Fundstück: Wichteln leicht gemacht mit dem „Wichtel-O-Mat“

Ein E-Book als perfektes Wichtelgeschenk für entspannte Feiertage, CC-BY-NC-SA 4.0 Sabrina Jaehn
Ein E-Book als perfektes Wichtelgeschenk für entspannte Feiertage, CC-BY-NC-SA 4.0 Sabrina Jaehn

Die Vorweihnachtszeit bedeutet für viele Menschen vor allem eines: purer Stress. Denn neben dem anstrengenden Arbeits- oder Unialltag sollen nun auch noch Plätzchen gebacken und für die Liebsten allerlei Geschenke besorgt werden. Selbst auf Weihnachtsfeiern muss man sich zuweilen vorbereiten, gilt es hier doch häufig ein gar lustiges Wichtelgeschenk mitzubringen, welches dann aber schon bald als Schnickschnack in irgendeiner Kiste verschwindet. Wie wäre es hingegen bspw. mit einem E-Book? Damit ließe es sich dann wunderbar mit den gebackenen Plätzchen und heißem Kakao oder Glühwein an den Feiertagen in wohlverdienter Ruhe entspannen. Mit Hilfe des kostenlos nutzbaren Wichtel-O-Mats lässt sich eine Wichtel-Aktion dementsprechend individuell gestalten und zudem ganz bequem online organisieren. Denn dieser Webdienst ermöglicht es einem „Oberwichtel“, die Veranstaltung nach eigenen Vorstellungen zu erstellen und die restlichen Wichtel schnell und einfach über deren Mailadressen dazu einzuladen. Hierbei ist das Datum der Wichtel-Aktion anzugeben sowie deren Titel zu benennen. Damit oder über einen selbst erstellten Einladungstext ließe sich zudem auch ein Motto wie z.B. E-Books festlegen. Außerdem kann der „Oberwichtel“ jedem Teilnehmer erlauben, einen Wunschzettel auszufüllen. Nachdem die einzelnen Wichtel zugesagt und ihren jeweiligen Partner durch ein elektronisches Losverfahren zugeteilt bekommen haben, erhalten sie per Mail die Liste mit dessen persönlichen Wünschen. Dies kann den Wichteln bei der Auswahl der Geschenke helfen, deren Maximalwert sich vorab festlegen lässt, und beschert den Beschenkten möglicherweise die passende Lektüre für eine kleine erholsame Auszeit.

Nie mehr mit dem Aktenordner ins Seminar!

Das Wachstum von Online-Semesterapparaten an der Universität Duisburg-Essen (Auszug aus einer Präsentation von Frank Lützenkirchen, siehe auch: http://duepublico.uni-duisburg-essen.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-42222/Workshop52a2016-10-12LuetzenkirchenSemesterapparate.pdf).
Das Wachstum von Online-Semesterapparaten an der Universität Duisburg-Essen (Auszug aus einer Präsentation von Frank Lützenkirchen, siehe: http://duepublico.uni-duisburg-essen.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-42222/Workshop52a 2016-10-12LuetzenkirchenSemesterapparate.pdf).

Dass die Digitalisierung bessere Arbeits- und Erkenntnisprozesse in der wissenschaftlichen Forschung und Lehre ermöglicht, dürfte Konsens unter den „Digitur“-LeserInnen sein – und dazu gehören auch dynamische Online-Semester- apparate. Zugleich prognostiziert der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, Prof. Dr. Horst Hippler, dass bald „die für ein modernes Studium unverzichtbare digitale Bereitstellung von Texten schmerzhaft eingeschränkt wird.“ Wie kann das sein? Und was kann man gegen diese Entwicklung unternehmen? Weiterlesen „Nie mehr mit dem Aktenordner ins Seminar!“

Im Interview mit „Byte the Book“ Gründerin Justine Solomons

Schriftsteller, Verlage und Leser zusammenführen – Das ist der Grundgedanke hinter „Byte the Book„. 2011 gründete die Britin Justine Solomons das Netzwerk, das im digitalen Zeitalter weltweit zwischen verschiedenen Akteuren der Verlagsbranche vermitteln soll. Im Interview auf der „Electric Book Fair 2016“ berichtet Sie über die Unterschiede zwischen dem britischen und dem deutschen E-Book-Markt und der zentralen Rolle von Vernetzung außerhalb von Social Media in Zeiten der Digitalisierung.

Ein Beitrag von Aileen Singhof und Johanna Böhnke

Electric Book Fair Diskussion: Was kommt nach dem E-Book?

Dikussion: Was kommt nach dem E-Book
Ein Teil der Diskussionsrunde auf der Electric Book Fair, die sich mit der Zukunft des E-Books auseinandersetzt. CC-BY-NC-SA 4.0 Johanna Böhnke

„Was kommt nach dem E-Book?“ − Diese Frage ist so umfassend, dass es schwierig ist, überhaupt festzulegen, worauf sie abzielt. Dennoch ist es für die Buchbranche eine wichtige Frage, die auf der Electric Book Fair 2016 im ebenso betitelten Workshop von Jakob Jochmann für großen Diskussionsbedarf sorgte. Große und kleine Verleger, Blogger, Autoren und Softwareanbieter sind gleichermaßen mit der Problematik konfrontiert – und haben teils interessante Ideen für neue Geschäftsmodelle. Weiterlesen „Electric Book Fair Diskussion: Was kommt nach dem E-Book?“

Für ein herzliches Willkommen!

Cover - Willkomen! Blogger schreiben für Flüchtlinge
Der Erlös  des E-Books wird an „Blogger für Flüchtlinge” gespendet.

Brennende Asylbewerberheime, Attacken von rechten Mobs auf verängstigte Flüchtlinge und die AfD, die als angebliche „Alternative” für „besorgte Bürger” Hass und Ängste gegen die „Fremden schürt, zeichnen ein düsteres Bild deutscher ‚Willkommenskultur‛. Dass es aber auch Menschen gibt, die mit Herzlichkeit und großem Engagement auf die Hilfesuchenden zugehen, zeigen die bewegenden und aufrüttelnden Texte des E-Books Willkommen! Blogger schreiben für Flüchtlinge. Darin räumen die Autoren mit Vorurteilen auf, beziehen Stellung gegen Rassismus und Fremdenhass und erzählen vor allem ganz persönliche, reale Geschichten von Flucht und Nächstenliebe. Einen Einblick gibt diese Rezension ergänzend zur Erläuterung des Projekts in unserem Beitrag Mit digitaler Kraft für Solidarität und Nächstenliebe.
Weiterlesen „Für ein herzliches Willkommen!“

Mit digitaler Kraft für Solidarität und Nächstenliebe

Foto von Leander Wattig
Die digitale Zusammenarbeit mündete erst nach der Veröffentlichung von „Willkommen! Blogger schreiben für Flüchtlinge” in ein persönliches Aufeinandertreffen (von links nach rechts frontal sichtbar: Frank O. Rudkoffsky, Katharina Gerhardt und Nikola Richter). Foto: Leander Wattig

Hunderte Texte sammeln sich unter dem Hashtag #BloggerFuerFluechtlinge und erzählen Geschichten über Flucht und Angst, berichten aber auch von überwältigender Hilfsbereitschaft. Ein sechsköpfiges Herausgeberteam hat diese gesichtet, die besten ausgewählt und zusammen mit passenden Zeitungs- und Onlineartikeln in digitaler Kollaboration zu einem E-Book zusammengestellt. Mit der Anthologie Willkommen! Blogger schreiben für Flüchtlinge halten sie gelebte Willkommenskultur fest und machen sie für alle Leser auch außerhalb der Bloggerwelt sichtbar.
Weiterlesen „Mit digitaler Kraft für Solidarität und Nächstenliebe“

Eindrücke der Electric Book Fair 2016

Mit ihrem Festivalcharakter ist die Electric Book Fair 2016 eine Besonderheit unter den zahlreichen Veranstaltungen rund um die Branche der digitalen Bücher. „Wir wollten das E-Book feiern“, erklärt Nikola Richter, eine der Kuratorinnen des zweitägigen Events. Wie das gelungen ist und welche Themen rund um das elektronische Buch momentan besonders heiß diskutiert werden, verraten uns Nikola Richter und ihre Kollegin Andrea Nienhaus im Interview. Wir waren am 25. und 26. Juni auf der Electric Book Fair in Berlin und  haben unsere Eindrücke mit der Kamera festgehalten:

 Ein Beitrag von Aileen Singhof und Johanna Böhnke

Das Blogprojekt Techniktagebuch

1280px-Kathrin_Passig
Kathrin Passig – die Initiatorin des Techniktagebuchs. Das Thema ist für sie klar: „Es soll um Alltagstechnik gehen.“ Bild: CC BY SA 2.0 Matthias Bauer

Wer kann sich in unserer Generation noch an die Entstehung des Internets erinnern? Oder an die ersten Computer? Oder an die Schreibmaschine? Vermutlich niemand mehr so richtig. Was wird in 20 Jahren sein, wenn unsere heutige Technik längst überholt ist? Wird man sich da noch an Facebook, Twitter und Smartphones erinnern? Um diesem Vergessen entgegenzutreten, hat die Autorin Kathrin Passig ein Blogprojekt initiiert. Dort schreiben mehrere AutorInnen über ihren Alltag und ihre Probleme mit Technik, sei es Computer, Handy, Schreibmaschine oder Internet. Der Name ist dazu passend gewählt: Techniktagebuch. Was genau steht drin und wer kann überhaupt mitmachen? Digitur hat das Blog unter die Lupe genommen. Weiterlesen „Das Blogprojekt Techniktagebuch“

Fundstück: #1stebook Blogparade

Zwei Tage Workshops, Lesungen und Netzwerken rund ums E-Book

Noch knapp vier Wochen bis die nächste Electric Book Fair am 25. und 26. Juni in Berlin startet. Um zu zeigen, dass auch E-Book-Leser hingegen mancher Vorurteile eine ganz persönliche Beziehung zu ihrem digitalen Lesestoff aufbauen können, haben die Organisatoren der E-Book Messe zur großen Blogparade aufgerufen. Unter dem Hashtag #1stebook werden Geschichten von Bloggern rund um ‚das erste Mal‘ mit einem E-Book gesammelt und zur Messe zusammengefasst: „Wir sind neugierig auf persönliche Geschichten rund um das erste digitale Leseerlebnis: wer, mit wem, wozu, warum, weshalb, wie oft! Wir wollen wissen, welches E-Book euer Herz erobert hat – und warum.“

(Die Basisinfos zur Electric Book Fair haben wir im letzten Jahr hier zusammengefasst.)

Nebenjob: Verlagsleitung

Lesung von "Struktur, Tapete" am 21.11.2015 v.l. HerrTapete, Nicholas Wieling, Lars Hannig, Jennifer Günther, Caroline Königs, Stephanie Keunecke, Natascha Herkt
Lesung von „Struktur, Tapete“ am 21.11.2015
(v.l. HerrTapete, Nicholas Wieling, Lars Hannig, Jennifer Günther, Caroline Königs, Stephanie Keunecke, Natascha Herkt) Bild: Ruhrliteratur

Im Juni 2015 gründete Stephanie Keunecke den unabhängigen E-Book-Verlag Ruhrliteratur. Im Interview mit Digitur erzählt die junge Unternehmerin von der Gründung des Verlags, den Hürden auf dem Weg zur Selbstständigkeit und dem Spagat zwischen Studium und Arbeitsalltag.

Weiterlesen „Nebenjob: Verlagsleitung“