Nie mehr mit dem Aktenordner ins Seminar!

Das Wachstum von Online-Semesterapparaten an der Universität Duisburg-Essen (Auszug aus einer Präsentation von Frank Lützenkirchen, siehe auch: http://duepublico.uni-duisburg-essen.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-42222/Workshop52a2016-10-12LuetzenkirchenSemesterapparate.pdf).

Das Wachs­tum von Online-Semesterapparaten an der Uni­ver­si­tät Duisburg-Essen (Aus­zug aus einer Prä­sen­ta­ti­on von Frank Lüt­zen­kir­chen, sie­he: http://duepublico.uni-duisburg-essen.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-42222/Workshop52a 2016–10-12LuetzenkirchenSemesterapparate.pdf).

Dass die Digi­ta­li­sie­rung bes­se­re Arbeits- und Erkennt­nis­pro­zes­se in der wis­sen­schaft­li­chen For­schung und Leh­re ermög­licht, dürf­te Kon­sens unter den „Digitur“-LeserInnen sein – und dazu gehö­ren auch dyna­mi­sche Online-Semester- appa­ra­te. Zugleich pro­gnos­ti­ziert der Prä­si­dent der Hoch­schul­rek­to­ren­kon­fe­renz, Prof. Dr. Hor­st Hipp­ler, dass bald „die für ein moder­nes Stu­di­um unver­zicht­ba­re digi­ta­le Bereit­stel­lung von Tex­ten schmerz­haft ein­ge­schränkt wird.“ Wie kann das sein? Und was kann man gegen die­se Ent­wick­lung unter­neh­men? Wei­ter­le­sen

Fundstück: Archiv digital nutzbar

Archiv

Archiv: Ab August 2016 ist der Nach­lass Gün­ter Grass’ digi­tal nutz­bar. (Foto: pixabay, CC0)

Im Krebs­gang, Mein Jahr­hun­dert — Wer­ke, die Lite­ra­tur­in­ter­es­sier­te wohl sofort mit dem 2015 ver­stor­be­nen Lite­ra­tur­no­bel­preis­trä­ger Gün­ter Grass in Ver­bin­dung brin­gen. Manu­skrip­te, unter ande­rem die­ser Wer­ker, befin­den sich neben eini­gen sei­ner Zeich­nun­gen, Litho­gra­phien, Radie­run­gen und Aqua­rel­le im Günter-Grass-Haus in Lübe­ck.
Die­ser Nach­lass wur­de nun ein­ge­scannt. Damit kann der Pro­zess des Schrei­bens nach­voll­zo­gen wer­den. Ab August 2016 kann die­ses Archiv dann digi­tal genutzt wer­den.
Gün­ter Grass wur­de 87 Jah­re alt. Bekannt wur­de er unter ande­rem durch sei­nen Debüt­ro­man Die Blech­trom­mel. Ab 1957 gehör­te er der Grup­pe 47 an.

Fundstück: Dichterlesen.net

dichterlesen.net

Screen­s­hot am 22.11.2015

Am 20.11. fand bereits zum zwölf­ten mal der bun­des­wei­te Vor­le­se­tag statt. Ziel der Initia­ti­ve ist es, Kin­dern Begeis­te­rung für Lite­ra­tur zu ver­mit­teln. Mit dem digi­ta­len Por­tal Dichterlesen.net, einem Pro­jekt des Lite­ra­ri­schen Col­lo­qui­ums Ber­lin und des Deut­schen Lite­ra­tur­ar­chivs Mar­bachs, ist seit dem 3. Okto­ber jeden Tag Vor­les­tag für Erwach­se­ne, denn die Web­site bie­tet schon jetzt ein umfang­rei­ches Archiv an Audio­mit­schnit­ten von Lesun­gen, Dis­kus­sio­nen und Buch­vor­stel­lun­gen. Dar­über hin­aus gibt es The­men­räu­me, in denen das Mate­ri­al wis­sen­schaft­li­ch auf­ge­ar­bei­tet und audio­vi­su­ell neu erfahr­bar gemacht wird – momen­tan zum The­ma „Mau­er­ris­se”. Nach und nach soll „ein halbe[s] Jahr­hun­dert deut­scher und inter­na­tio­na­ler Lite­ra­tur­ge­schich­te der Öffent­lich­keit  zugäng­li­ch” gemacht wer­den. Eine span­nen­de Fund­gru­be für literatur(geschichts)begeisterte Hörer, Leser und nicht zuletzt auch Wis­sen­schaft­ler!

Fundstück: Büchermachen in digitalen Zeiten

Digitale Literatur gestalten

Digi­ta­li­sie­rung und Gestal­tung

Das Buch ver­schwin­det nicht. Viel­leicht wird es durch den Druck der digi­ta­len Kon­kur­renz sogar schö­ner. Die­ser The­se geht Joa­chim Büt­he im Deutsch­land­funk nach. In sei­nem Fea­ture „Text­ver­ar­bei­tung — Über das Bücher­ma­chen in digi­ta­len Zei­ten” spricht er mit Ver­le­ge­rIn­nen, Gestal­te­rIn­nen und Auto­rIn­nen, die die Digi­ta­li­sie­rung als Anlass neh­men, die Qua­li­tä­ten des Buches neu zu bestim­men.

Die ver­schie­dens­ten Ein­bli­cke in die Buch­ma­che­rei schei­nen vor allem zu zei­gen, dass die riva­li­sie­ren­den Medi­en kei­ne Geg­ner sein müs­sen. Das digi­ta­le Publi­zie­ren eman­zi­piert sich zuneh­mend von der klas­si­schen Buch­kul­tur. Zugleich kön­nen E-Books Ein­fluss dar­auf neh­men, wie Bücher gedacht und gemacht wer­den. Im Pod­cast zum Nach­hö­ren.

Literaturwissenschaftliche Studiengänge und die Digitalisierung: Starre Strukturen aufbrechen

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CC-BY-NC-SA 4.0 Robin Bals

Im Stu­di­en­gang Lite­ra­tur und Medi­en­pra­xis der Uni­ver­si­tät Duisburg-Essen gab es in die­sem Win­ter­se­mes­ter eine Pre­mie­re: Eine der Ein­füh­rungs­ver­an­stal­tun­gen beschäf­tig­te sich aus­schließ­li­ch mit dem wei­ten Feld der digi­ta­len Medi­en und mach­te deut­li­ch, dass es einen Pro­zess des Umden­kens in literatur- und medi­en­wis­sen­schaft­li­chen Stu­di­en­gän­gen geben muss.   Wei­ter­le­sen

Die Natur des Textes selbst wandelt sich.“ Wissenschaftliches Publizieren in einer digitalen Welt

digital humanities im deutschsprachigen raum

Der Ver­band DHd — „Digi­tal Huma­nities im deutsch­spra­chi­gen Raum“

Wie kann man die Poten­zia­le digi­ta­ler Medi­en für das wis­sen­schaft­li­che Arbei­ten opti­mal nut­zen? Oder kon­kre­ter gefragt: Wie könn­te das digi­ta­le Publi­zie­ren eine bes­se­re wis­sen­schaft­li­che Pra­xis för­dern? Die­se wich­ti­gen Fra­gen, an denen welt­weit vie­le For­sche­rin­nen und For­scher theo­re­ti­sch und prak­ti­sch arbei­ten, wer­den auch im deutsch­spra­chi­gen Raum inten­siv bear­bei­tet. Einer der wich­tigs­ten Akteu­re ist der noch jun­ge Ver­band Digi­tal Huma­nities im deutsch­spra­chi­gen Raum, der 2012 gegrün­det wur­de und in weni­gen Wochen in Graz sei­ne zwei­te Jah­res­ta­gung bege­hen wird.

Auf der ers­ten Jah­res­ta­gung, die im März 2014 in Pas­sau statt­fand, wur­den ver­schie­de­ne AGs ein­ge­rich­tet, die sich inten­si­ver mit wich­ti­gen Fra­gen der Digi­tal Huma­nities beschäf­ti­gen soll­ten, eine davon hat sich im letz­ten Jahr unter der Lei­tung von Dr. Tho­mas Stä­cker (stv. Direk­tor der Her­zog August Biblio­thek Wol­fen­büt­tel) zum The­ma „Digi­ta­le Publi­ka­tio­nen“ for­miert. Vor weni­gen Tagen hat die AG nun ihr vor­läu­fi­ges Arbeits­pa­pier zur Zukunft des digi­ta­len Publi­zie­rens in der Wis­sen­schaft, ins­be­son­de­re in den Digi­tal Huma­nities, vor­ge­legt, das Wei­ter­le­sen

Fundstück: Der Mann, der zustimmte

"The man who agreed-Apple EULA“ © Florence Meunier

The man who agreed-Apple EULA“ © Flo­ren­ce Meu­nier

Wer liest sich beim Ver­trags­ab­schluss online schon die AGBs durch? Soft­ware ist schnell her­un­ter­ge­la­den und instal­liert — dem lan­gen und schwer ver­ständ­li­chen Soft­ware­li­zenz­ver­trag stimmt man meist ohne nach­zu­den­ken zu. Ein Kli­ck genügt.
Mit ihrem Pro­jekt „The man who agreed-Apple EULA will uns Flo­ren­ce Meu­nier ein schlech­tes Gewis­sen machen und unser Inter­es­se für den Inhalt sol­cher Ver­trä­ge und damit den Bedin­gun­gen, denen wir meist blind zustim­men, wecken. Des­halb gestal­te­te Sie die App­le iCloud EULA in eine Kurz­ge­schich­te um und erschuf so eine leicht zugäng­li­che Erzäh­lung inner­halb des von Juris­teneng­li­sch und leser­un­freund­li­chen Desi­gn gepräg­ten Texts.

Erzählen im digitalen Raum

"Bitte klicken" CC0

Bit­te kli­cken”

Erzählt wird seit Jahr­hun­der­ten: am Lager­feu­er, in Bau­ern­kü­chen, in Büchern, im Radio und im Fern­se­hen. Und natür­li­ch auch im Inter­net. Aber was gen­au ist eigent­li­ch das beson­de­re an digi­ta­ler Lite­ra­tur und was unter­schei­det sie von der Print­li­te­ra­tur?

Wei­ter­le­sen

Digitur feiert Jubiläum auf der Frankfurter Buchmesse 2014

Am 13. Okto­ber 2013 hie­ßen wir unse­re ers­ten Leser auf Digi­tur herz­li­ch will­kom­men. Fast auf den Tag gen­au berich­te­ten wir nun ein Jahr spä­ter auf der Frank­fur­ter Buch­mes­se über die Grün­dung unse­rer stu­den­ti­schen Online-Redaktion und vor allem dar­über, wie sich unser Blog seit­dem ent­wi­ckelt hat. Denn wir durf­ten Digi­tur im Forum Zukunft neben dem DFG Gra­du­ier­ten­kol­leg Lite­ra­tur und Lite­ra­tur­ver­mitt­lung im Zeit­al­ter der Digi­ta­li­sie­rung, dem Blog Lit­log und dem Fort­bil­dungs­pro­gramm Buch- und Medi­en­pra­xis vor Pri­vat­be­su­chern sowie Ver­tre­tern der Buch- und Ver­lags­bran­che und der Pres­se vor­stel­len. Der Initia­tor von Digi­tur Dr. Tho­mas Ern­st nahm hier­bei zunächst den Ein­fluss des digi­ta­len Wan­dels auf die lite­ra­tur­wis­sen­schaft­li­che For­schung und Leh­re in den Bli­ck. Anschlie­ßend erläu­ter­te Digitur-Gründungsmitglied Esther Kalb das Kon­zept, die The­men und die Struk­tu­ren von Digi­tur.

Plagiatsplattformen als Avantgarde? Zur Zukunft des digitalen Publizierens in den Geisteswissenschaften

Screenshot Videos DHd2014

Kon­tro­ver­se Dis­kus­sio­nen bei der ers­ten
Kon­fe­renz des DHd in Pas­sau

His­to­ric man may turn out to have been lite­ra­te man. An epi­so­de.“  Mar­shall McLu­han, 1953

Die Poten­zia­le der digi­ta­len Medi­en für das geis­tes­wis­sen­schaft­li­che Arbei­ten wer­den immer stär­ker genutzt und reflek­tiert. Ein guter Beleg für die­se Ver­än­de­run­gen ist der Ver­band Digi­tal Huma­nities im deutsch­spra­chi­gen Raum (DHd), Wei­ter­le­sen