„Notieren, Blättern, Abschreiben“ – Ein Interview mit Christof Hamann

Wir treffen den Schriftsteller Christof Hamann, in diesem Semester Poet in Residence an der Universität Duisburg-Essen, zwischen Schreibwerkstatt und Poetikvorlesung. Zwischen Sonne und Regen und zwischen Schreiben und Zuhören. Er spricht mit uns über seine Arbeit, über die Wichtigkeit von Notizen und die Werke, die ihn inspirieren.

Bild: Andreas Erb

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Fundstück: Lukas Bärfuss als Poet in Residence

Der Schweizer Autor Lukas Bärfuss ist diese Woche als Poet in Residence an der Universität Duisburg-Essen zu Gast, Bild: CC BY-SA 4.0 Caro­lin Ter­horst
Der Schweizer Autor Lukas Bärfuss ist diese Woche als Poet in Residence an der Universität Duisburg-Essen zu Gast. Bild: CC BY-SA 4.0 Caro­lin Ter­horst

Die vor mehr als vierzig Jahren ins Leben gerufene Veranstaltungsreihe „Poet in Residence“ gilt längst als Institution an der Universität Duisburg-Essen. In dieser Woche ist der Schweizer Autor Lukas Bärfuss zu Gast in Essen, der sich damit in die Liste namhafter Autoren einreiht, zu der u.a. Literatur-Größen wie Martin Walser, Bernd Jaumann, Friedrich Ani, Kathrin Röggla, oder im vergangenen Wintersemester Klaus Modick, zählen.

In seiner Vortragsreihe Credo, die an Das Credo eines Dichters von Jorge Luis Borges angelehnt ist, spricht Bärfuss noch bis Mittwoch u.a. „über den literarischen Anspruch, über die Faulheit, die jedem Anspruch im Wege steht und (…) ferner über die Frage, wie der Klang zum Inhalt steht.“ Abschließend wird der Autor am Donnerstag aus seinem Roman Koala lesen, für den er u.a. mit dem Schweizer Buchpreis ausgezeichnet wurde. Die Lesung findet um 18 Uhr im Casino an der Universität statt (Reckhammerweg 3).

Erinnerung in der Netzliteratur

Im Internet geht es oft schneller, interaktiver und dynamischer zu als in den „traditionellen“ Medien. Konzepte wie Dauerhaftigkeit, Langlebigkeit und auch Erinnerung scheinen mit diesen medialen Voraussetzungen eher im Widerspruch zu stehen. Aber wohin führt dieser Widerspruch auf der künstlerischen Reflexionsebene der Netzliteratur? Gibt es dort neue Möglichkeiten, Erinnerungen darzustellen und sie zu produzieren? Und was ist eigentlich diese Netzliteratur? Digitur-Redakteurin Kristina Petzold hat ihre Masterarbeit zu diesem Thema in eine interaktive Präsentation verwandelt. Sie kann sowohl als durchgängiges Video als auch durch Weiterklicken angeschaut werden.

Literaturwissenschaftliche Studiengänge und die Digitalisierung: Starre Strukturen aufbrechen

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CC-BY-NC-SA 4.0 Robin Bals

Im Studiengang Literatur und Medienpraxis der Universität Duisburg-Essen gab es in diesem Wintersemester eine Premiere: Eine der Einführungsveranstaltungen beschäftigte sich ausschließlich mit dem weiten Feld der digitalen Medien und machte deutlich, dass es einen Prozess des Umdenkens in literatur- und medienwissenschaftlichen Studiengängen geben muss.   Weiterlesen „Literaturwissenschaftliche Studiengänge und die Digitalisierung: Starre Strukturen aufbrechen“

„Digital ist besser“

Dirk von Gehlen (Foto: Gerald von Foris)
Dirk von Gehlen (Foto: Gerald von Foris)

… war Dirk von Lowtzow (Tocotronic) schon 1995 bewusst. Anno 2015, zwanzig Jahre später, weiß auch Otto Normalverbraucher die Wichtigkeit des digitalen Kos-mos zu schätzen. Aber die Hintergründe der Digitalkultur, des digitalen Schreibens, bleiben den meisten Internetnutzern verborgen. Dem versucht Dirk von Gehlen, Journalist, Autor (Mash-Up; Eine neue Version ist verfügbar) sowie Leiter von ‚Social Media/Innovation‘ bei der Süddeutschen Zeitung, entgegenzuwirken.
In einer Videokonferenz, die am 4. Februar 2015 im LuM-Seminar „Literatur in digitalen Medien“ von Dr. Thomas Ernst stattfand, beschäftigt sich Dirk von Gehlen mit der Bedeutung des Online-Schreibens. Weiterlesen „„Digital ist besser““

Digitur feiert Jubiläum auf der Frankfurter Buchmesse 2014

Am 13. Oktober 2013 hießen wir unsere ersten Leser auf Digitur herzlich willkommen. Fast auf den Tag genau berichteten wir nun ein Jahr später auf der Frankfurter Buchmesse über die Gründung unserer studentischen Online-Redaktion und vor allem darüber, wie sich unser Blog seitdem entwickelt hat. Denn wir durften Digitur im Forum Zukunft neben dem DFG Graduiertenkolleg Literatur und Literaturvermittlung im Zeitalter der Digitalisierung, dem Blog Litlog und dem Fortbildungsprogramm Buch- und Medienpraxis vor Privatbesuchern sowie Vertretern der Buch- und Verlagsbranche und der Presse vorstellen. Der Initiator von Digitur Dr. Thomas Ernst nahm hierbei zunächst den Einfluss des digitalen Wandels auf die literaturwissenschaftliche Forschung und Lehre in den Blick. Anschließend erläuterte Digitur-Gründungsmitglied Esther Kalb das Konzept, die Themen und die Strukturen von Digitur.

Den Weg in die digitale Verlagswelt finden

Nikola Richter_Carsten_Meltendorf
Foto: Carsten Meltendorf

Nikola Richter ist Verlagsleiterin und Programm- verantwortliche in dem von ihr gegründeten Berliner E-Book-Verlag mikrotext. Zuvor hat sie verschiedene Stationen durchlaufen und auch heute sind ihre beruflichen Tätigkeiten vielseitig. Digitur traf die junge Verlegerin bei einem Workshop zur digitalen Verlagswelt als Berufsfeld. Weiterlesen „Den Weg in die digitale Verlagswelt finden“

Fundstück: Digitur ist Blogger des Monats

Blogger des Monats Oktober 2014. Screenshot: www.uniglobale.com
Blogger des Monats Oktober 2014.
Screenshot: www.uniglobale.com

UNIGLOBALE, das Hochschulmagazin für die Studierenden von heute beschäftigt sich mit dem digitalen Lifestyle der „Generation Internet“ und gibt Tipps für Studium, Lebensplanung und Berufseinstieg. Außerdem wird jeden Monat auf der Website ein studentisches Blog vorgestellt. Blogger des Monats Oktober 2014 ist Digitur! Im Beitrag erzählt unsere Redakteurin Katharina wie Digitur entstanden und was in einem Jahr Bloggen passiert ist.

Fundstück: Berlin lesen lernen

Website zur LuM-Berlin-Exkursion 2014
Website zur LuM-Berlin-Exkursion 2014

Berlin – beliebtes Reiseziel zahlreicher Touristen. Beim Sightseeing darf da ein Blick vom Berliner Fernsehturm nicht fehlen. Auf völlig andere Weise näherten sich Studentinnen des Studiengangs „Literatur und Medienpraxis“ (LuM) der Uni Duisburg-Essen den Gebäuden, Menschen und Dingen Berlins. Sie begannen die Stadt als kulturelles Archiv zu lesen… .

Hervorgeholt und aufgetaut: Der NDGE-Workshop in 8 Minuten

Zeitsprung zum 10.01.2014. Im Bibliotheksaal der Universität Duisburg-Essen geben Prof. Dr. Rolf Parr, Institutsdirektor des Masterstudiengangs LuM und Literaturwissenschaftler Dr. Thomas Ernst um 13 Uhr den Startschuss zum Workshop „Nach dem geistigen Eigentum?“. Was folgt, sind interessante Vorträge aus unterschiedlichsten Bereichen des Literaturbetriebs und spannende Diskussionen rund ums Urheberrecht im digitalen Zeitalter.
Olga Fink, Sabrina Jaehn und Kristina Petzold waren dabei und hakten bei den Referenten nach.

Impressionen aus 6 Stunden NDGE-Workshop in bewegten Bildern.