E-Books verschenken?

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Ein E-Book lässt sich schwer verpacken, Foto: Pixabay

Bücher gehören nach wie vor zu den beliebtesten Geschenken unter dem Weihnachtsbaum. Laut einer Umfrage belegen sie den ersten Platz, wenn es um die Weihnachtseinkäufe 2016 geht. Demnach überlegen 38 % der Deutschen in diesem Jahr ein Buch zu verschenken. Damit sind sie sogar beliebter als Spielwaren. Eine Angabe dazu, welchen Anteil E-Books in dieser Untersuchung einnehmen, gibt es nicht. Es lässt sich jedoch vermuten, dass dieser nicht sonderlich groß ist, denn so praktisch E-Books auch sein mögen, sie zu verschenken gestaltet sich bisher eher schwierig. Doch woran liegt das eigentlich? Weiterlesen „E-Books verschenken?“

Nie mehr mit dem Aktenordner ins Seminar!

Das Wachstum von Online-Semesterapparaten an der Universität Duisburg-Essen (Auszug aus einer Präsentation von Frank Lützenkirchen, siehe auch: http://duepublico.uni-duisburg-essen.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-42222/Workshop52a2016-10-12LuetzenkirchenSemesterapparate.pdf).
Das Wachstum von Online-Semesterapparaten an der Universität Duisburg-Essen (Auszug aus einer Präsentation von Frank Lützenkirchen, siehe: http://duepublico.uni-duisburg-essen.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-42222/Workshop52a 2016-10-12LuetzenkirchenSemesterapparate.pdf).

Dass die Digitalisierung bessere Arbeits- und Erkenntnisprozesse in der wissenschaftlichen Forschung und Lehre ermöglicht, dürfte Konsens unter den „Digitur“-LeserInnen sein – und dazu gehören auch dynamische Online-Semester- apparate. Zugleich prognostiziert der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, Prof. Dr. Horst Hippler, dass bald „die für ein modernes Studium unverzichtbare digitale Bereitstellung von Texten schmerzhaft eingeschränkt wird.“ Wie kann das sein? Und was kann man gegen diese Entwicklung unternehmen? Weiterlesen „Nie mehr mit dem Aktenordner ins Seminar!“

Fundstück: Ingeborg Bachmann digital

Bachmann Porträt am Musil-Literaturhaus in Klagenfurt. Künstler: Jef Aerosol. CC BY-NCSA 4.0 Katharina Graef
Bachmann Porträt am Musil-Literaturhaus in Klagenfurt. Künstler: Jef Aerosol. CC BY-NC SA 4.0 Katharina Graef

Heute geht das Klagenfurter Wettlesen um den Bachmannpreis in seinem 40. Jubiläumsjahr in die nächste Runde. Und auch die namensgebende Autorin und Gruppe 47-Ikone Ingeborg Bachmann hätte dieser Tage einen großen Geburtstag gefeiert – am 25. Juni wäre sie 90 Jahre alt geworden. Zu diesem Anlass veröffentlicht der Piper Verlag die Werkausgabe Bachmanns (immerhin 30 Bände!), zu der auch bisher unveröffentlichte Texte gehören, nach und nach in digitaler Form. Die Website des Verlags bietet außerdem mit einem Themenspecial einen umfangreichen Überblick über Leben, Werk und Wirken der Klagenfurter Autorin.

Fundstück: HOOKED – Chat Stories

(Quelle: pixabay.com)
(Quelle: pixabay.com)

In unserer modernen Welt, in der die meisten von uns zwischen Arbeit und privaten Verpflichtungen gerade einmal Zeit für einen „Coffee to go“ in der Straßenbahn finden, fällt es vielen immer schwerer, sich bewusst Zeit für ein gutes Buch zu nehmen. Statt sich in den Sessel zu fläzen und sich einige Zeit aus dem Alltag auszuklinken, ist man per WhatsApp und Messenger allzeit erreichbar. Wer diese Form der modernen Kommunikation nicht ausschalten kann oder will, aber trotzdem kurzweilige, literarische Unterhaltung sucht, könnte sich für die App Hooked – Chat Stories interessieren. Das US-amerikanische Paar Prerna Gupta und Parag Chordia haben die App entwickelt, die ihre Nutzer mit sehr kurzen Erzählungen versorgt. Der Clou: Erzählt wird in Form einer SMS-Konversation zweier Figuren. Je nach Genre sollen die Geschichten gruselig, romantisch, oder spannend ausfallen, den Nutzer aber nie mehr als fünf Minuten seiner Zeit kosten. Wer sich den Spaß für die kleine Pause zwischendurch gönnen möchte, darf allerdings nicht besonders knauserig sein: Für vollen Zugang zu den Inhalten bezahlt man knapp 3 Euro die Woche.

Fundstück: #1stebook Blogparade

Zwei Tage Workshops, Lesungen und Netzwerken rund ums E-Book

Noch knapp vier Wochen bis die nächste Electric Book Fair am 25. und 26. Juni in Berlin startet. Um zu zeigen, dass auch E-Book-Leser hingegen mancher Vorurteile eine ganz persönliche Beziehung zu ihrem digitalen Lesestoff aufbauen können, haben die Organisatoren der E-Book Messe zur großen Blogparade aufgerufen. Unter dem Hashtag #1stebook werden Geschichten von Bloggern rund um ‚das erste Mal‘ mit einem E-Book gesammelt und zur Messe zusammengefasst: „Wir sind neugierig auf persönliche Geschichten rund um das erste digitale Leseerlebnis: wer, mit wem, wozu, warum, weshalb, wie oft! Wir wollen wissen, welches E-Book euer Herz erobert hat – und warum.“

(Die Basisinfos zur Electric Book Fair haben wir im letzten Jahr hier zusammengefasst.)

Wenn der Algorithmus zum Lektor wird

Screenshot von inkitt.com

Woran erkennt man einen Bestseller? Eine Frage, die sich jeder Lektor stellen muss, wenn er die unzähligen eingesandten Manuskripte durchblättert. Dabei werden oft Werke mit Potential übersehen. Selbst weltweite Erfolge wie die „Harry Potter“-Reihe oder Stephen King’s Debütroman „Carrie“ wurden von mehr als nur einem Verlag abgelehnt.

Letztendlich wollen Verlage die Bücher veröffentlichen, die bei den Lesern gut ankommen. Doch das Urteilsvermögen einzelner Personen kann hier zuweilen danebenliegen. Sollten es dann nicht eigentlich die Leser selbst sein, die entscheiden, ob ein Buch veröffentlicht wird oder nicht? Diese Frage hat sich das Berliner Start Up Inkitt gestellt und daraufhin ein Modell entwickelt, bei dem Bücher per Datenanalyse veröffentlicht werden. Weiterlesen „Wenn der Algorithmus zum Lektor wird“

Fundstück: Kostenlose Leseexemplare auf NetGalley

NetGalley
NetGalley Deutschland — Foto: CC BY-SA 4.0 Aileen Singhof

Digitale Leseexemplare noch vor Erscheinung direkt beim Verlag anfragen und die neusten Titel kostenlos lesen — das ist auf NetGalley möglich! Die Online-Plattform stellt professionellen Lesern; egal ob Bloggern, Journalisten oder Lehrenden; aktuelle Titel kleiner und großer Verlage zur Verfügung. Ziel ist es, Verlage und Rezipienten der Buchbranche zusammenzubringen. Bei NetGalley profitieren also beide Seiten: Leser erhalten kostenlose Novitäten, die wiederum mit den daraufhin entstehenden Rezensionen an Aufmerksamkeit gewinnen. Weltweit wurden bereits über 250.000 Mitglieder verzeichnet — damit ist NetGalley die größte Plattform dieser Art. Mit der Partnerschaft der US-Firma NetGalley und der Leserplattform Vorablesen ist nun auch die deutsche Version NetGalley Deutschland entstanden.

Schreiben und Lesen auf Wattpad: 7 Fragen an den Autor Xinon Sero

Die Wattpad-Benutzeroberfläche, Bild: CC BY-SA 4.0 Johanna Böhnke
Die Wattpad-Benutzeroberfläche, Bild: CC BY-SA 4.0 Johanna Böhnke

Das digitale Zeitalter gibt Lesebegeisterten kostenlos Zugang zu einer Vielzahl an Geschichten. Gleichzeitig haben auch Autoren immer mehr Möglichkeiten, ihre Werke an ein Publikum zu bringen. Die Plattform Wattpad verbindet genau diese Aspekte. Autoren können hier Kurzgeschichten, Fan Fictions und sogar ganze Bücher in Kapitelabschnitten online stellen und sie damit Millionen von Lesern weltweit kostenlos anbieten. Mit mehr als 40 Millionen Nutzern ist Wattpad das größte Netzwerk dieser Art. Längst sind auch Verlage auf die Plattform aufmerksam geworden und suchen hier nach Talenten. Denn was auf Wattpad gut ankommt, kann auch in Buchform zum Erfolg werden. Das beste Beispiel dafür ist die amerikanische Autorin Anna Todd, die mit ihrer Fan-Fiction-Reihe „After“ zur Band One Direction seit Monaten nicht mehr von den Bestseller-Tischen der Buchhandlungen wegzudenken ist.

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Tilman Rammstedt im Interview auf der future!publish 2016

Mit seinem Projekt Morgen mehr bringt Tilman Rammstedt den klassischen Fortsetzungsroman ins Online-Zeitalter. Jeden Tag schreibt und veröffentlicht er ein Kapitel seines aktuellen Werkes, Abonnenten können so den Entstehungsprozess des Romans vor dem offiziellen Erscheinungstermin am 9. Mai live mitverfolgen. Über seine Erfahrungen mit dieser Form des Schreibens und die Resonanz seiner Leserschaft hat er mit uns auf dem future!publish-Kongress in Berlin Ende Januar gesprochen.

future!publish: Die LogBook App – Literatur im Raum erleben

Das Team der Universität St. Gallen präsentiert die LogBook App. CC-BY-NC-SA 4.0 Sina Adam
Das Team der Universität St. Gallen präsentiert die LogBook App. CC-BY-NC-SA 4.0 Sina Adam

Mordechai Wolkenbruch auf seiner wunderlichen Reise durch Zürich begleiten, mit Max Frisch auf eine Zigarette am See verweilen, an Originalschauplätzen den Dadaismus wieder zum Leben erwecken – all dies soll schon bald möglich sein. Mit der LogBook App will das Institut für Medien- und Kommunikationsmanagement St. Gallen Literatur erlebbar machen und den Kulturtourismus revolutionieren.  Weiterlesen „future!publish: Die LogBook App – Literatur im Raum erleben“