Fundstück: Liebe ist nicht immer nur rot

Glücklicherweise ist der Begriff von Liebe nicht mehr so eng gefasst wie früher. Das zeigt auch die Serie „Modern Love“. Bild: CCO Pixabay

Liebe. Es gibt kein Thema, über das öfter geschrieben, gesungen, nachgedacht, geredet oder geforscht wurde. Man kann sie nicht anfassen, nicht in eine Kiste stecken oder genau beschreiben, wie sie sich anfühlt. Sie kann platonisch, romantisch oder familiär sein. Jeder ist in der Lage, sie zu empfinden, unabhängig von Alter, Herkunft, Geschlecht oder anderen Faktoren, die in unserer heutigen Gesellschaft wichtig zu sein scheinen. Manchmal passiert sie auf den ersten Blick, wird kurz vergessen und dann wiedergefunden. Manchmal tut sie aber auch einfach nur höllisch weh. Es gibt auf der Welt wohl kein Konzept, für welches mehr Metaphern erfunden wurden. Obwohl dieses Thema so obskur und schwer zu fassen ist, hat doch jeder mindestens eine persönliche Geschichte, die ihm oder ihr zu diesem Thema einfallen würde.

Wer jetzt die Stirn runzelt und denkt, dass der Valentinstag noch viel zu weit weg ist für eine solche Liebesbekundung an die Liebe, der hat noch nicht die neue Serie des Streaming-Anbieters Prime Video gesehen. Die Serie Modern Love umfasst acht Episoden, die auf Kurzgeschichten basieren, die unter der gleichnamigen Rubrik in der New York Times veröffentlicht wurden. Dabei wird die Liebe in all ihren Farben, Schattierungen und Formen gezeigt. Anne Hathaway, Tina Fey und Dev Patel sind nur einige der großen Namen, die in der Anthologie auftauchen. Die Geschichten wurden zwar stellenweise fiktionalisiert, der wahre Kern geht dabei trotzdem nicht verloren. Manche Geschichten kann eben nur das Leben schreiben. Also schnappt euch eine Tasse Tee, eine warme Decke und lasst euch so richtig schön das Herz erwärmen, wenn es draußen in der wahren Welt mal wieder zu ungemütlich ist…

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Tabea Meuser

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