Georg-Büchner-Preis für einen Pionier der Netzlitertaur

In diesem Jahr ging der Georg-Büchner-Preis an den Schriftsteller Rainald Goetz als einem bedeutenden „Chronisten der Gegenwart“, wie es in der Jurybegründung heißt. Damit wird ein Autor geehrt, der den Literaturbetrieb nicht nur um einige denkwürdige Momente und natürlich Texte bereichert, sondern auch die deutsche Netzliteratur geprägt hat. In der Netzliteraturforschung wird Rainald Goetz als Pionier des netzliterarischen Genres der literarischen Blogger gehandelt. Bereits 1989 hatte er mit einem öffentlichen Tagebuch im Netz, seinem „täglichen Textgebet“, damit begonnen, was wir heute literarisches Bloggen nennen. Diese Aphorismen-Sammlung wurde später unter dem Titel „Abfall für Alle“ in Buchform veröffentlicht.

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