Ich verliere die Lust am Lesen

Nehmt Euch wie­der mehr Zeit zum Lesen! Bild: Pixabay CC0

Neu­li­ch wur­de ich wie­der ein­mal zu einem Speed-Reading-Workshop an der Uni ein­ge­la­den, um zu ler­nen, noch mehr Text in noch kür­ze­rer Zeit zu lesen. Als Stu­den­tin der Geis­tes­wis­sen­schaf­ten muss ich jede Men­ge Tex­te lesen, auf der Arbeit funk­tio­niert auch nichts ohne Lesen und auf Face­book, Twit­ter und Co wäre es lang­wei­lig sich nur die Bil­der anzu­schau­en. Wenn ich Arti­kel im Inter­net lese, die mich eigent­li­ch inter­es­sie­ren, erwi­sche ich mich immer häu­fi­ger dabei, wie ich nach ein paar Absät­zen nach unten scrol­le, um zu schau­en, wie lang der Arti­kel noch ist. So vie­le Infor­ma­tio­nen über so vie­le unter­schied­li­che The­men­ge­bie­te und ich mer­ke: Ich ver­lie­re die Lust am Lesen.  Wei­ter­le­sen „Ich ver­lie­re die Lust am Lesen”

Nie mehr mit dem Aktenordner ins Seminar!

Das Wachstum von Online-Semesterapparaten an der Universität Duisburg-Essen (Auszug aus einer Präsentation von Frank Lützenkirchen, siehe auch: http://duepublico.uni-duisburg-essen.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-42222/Workshop52a2016-10-12LuetzenkirchenSemesterapparate.pdf).
Das Wachs­tum von Online-Semesterapparaten an der Uni­ver­si­tät Duisburg-Essen (Aus­zug aus einer Prä­sen­ta­ti­on von Frank Lüt­zen­kir­chen, sie­he: http://duepublico.uni-duisburg-essen.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-42222/Workshop52a 2016–10-12LuetzenkirchenSemesterapparate.pdf).

Dass die Digi­ta­li­sie­rung bes­se­re Arbeits- und Erkennt­nis­pro­zes­se in der wis­sen­schaft­li­chen For­schung und Leh­re ermög­licht, dürf­te Kon­sens unter den „Digitur“-LeserInnen sein – und dazu gehö­ren auch dyna­mi­sche Online-Semester- appa­ra­te. Zugleich pro­gnos­ti­ziert der Prä­si­dent der Hoch­schul­rek­to­ren­kon­fe­renz, Prof. Dr. Hor­st Hipp­ler, dass bald „die für ein moder­nes Stu­di­um unver­zicht­ba­re digi­ta­le Bereit­stel­lung von Tex­ten schmerz­haft ein­ge­schränkt wird.“ Wie kann das sein? Und was kann man gegen die­se Ent­wick­lung unter­neh­men? Wei­ter­le­sen „Nie mehr mit dem Akten­ord­ner ins Semi­n­ar!”

Feminismus im digitalen Zeitalter

Das Logo der HeForShe-Bewegung vereint die typografischen Gender-Symbole für Mars und Venus
Das Logo der HeForShe-Bewegung ver­eint die typo­gra­fi­schen Gender-Symbole für Mars und Venus. (Quel­le: www.heforshe.org)

Femi­nis­mus ist im Trend! Die­sen Ein­druck erwe­cken zumin­dest die zahl­rei­chen Bei­spie­le pro­mi­nen­ter Unter­stüt­ze­rIn­nen femi­nis­ti­scher Kam­pa­gnen und die Häu­fung der in der letz­ten Zeit ins Leben geru­fe­nen Aktio­nen. Ein Bei­spiel ist die bereits im Sep­tem­ber 2014 von der UN-Organisation UN-Women gestar­te­te „HeForShe“-Bewegung. Das Ziel: Zunächst vor allem Jun­gen und Män­ner für einen Ein­satz zur Gleich­be­rech­ti­gung der Geschlech­ter als „Agents of Chan­ge“ stark zu machen. Schau­spie­le­rin, Brown University-Absolventin und Everybody’s Dar­ling Emma Wat­son (Har­ry Pot­ter, Colo­nia Dig­n­i­dad) wur­de zwecks des Laun­ches von „HeFor­S­he“ mit einem wei­te­ren Titel ver­se­hen: UN-Sonderbotschafterin für Frauen- und Mäd­chen­rech­te. Wei­ter­le­sen „Femi­nis­mus im digi­ta­len Zeit­al­ter”

Wenn der Algorithmus zum Lektor wird

Screen­s­hot von inkitt.com

Wor­an erkennt man einen Best­sel­ler? Eine Fra­ge, die sich jeder Lek­tor stel­len muss, wenn er die unzäh­li­gen ein­ge­sand­ten Manu­skrip­te durch­blät­tert. Dabei wer­den oft Wer­ke mit Poten­ti­al über­se­hen. Selbst welt­wei­te Erfol­ge wie die „Har­ry Potter“-Reihe oder Ste­phen King’s Debüt­ro­man „Car­rie“ wur­den von mehr als nur einem Ver­lag abge­lehnt.

Letzt­end­li­ch wol­len Ver­la­ge die Bücher ver­öf­fent­li­chen, die bei den Lesern gut ankom­men. Doch das Urteils­ver­mö­gen ein­zel­ner Per­so­nen kann hier zuwei­len dane­ben­lie­gen. Soll­ten es dann nicht eigent­li­ch die Leser selbst sein, die ent­schei­den, ob ein Buch ver­öf­fent­licht wird oder nicht? Die­se Fra­ge hat sich das Ber­li­ner Start Up Inkitt gestellt und dar­auf­hin ein Modell ent­wi­ckelt, bei dem Bücher per Daten­ana­ly­se ver­öf­fent­licht wer­den. Wei­ter­le­sen „Wenn der Algo­rith­mus zum Lek­tor wird”

Schreiben und Lesen auf Wattpad: 7 Fragen an den Autor Xinon Sero

Die Wattpad-Benutzeroberfläche, Bild: CC BY-SA 4.0 Johanna Böhnke
Die Wattpad-Benutzeroberfläche, Bild: CC BY-SA 4.0 Johan­na Böhn­ke

Das digi­ta­le Zeit­al­ter gibt Lese­be­geis­ter­ten kos­ten­los Zugang zu einer Viel­zahl an Geschich­ten. Gleich­zei­tig haben auch Auto­ren immer mehr Mög­lich­kei­ten, ihre Wer­ke an ein Publi­kum zu brin­gen. Die Platt­form Watt­pad ver­bin­det gen­au die­se Aspek­te. Auto­ren kön­nen hier Kurz­ge­schich­ten, Fan Fic­tions und sogar gan­ze Bücher in Kapi­tel­ab­schnit­ten online stel­len und sie damit Mil­lio­nen von Lesern welt­weit kos­ten­los anbie­ten. Mit mehr als 40 Mil­lio­nen Nut­zern ist Watt­pad das größ­te Netz­werk die­ser Art. Längst sind auch Ver­la­ge auf die Platt­form auf­merk­sam gewor­den und suchen hier nach Talen­ten. Denn was auf Watt­pad gut ankommt, kann auch in Buch­form zum Erfolg wer­den. Das bes­te Bei­spiel dafür ist die ame­ri­ka­ni­sche Auto­rin Anna Todd, die mit ihrer Fan-Fiction-Reihe „After“ zur Band One Direc­tion seit Mona­ten nicht mehr von den Bestseller-Tischen der Buch­hand­lun­gen weg­zu­den­ken ist.

Wei­ter­le­sen „Schrei­ben und Lesen auf Watt­pad: 7 Fra­gen an den Autor Xinon Sero”

7 Tipps für digitale Leser

Tipp Nr. 6: Literatur streamen und downloaden. Foto: CC-BY-SA 4.0 Lisa-Marie Reingruber
Tipp Nr. 6: Lite­ra­tur strea­men und down­loa­den. Foto: CC-BY-SA 4.0 Lisa-Marie Rein­gru­ber

… oder die, die’s noch wer­den wol­len.
Unter digi­ta­ler Lite­ra­tur stel­len sich vie­le ein­fach eBooks vor, die man auf einem eRe­a­der lesen kann. Dabei beinhal­tet die­se Kate­go­rie so viel mehr als digi­ta­li­sier­te Bücher auf elek­tro­ni­schen Lese­ge­rä­ten, wie man an den fol­gen­den sie­ben Bei­spie­len sehen kann. Die Auf­lis­tung erhebt kei­nes­falls Anspruch auf Voll­stän­dig­keit, denn das Schö­ne an der Digi­ta­li­sie­rung ist, dass sie sehr vie­le Mög­lich­kei­ten bie­tet, Lite­ra­tur zu kon­su­mie­ren. Wei­te­re Hin­wei­se zu digi­ta­len Leseer­fah­run­gen kön­nen ger­ne als Kom­men­tar gepos­tet wer­den. Wei­ter­le­sen „7 Tipps für digi­ta­le Leser”

Die SZ-Langstrecke: Dirk von Gehlen im Interview

Auf der Frank­fur­ter Buch­mes­se spra­chen wir mit Dirk von Geh­len, Lei­ter Soci­al Media /Innovation bei der Süd­deut­schen Zei­tung, über sein Pro­jekt SZ Lang­stre­cke. Die Süd­deut­sche Zei­tung Lang­stre­cke wur­de als ein Crowdfunding-Projekt ins Leben geru­fen und befin­det sich gera­de in der „Kiosk-Testphase“, ist also schon bei eini­gen aus­ge­wähl­ten Kios­ken erhält­li­ch — und natür­li­ch online bestell­bar. Was ist die Idee hin­ter dem For­mat der SZ Lang­stre­cke? Wie gehen For­men des digi­ta­len und ana­lo­gen Schrei­bens bzw. Lesens mit­ein­an­der ein­her? Vor wel­chen Her­aus­for­de­run­gen steht dabei die Medi­en­land­schaft? Und was hat die SZ Lang­stre­cke eigent­li­ch mit Smoot­hies gemein­sam? Ant­wor­ten auf all die­se Fra­gen gibt’s im Inter­view mit Dirk von Geh­len.

Kunst ist keine Demokratie“ – Social Reading und das Literaturexperiment #fraugitarre

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Gesprächs­run­de über das Soci­al Reading-Projekt #frau­gi­tar­re. Bild: CC BY-SA Simo­ne Theil­mann

Im Orba­nism Space fand am ers­ten Tag der Frank­fur­ter Buch­mes­se die Ver­an­stal­tung »Betreu­tes Lesen«. Soci­al Rea­ding von Cle­mens J. Setz’ »Die Stun­de zwi­schen Frau und Gitar­re« – Das Lite­ra­tur­ex­pe­ri­ment #frau­gi­tar­re statt. Wie wird gegen­wär­tig und künf­tig im Netz über Lite­ra­tur gespro­chen? Aus­ge­hend von die­ser Fra­ge dis­ku­tier­ten Cle­mens J. Setz, Gui­do Graf, Jan Drees, Chris­to­ph Kap­pes und Dani­el Ackstei­ner auf der Büh­ne des Orba­nism Space über das Pro­jekt Frau und Gitar­re. Ein Blog für Betreu­tes Lesen und über den Ein­fluss von Soci­al Media und Soci­al Rea­ding auf die Pro­duk­ti­on und Dis­tri­bu­ti­on von Lite­ra­tur. Wei­ter­le­sen Kunst ist kei­ne Demo­kra­tie“ – Soci­al Rea­ding und das Lite­ra­tur­ex­pe­ri­ment #frau­gi­tar­re”

Fundstück: Social Reading

Soci­al Books machen das Lesen immer gesel­li­ger. Wie gen­au sich das gemein­schaft­li­che Lesen im Inter­net gestal­tet und wel­che Chan­cen oder Pro­ble­me dabei ent­ste­hen — dar­über ver­mit­telt der kur­ze Film „Soci­al Rea­ding — Bücher dis­ku­tie­ren im Web 2.0” ein anschau­li­ches Bild. Der Film des For­schungs­schwer­punkts Medi­en­kon­ver­genz der Johan­nes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) wur­de (in einer leicht gekürz­ten Form) unter ande­rem für den Fast For­ward Science-Preis nomi­niert.