Fundstück: Lockdown Last Minute Geschenke

Im Lockdown muss der Laptop her – locals unterstützen geht aber auch online. Bild: pixabay

Kein arktischer Honig für die Mutter, Merinowollsocken für Oma oder das bedruckte Bierglas für den Vater dieses Jahr. Ohne Weihnachtsmärkte dafür im Lockdown wird das Last-Minute-Geschenke-Shopping noch schwieriger als sonst. Für alle, die zusätzlich noch darauf verzichten den Versandhandel-Riesen zu unterstützen und stattdessen die locals supporten möchten, gibt’s hier drei Tipps für den Geschenke-Kauf:

 

Wir sind für Sie da. Ihre Apotheke/Tankstelle für die geistige Gesundheit und Notversorgung!“, so betitelt es die Rüttenscheider Buchhandlung Alex liest Agatha. Denn trotz Ladenschließung kann man die Kleinen und Großen im Freundes- und Bekanntenkreis mit Geschichten versorgen. Viele Buchhandlungen haben kontaktlose Abholkonzepte entwickelt und locken mit Bestellaufträgen bis zum 23.12. So kann man beispielsweise selbst noch am 24. Bestellungen bei Bücher Schirrmeister abholen.

Für diejenigen, die sich noch nicht genug „eingeschlossen“ fühlen, haben diverse Escape Room-Anbieter Lösungen für zu Hause entwickelt. Der Rätselraum Ruhrpott bietet zum Beispiel print-at-home Rätsel für bis zu sechs Spieler*innen an – perfekt für die kleine Familienrunde. Wenn ihr beschlossen habt euch dieses Jahr nur virtuell zu treffen, gibt es von vielen Escape Rooms Online-Fälle zu lösen. So könnt ihr euch per Videocall miteinander verbinden und über einen geteilten Bildschirm gemeinsam Detektivarbeit leisten. Ob nordischer Krimi oder magische Mysterien, Rätselspaß für zwei oder bis zu vier Stunden, von 6 bis 20 Euro – hier ist für jede*n was dabei. Häufig könnt ihr Gutscheine oder aber direkt das Rätsel kaufen. Bei LOCKED gibt es für einen solidarischen Euro obendrauf noch einen unsichtbaren Umhang, damit ihr für die Zauber-Rätsel auch perfekt ausgerüstet seid.

„Die Veranstaltungsbranche – der Kollateralschaden von Covid 19. Für viele von uns bedeutet die Pandemie von heute auf morgen, keine Jobs, keine Aufträge und keine Perspektive. Keine Unterstützung von Seiten der Regierung.“ So drastisch beschreibt Kulturgesichter NRW die aktuelle Lage. Mit dem Slogan „Ohne uns ist’s still“ macht die Kulturszene deutschlandweit auf sich aufmerksam und gibt den Bühnenbauern, Nightliner-Fahrern, Caterern und all denjenigen, die normalerweise für dein perfektes Konzert/Kino/Theater/Club-Erlebnis ackern, ein Gesicht. Unterstützen könnt ihr die Kulturgesichter NRW zum Beispiel mit dem Kauf eines Hoodies, T-Shirts oder einer Maske. Auch der Kauf von Konzerttickets kann gerade für kleinere Künstler*innen und Veranstalter eine Stütze sein. Hierbei besteht aber immer das Restrisiko, dass geplante Veranstaltungen auch im kommenden Jahr noch Corona zum Opfer fallen und es aufgrund von Insolvenzen keine Rückerstattung geben kann.

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Malin Zinke

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