geworden. Zu diesem Anlass veröffentlicht der Piper Verlag die Werkausgabe Bachmanns (immerhin 30 Bände!), zu der auch bisher unveröffentlichte Texte gehören, nach und nach in digitaler Form. Die Website des Verlags bietet außerdem mit einem Themenspecial einen umfangreichen Überblick über Leben, Werk und Wirken der Klagenfurter Autorin.

LitBlog Convention: Verlage luden zum Blogger-Treffen

Das Logo der LitBlog Convention.
Das Logo der LitBlog Convention.

Ein Tag, an dem es ausschließlich um Literatur, die Verlagswelt, Autoren und das Bloggen geht – so wurde die erste „LitBlog Convention“ in Köln am 4. Juni 2016 beworben. Im Verlagsgebäude von Bastei Lübbe kamen an diesem Tag Buchblogger, Literatur-Twitterer und Booktuber mit VerlagsvertreterInnen und AutorInnen zusammen. Die „LitBlog Convention“ wurde von fünf in Köln ansässigen Verlagen, Bastei Lübbe, DuMont Buchverlag, DuMont Kalenderverlag, Egmont LYX/INK und Kiepenheuer & Witsch, veranstaltet. Das Interesse war groß: Die 150 Tickets waren laut Angaben der Veranstalter innerhalb einer Stunde ausverkauft. Auch Digitur war vor Ort. Dabei hatten wir auch Gelegenheit, mit einigen der OrganisatorInnen zu sprechen. Weiterlesen „LitBlog Convention: Verlage luden zum Blogger-Treffen“

Wenn der Algorithmus zum Lektor wird

Screenshot von inkitt.com

Woran erkennt man einen Bestseller? Eine Frage, die sich jeder Lektor stellen muss, wenn er die unzähligen eingesandten Manuskripte durchblättert. Dabei werden oft Werke mit Potential übersehen. Selbst weltweite Erfolge wie die „Harry Potter“-Reihe oder Stephen King’s Debütroman „Carrie“ wurden von mehr als nur einem Verlag abgelehnt.

Letztendlich wollen Verlage die Bücher veröffentlichen, die bei den Lesern gut ankommen. Doch das Urteilsvermögen einzelner Personen kann hier zuweilen danebenliegen. Sollten es dann nicht eigentlich die Leser selbst sein, die entscheiden, ob ein Buch veröffentlicht wird oder nicht? Diese Frage hat sich das Berliner Start Up Inkitt gestellt und daraufhin ein Modell entwickelt, bei dem Bücher per Datenanalyse veröffentlicht werden. Weiterlesen „Wenn der Algorithmus zum Lektor wird“