Fundstück: Kostenlos lesen mit mediaspot

Kostenlos lesen im Café

Beim gemüt­li­chen Früh­stück im Café auf dem Han­dy das Lieb­lings­ma­ga­zin „durch­blät­tern”. Foto: Pexels

Vor Kur­zem berich­te­te Digi­tur bereits über das Free Rea­ding Zone Modell in Kroa­ti­en. Eine ganz ähn­li­che Idee wird nun auch in Ber­lin umge­setzt. Aller­dings wer­den den Lesern hier nicht in ers­ter Linie Bücher, son­dern vor allem Maga­zi­ne kos­ten­los ange­bo­ten. Dabei sind unter ande­rem der Stern und die Neon. Die digi­ta­len Inhal­te kön­nen über die mediaspot-App an teil­neh­men­den Orten völ­lig kos­ten­frei gele­sen wer­den. Aktu­ell zäh­len dazu vor allem Rei­se­bus­se und Cafés, aber auch Frei­bä­der und Auto­häu­ser bie­ten sich als Free Rea­ding Zone an. Wir hof­fen, dass sich die­ses Modell noch wei­ter ver­brei­tet und bald deutsch­land­weit ver­füg­bar ist!

Nie mehr mit dem Aktenordner ins Seminar!

Das Wachstum von Online-Semesterapparaten an der Universität Duisburg-Essen (Auszug aus einer Präsentation von Frank Lützenkirchen, siehe auch: http://duepublico.uni-duisburg-essen.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-42222/Workshop52a2016-10-12LuetzenkirchenSemesterapparate.pdf).

Das Wachs­tum von Online-Semesterapparaten an der Uni­ver­si­tät Duisburg-Essen (Aus­zug aus einer Prä­sen­ta­ti­on von Frank Lüt­zen­kir­chen, sie­he: http://duepublico.uni-duisburg-essen.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-42222/Workshop52a 2016–10-12LuetzenkirchenSemesterapparate.pdf).

Dass die Digi­ta­li­sie­rung bes­se­re Arbeits- und Erkennt­nis­pro­zes­se in der wis­sen­schaft­li­chen For­schung und Leh­re ermög­licht, dürf­te Kon­sens unter den „Digitur“-LeserInnen sein – und dazu gehö­ren auch dyna­mi­sche Online-Semester- appa­ra­te. Zugleich pro­gnos­ti­ziert der Prä­si­dent der Hoch­schul­rek­to­ren­kon­fe­renz, Prof. Dr. Hor­st Hipp­ler, dass bald „die für ein moder­nes Stu­di­um unver­zicht­ba­re digi­ta­le Bereit­stel­lung von Tex­ten schmerz­haft ein­ge­schränkt wird.“ Wie kann das sein? Und was kann man gegen die­se Ent­wick­lung unter­neh­men? Wei­ter­le­sen

Fundstück: Sammelband „Pwning Tomorrow“

Pwning Tomorrow

Cover des Sam­mel­ban­des „Pwning Tomor­row“

Ima­gi­na­ti­on is among the most power­ful tools in the batt­le for Inter­net free­dom.“ Die­ser Mei­nung sind die Akti­vis­ten der Elec­tro­nic Fron­tier Foun­da­ti­on. Des­halb haben sie jetzt bei ihrem Ein­satz für die Ein­hal­tung der Grund­rech­te im Netz zu einer beson­ders krea­ti­ven Form gegrif­fen, die auch noch eine lite­ra­ri­sche ist: Mit „Pwning Tomor­row“ ver­öf­fent­li­chen sie einen Sam­mel­band fik­tio­na­ler Kurz­ge­schich­ten, die sich in guter Science-Fiction-Tradition kri­ti­sch mit der Zukunft der Tech­nik aus­ein­an­der­set­zen. An dem Pro­jekt betei­ligt waren Auto­ren wie Cory Doc­to­row, Bru­ce Ster­ling, Lau­ren Beu­kes und Char­lie Jane Anders. Der Band kann kos­ten­los her­un­ter­ge­la­den wer­den und steht unter CC-Lizenz.

Fundstück: Der digitale Kongress #dvpw15

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Auf Twit­ter und unter dem Hash­tag #dvpw 15 wird live vom Kon­fe­renz­ge­sche­hen berich­tet.
Bild: CC BY-SA Lisa-Marie Rein­gru­ber

Heu­te beginnt an der Uni­ver­si­tät Duisburg-Essen der 26. wis­sen­schaft­li­che Kon­gress der Deut­schen Ver­ei­ni­gung für Poli­ti­sche Wis­sen­schaft (DVPW). Online hat die Ver­an­stal­tung bereits vor eini­gen Wochen begon­nen: „Vor­sicht, Neu­land – erst­ma­lig wird ein DVPW-Kongress mit einem eige­nen Web­log beglei­tet. Wir ver­ste­hen die Bericht­erstat­tung als Expe­ri­ment und wol­len damit einen Bei­trag zur ‚wis­sen­schafts­ad­äqua­ten’ Nut­zung sozia­ler Medi­en leis­ten.” So heißt es auf dem Kongress-Blog, der von einem vier­köp­fi­gen Medi­en­team bespielt wird (in dem sich u.a zwei Digitur-Redakteurinnen wie­der­fin­den). Die digi­ta­le Beglei­tung von Kon­fe­ren­zen hat sich in Deutsch­land längst noch nicht eta­bliert und es wird inter­es­sant sein zu sehen, ob und inwie­weit die über 800 erwar­te­ten Teil­neh­me­rIn­nen und Refe­ren­tIn­nen die Mög­lich­kei­ten der Online-Wissenschaftskommunikation nut­zen wer­den.

Fundstück: Juristische Hilfe für das Forschen in der digitalen Welt

Mit den Digi­tal Huma­nities gewinnt die quan­ti­ta­ti­ve Aus­wer­tung von Daten zuneh­mend an Bedeu­tung für die Geistes- und Kul­tur­wis­sen­schaf­ten. Die Ver­wal­tung von Zugriffs- und Nut­zungs­rech­ten muss neu und anders gedacht wer­den. Eine aktu­ell ver­öf­fent­lich­te juris­ti­sche Hand­rei­chung für das For­schen in der digi­ta­len Welt, ver­fasst von John Weitz­mann und Paul Klim­pel (iRights.Law), gibt Geistes- und Kul­tur­wis­sen­schaft­le­rIn­nen einen Über­bli­ck über die recht­li­chen Bestim­mun­gen und Risi­ken im Zusam­men­hang mit der Ver­öf­fent­li­chung und Nach­nut­zung von Erkennt­nis­sen und For­schungs­da­ten.

Digitales Publizieren in der Wissenschaft

GYF OK Kathleen Fitzpatrick

Kath­le­en Fitz­pa­trick im Glas­pa­vil­lion der Uni­ver­si­tät Duisburg-Essen
CC-BY-SA 4.0 Lisa-Marie Rein­gru­ber

Wel­che Aus­wir­kun­gen hat der digi­ta­le Wan­del auf das aka­de­mi­sche Publi­zie­ren und auf die Ver­brei­tung und Rezep­ti­on von Wis­sen? Wel­che Poten­zia­le ber­gen digi­ta­le Medi­en und wie wer­den sie gegen­wär­tig im aka­de­mi­schen Betrieb genutzt? Vor wel­chen Her­aus­for­de­run­gen ste­hen die ver­schie­de­nen Sta­ke­hol­der des Wis­sen­schafts­be­triebs? Die­se und wei­te­re Fra­gen waren Gegen­stand der Kon­fe­renz Open Know­led­ge? Poten­ti­als of Digi­tal Publis­hing in the Aca­de­mic World, die am 27. April am Esse­ner Cam­pus der Uni­ver­si­tät Duisburg-Essen statt­ge­fun­den hat. Wir sind der Ein­la­dung der Glo­bal Young Facul­ty gefolgt und haben uns den Tag über unter die Teil­neh­me­rIn­nen gemischt. Wei­ter­le­sen

Die Natur des Textes selbst wandelt sich.“ Wissenschaftliches Publizieren in einer digitalen Welt

digital humanities im deutschsprachigen raum

Der Ver­band DHd — „Digi­tal Huma­nities im deutsch­spra­chi­gen Raum“

Wie kann man die Poten­zia­le digi­ta­ler Medi­en für das wis­sen­schaft­li­che Arbei­ten opti­mal nut­zen? Oder kon­kre­ter gefragt: Wie könn­te das digi­ta­le Publi­zie­ren eine bes­se­re wis­sen­schaft­li­che Pra­xis för­dern? Die­se wich­ti­gen Fra­gen, an denen welt­weit vie­le For­sche­rin­nen und For­scher theo­re­ti­sch und prak­ti­sch arbei­ten, wer­den auch im deutsch­spra­chi­gen Raum inten­siv bear­bei­tet. Einer der wich­tigs­ten Akteu­re ist der noch jun­ge Ver­band Digi­tal Huma­nities im deutsch­spra­chi­gen Raum, der 2012 gegrün­det wur­de und in weni­gen Wochen in Graz sei­ne zwei­te Jah­res­ta­gung bege­hen wird.

Auf der ers­ten Jah­res­ta­gung, die im März 2014 in Pas­sau statt­fand, wur­den ver­schie­de­ne AGs ein­ge­rich­tet, die sich inten­si­ver mit wich­ti­gen Fra­gen der Digi­tal Huma­nities beschäf­ti­gen soll­ten, eine davon hat sich im letz­ten Jahr unter der Lei­tung von Dr. Tho­mas Stä­cker (stv. Direk­tor der Her­zog August Biblio­thek Wol­fen­büt­tel) zum The­ma „Digi­ta­le Publi­ka­tio­nen“ for­miert. Vor weni­gen Tagen hat die AG nun ihr vor­läu­fi­ges Arbeits­pa­pier zur Zukunft des digi­ta­len Publi­zie­rens in der Wis­sen­schaft, ins­be­son­de­re in den Digi­tal Huma­nities, vor­ge­legt, das Wei­ter­le­sen

Plagiatsplattformen als Avantgarde? Zur Zukunft des digitalen Publizierens in den Geisteswissenschaften

Screenshot Videos DHd2014

Kon­tro­ver­se Dis­kus­sio­nen bei der ers­ten
Kon­fe­renz des DHd in Pas­sau

His­to­ric man may turn out to have been lite­ra­te man. An epi­so­de.“  Mar­shall McLu­han, 1953

Die Poten­zia­le der digi­ta­len Medi­en für das geis­tes­wis­sen­schaft­li­che Arbei­ten wer­den immer stär­ker genutzt und reflek­tiert. Ein guter Beleg für die­se Ver­än­de­run­gen ist der Ver­band Digi­tal Huma­nities im deutsch­spra­chi­gen Raum (DHd), Wei­ter­le­sen

Hervorgeholt und aufgetaut: Der NDGE-Workshop in 8 Minuten

Zeit­sprung zum 10.01.2014. Im Biblio­thek­saal der Uni­ver­si­tät Duisburg-Essen geben Prof. Dr. Rolf Parr, Insti­tuts­di­rek­tor des Mas­ter­stu­di­en­gangs LuM und Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­ler Dr. Tho­mas Ern­st um 13 Uhr den Start­schuss zum Work­shop „Nach dem geis­ti­gen Eigen­tum?“. Was folgt, sind inter­es­san­te Vor­trä­ge aus unter­schied­lichs­ten Berei­chen des Lite­ra­tur­be­triebs und span­nen­de Dis­kus­sio­nen rund ums Urhe­ber­recht im digi­ta­len Zeit­al­ter.
Olga Fink, Sab­ri­na Jaehn und Kris­ti­na Pet­zold waren dabei und hak­ten bei den Refe­ren­ten nach.

Impres­sio­nen aus 6 Stun­den NDGE-Workshop in beweg­ten Bil­dern.

Vom weiten Feld zum Flickenteppich

CC-BY-NC-SA 4.0 Sabrina Jaehn

CC-BY-NC-SA 4.0
Sab­ri­na Jaehn

Vor dem Work­shop lag es vor uns: Das wei­te Feld des „geis­ti­gen Eigen­tums“. Jedem ist es schon mal begeg­net, vie­le haben aber nur eine vage Vor­stel­lung davon, was sich eigent­li­ch dahin­ter ver­birgt und in wel­chen Berei­chen es eine Rol­le spielt. Der Work­shop „Nach dem geis­ti­gen Eigen­tum: Digi­ta­le Lite­ra­tur, die Lite­ra­tur­wis­sen­schaft und das Imma­te­ri­al­gü­ter­recht, der am 10.01.2014 an der Uni­ver­si­tät Duisburg-Essen statt­fand, gab Ori­en­tie­rungs­punk­te und Eck­da­ten für eine Dif­fe­ren­zie­rung die­ses kom­ple­xen The­mas. Wei­ter­le­sen