Die 5 besten Digitalisierungs-Dystopien

Digitalisierungsdystopien
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Die Digitalisierung wirkt sich nicht nur darauf auf, wie wir Bücher lesen, rezensieren und schreiben. Auch inhaltlich beschäftigen Autoren sich gerne mit diesem Thema – und das nicht erst seit gestern, wie einige Bücher auf dieser Liste zeigen. Zukunftsszenarien über digitalisierte Gesellschaften faszinieren die Leser. Digitur-Autorin Johanna stellt ihre fünf Lieblingsromane aus diesem Genre vor: Weiterlesen „Die 5 besten Digitalisierungs-Dystopien“

Fundstück: Lesevergnügen in der wohlverdienten Sommerpause

Bei schönem Wetter lesen wir auch gern mal am Pool. Foto: Julien Christ / pixelio.de

Das war natürlich wieder klar: Das Wetter lässt genau dann zu wünschen übrig, wenn wir von Digitur uns in die wohlverdiente Sommerpause verabschieden wollen. Wir lassen uns die Sommerlaune aber nicht vermiesen und freuen uns heimlich über die Regentage, denn bei dem schlechten Wetter können wir uns ganz ohne schlechtes Gewissen mit unserem Stapel ungelesener Bücher auf die Couch legen. Unsere Favoriten für die Urlaubszeit möchten wir an dieser Stelle gern mit Euch teilen. Ganz egal, ob Ihr lieber total analog ein Buch aus Papier in die Hand nehmt oder Eure Lektüre auf den E-Book-Reader ladet – vielleicht ist unter unseren Leseempfehlungen ja etwas für euch dabei. Flohmarktfunde und Wühltischglücksgriffe inklusive. Weiterlesen „Fundstück: Lesevergnügen in der wohlverdienten Sommerpause“

Die Kritiker von heute

Im Internet werden Bewertungen von Literatur oft nur noch in Sternen abgegeben.
CC-BY-NC-SA 4.0 Isabel Grabow

Bücher, Theaterstücke, Smartphones, Schreibtische, Musik, Filme – heutzutage wird alles und jeder bewertet und kritisiert. Während früher in Zeitungen und Zeitschriften kritisiert wurde, bietet heute das Internet eine riesige Spannbreite von Kritikmöglichkeiten. Hier kann jeder kritisieren und bewerten. Und zwar wirklich alles. Dabei sind nicht nur Online-Shops und ihre Kommentar-Funktion eine gute Möglichkeit. Auch Foren und andere Plattformen laden jeden dazu ein seine Meinung zu äußern. Nicht zu vergessen die Social Medias: Facebook, twitter, Instagram und co.

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Vom wehrhaften Elfenbeinturm zum Wimmelbild

Die Aussicht der KonferenzteilnehmerInnen auf den Starnberger See,
Die Aussicht der KonferenzteilnehmerInnen auf den Starnberger See, CC-BY-NC Kristina Petzold

Vom 10. bis 12. Februar 2017 fand in der Evangelischen Akademie Tutzing die Konferenz Resonanzräume der Literatur im 21. Jahrhundert statt. GermanistInnen und LiteraturkritikerInnen diskutierten mit DeutschlehrerInnen und VerlagsverteterInnen über alte und neue literarische Öffentlichkeiten, über den gesellschaftlichen Einfluss von Büchern und nicht zuletzt darüber, was es heute noch bedeutet, von ‚guter‘ Literatur zu sprechen. Wir haben die wichtigsten Erkenntnisse des Wochenendes zusammengefasst. Weiterlesen „Vom wehrhaften Elfenbeinturm zum Wimmelbild“

LitBlog Convention: Verlage luden zum Blogger-Treffen

Das Logo der LitBlog Convention.
Das Logo der LitBlog Convention.

Ein Tag, an dem es ausschließlich um Literatur, die Verlagswelt, Autoren und das Bloggen geht – so wurde die erste „LitBlog Convention“ in Köln am 4. Juni 2016 beworben. Im Verlagsgebäude von Bastei Lübbe kamen an diesem Tag Buchblogger, Literatur-Twitterer und Booktuber mit VerlagsvertreterInnen und AutorInnen zusammen. Die „LitBlog Convention“ wurde von fünf in Köln ansässigen Verlagen, Bastei Lübbe, DuMont Buchverlag, DuMont Kalenderverlag, Egmont LYX/INK und Kiepenheuer & Witsch, veranstaltet. Das Interesse war groß: Die 150 Tickets waren laut Angaben der Veranstalter innerhalb einer Stunde ausverkauft. Auch Digitur war vor Ort. Dabei hatten wir auch Gelegenheit, mit einigen der OrganisatorInnen zu sprechen. Weiterlesen „LitBlog Convention: Verlage luden zum Blogger-Treffen“

Podiumsdiskussion: „Die Buchbeschleuniger — Literatur zwischen Feuilleton und Blogosphäre“

Buchbeschleuniger
Podiumsdiskussion „Die Buchbeschleuniger“ auf der Leipziger Buchmesse, Foto: CC BY-SA 4.0 Vanessa Hellwig und Aileen Singhof

Befindet sich das klassische Feuilleton mit zunehmender Digitalisierung in der Krise? Über die Veränderungen und Tendenzen der Literaturkritik und das aktuelle Verhältnis zwischen dem Feuilleton in Printmedien und der Blogosphäre diskutierten zum Start der Leipziger Buchmesse am 17. März 2016 fünf Vertreter der Branche unter der Leitung von Andreas Platthaus, Feuilleton-Chef bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Unter den Gästen waren Thierry Chervel, Mitbegründer des Perlentauchers; Sieglinde Geisel, Gründerin von „tell — Magazin für Literatur und Zeitgenossenschaft“; Literaturchef der Zeit Ijoma Mangold, Doris Plöschberger, Programmleiterin für deutschsprachige Literatur beim Suhrkamp Verlag sowie Vendela Vida, amerikanische Schriftstellerin und Herausgeberin der Kulturzeitschrift  „The Believer“. Weiterlesen „Podiumsdiskussion: „Die Buchbeschleuniger — Literatur zwischen Feuilleton und Blogosphäre““

„Früher dachte ich, Bücher besprechen heißt ein alter Mann zu sein“ – Workshop mit Stefan Mesch

Stefan Mesch zu Gast in Essen. Bild: CC BY-SA 4.0 Janna Reichmann
Stefan Mesch zu Gast in Essen. Bild: CC BY-SA 4.0 Janna Reichmann

Wie spricht man über Literatur? Das war eine der zentralen Leitfragen des Workshops Feuilletonistisches Schreiben, der am 12. November 2015 an der Universität Essen stattfand. Organisiert wurde er vom Forum Kalliope im Rahmen der Beitragsreihe Fünf Gesichter zum Buch. Gegenstand der Diskussion war auch die Frage nach der Funktion des Schreibens für das Feuilleton und dem Status eines Literaturkritikers beziehungsweise Bloggers. Dazu war Stefan Mesch als besonderer Gast vor Ort, der während des Abends Einblicke in seine Arbeitsprozesse gab und den Teilnehmern das Berufsbild eines freien Journalisten und Literaturkritikers näher brachte. Weiterlesen „„Früher dachte ich, Bücher besprechen heißt ein alter Mann zu sein“ – Workshop mit Stefan Mesch“

Buchblogger-Treffen #fbm15

Am dritten Tag der Frankfurter Buchmesse wurde es zwischenzeitlich sehr voll im Orbanism Space. Simone Dalbert hatte zum inoffiziellen Buchblogger-Treffen eingeladen, das sich offensichtlich die wenigsten Buch-Blogger entgehen lassen wollten. Ein solches Treffen fand bereits auf der diesjährigen Messe in Leipzig statt. Die Fortsetzung in Frankfurt stieß Simone Dalbert zufolge noch einmal auf eine verstärkte Resonanz. Auch wir haben uns ins Getümmel gestürzt und mit einigen der Buch-Blogger über ihre Motivation, ihr Selbstverständnis und ihre Rolle im Literaturbetrieb gesprochen.

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Fundstück: Feuilleton vs. Blogosphäre

Litblogs: Nette Mädels, die Bücher toll finden? Bild: CC BY-SA 4.0 Lisa-Marie Reingruber
Literaturblogger: Nette Mädels, die Bücher toll finden? Bild: CC BY-SA 4.0 Lisa-Marie Reingruber

Während das Feuilleton in Zeitungen immer weniger Platz einnimmt, wächst die Anzahl der Blogs weltweit exponentiell. Neben Journalisten werden nun auch Blogger zu wichtigen Events in der Literaturbranche eingeladen und Verlage versuchen längst deren Reichweite und Einfluss für sich zu nutzen. Welche Rolle können und wollen Litblogs in Zukunft im Literaturbetrieb einnehmen? In ihrem Beitrag „Im Netz ist jeder Leser ein Kritiker” lässt Sieglinde Geisel alle zu Wort kommen: vom leidenschaftlichen Leser und Hobby-Blogger, über den kommerziellen Literaturblogbetreiber bis hin zum bloggenden Literaturkritiker. Ein interessanter Einblick ins Front-End des Literaturbetriebs – nachzuhören und nachzulesen auf Deutschlandradio Kultur.

„A Year of Books“: Wie steht es um Mark Zuckerbergs virtuellen Buchclub?

facebook buchliste
Facebook: „A Year of Books“ / Screenshot

Hand aufs Herz – jeder hat sich Anfang des Jahres mindestens einen Vorsatz für 2015 überlegt. Aber gut, wen interessiert das? Immerhin diverse (Online-)Medien und unzählige Menschen weltweit – zumindest wenn es der Vorsatz von Mark Zuckerberg ist. Der Facebook-CEO möchte in diesem Jahr alle zwei Wochen ein Buch lesen und darüber mit den Usern diskutieren. Weiterlesen „„A Year of Books“: Wie steht es um Mark Zuckerbergs virtuellen Buchclub?“