Fundstück: Lukas Bärfuss als Poet in Residence

Der Schweizer Autor Lukas Bärfuss ist diese Woche als Poet in Residence an der Universität Duisburg-Essen zu Gast, Bild: CC BY-SA 4.0 Caro­lin Ter­horst

Der Schwei­zer Autor Lukas Bär­fuss ist die­se Woche als Poet in Resi­den­ce an der Uni­ver­si­tät Duisburg-Essen zu Gast. Bild: CC BY-SA 4.0 Caro­lin Ter­horst

Die vor mehr als vier­zig Jah­ren ins Leben geru­fe­ne Ver­an­stal­tungs­rei­he „Poet in Resi­den­ce” gilt längst als Insti­tu­ti­on an der Uni­ver­si­tät Duisburg-Essen. In die­ser Woche ist der Schwei­zer Autor Lukas Bär­fuss zu Gast in Essen, der sich damit in die Lis­te nam­haf­ter Auto­ren ein­reiht, zu der u.a. Literatur-Größen wie Mar­tin Wal­ser, Bernd Jau­mann, Fried­rich Ani, Kath­rin Rögg­la, oder im ver­gan­ge­nen Win­ter­se­mes­ter Klaus Modick, zäh­len.

In sei­ner Vor­trags­rei­he Cre­do, die an Das Cre­do eines Dich­ters von Jor­ge Luis Bor­ges ange­lehnt ist, spricht Bär­fuss noch bis Mitt­wo­ch u.a. „über den lite­ra­ri­schen Anspruch, über die Faul­heit, die jedem Anspruch im Wege steht und (…) fer­ner über die Fra­ge, wie der Klang zum Inhalt steht.” Abschlie­ßend wird der Autor am Don­ners­tag aus sei­nem Roman Koa­la lesen, für den er u.a. mit dem Schwei­zer Buch­preis aus­ge­zeich­net wur­de. Die Lesung fin­det um 18 Uhr im Casi­no an der Uni­ver­si­tät statt (Reck­ham­mer­weg 3).

Erinnerung in der Netzliteratur

Im Inter­net geht es oft schnel­ler, inter­ak­ti­ver und dyna­mi­scher zu als in den „tra­di­tio­nel­len“ Medi­en. Kon­zep­te wie Dau­er­haf­tig­keit, Lang­le­big­keit und auch Erin­ne­rung schei­nen mit die­sen media­len Vor­aus­set­zun­gen eher im Wider­spruch zu ste­hen. Aber wohin führt die­ser Wider­spruch auf der künst­le­ri­schen Refle­xi­ons­ebe­ne der Netz­li­te­ra­tur? Gibt es dort neue Mög­lich­kei­ten, Erin­ne­run­gen dar­zu­stel­len und sie zu pro­du­zie­ren? Und was ist eigent­li­ch die­se Netz­li­te­ra­tur? Digitur-Redakteurin Kris­ti­na Pet­zold hat ihre Mas­ter­ar­beit zu die­sem The­ma in eine inter­ak­ti­ve Prä­sen­ta­ti­on ver­wan­delt. Sie kann sowohl als durch­gän­gi­ges Video als auch durch Wei­ter­kli­cken ange­schaut wer­den.

Literaturwissenschaftliche Studiengänge und die Digitalisierung: Starre Strukturen aufbrechen

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CC-BY-NC-SA 4.0 Robin Bals

Im Stu­di­en­gang Lite­ra­tur und Medi­en­pra­xis der Uni­ver­si­tät Duisburg-Essen gab es in die­sem Win­ter­se­mes­ter eine Pre­mie­re: Eine der Ein­füh­rungs­ver­an­stal­tun­gen beschäf­tig­te sich aus­schließ­li­ch mit dem wei­ten Feld der digi­ta­len Medi­en und mach­te deut­li­ch, dass es einen Pro­zess des Umden­kens in literatur- und medi­en­wis­sen­schaft­li­chen Stu­di­en­gän­gen geben muss.   Wei­ter­le­sen

Digital ist besser”

Dirk von Gehlen (Foto: Gerald von Foris)

Dirk von Geh­len (Foto: Gerald von Foris)

… war Dirk von Lowt­zow (Toco­tro­nic) schon 1995 bewusst. Anno 2015, zwan­zig Jah­re spä­ter, weiß auch Otto Nor­mal­ver­brau­cher die Wich­tig­keit des digi­ta­len Kos-mos zu schät­zen. Aber die Hin­ter­grün­de der Digi­tal­kul­tur, des digi­ta­len Schrei­bens, blei­ben den meis­ten Inter­net­nut­zern ver­bor­gen. Dem ver­sucht Dirk von Geh­len, Jour­na­list, Autor (Mash-Up; Eine neue Ver­si­on ist ver­füg­bar) sowie Lei­ter von ‚Soci­al Media/Innovation‘ bei der Süd­deut­schen Zei­tung, ent­ge­gen­zu­wir­ken.
In einer Video­kon­fe­renz, die am 4. Febru­ar 2015 im LuM-Seminar „Lite­ra­tur in digi­ta­len Medi­en“ von Dr. Tho­mas Ern­st statt­fand, beschäf­tigt sich Dirk von Geh­len mit der Bedeu­tung des Online-Schreibens. Wei­ter­le­sen

Digitur feiert Jubiläum auf der Frankfurter Buchmesse 2014

Am 13. Okto­ber 2013 hie­ßen wir unse­re ers­ten Leser auf Digi­tur herz­li­ch will­kom­men. Fast auf den Tag gen­au berich­te­ten wir nun ein Jahr spä­ter auf der Frank­fur­ter Buch­mes­se über die Grün­dung unse­rer stu­den­ti­schen Online-Redaktion und vor allem dar­über, wie sich unser Blog seit­dem ent­wi­ckelt hat. Denn wir durf­ten Digi­tur im Forum Zukunft neben dem DFG Gra­du­ier­ten­kol­leg Lite­ra­tur und Lite­ra­tur­ver­mitt­lung im Zeit­al­ter der Digi­ta­li­sie­rung, dem Blog Lit­log und dem Fort­bil­dungs­pro­gramm Buch- und Medi­en­pra­xis vor Pri­vat­be­su­chern sowie Ver­tre­tern der Buch- und Ver­lags­bran­che und der Pres­se vor­stel­len. Der Initia­tor von Digi­tur Dr. Tho­mas Ern­st nahm hier­bei zunächst den Ein­fluss des digi­ta­len Wan­dels auf die lite­ra­tur­wis­sen­schaft­li­che For­schung und Leh­re in den Bli­ck. Anschlie­ßend erläu­ter­te Digitur-Gründungsmitglied Esther Kalb das Kon­zept, die The­men und die Struk­tu­ren von Digi­tur.

Den Weg in die digitale Verlagswelt finden

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Foto: Cars­ten Mel­ten­dorf

Niko­la Rich­ter ist Ver­lags­lei­te­rin und Programm- ver­ant­wort­li­che in dem von ihr gegrün­de­ten Ber­li­ner E-Book-Verlag mikro­text. Zuvor hat sie ver­schie­de­ne Sta­tio­nen durch­lau­fen und auch heu­te sind ihre beruf­li­chen Tätig­kei­ten viel­sei­tig. Digi­tur traf die jun­ge Ver­le­ge­rin bei einem Work­shop zur digi­ta­len Ver­lags­welt als Berufs­feld. Wei­ter­le­sen

Fundstück: Digitur ist Blogger des Monats

Blogger des Monats Oktober 2014. Screenshot: www.uniglobale.com

Blog­ger des Monats Okto­ber 2014.
Screen­s­hot: www.uniglobale.com

UNIGLOBALE, das Hoch­schul­ma­ga­zin für die Stu­die­ren­den von heu­te beschäf­tigt sich mit dem digi­ta­len Life­sty­le der „Gene­ra­ti­on Inter­net“ und gibt Tipps für Stu­di­um, Lebens­pla­nung und Berufs­ein­stieg. Außer­dem wird jeden Monat auf der Web­site ein stu­den­ti­sches Blog vor­ge­stellt. Blog­ger des Monats Okto­ber 2014 ist Digi­tur! Im Bei­trag erzählt unse­re Redak­teu­rin Katha­ri­na wie Digi­tur ent­stan­den und was in einem Jahr Blog­gen pas­siert ist.

Fundstück: Berlin lesen lernen

Website zur LuM-Berlin-Exkursion 2014

Web­site zur LuM-Berlin-Exkursion 2014

Ber­lin — belieb­tes Rei­se­ziel zahl­rei­cher Tou­ris­ten. Beim Sight­see­ing darf da ein Bli­ck vom Ber­li­ner Fern­seh­turm nicht feh­len. Auf völ­lig ande­re Wei­se näher­ten sich Stu­den­tin­nen des Stu­di­en­gangs „Lite­ra­tur und Medi­en­pra­xis“ (LuM) der Uni Duisburg-Essen den Gebäu­den, Men­schen und Din­gen Ber­lins. Sie began­nen die Stadt als kul­tu­rel­les Archiv zu lesen… .

Hervorgeholt und aufgetaut: Der NDGE-Workshop in 8 Minuten

Zeit­sprung zum 10.01.2014. Im Biblio­thek­saal der Uni­ver­si­tät Duisburg-Essen geben Prof. Dr. Rolf Parr, Insti­tuts­di­rek­tor des Mas­ter­stu­di­en­gangs LuM und Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­ler Dr. Tho­mas Ern­st um 13 Uhr den Start­schuss zum Work­shop „Nach dem geis­ti­gen Eigen­tum?“. Was folgt, sind inter­es­san­te Vor­trä­ge aus unter­schied­lichs­ten Berei­chen des Lite­ra­tur­be­triebs und span­nen­de Dis­kus­sio­nen rund ums Urhe­ber­recht im digi­ta­len Zeit­al­ter.
Olga Fink, Sab­ri­na Jaehn und Kris­ti­na Pet­zold waren dabei und hak­ten bei den Refe­ren­ten nach.

Impres­sio­nen aus 6 Stun­den NDGE-Workshop in beweg­ten Bil­dern.

Herzlich Willkommen auf dem Weblog „Digitur — Literatur in der digitalen Welt”!

Hier wer­den Sie in den kom­men­den Wochen die ers­ten Bei­trä­ge der stu­den­ti­schen Webre­dak­ti­on des Stu­di­en­gangs „Lite­ra­tur und Medi­en­pra­xis” an der Uni­ver­si­tät Duisburg-Essen fin­den. Die Redak­ti­on lädt Sie ein, die Bei­trä­ge zu lesen, zu hören, zu sehen und zu kom­men­tie­ren. Wir wün­schen Ihnen eine pro­duk­ti­ve und inter­es­san­te Zeit mit die­sem Blog!