Fundstück: Krimitag 2019 – Mörderische Geschichte(n) in der Stadtbibliothek Essen

Der Krimitag 2019 steht unter dem Motto „Mörderische Geschichte(n) – Mord in der Bibliothek“. Bild: CCO Pixabay

Am 8. Dezember treffen sich Krimifanatiker bundesweit zum Krimitag 2019, der wie jedes Jahr von der Autorengruppe Syndikat organisiert wird. Auch die Stadtbibliothek Essen ist Schauplatz des Geschehens und hat einige ausgezeichnete Krimiautor*innen zu sich eingeladen.

Unter dem Titel „Mörderische Geschichte(n) – Mord in der Bibliothek“ lesen unter anderem Mike Steinhausen, Almuth Heuner und Andreas Edelhoff aus ihren aktuellen Romanen und Geschichten. Deren Handlungen reichen bis in die 40er-Jahre zurück und spielen zumeist in Essen. So handelt Steinhausens Ruhrpiraten etwa von einer Essener Jugendclique aus dem Jahr 1942.

Die Autor*innen lesen in Erinnerung an den Todestag von Friedrich Glauser, der am 8. Dezember 1938 verstarb. Er ging als einer der bedeutendsten Krimiautoren im deutschsprachigen Raum in die Literaturgeschichte ein. Nach ihm wurde der wohl zweitwichtigste deutsche Krimipreis benannt, mit dem eine der diesjährigen Gäste, Almuth Heuner, im Frühjahr ausgezeichnet wurde. Ihre Geschichte Schwarzes Erbe wurde zum besten Kurzkrimi 2019 erklärt. Natürlich bringt sie diese auch zum Krimitag in Essen mit. Schließlich sorgt noch das Krimi-Überfallkommando, bestehend aus Arnd Federspiel, Mischa Bach und H.P. Karr, für Unterhaltung. Sie präsentieren einen „kriminell-heiteren Adventskalender“.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenlos, es wird jedoch um eine Spende gebeten, da der Erlös des Krimitages einem wohltätigen Zweck gespendet wird. Dieses Jahr geht das Geld an die Essener Elterninitiative zur Unterstützung krebskranker Kinder.

Alle Krimibegeisterten sollten sich im Voraus schon Plätze reservieren unter oeffentlichkeitsarbeit@stadtbibliothek.essen.de oder 0201-8842004.

Avatar

Karoline Klotsch

Hat mittlerweile das gesamte Kontingent ihrer Lieblings-Bücherei verschlungen und jedes Genre einmal ausprobiert. Steckt ihre Nase nicht in einem Buch, findet man sie in Gesellschaft guter Freunde, auf dem Sportplatz oder mit einem Rucksack irgendwo in der Weltgeschichte.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.