Jetzt aber nichts wie los zur Leipziger Buchmesse 2017!

Vom 23. bis 26. März schlägt das Literaturherz angesichts der riesigen Bücherwelten der Leipziger Buchmesse wieder höher.

Vom 23. bis 26. März schlägt das Lite­ra­tur­herz ange­sichts der rie­si­gen Bücher­wel­ten der Leip­zi­ger Buch­mes­se wie­der höher. Foto: Pixabay CC0

Wie in jedem Früh­jahr darf für alle Lite­ra­tur­fans natür­li­ch auch 2017 die Leip­zi­ger Buch­mes­se auf kei­nen Fall feh­len! Schließ­li­ch kom­men hier vom 23. bis 26. März Leser, Auto­ren und Ver­le­ger aus aller Welt zusam­men. Auf ins­ge­samt über 3400 Ver­an­stal­tun­gen begrü­ßen rund 2490 Aus­stel­ler aus 43 Län­dern ab heu­te die Besu­cher. Auch unse­re Repor­te­rin­nen Kris­ti­na, Laris­sa und Johan­na ste­hen schon in den Start­lö­chern, bereit für inspi­rie­ren­de Lesun­gen im Rah­men des Lese­fests Leip­zig liest und zum Stö­bern zwi­schen den Neu­erschei­nun­gen. Außer­dem ver­spricht das Pro­gramm der Buch­mes­se neben ver­schie­de­nen Preis­ver­lei­hun­gen sowie Ver­an­stal­tun­gen rund um das dies­jäh­ri­ge Schwer­punkt­land Litau­en und dem Pro­gramm­schwer­punkt Europa21 Semi­na­re, Dis­kus­si­ons­run­den und Prä­sen­ta­tio­nen im Kon­text der Digi­ta­li­sie­rung. Los ging es damit bereits ges­tern. Denn die future!publish gas­tiert mit den future!publish Nach­wuchs­ta­gen vom 22. bis 23. März in Leip­zig und infor­miert in Exper­ten­vor­trä­gen über The­men wie Con­tent Mar­ke­ting und PR in Zei­ten des digi­ta­len Wan­dels. Doch auch für alle, die kei­nes der begehr­ten Tickets für die­ses Event ergat­tern konn­ten, hält die Buch­mes­se eine gro­ße Aus­wahl an span­nen­den Ver­an­stal­tun­gen für Digi­tal­in­ter­es­sier­te bereit. Oder habt ihr euch schon ein­mal von einem inter­ak­ti­ven #Buch­Pro­fi­ler via Gesichts­er­ken­nung eine Lese­emp­feh­lung geben las­sen? Auto­ren kön­nen sich zudem u.a. Tipps zum Self-Publishing oder der Nut­zung von Social-Media-Plattformen geben las­sen. Und Raum für Blog­ger bie­tet vor allem die Blog­ger­kon­fe­renz buchmesse:blogger ses­si­ons 17 sowie die Blog­ger­loun­ge. Allen Besu­chern wünscht Digi­tur eine groß­ar­ti­ge Zeit auf der Leip­zi­ger Buch­mes­se 2017 und für die Daheim­ge­blie­be­nen wer­den unse­re Repor­te­rin­nen berich­ten.

Fundstück: Wichteln leicht gemacht mit dem „Wichtel-O-Mat“

Ein E-Book als perfektes Wichtelgeschenk für entspannte Feiertage, CC-BY-NC-SA 4.0 Sabrina Jaehn

Ein E-Book als per­fek­tes Wich­tel­ge­schenk für ent­spann­te Fei­er­ta­ge, CC-BY-NC-SA 4.0 Sab­ri­na Jaehn

Die Vor­weih­nachts­zeit bedeu­tet für vie­le Men­schen vor allem eines: den puren Stress. Denn neben dem anstren­gen­den Arbeits- oder Uni­all­tag sol­len nun auch noch Plätz­chen geba­cken und für die Liebs­ten aller­lei Geschen­ke besorgt wer­den. Selbst auf Weih­nachts­fei­ern muss man sich zuwei­len vor­be­rei­ten, gilt es hier doch häu­fig ein gar lus­ti­ges Wich­tel­ge­schenk mit­zu­brin­gen, wel­ches dann aber schon bald als Schnick­schnack in irgend­ei­ner Kis­te ver­schwin­det. Wie wäre es hin­ge­gen bspw. mit einem E-Book? Damit lie­ße es sich dann wun­der­bar mit den geba­cke­nen Plätz­chen und hei­ßem Kakao oder Glüh­wein an den Fei­er­ta­gen in wohl­ver­dien­ter Ruhe ent­span­nen. Mit Hil­fe des kos­ten­los nutz­ba­rem Wichtel-O-Mats lässt sich eine Wichtel-Aktion dem­entspre­chend indi­vi­du­ell gestal­ten und zudem ganz bequem online orga­ni­sie­ren. Denn die­ser Web­dienst ermög­licht es einem „Ober­wich­tel“, die Ver­an­stal­tung nach eige­nen Vor­stel­lun­gen zu erstel­len und die rest­li­chen Wich­tel schnell und ein­fach über deren Mail­adres­sen dazu ein­zu­la­den. Hier­bei ist das Datum der Wichtel-Aktion anzu­ge­ben sowie deren Titel zu benen­nen. Damit oder über einen selbst erstell­ten Ein­la­dungs­text lie­ße sich zudem auch ein Mot­to wie z.B. E-Books fest­le­gen. Außer­dem kann der „Ober­wich­tel“ jedem Teil­neh­mer erlau­ben, einen Wunsch­zet­tel aus­zu­fül­len. Nach­dem die ein­zel­nen Wich­tel zuge­sagt und ihren jewei­li­gen Part­ner durch ein elek­tro­ni­sches Los­ver­fah­ren zuge­teilt bekom­men haben, erhal­ten sie per Mail die Lis­te mit des­sen per­sön­li­chen Wün­schen. Dies kann den Wich­teln bei der Aus­wahl der Geschen­ke hel­fen, deren Maxi­mal­wert sich vor­ab fest­le­gen lässt, und beschert den Beschenk­ten mög­li­cher­wei­se die pas­sen­de Lek­tü­re für eine klei­ne erhol­sa­me Aus­zeit.

Für ein herzliches Willkommen!

Cover - Willkomen! Blogger schreiben für Flüchtlinge

Der Erlös  des E-Books wird an „Blog­ger für Flücht­lin­ge” gespen­det.

Bren­nen­de Asyl­be­wer­ber­hei­me, Atta­cken von rech­ten Mobs auf ver­ängs­tig­te Flücht­lin­ge und die AfD, die als angeb­li­che „Alter­na­ti­ve” für „besorg­te Bür­ger” Hass und Ängs­te gegen die „Frem­den schürt, zeich­nen ein düs­te­res Bild deut­scher ‚Will­kom­mens­kul­tur‛. Dass es aber auch Men­schen gibt, die mit Herz­lich­keit und gro­ßem Enga­ge­ment auf die Hil­fe­su­chen­den zuge­hen, zei­gen die bewe­gen­den und auf­rüt­teln­den Tex­te des E-Books Will­kom­men! Blog­ger schrei­ben für Flücht­lin­ge. Dar­in räu­men die Auto­ren mit Vor­ur­tei­len auf, bezie­hen Stel­lung gegen Ras­sis­mus und Frem­den­hass und erzäh­len vor allem ganz per­sön­li­che, rea­le Geschich­ten von Flucht und Nächs­ten­lie­be. Einen Ein­bli­ck gibt die­se Rezen­si­on ergän­zend zur Erläu­te­rung des Pro­jekts in unse­rem Bei­trag Mit digi­ta­ler Kraft für Soli­da­ri­tät und Nächs­ten­lie­be. Wei­ter­le­sen

Mit digitaler Kraft für Solidarität und Nächstenliebe

Foto von Leander Wattig

Die digi­ta­le Zusam­men­ar­beit mün­de­te erst nach der Ver­öf­fent­li­chung von „Will­kom­men! Blog­ger schrei­ben für Flücht­lin­ge” in ein per­sön­li­ches Auf­ein­an­der­tref­fen (von links nach rechts fron­tal sicht­bar: Frank O. Rud­koffsky, Katha­ri­na Ger­hardt und Niko­la Rich­ter). Foto: Lean­der Wat­tig

Hun­der­te Tex­te sam­meln sich unter dem Hash­tag #Blog­ger­Fu­er­Flu­echt­lin­ge und erzäh­len Geschich­ten über Flucht und Angst, berich­ten aber auch von über­wäl­ti­gen­der Hilfs­be­reit­schaft. Ein sechs­köp­fi­ges Her­aus­ge­ber­team hat die­se gesich­tet, die bes­ten aus­ge­wählt und zusam­men mit pas­sen­den Zeitungs- und Online­ar­ti­keln in digi­ta­ler Kol­la­bo­ra­ti­on zu einem E-Book zusam­men­ge­stellt. Mit der Antho­lo­gie Will­kom­men! Blog­ger schrei­ben für Flücht­lin­ge hal­ten sie geleb­te Will­kom­mens­kul­tur fest und machen sie für alle Leser auch außer­halb der Blog­ger­welt sicht­bar. Wei­ter­le­sen

Fundstück: Leipziger Buchmesse 2016

Vom 17. - 20. März findet die Leipziger Buchmesse 2016 statt

Vom 17. — 20. März kön­nen Lite­ra­tur­fans auf der Leip­zi­ger Buch­mes­se wie­der ihren Ido­len lau­schen CC-BY-NC-SA 4.0 Sab­rina Jaehn

Ab mor­gen ist es wie­der so weit — die Leip­zi­ger Buch­mes­se öff­net ihre Pfor­t­en. Vier Tage lang kön­nen Besu­cher hier in die bun­te Welt der Lite­ra­tur ein­tau­chen. Im Rah­men der bereits 25. Aus­ga­be des Lese­fes­tes „Leip­zig liest” geben Auto­ren auf dem Mes­se­ge­län­de sowie an über 350 Orten in der gan­zen Stadt Kost­pro­ben ihrer Wer­ke. Ver­le­ger prä­sen­tie­ren auf der Mes­se ihre Neu­erschei­nun­gen und auf der „Manga-Comic-Con” erwa­chen Figu­ren aus Fan­ta­sy­wel­ten sogar zum Leben. Dar­über hin­aus wird der Preis der Leip­zi­ger Buch­mes­se 2016 ver­lie­hen. Am 17. März ver­kün­det die Fach­ju­ry ihr Urteil und zeich­net jeweils einen der ins­ge­samt 15 Nomi­nier­ten in den Kate­go­ri­en Bel­le­tris­tik, Sachbuch/Essayistik und Über­set­zung aus.

Mit „Neu­land 2.0” wird in die­sem Jahr auch erst­mals Star­tups der Buch- und Medi­en­bran­che eine Platt­form gebo­ten. Jun­ge Unter­neh­men stel­len am 18. und 19. März ihre Ide­en und Ent­wick­lun­gen vor und stel­len sich dem Urteil der Besu­cher. Mit dabei sind u.a. der digi­ta­le Ser­vice „Blin­kist”, die Online-Plattform „lituro” sowie die bereits von Digi­tur vor­ge­stell­te App „Pape­go”. Aber auch an die Blog­ger haben die Ver­an­stal­ter der Leip­zi­ger Buch­mes­se gedacht: So fin­det mit „buchmesse:blogger ses­si­ons 16” die ers­te Blog­ger­kon­fernz statt und eine Loun­ge steht den Blog­gern zur Ver­fü­gung. Da darf Digi­tur natür­li­ch nicht feh­len: Unse­re Redak­teu­rin­nen Aile­en Sing­hof, Kris­ti­na Pet­zold und Vanes­sa Hell­wig sind vor Ort und wer­den von der Leip­zi­ger Buch­mes­se 2016 berich­ten.

Fundstück: „Die Zukunft der deutschen Literatur”

Was beschäf­tigt die Auto­ren von mor­gen? Wel­che Art von Lite­ra­tur wünscht sich der Nach­wuchs für die Zukunft und wel­che Funk­tio­nen soll­te sie für die jun­gen Schrift­stel­ler erfül­len? Die Online-Plattform ze.tt hat beim dies­jäh­ri­gen Tref­fen jun­ger Auto­ren im Rah­men der Ber­li­ner Fest­spie­le ein­mal nach­ge­fragt. Dar­über hin­aus geben Feli­ce Chris­ti­na Loh­mann (14), Rah­ma­tul­lah Hayat (18), Lukas Rietz­schel (21) und Nefe­li Kavou­ras (19) auf ze.tt in vier kur­zen Clips Kost­pro­ben aus ihren eige­nen Tex­ten.

Fundstück: Die Buchpreisblogger 2015

Wer sind die diesjährigen Buchpreisblogger? (Bild: pixabay CC0)

Wer sind die dies­jäh­ri­gen Buch­preis­blog­ger? (Bild: pixabay CC0)

Am 19. August ist es end­li­ch soweit, die Lon­glist des Deut­schen Buch­prei­ses 2015 wird bekannt gege­ben. Doch die Leser wer­den damit nicht allein gelas­sen. Sie­ben Lite­ra­tur­blog­ger lesen alle 20 Bücher der Lon­glist, stel­len sie zur Dis­kus­si­on und lie­fern wich­ti­ge Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen. Auf der Facebook-Seite des Deut­schen Buch­prei­ses wer­den ihre Arti­kel zusam­men ver­öf­fent­licht. Vor­ab stel­len sich hier die dies­jäh­ri­gen Buch­preis­blog­ger Bir­git Böl­lin­gerSimo­ne Fin­ken­wir­thMara Gie­seUwe Kal­kow­skiJochen Kien­baumJac­que­line Masu­ck und Tobi­as Naze­mi in den kom­men­den Wochen aber auch selbst vor.

Fundstück: Tausend Tode schreiben

Eini­ge tabui­sie­ren ihn, ver­su­chen ihn zu ver­drän­gen. Man­che haben bereits gelieb­te Men­schen an ihn ver­lo­ren. Ande­re beschäf­ti­gen sich beruf­li­ch mit ihm. Den meis­ten jedoch begeg­net er wohl fast tag­täg­li­ch in den Nach­rich­ten: der Tod.

1000 der sub­jek­ti­ven Wahr­neh­mun­gen des Todes von 1000 Auto­ren will Digi­tal­ver­le­ge­rin Chris­tia­ne Froh­mann in dem E-Book „Tau­send Tode schrei­ben” fest­hal­ten. In sei­ner Gesamt­heit als „trans­per­so­na­ler Meta­text” soll er dann Auf­schluss über den Umgang mit dem Ster­ben in unse­rer heu­ti­gen Gesell­schaft geben. Hier­für hat Chris­tia­ne Froh­mann dazu auf­ge­ru­fen, ihr kur­ze Tex­te von maxi­mal 3000 Zei­chen, ganz gleich wel­cher Art, zukom­men zulas­sen. Die 1000 Bei­trä­ge wer­den jedoch nicht alle auf ein­mal publi­ziert. In vier Etap­pen sol­len sie her­aus­kom­men. Die bei­den ers­ten Ver­sio­nen sind mit 246 Tex­ten bereits erschie­nen. Die nächs­te Fas­sung kommt am 13. Febru­ar her­aus und die letz­te wird vor­aus­sicht­li­ch zur Leip­zi­ger Buch­mes­se ver­öf­fent­licht. Bezah­len müs­sen die Leser jedoch nur die ers­te Ver­si­on. Dana­ch aktua­li­siert sich das E-Book auto­ma­ti­sch. Die Autor- und Her­aus­ge­ber­an­tei­le des Erlö­ses wer­den an das Kin­der­hos­piz Son­nen­hof in Berlin-Pankow gespen­det.

Zu den Auto­ren zäh­len u.a. bereits Nadi­ne Kege­le, Lean­der Wat­tig, Zoë Beck und Ste­fan Mesch. Letz­te­rer hat sei­nen Text „Inven­tar” auch gele­sen. Ste­fan Mesch the­ma­ti­siert dar­in den „digi­ta­len Nach­lass” und die Fra­ge, wie die hin­ter­las­se­nen Din­ge zu den rich­ti­gen Men­schen gelan­gen:

Fundstück: Die E-Book-Branche in der FAZ

Wir sind die Fähr­ten­le­ser der neu­en Lite­ra­tur” Arti­kel von Elke Hei­nemann in der FAZ vom 22. Novem­ber 2014
CC-BY-SA 4.0 Sab­ri­na Jaehn

Im Feuil­le­ton der aktu­el­len Aus­ga­be der Frank­fur­ter All­ge­mei­nen Zei­tung skiz­ziert Elke Hei­nemann die E-Book-Szene abseits des Main­streams. Dabei kom­men mit Chris­tia­ne Froh­mann und Niko­la Rich­ter Grö­ßen der Bran­che zu Wort. Außer­dem wer­den eini­ge E-Book-Verlage, deren Auto­ren sowie E-Book-Events kurz vor­ge­stellt. Aber auch das Urhe­ber­recht und ästhe­ti­sche For­men des digi­ta­len Schrei­bens, wie die „Twit­te­ra­tur”, sind The­ma. Jetzt auch online.

Digitur feiert Jubiläum auf der Frankfurter Buchmesse 2014

Am 13. Okto­ber 2013 hie­ßen wir unse­re ers­ten Leser auf Digi­tur herz­li­ch will­kom­men. Fast auf den Tag gen­au berich­te­ten wir nun ein Jahr spä­ter auf der Frank­fur­ter Buch­mes­se über die Grün­dung unse­rer stu­den­ti­schen Online-Redaktion und vor allem dar­über, wie sich unser Blog seit­dem ent­wi­ckelt hat. Denn wir durf­ten Digi­tur im Forum Zukunft neben dem DFG Gra­du­ier­ten­kol­leg Lite­ra­tur und Lite­ra­tur­ver­mitt­lung im Zeit­al­ter der Digi­ta­li­sie­rung, dem Blog Lit­log und dem Fort­bil­dungs­pro­gramm Buch- und Medi­en­pra­xis vor Pri­vat­be­su­chern sowie Ver­tre­tern der Buch- und Ver­lags­bran­che und der Pres­se vor­stel­len. Der Initia­tor von Digi­tur Dr. Tho­mas Ern­st nahm hier­bei zunächst den Ein­fluss des digi­ta­len Wan­dels auf die lite­ra­tur­wis­sen­schaft­li­che For­schung und Leh­re in den Bli­ck. Anschlie­ßend erläu­ter­te Digitur-Gründungsmitglied Esther Kalb das Kon­zept, die The­men und die Struk­tu­ren von Digi­tur.