Fundstück: Literaturfest und open mike

Literaturfest München

Literaturfest München

Wir melden uns aus der Spätsommerpause zurück und haben direkt zwei Schmankerl für euch: Auch dieses Jahr heißt es wieder „Bühne frei“ beim Literaturfest in München und beim open mike in Berlin. 22 junge Autoren und Autorinnen lesen am 12. und 13. November im Heimathafen Neukölln 15 Minuten lang und versuchen dabei die Jury und das Publikum zu überzeugen. Ihre Texte wurden vorher aus rund 550 Konkurrenztexten ausgewählt.
Das Festprogramm des Literaturhauses München steht dieses Jahr unter dem Motto „Die Welt erzählen“. Das forum:autoren wird dieses Jahr von Autorin und Journalistin Elke Schmitter gestaltet. Vom 10. bis zum 19. November lädt sie mit ihren Gästen in verschiedene Sprach-Welten: „ein wort gibt das andere“ lautet das Motto ihres Programms. Darin untersucht sie die Sprache als Ausdrucksmittel unseres Denkens und unserer Erfahrung und fragt: „Sind die Grenzen unserer Sprache die Grenzen unserer Welt?“ Verschiedene Blickwinkel auf Sprache unter den Bedingungen politischer Repression, auf Sprache als Vermittlungsmedium zwischen Ethnien und Kulturen, auf Muttersprachen und künstliche Sprachen als Spielräume und gesellschaftliche Institutionen – und auf Sprache als stimmliche Ausdruckskraft in Lyrik und Musik sollen antworten liefern.
Wer es – wie wir – leider nicht nach München schaffen sollte, kann sich während der gesamten Veranstaltungszeit über das Mixtape, einer Seite, die neben dem Blog einen Überblick über alle social media-Aktivitäten rund um das Literaturfest bietet, auf dem laufenden halten.

Ein Sommer ohne Smartphone, Tablet und PC

Bild: CC BY-SA 4.0 Chantal Otterbein

Bild: CC BY-SA 4.0 Chantal Otterbein

Der deutsche Sommer ist da. Lange hat es gedauert, doch endlich konnten sich ein laues Lüftchen und ein paar Sonnenstrahlen durchsetzen. Die Sommerferien sind für die Schulkinder bereits zu Ende und auch die vorlesungsfreie Zeit des Sommersemesters ist bereits in vollem Gange. Zeit für eine Pause und ein bisschen Urlaub. Weiterlesen

Im Interview mit „Byte the Book“ Gründerin Justine Solomons

Schriftsteller, Verlage und Leser zusammenführen – Das ist der Grundgedanke hinter „Byte the Book„. 2011 gründete die Britin Justine Solomons das Netzwerk, das im digitalen Zeitalter weltweit zwischen verschiedenen Akteuren der Verlagsbranche vermitteln soll. Im Interview auf der „Electric Book Fair 2016“ berichtet Sie über die Unterschiede zwischen dem britischen und dem deutschen E-Book-Markt und der zentralen Rolle von Vernetzung außerhalb von Social Media in Zeiten der Digitalisierung.

Ein Beitrag von Aileen Singhof und Johanna Böhnke

Fundstück: Neues Bildungsmedienportal Lernando

Lernando - das neue Bildungsmedienportal. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/117296 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Westermann Gruppe"

Lernando – das neue Bildungsmedienportal. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/117296, Quelle: „obs/Westermann Gruppe“

Immer mehr Schüler sparen sich den Weg zur Buchhandlung – per Mausklick zu bestellen ist schließlich bequemer. Das neue Portal für Bildungsmedien, Lernando, erleichtert diesen Schritt durch zielgruppengerechte Such- und Filtermöglichkeiten nun zusätzlich und bietet Schülern sowie Eltern und Lehrern die Möglichkeit – unter einer großen Auswahl von rund 50.000 Produkten aller wichtigen Bildungsmedienverlage – schnell und unkompliziert das gewünschte Buch zu finden und bequem von zuhause aus zu bestellen. Der Shop der Westermann Gruppe ist seit diesem Dienstag, den 09.08.2016, online. Zusätzlich beinhaltet Lernando ein Magazin rund um das Thema Erziehung und Bildung. Doch bei diesem Angebot soll es nicht bleiben: Der Shop soll zu einem Full-Service-Portal werden und die gesamte Produktpalette des Schulzubehörs abdecken. Dies sind jedoch keine guten Nachrichten für den stationären Buchhandel, der zu großen Teilen auch von dem Verkauf von Schullektüre und -zubehör lebt. Bei aller Bequemlichkeit sollte man also auch ab und zu über einen Besuch im kleinen Buchladen um die Ecke nachdenken.

Fundstück: Vom Selfpublisher-Roman zur Fernsehserie?

kernstaub

Kernstaub könnte bald von diesen drei Leuten als Fernsehserie umgesetzt werden: Paul Thiem (Kameramann), Marie Grasshoff (Autorin), Claudia Seibl (Regisseurin). Collage: Johanna Böhnke

„Kernstaub“ – so heißt der erste Roman der jungen Autorin Marie Grasshoff. Daraus soll bald die Serie „Universe of Gods“ werden. Der über 800 Seiten lange Science-Fiction-Roman erschien zunächst im Dezember 2013 im Selbstverlag als kostenloses E-Book. Seitdem hat sich einiges getan: Zunächst wurde das Buch im Mai 2016 im Drachenmond Verlag neu herausgegeben. Nun steht die Verfilmung als Serie, die die Autorin gemeinsam mit den Filmemachern Claudia Seibl und Paul Thiem umsetzen möchte, in den Startlöchern. Auf Startnext hat das Projekt mit 20.000 Euro gerade die Verwicklichungsschwelle geknackt. Mit diesem Geld kann zunächst ein professioneller Trailer gedreht werden, durch den die Macher sich dann die Kooperation mit einem Fernsehsender erhoffen. Wer das Projekt weiter verfolgen oder unterstützen möchte, findet auf der Startnext-Seite alle wichtigen Infos.

Sind Metadaten poetisch? – Marion Schwehr im Interview

Marion Schwehr

Marion Schwehr, Foto: Viola Schütz

Neue Dinge ausprobieren, Experimente machen, Innovation fördern – hier ist Marion Schwehr ganz in ihrem Element. Dabei ist es ihr besonders wichtig, verschiedene Disziplinen zu bedienen und auf diese Weise über den eigenen Horizont hinaus zu blicken:

Die Fähigkeit Verbindungen herzustellen, anzuknüpfen und assoziativ zu denken, wird für die Zukunft von Unternehmen wie für uns als Gesellschaft die entscheidende Fähigkeit sein.” (Marion Schwehr)

Weiterlesen

Electric Book Fair Diskussion: Was kommt nach dem E-Book?

Dikussion: Was kommt nach dem E-Book

Ein Teil der Diskussionsrunde auf der Electric Book Fair, die sich mit der Zukunft des E-Books auseinandersetzt. CC-BY-NC-SA 4.0 Johanna Böhnke

„Was kommt nach dem E-Book?“ − Diese Frage ist so umfassend, dass es schwierig ist, überhaupt festzulegen, worauf sie abzielt. Dennoch ist es für die Buchbranche eine wichtige Frage, die auf der Electric Book Fair 2016 im ebenso betitelten Workshop von Jakob Jochmann für großen Diskussionsbedarf sorgte. Große und kleine Verleger, Blogger, Autoren und Softwareanbieter sind gleichermaßen mit der Problematik konfrontiert – und haben teils interessante Ideen für neue Geschäftsmodelle. Weiterlesen

Fundstück: Schreibmaschinensimulator OverType

Mit OverType kann man sich in Erinnerung rufen, wie das Schreiben mit der Schreibmaschine war. CC-BY-NC-SA 4.0 Daniela Kratz

Mit OverType kann man sich in Erinnerung rufen, wie das Schreiben mit der Schreibmaschine war. CC-BY-NC-SA 4.0 Daniela Kratz

Wie mühsam das Schreiben mit einer Schreibmaschine im Vergleich zum Tippen am Computer war, haben viele von uns heutzutage entweder schon fast vergessen oder gar nicht mehr miterlebt. Der Schreibmaschinensimulator OverType  bringt dieses Erlebnis zurück.
Von bekannten Tönen wie dem klassischen „Ping“, das einen Zeilenumbruch signalisiert, bis hin zur Notwendigkeit eines Korrekturpapiers, falls mal ein Fehler unterläuft, sind alle charakteristischen Züge und Herausforderungen digital nachgestellt. Wer zum wiederholten Male mit verschluckten Buchstaben aufgrund von zu schnellem Tippen zu kämpfen hat, wird hier eventuell schnell aufgeben – oder genießt die Entschleunigung, die damit einhergeht, wirklich jeden Buchstaben einzeln und mit Bedacht zu setzen.

Fundstück: Schneller Lesen mit Speedreading-App

Zum Üben braucht der User nichts als sein Smartphone. CC BY Vanessa Hellwig

Zum Üben braucht der User nichts als sein Smartphone. CC-BY-NC-SA 4.0 Vanessa Hellwig

Nicht nur wir von Digitur müssen regelmäßig viele Texte in kürzester Zeit für die Uni lesen. Mit der Speedreading-App Schneller Lesen kann hier Abhilfe geschaffen werden, denn Speedreading steht für überdurchschnittlich schnelles Lesen bei besserem Textverständnis. Normale Leser schaffen zwischen 200 und 240 Wörtern in der Minute, den Weltrekord im Schnelllesen hält der Amerikaner Sean Adam mit 3.850 Wörtern. Die App ermittelt zunächst für jeden User die WpM- Geschwindigkeit, also der Anzahl der gelesenen Worte pro Minute, und anschließend kann direkt mit dem Üben begonnen werden. Mit witzigen kleinen Spielchen soll nach und nach die Lesegeschwindigkeit gesteigert werden. Erhältlich ist die App für iPhone, Android und Windows Mobile.

Für ein herzliches Willkommen!

Cover - Willkomen! Blogger schreiben für Flüchtlinge

Der Erlös  des E-Books wird an „Blogger für Flüchtlinge” gespendet.

Brennende Asylbewerberheime, Attacken von rechten Mobs auf verängstigte Flüchtlinge und die AfD, die als angebliche „Alternative” für „besorgte Bürger” Hass und Ängste gegen die „Fremden schürt, zeichnen ein düsteres Bild deutscher ‚Willkommenskultur‛. Dass es aber auch Menschen gibt, die mit Herzlichkeit und großem Engagement auf die Hilfesuchenden zugehen, zeigen die bewegenden und aufrüttelnden Texte des E-Books Willkommen! Blogger schreiben für Flüchtlinge. Darin räumen die Autoren mit Vorurteilen auf, beziehen Stellung gegen Rassismus und Fremdenhass und erzählen vor allem ganz persönliche, reale Geschichten von Flucht und Nächstenliebe. Einen Einblick gibt diese Rezension ergänzend zur Erläuterung des Projekts in unserem Beitrag Mit digitaler Kraft für Solidarität und Nächstenliebe.
Weiterlesen