Social Media-Plattformen für Self-Publisher

Wie fin­den Self­pu­blis­her die rich­ti­ge Soci­al Media-Plattform?, Bild: Pixabay CCo

Bei den gan­zen sozia­len Netz­wer­ken und Platt­for­men, die es heut­zu­ta­ge gibt, sieht man im Soci­al Media-Dschungel manch­mal den Wald vor lau­ter Bäu­men nicht mehr. An den „Big Three” Face­book, Twit­ter und YouTube führt sicher kein Weg vor­bei. Doch wel­che Platt­form eig­net sich wirk­li­ch für die eige­nen Zwecke und muss man als Self-Publisher tat­säch­li­ch auf allen bekann­ten Platt­for­men aktiv sein? Wei­ter­le­sen

Das Blogprojekt Techniktagebuch

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Kath­rin Pas­sig — die Initia­to­rin des Tech­nik­ta­ge­buchs. Das The­ma ist für sie klar: „Es soll um All­tags­tech­nik gehen.” Bild: CC BY SA 2.0 Mat­thi­as Bau­er

Wer kann sich in unse­rer Gene­ra­ti­on noch an die Ent­ste­hung des Inter­nets erin­nern? Oder an die ers­ten Com­pu­ter? Oder an die Schreib­ma­schine? Ver­mut­li­ch nie­mand mehr so rich­tig. Was wird in 20 Jah­ren sein, wenn unse­re heu­ti­ge Tech­nik längst über­holt ist? Wird man sich da noch an Face­book, Twit­ter und Smart­pho­nes erin­nern? Um die­sem Ver­ges­sen ent­ge­gen­zu­tre­ten, hat die Auto­rin Kath­rin Pas­sig ein Blog­pro­jekt initi­iert. Dort schrei­ben meh­re­re Auto­rIn­nen über ihren All­tag und ihre Pro­ble­me mit Tech­nik, sei es Com­pu­ter, Han­dy, Schreib­ma­schine oder Inter­net. Der Name ist dazu pas­send gewählt: Tech­nik­ta­ge­buch. Was gen­au steht drin und wer kann über­haupt mit­ma­chen? Digi­tur hat das Blog unter die Lupe genom­men. Wei­ter­le­sen

Roboter auf Twitter: Zwischen Literatur und Meinung

Mit demTuring-Test kann eine Person durch das Stellen von Fragen herausfinden, ob ein Mensch oder eine Maschine antwortet. Für Socialbots gibt es noch keine eindeutige Methode, die Maschine zu entlarven. Bild: CC BY-SA 3.0 Hugo Férée

Mit dem Turing-Test kann eine Per­son durch das Stel­len von Fra­gen her­aus­fin­den, ob ein Men­sch oder eine Maschine ant­wor­tet. Für Soci­al­bots gibt es noch kei­ne ein­deu­ti­ge Metho­de, die Maschine zu ent­lar­ven. Bild: CC BY-SA 3.0 Hugo Férée

Kön­nen Maschi­nen Lite­ra­tur schrei­ben? Schaut man sich die Viel­zahl der lite­ra­ri­schen Twit­ter­bots an, lau­tet die Ant­wort: ja. Bots sind Accounts auf Twit­ter, hin­ter denen sich kein Men­sch, son­dern eine Soft­ware ver­birgt, die auto­ma­ti­sch twit­tert, ret­weetet oder ande­ren Usern folgt. Man­che Twit­ter­bots sind prak­ti­sch. Eini­ge Zei­tun­gen bei­spiels­wei­se nut­zen Twit­ter­bots zum auto­ma­ti­schen Ret­weeten von Nach­rich­ten zu bestimm­ten The­men. Ande­re Twit­ter­bots machen Lite­ra­tur: Da gibt es den @JustToSayBot, der das Gedicht „This is just to Say“ von Wil­liam Car­los Wil­liams stünd­li­ch in Varia­tio­nen mit zufäl­li­gen Wör­tern twit­tert, oder den Bot, der Schnee­ball­ge­dich­te gene­riert, um nur zwei Bei­spie­le zu nen­nen. Seit es Com­pu­ter gibt, gibt es auch Ver­su­che, lite­ra­ri­sche Tex­te von Algo­rith­men schrei­ben zu las­sen. Vor allem mit dem Auf­kom­men der digi­ta­len Lite­ra­tur in den 1990er Jah­ren wur­de die­se Idee in Form von Lyrik-Generatoren in die Rea­li­tät umge­setzt und hin­ter­frag­te damit das Ver­ständ­nis von Autor­schaft und Ori­gi­na­li­tät. Wei­ter­le­sen

#rpTEN – Twitter-Eindrücke von der re:publica

Das Logo der re:publica

Das Logo der re:publica. Foto: re:publica/Jan Zapp­ner CC BY 2.0

Die­se Woche war re:publica-Woche. Vom 2. bis 4. Mai 2016 fand zum zehn­ten Mal die größ­te Kon­fe­renz zu den The­men Inter­net und digi­ta­le Gesell­schaft in Euro­pa unter dem Mot­to „TEN is NET” in der STATION Ber­lin statt. Die Ver­an­stal­ter resü­mie­ren auf der Konferenz-Seite: „Es war mal wie­der gran­di­os” und lie­fern dazu die Erfolgs-Fakten: Es kamen mehr als 8.000 Teil­neh­me­rIn­nen aus 60 Län­dern. Über 770 Spre­che­rIn­nen tra­ten auf 17 Büh­nen auf. Ins­ge­samt wur­den rund 500 Ses­si­ons ange­bo­ten. Die re:publica fand wie in den zwei Vor­jah­ren in Koope­ra­ti­on mit der Media Con­ven­ti­on Ber­lin, #MCB16, statt. Wei­ter­le­sen

Der Digitur-Jahresrückblick 2015

Pixabay/Kaffee, Public Domain

Pixabay/Kaffee, Public Domain

2015 geht in die letz­te Run­de und wir fra­gen uns, was die­ses Jahr eigent­li­ch gebracht hat. Wofür steht 2015? Wird es als Star-Wars-Jahr in die Geschich­te ein­ge­hen? Oder doch als das Jahr des „Wir-schaffen-das”? Ant­wor­ten aus aller Welt gibt’s auf Twit­ter unter dem Has­tag #2015In5Words. Die Ant­wort der Digitur-Redaktion haben wir  in unse­rem Jah­res­rück­bli­ck zusam­men­ge­fasst. Viel Spaß mit unse­ren High­lights der digi­ta­len Lite­ra­tur­welt 2015. Wei­ter­le­sen

Twittertreffen auf der Frankfurter Buchmesse 2015: Zoë Beck liest

In dem von Chris­tia­ne Froh­mann und Lean­der Wat­tig gegrün­de­ten Orba­nism Space auf der dies­jäh­ri­gen Frank­fur­ter Buch­mes­se gab es erst­mals ein 140 Minu­ten Twit­ter­tref­fen, inklu­si­ve Twitter-Lesung. Schrift­stel­le­rin und „Twit­te­rin” Zoë Beck liest aus ihrem Tage­buch, zumin­dest aus dem öffent­li­chen Teil. Es geht um Mün­chen und Alko­hol — um „Mün­chen schön trin­ken”. Ein Abge­sang auf Zoë Becks Lieb­lings­bier­gar­ten, den Volks­gar­ten im Volks­thea­ter.

 

Fundstück: #tddl

Zum 39. Mal wird am Wörthersee um die Wette gelesen #tddl CC BY-NC-SA 4.0 Katharina Graef

Zum 39. Mal wird am Wör­ther­see um die Wet­te gele­sen #tddl CC BY-NC-SA 4.0 Katha­ri­na Graef

Und schon ist ein Jahr ver­gan­gen, seit­dem Tex Rubi­no­witz zum Bach­mann­preis­trä­ger aus­ge­ru­fen wur­de. Heu­te haben die Tage der deutsch­spra­chi­gen Lite­ra­tur 2015 begon­nen. Nach­dem Digi­tur 2013 und 2014 bei der bun­ten Literatur(betriebs)sause in Kla­gen­furt vor Ort war, beob­ach­ten wir in die­sem Jahr Lesun­gen, Jury­dis­kus­sio­nen und Kom­men­ta­re im Netz vom hei­mi­schen Sofa aus. Unter dem Hash­tag #tddl wer­den Auto­ren und Juro­ren bereits heiß dis­ku­tiert und ana­ly­siert. Wer abseits davon noch ein wenig Bachmannpreis-Atmosphäre mit­er­le­ben möch­te, soll­te den Video­pod­cast von literaturcafe.de und die Bericht­erstat­tung der Jun­gen Ver­lags­men­schen ver­fol­gen.

Die Kunst des Geschichtenerzählens in 140 Zeichen

Twitters Twitter-Account. Bild:

Twit­ters Twitter-Account. Bild: CC BY-SA 2.0 Chris­to­pher

In der letz­ten Woche wur­de auf Twit­ter mehr als 19.000 mal über #Twit­ter­Fic­tion get­weeted. Grund dafür war ein in sei­ner Form ein­zig­ar­ti­ges Lite­ra­tur­fes­ti­val, das Leser, Auto­ren, Ver­la­ge und Inter­es­sier­te aus aller Welt zusam­men­führ­te, um die kür­zes­te lite­ra­ri­sche Form unse­rer Zeit zu zele­brie­ren: Tweets. Wäh­rend das #Twit­ter­Fic­tion Fes­ti­val in den USA über­wie­gend posi­ti­ve Reso­nanz in den Medi­en fin­det und renom­mier­te Auto­ren anlockt, scheint in Deutsch­land ein eher kri­ti­sches Mei­nungs­bild zur Ver­an­stal­tung und der ent­ste­hen­den Twit­te­ra­tur vor­zu­herr­schen. Wei­ter­le­sen