Großartige News für alle Literaturfans im Ruhrgebiet

Lit.RUHR Logo

Nach der lit.COLOGNE kommt die lit.RUHR                              Bild: https://lit.ruhr/de

Die Veranstalter des internationalen Literaturfestes lit.COLOGNE weiten ihr Angebot in diesem Jahr aus und starten mit der lit.RUHR ein ähnliches Programm erstmals im Ruhrgebiet. Dies gab der gemeinnützige Verein und Veranstalter lit e.V. am Donnerstag bekannt.  Weiterlesen

Fundstück: Die zweite future!publish steht bevor

futurepublish.berlin

futurepublish.berlin

Nach dem vollen Erfolg im letzten Jahr mit knapp 300 Besuchern geht die future!publish nun in die zweite Runde. Am 26. und 27. Januar 2017 ist es so weit: Auf dem Kongress in der Urania Berlin wird erneut unter dem Motto „Mind­flow – Work­flow – Net­wor­king“ ein Blick in die Zukunft des Publizierens gewagt. Themenschwerpunkte des diesjährigen Programms sind das elektronische Publizieren sowie innovative Marketing- und Verkaufsstrategien. Auch ein Blick in den Blog lohnt sich, denn hier werden unter anderem die Referentinnen und Referenten vorgestellt.

Fundstück: Kostenlos lesen mit mediaspot

Kostenlos lesen im Café

Beim gemütlichen Frühstück im Café auf dem Handy das Lieblingsmagazin „durchblättern“. Foto: Pexels

Vor Kurzem berichtete Digitur bereits über das Free Reading Zone Modell in Kroatien. Eine ganz ähnliche Idee wird nun auch in Berlin umgesetzt. Allerdings werden den Lesern hier nicht in erster Linie Bücher, sondern vor allem Magazine kostenlos angeboten. Dabei sind unter anderem der Stern und die Neon. Die digitalen Inhalte können über die mediaspot-App an teilnehmenden Orten völlig kostenfrei gelesen werden. Aktuell zählen dazu vor allem Reisebusse und Cafés, aber auch Freibäder und Autohäuser bieten sich als Free Reading Zone an. Wir hoffen, dass sich dieses Modell noch weiter verbreitet und bald deutschlandweit verfügbar ist!

Augen auf beim E-Book-Kauf

bild mogelpackug

Nicht bei allen E-Books erhält der Leser, was er erwartet. CC0 Joujou / pixelio.de

Das stetig wachsende Angebot an E-Books von Selfpublishern hat auf der einen Seite den Vorteil, dass auch Fans von Nischenthemen ihr Lieblingsbuch finden können. Auf der anderen Seite aber haben viele selbstverlegende Autoren nicht das nötige Know-How, ein professionelles E-Book zu schreiben und zu gestalten. Kleine Rechtschreibfehler können zwar jedem noch so guten Autor mal passieren, dass einer davon auch dem Korrektor oder Lektor entgeht ist allerdings selten. Viele Selfpublisher veröffentlichen ihre Werke ohne Korrektorat und Lektorat. Das Ergebnis ist nicht selten ein unleserliches Buch, dem es an Struktur, Korrektheit und Formatierung mangelt.

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Fundstück: Nachtaktiv

Seit August 2013 findet das Online-Event statt, diese Woche gab es die 38. Auflage. Bild: © Schreibnacht.de, http://jennifer-jaeger.com/wp-content/uploads/2015/05/quadratischschreibnachtlogo051.jpg

Diese Woche fand die 38. Auflage des Online-Events statt. Bild: © Schreibnacht.de, Jennifer Jäger

„Einmal ein Buch schreiben“ – dieser Vorsatz steht auf der All-Time-Favourite-Liste der Lebensziele sicherlich ganz weit oben. Doch die Muße, sich wirklich einmal hinzusetzen und zu schreiben, haben nur wenige. Oftmals fehlt auch im Alltag zwischen Uni, Arbeit und Sozialleben schlicht und einfach die Zeit. Dem will die Initiative Schreibnacht entgegenwirken: Alle paar Wochen ruft sie dazu auf, sich endlich einmal Zeit zum Schreiben zu nehmen. Zwar schreibt jeder für sich in den eigenen vier Wänden oder an seinem Lieblingsplatz, doch wie in einer Schreibwerkstatt schreiben letztlich doch alle gemeinsam. Seit August 2013 entstehen so von 20 Uhr abends bis 3 Uhr nachts Kurzgeschichten, Bücher oder Hausarbeiten, die sonst gerne vor sich hergeschoben werden.

Der Clue dahinter? Jede Stunde gibt es eine neue Aufgabe oder Fragestellung, die den Autorinnen und Autoren beim Weiterschreiben helfen soll und so der Schreibblockade keine Chance lässt. Und auch zwischendurch können die Schriftstellerinnen und Schriftsteller sich im Forum und auf Twitter austauschen, um gemeinsam Ideen zu diskutieren oder um sich gegenseitig zu motivieren. Für die Zeit zwischen den Schreibnächten gibt es das Schreibnacht-Magazin, das mit allerlei Tipps und Tricks bei der Entstehung des Werkes hilft. Um mitzumachen, kann man sich einfach kostenlos auf der Seite anmelden.

Kroatien als erste Free Reading Zone der Welt und wieso das Vorhaben scheiterte

Für die Welt der digitalen Bücher: das Logo der App Croatia reads

Die Menschen mehr zum Lesen bewegen: Das will die App „Croatia Reads“ in den Free Reading Zones erreichen. Foto: facebook.com/croatiareads (offline)

Matija studiert Germanistik im sechsten Semester an der Universität Zagreb. Wie alle Studenten seines Fachs muss er nicht nur zahlreiche Fachbücher lesen, sondern auch viele Romane, Dramen und Gedichte. In Kroatien kann das zu einem Problem werden, denn die Unibibliotheken sind nicht so gut ausgestattet, die Löhne für Studentenjobs niedrig und die Bücher im Buchhandel somit teuer. Vor allem ist auch das Angebot an fremdsprachiger Literatur auf dem Markt eher klein. Ein Lichtblick am Horizont war für Matija der 6. Dezember 2016: Kroatien wurde zur ersten Free Reading Zone (FREZ) der Welt! Weiterlesen

Nicht den Anschluss verlieren. Ein Kommentar

Home Office: So stellt sich vor allem die jüngere Generation die zukünftige Arbeitswelt vor. Bild: Pixabay CC0

Home Office: So stellt sich vor allem die jüngere Generation die zukünftige Arbeitswelt vor. Bild: Pixabay CC0

Höher – schneller – weiter. Die zunehmende Digitalisierung der Gesellschaft und der Arbeitswelt scheint keine Grenzen zu kennen. Vor allem „schneller“ scheint das Motto zu sein, wer mit der digitalen Entwicklung Schritt halten will, muss sich stetig auf dem Laufenden halten.

Auch für Unternehmen bringt die Digitalisierung jede Menge Vorteile: Flexiblere Arbeitsmodelle, wie Home Office, sind nur durch digitale Vernetzung möglich – und genau das, was sich vor allem die jüngere Generation auf dem Arbeitsmarkt wünscht. Auch das Social Intranet zum kollaborativen und vernetzten Arbeiten ist immer mehr auf dem Vormarsch und entspricht in einer Generation, die mit Facebook groß geworden ist, der Lebenswirklichkeit. Dem gegenüber steht der althergebrachte 8-Stunden-Job: pünktlich Kommen, pünktlich Gehen, Aktenordner, in denen wichtige Dokumente abgelegt werden, jeder arbeitet für sich. Zwar nimmt diese Form des Arbeitens, das noch vor ein paar Jahren Gang und Gäbe war, immer mehr ab, doch es muss berücksichtigt werden, dass es auch Menschen gibt, die genau das wollen und vor (digitalen) Veränderungen eher zurückschrecken als sich dafür zu begeistern. Besonders große Unternehmen leisten hier einen enormen Spagat zwischen den Generationen und müssen aufpassen, dass sie die eine Seite nicht über- und die andere nicht unterfordern. Weiterlesen

Fundstück: How to – Self-Publishing

https://www.youtube.com/watch?v=9SKxkTAUAYE

Self-Publishing wird für viele Autoren immer interessanter, denn ein Buch an den Verlag zu bringen ist oft nicht einfach. Selbst internationale Bestseller wie die Harry Potter Reihe wurden von mehr als nur einem Verlag abgelehnt. Wer also ein Manuskript in der Schublade hat und nicht länger warten möchte, bis der passende Verlag anbeißt, der wird sich sicher schon mit dem Gedanken des Selbstverlags beschäftigt haben. Ziemlich schnell erkennt man dabei jedoch, dass das nicht so einfach ist, wie zunächst gedacht. Tipps vom Profi können da hilfreich sein. Laura Newman ist selbst Self-Publisherin und zählt laut eigenen Angaben zu den wenigen Autoren, die davon leben können. In ihrer Video-Reihe gibt sie ihr Wissen an Einsteiger und Interessierte weiter. Aktuell gibt es elf Folgen, in denen sie alles von verschiedenen Anbietern bis zum Coverdesign erklärt.

Adieu 2016 – wir sind bereit für 2017

Adieu 2016 – Jahresrückblick Digitur

Adieu 2016 – Wir sind bereit für 2017! Digitur wünscht allen LeserInnen einen guten Rutsch ins Neue Jahr (Bild: Pixabay CC0)

Ein #postfaktisches Jahr geht zu Ende – ein trauriges für den Journalismus auf der ganzen Welt. Noch so eins brauchen wir nicht. Während Worte wie „Lügenpresse“ und „FakeNews“ die deutsche Medienlandschaft bestimmten, zahlreiche Journalisten in der Türkei verhaftet wurden und das polnische Parlament die Pressefreiheit massiv einschränkte, erhielt Bob Dylan den Literaturnobelpreis. Macht diese Wahl 2016 auch zu einem traurigen Jahr für die Literatur? Weiterlesen

Digitur wünscht frohe Weihnachten!

Es ist schon wieder so weit... Bild: CC BY-SA 4.0 Caro­lin Ter­hor­st

Es ist schon wieder so weit… Bild: CC BY-SA 4.0 Caro­lin Ter­hor­st

Es ist schon wieder so weit: Viel zu schnell sind alle 24 Türchen des Adventskalenders geöffnet und der Inhalt vertilgt, die Weihnachtsgeschenke stehen fertig verpackt auf dem Tisch und die letzten Einkäufe sind auch erledigt. So stressig die Vorweihnachtszeit auch oft ist, so schön sind die Weihnachtstage, die wir mit unserer Familie und unseren Liebsten verbringen und so mit den Dingen, für die oftmals viel zu wenig Zeit bleibt.

Genau das werden wir, die Digitur-Redaktion, jetzt auch tun und deshalb wünschen wir euch von Herzen ein paar stressfreie, völlig entschleunigte und schöne Tage. Genießt die Zeit mit euren Lieben – vielleicht mit lustigen Spielen unterm Weihnachtsbaum – , frischt beim gemeinsamen Singen die Textsicherheit auf oder überlasst das Musikmachen lieber anderen, um euch in Stimmung zu bringen. Frohe Weihnachten!