Fundstück: Der digitale Adventskalender von 54stories

Advent, Advent...
Advent, Advent…

Ja, der Dezember hat schon ein paar Tage, aber für einen guten Adventskalender ist es nie zu spät. Erst recht nicht, wenn es ein literarischer ist. Auf 54stories.de gibt es jeden Tag einen neuen Text eines jungen Autors zu lesen. Weihnachtskitsch sollen diese allerdings nicht beinhalten, die Plattform verspricht im Gegenteil „den besten Schutz gegen vorweihnachtliches Gefühlsduseln“. Auch nach dem 24.12. soll es mit 54stories als Raum für junge Autoren und unterschiedliche Textformen weitergehen.

Digitur feiert die Woche unabhängiger Buchhandlungen

10. bis 16.11.2014
10. bis 16.11.2014

Der indiebookday bekommt eine Schwester! Die Woche unabhängiger Buchhandlungen.  Auf Initiative der Berliner Kiezbuchhandlung BuchBox! und ihres Mitinhabers David Mesche feiern sich die kleinen und großen Indie Bookstores in Deutschland vom 10. bis zum 16. November gemeinsam mit Autoren, Lesern und Verlagen. Unter dem Motto „Support your Local Bookstore“ haben sich die teilnehmenden Buchhändler unterschiedliche Aktionen einfallen lassen, um ihr Wirken und Engagement zu demonstrieren. Weiterlesen „Digitur feiert die Woche unabhängiger Buchhandlungen“

Fundstück: Die Arno Schmidt Anziehpuppe

Die literarische Welt feiert in diesem Jahr den 100. Geburtstag von Arno Schmidt. Die Feuilletons huldigen mit Rückblicken und Reisetipps zu Werk und Biographie des Autors, der Suhrkamp Verlag hat viele seiner Titel neu aufgelegt. Der Grafiker, Cartoonist und Buchdesigner Ralf Zeigermann hatte schon 2011 eine andere Idee: Auf seinem Blog The Cartoonist kann man die wohl erste und einzige Arno Schmidt Anziehpuppe als pdf herunterladen. Viel Spaß beim analogen Basteln!

10 Jahre Podcast – happy birthday!

Podcast-Logo von Peter Marquardt CC BY-NC SA 2.0
Podcast-Logo von
Peter Marquardt
CC BY-NC SA 2.0

Vlogs, Blogs, Twitter – immer wieder berichten wir über Funde im Web 2.0. Ein weiteres Medium wurde aber bisher vollkommen übergangen. Der gute alte Podcast, der in diesem Jahr seinen zehnten Geburtstag feiert. Ob bei ihm allerdings Partystimmung angesagt ist, ist unklar. Schließlich ruft sein erstes großes Jubiläum auch Stimmen auf den Plan, die seinen Altersruhestand prophezeien. Wir glauben nicht daran und stellen drei Literatur-Podcasts vor. Weiterlesen „10 Jahre Podcast – happy birthday!“

Mitklicken: Hotlist 2014

www.hotlist-online.com
www.hotlist-online.com

Kaum ist die eine Preisverleihung vorbei, kommt auch schon die nächste um die Ecke. Die Hotlist 2014 kürt aus 30 Nominierten die zehn besten Bücher des letzten Jahres von unabhängigen Verlagen. Davon werden drei per online Voting bestimmt, die übrigen sieben wählt eine Jury. Es gibt zwei dotierte Hauptpreise. „Die Hotlist ist zu einem der wichtigsten Instrumente geworden, um das zu zeigen, was die unabhängigen Verlage für den Reichtum, die Qualität und den Erfolg der Buchkultur im deutschsprachigen Raum leisten“, steht auf der Website des Preises. Das dies nicht heißt, ein paar Preise zu vergeben und dann den Rest des Jahres in der Versenkung zu verschwinden, sondern nachhaltig unabhängigen Verlagen eine Plattform zu bieten, wird besonders deutlich, wenn man sich das breite online Angebot, das rund um die Hotlist entstanden ist, ansieht: Das Hotlistblog informiert über neue und alte literarische Schätze von Indieverlagen und das Jurytagebuch von Jan Kuhlbrodt, Autor und Jurymitglied, gibt fast täglich Einblick in seine Beschäftigung mit den Nominierten (16.07.: „Seit vorgestern klingeln mehrfach am Tag die Paketzusteller und auch die Briefpost, die sich sonst nur durch das Klappern der Kästen bemerkbar macht, kann ihre Sendungen nicht mehr in den Briefschlitz stecken und muss läuten.“).

Das Wahllokal der Hotlist ist bis zum 18. August geöffnet.

Der ALK 2014 als Crowdfunding-Projekt

Schon mal darüber nachgedacht Preisstifter(in) zu werden? Interesse an einer Tretbootkreuzfahrt über den Wörthersee? Ja? Beides geht, wenn man zum Crowdfunder des jährlich vergebenen Automatische Literaturkritik Preises wird, dem – laut Crowdfundingseite – „transparentesten, sinnvollsten Literaturpreis der Welt“. (Warum „transparent“? Das kann man in unserem digitalen Nachbericht zum letzten Bachmannpreis nachlesen.) Nominiert sind automatisch alle Autoren, die bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur an den Start gehen. Nachdem die Initiatoren des Preises bisher alleine das Preisgeld von 500 Euro gespendet haben, soll es nun mittels Crowdfunding auf 5000 Euro wachsen. Und das Funden scheint sich zumindest für Literatur- und/oder Klagenfurtliebhaber zu lohnen, denn eine umfangreiche Sammlung an Perks steht zur Auswahl: von der bereits erwähnten Tretbootfahrt (25 Euro), über einen persönlichen Postkartengruß aus Klagenfurt (15 Euro) bis hin zur Preisbenennung (1000 Euro – mehr geht nicht) und vielen signierten Büchern, ist fast alles dabei.

Fundstück(e): Die Bachmannpreiskandidaten 2014

CC BY-SA 3.0 Katharina Graef
CC BY-SA 3.0 Katharina Graef

Dass b jetzt auch wirklich bleibt, hat sich spätestens heute Morgen bestätigt. Seitdem ist die Website der Tage der deutschsprachigen Literatur – im allgemeinen Sprachgebrauch auch bekannt als ‚Ingeborg-Bachmann-Preis‘ – aktualisiert. 14 Kandidaten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz treten vom 3. bis. 6. Juli in Klagenfurt an. Digitur wird berichten.

Das East End am Bildschirm erleben – Urban Journalism digital

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the gentle author bloggt im und über das East End CC BY-NC 2.0 Ville Miettinen

Immer mehr Blogs beschäftigen sich mit klar abgegrenzten urbanen Räumen. Eines davon ist Spitalfields Life, das Historie und alltägliches Leben in Londons East End dokumentiert und so selbst zu einem Stück britischer Geschichtsschreibung geworden ist. Weiterlesen „Das East End am Bildschirm erleben – Urban Journalism digital“

Fundstück: The London Book Fair

Wir sind noch ganz berauscht von den vielen Eindrücken, die wir in Leipzig gesammelt haben, da fängt auch schon die nächste Buchmesse an. Heute startet im Stadtteil Kensington The London Book Fair, nach Frankfurt die zweitgrößte Buchmesse weltweit. Im Gegensatz zu Leipzig ist sie allerdings vor allem eine Lizenzmesse und bietet für Fachbesucher einen große Zahl an Vorträgen und Workshops an. Grund genug einen Blick auf ihre Website zu werfen und sich bei Twitter (#lbf14) auf den neusten Stand zu bringen.