Hervorgeholt und aufgetaut: Der NDGE-Workshop in 8 Minuten

Zeitsprung zum 10.01.2014. Im Bibliotheksaal der Universität Duisburg-Essen geben Prof. Dr. Rolf Parr, Institutsdirektor des Masterstudiengangs LuM und Literaturwissenschaftler Dr. Thomas Ernst um 13 Uhr den Startschuss zum Workshop „Nach dem geistigen Eigentum?“. Was folgt, sind interessante Vorträge aus unterschiedlichsten Bereichen des Literaturbetriebs und spannende Diskussionen rund ums Urheberrecht im digitalen Zeitalter.
Olga Fink, Sabrina Jaehn und Kristina Petzold waren dabei und hakten bei den Referenten nach.

Impressionen aus 6 Stunden NDGE-Workshop in bewegten Bildern.

Fundstück: „Kathrin Passigs Technikwelt”

CC BY-NC-SA 4.0 Olga Fink
CC BY-NC-SA 4.0 Olga Fink

„Bibliotheken sind Papiermuseen”. Und Museen sind im Grunde oft nichts anderes als Präsentationsstätten für Gegenstände, die ihren Zenit schon überschritten haben. Soll das also auch für das altbewährte und doch eigentlich lieb gewonnene Papier gelten?
Das Zitat stammt von Autorin und Journalistin Kathrin Passig. Als  Netz-Expertin veröffentlicht sie jeden Monat eine Kolumne auf ZEIT ONLINE und beschäftigt sich dabei mit der Welt der Digitalität: den Chancen, Nachteilen und dem Umgang damit.

Im Gespräch mit Bernhard Jaumann

Autor Bernhard Jaumann CC BY-NC-SA 4.0 Sabrina Jaehn
Autor Bernhard Jaumann
CC BY-NC-SA 4.0 Sabrina Jaehn

Poet in Residence – seit bald 40 Jahren Tradition an der Universität Duisburg-Essen. In diesem Wintersemester 2013/14 war Krimiautor Bernhard Jaumann zu Gast. Trotz der vielen Verpflichtungen in der vergangenen Woche, nahm er sich doch die Zeit ein paar Fragen zu beantworten, die ihm so noch nicht gestellt wurden.
Warum er seine Romane erst mit der Hand schreibt und wie er zur Allgegenwart des Autors im Netz steht, hat er Olga Fink erzählt.

 

Fundstück: 60 Sekunden im Netz

Das ganze Leben kann eine Statistik sein. Jede Sekunde kommen im Schnitt 2,7 Kinder auf die Welt, etwa 80 Millionen Menschen leben in Deutschland, mehr als 7 Milliarden auf der Erde. Und fast jeder zweite hat einen Internetzugang – ein gewaltiges Potential, welches dieses Video von Christopher Stolzenberg und Noelani Waldenmaier anhand von einer Minute Netzbeobachtung in Zahlen demonstriert.
Das erste Fundstück verdeutlicht, warum sich unser Blog dem Thema Literatur in der digitalen Welt verschrieben hat. Sie ist schnell, überall und „noch längst nicht am Ende des Möglichen“.