Roboterjournalismus – Wenn Fakten Wörter werden

Können Roboter besseren Journalismus? Foto: John Williams CC BY-NC-ND 2.0
Können Roboter besseren Journalismus? Foto: John Williams CC BY-NC-ND 2.0

Es klingt, wie aus der Gedankenwelt eines George Orwell: Roboterjournalisten, die Daten sammeln, daraus Texte produzieren, sie veröffentlichen und laufend aktualisieren. Und das alles in einem gefühlten Wimpernschlag. Im vergangenen Jahr sollen mehr als eine Milliarde Meldungen von Roboterhand geschrieben worden sein – alle Medien zusammengenommen können da nicht mithalten. Die Geschwindigkeitsmaxime im Online-Journalismus bricht alle Rekorde. Weiterlesen „Roboterjournalismus – Wenn Fakten Wörter werden“

Fundstück: Büchermachen in digitalen Zeiten

Digitale Literatur gestalten
Digitalisierung und Gestaltung

Das Buch verschwindet nicht. Vielleicht wird es durch den Druck der digitalen Konkurrenz sogar schöner. Dieser These geht Joachim Büthe im Deutschlandfunk nach. In seinem Feature „Textverarbeitung – Über das Büchermachen in digitalen Zeiten“ spricht er mit VerlegerInnen, GestalterInnen und AutorInnen, die die Digitalisierung als Anlass nehmen, die Qualitäten des Buches neu zu bestimmen.

Die verschiedensten Einblicke in die Buchmacherei scheinen vor allem zu zeigen, dass die rivalisierenden Medien keine Gegner sein müssen. Das digitale Publizieren emanzipiert sich zunehmend von der klassischen Buchkultur. Zugleich können E-Books Einfluss darauf nehmen, wie Bücher gedacht und gemacht werden. Im Podcast zum Nachhören.

Fundstück: schreibstation

schreibstation Bloggerin Verena (Foto: Cindy Ruch)
schreibstation Bloggerin Verena Simon (Foto: Cindy Ruch)

Mit der schreibstation betreibt die Buchwissenschaftsstudentin Verena einen Literaturblog der besonderen Art. Sie sucht und findet Literatur auf unterschiedliche Weise und entwickelt sie in ihren Kategorien zu eigenen Formaten weiter – es sind zum Beispiel Songtexte und Interviews mit Musikern (in der Kategorie „sound so“), Impressionen vom Unterwegssein, unterfüttert mit literarischen Verweisen und Zitaten („Haltestellen“), eigene Gedichte oder Buchbesprechungen. Hauptsache Literatur. Momentan liegt ihr Fokus dabei vor allem auf ihrer temporären Wahlheimat Kopenhagen.

„Digital ist besser“

Dirk von Gehlen (Foto: Gerald von Foris)
Dirk von Gehlen (Foto: Gerald von Foris)

… war Dirk von Lowtzow (Tocotronic) schon 1995 bewusst. Anno 2015, zwanzig Jahre später, weiß auch Otto Normalverbraucher die Wichtigkeit des digitalen Kos-mos zu schätzen. Aber die Hintergründe der Digitalkultur, des digitalen Schreibens, bleiben den meisten Internetnutzern verborgen. Dem versucht Dirk von Gehlen, Journalist, Autor (Mash-Up; Eine neue Version ist verfügbar) sowie Leiter von ‚Social Media/Innovation‘ bei der Süddeutschen Zeitung, entgegenzuwirken.
In einer Videokonferenz, die am 4. Februar 2015 im LuM-Seminar „Literatur in digitalen Medien“ von Dr. Thomas Ernst stattfand, beschäftigt sich Dirk von Gehlen mit der Bedeutung des Online-Schreibens. Weiterlesen „„Digital ist besser““