re:publica: Über verschlüsselte Kommunikation und sexistische Sprache

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Sexismus, Feminismus. Fremdbestimmung, Selbstbestimmung. Dieses Jahr wurde wieder viel über Machtverhältnisse und digitale Überwachung auf der re:publica diskutiert. Oder? So liest man in manchen Berichten über die re:publica, dass gerade die Diskussionen fehlten, die den Kongress doch eigentlich immer zu etwas Besonderem machen. Wir wären gerne dieses Jahr dabei gewesen, doch ein voller Seminarplan, ein Nebenjob und wenig Geld in der Tasche hielten uns davon ab. Nichtsdestotrotz haben wir die Konferenz online gespannt verfolgt. Über eine scheinbar vorherrschende Konsenskultur können wir nicht viel sagen, wenngleich auch im Stream zu erkennen war, dass sich die Redner doch wirklich immer sehr einig zu sein schienen. Manche waren sich dabei ihrer Rolle auf der Bühne auch durchaus bewusst, wie der Schriftsteller Marc-Uwe Kling, der seine Funktion als die des Köders bezeichnete. Weiterlesen „re:publica: Über verschlüsselte Kommunikation und sexistische Sprache“

Fundstück: re:publica 2018

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Die re:publica 2018 steht vor der Tür. Vom 02.05. bis 04.05. findet die größte  europäische Konferenz zu dem Thema Digitalisierung und Gesellschaft in Berlin statt. Insgesamt werden 600 SprecherInnen auf 20 Bühnen sich den Kontroversen über die digitalen Medien annehmen. Auch das Thema „Literatur in der digitalen Welt“, mit dem wir uns beschäftigen, findet man in einigen Programmpunkten wie in der Veranstaltung Die Internet-Verlegerinnen wieder.  Wir haben für euch noch weitere Programmempfehlungen:

Über das Zusammenprallen von Urheberrecht und Kunstfreiheit, ein Problem, dem wir uns auch in der digitalen Literatur konfrontiert sehen, wird im Panel Metall auf Metall, Kunstfreiheit & Urheberrechte am Beispiel von Musik diskutiert. Die Autoren Sibylle Berg und Marc-Uwe Kling  sprechen mit Aktivisten der p≡p coop über Freundeskreis Freiheit (im Netz)- Die freundliche Verweigerung. In der Lesung Reading #metoo wird eine Best-of-Liste aktueller Online-Kommentare vorgestellt und anhand dieser die Rolle der Sprache in der #metoo-Debatte untersucht. Und Kulturschaffende diskutieren über die Zukunft des Kulturbetriebs in Der Innovationsfonds der Berliner Kulturverwaltung: Digitale Entwicklung im Kulturbereich. Es wird sich sicherlich lohnen zur re:publica zu fahren – das Programm sieht schon sehr vielversprechend aus.

Immersive Kunst auf der re:publica TEN – Nachlese

republicaTEN Publikum
Die re:publica TEN fand vom 2. bis zum 4. Mai 2016 in Berlin statt. CC BY 2.0 re:publica

An alle Daheimgebliebenen: Wir waren auch nicht auf der re:publica TEN. Trotzdem hat es uns brennend interessiert, welche Themen (vor allem literarisch-kultureller Natur) auf der mutmaßlich größten Netzmesse Deutschlands diskutiert wurden. Zum Glück ging es nämlich doch nicht nur – wie Spiegel Online es bissig formulierte – um „Snapchat und Snowden“. Neben einem neuen Zuschauerrekord, dem TTIP-Leak als Paukenschlag und mehreren eindrücklichen Plädoyers gegen Hate-Speeches gab es natürlich jede Menge Netzpolitik (von Sascha Lobo bis Günther Oettinger), aber auch zum ersten Mal einen eigenen Programmteil für Kunst. Weiterlesen „Immersive Kunst auf der re:publica TEN – Nachlese“

#rpTEN – Twitter-Eindrücke von der re:publica

Das Logo der re:publica
Das Logo der re:publica. Foto: re:publica/Jan Zappner CC BY 2.0

Diese Woche war re:publica-Woche. Vom 2. bis 4. Mai 2016 fand zum zehnten Mal die größte Konferenz zu den Themen Internet und digitale Gesellschaft in Europa unter dem Motto „TEN is NET“ in der STATION Berlin statt. Die Veranstalter resümieren auf der Konferenz-Seite: „Es war mal wieder grandios“ und liefern dazu die Erfolgs-Fakten: Es kamen mehr als 8.000 TeilnehmerInnen aus 60 Ländern. Über 770 SprecherInnen traten auf 17 Bühnen auf. Insgesamt wurden rund 500 Sessions angeboten. Die re:publica fand wie in den zwei Vorjahren in Kooperation mit der Media Convention Berlin, #MCB16, statt. Weiterlesen „#rpTEN – Twitter-Eindrücke von der re:publica“