Fundstück: Digitale Liebesgrüße von v*AI*lentine

Ein Liebesgedicht im Stil Shakespeares schreiben? – Die KI v*AI*lentine macht es möglich.

Euch fehlt noch ein Geschenk zum Valentinstag? Wie wäre es mit einem selbst geschriebenem Liebesgedicht? Wer dabei Unterstützung braucht, kann den Liebesgedichtgenerator v*AI*lentine der Brooklyner Medienagentur Huge nutzen. Dabei handelt es sich um eine Künstliche Intelligenz, die durch wenige Eingaben individuelle Gedichte generiert. Nur die Namen, die Liebslingsfarbe und -jahreszeit sowie das schönste Körperteil eurer Angebeteten sind für die Datenverarbeitung nötig. Nach einem Klick auf den Button »Show me the poem!« blinkt ein rotes Pixelherz auf und euer persönlich kreiertes Gedicht erscheint.

Das Ganze funktioniert laut Angaben der Website auf Basis der Markow-Kette, maschineller Sprachverarbeitung und den Sonetten William Shakespeares. Denn um die auf Algorithmen basierenden Gedichte erstellen zu können, wurde die KI mit sämtlichen 154 Sonetten Shakespeares gefüttert. Abschließend könnt ihr das Ergebnis natürlich über die sozialen Netzwerke mit den Liebsten teilen oder per E-Mail versenden. Also ran an die Tasten und erstellt für eure Romeos und Julias ein ganz besonderes Liebesgedicht!

»Robo-tur«: Kann künstliche Intelligenz Kreativität erreichen?

Schreibroboter bewegen sich zwischen Maschine und Kunst. Bild: pixabay

Kann eine künstliche Intelligenz kreative Texte schreiben? Lässt sich Kreativität überhaupt künstlich erzeugen? Was sich zunächst nach reinen Zukunftsvisionen anhört, sind Fragen mit denen sich die Medienwelt tatsächlich beschäftigt. Einige Kritiker bezweifeln, dass Maschinen kreative Literatur erschaffen können, da sie nur durch Algorithmen dazu programmiert werden, Datenmengen zu verarbeiten und diese nachzuahmen. Doch lassen sich nicht auch menschliche Künstler durch fremde Arbeiten inspirieren? Sogar bestimmte stilistische Techniken wie die Montage, insbesondere der Cut-up, funktionieren nach einem ganz ähnlichen Prinzip, nämlich dem Zusammensetzen von Textbausteinen. Die Grenzen zur künstlerischen Kreativität verschwimmen immer weiter. Bereits jetzt ist es möglich, künstliche Intelligenzen Texte schreiben und Bilder malen zu lassen. Weiterlesen „»Robo-tur«: Kann künstliche Intelligenz Kreativität erreichen?“

The Princess and the Fox: Künstliche Intelligenz kreiert Märchen

KI erschafft Prinzessin und Fuchs – was mag noch kommen?, Bild: CCO pixabay

Once upon a time, there was a golden horse with a golden saddle and a beautiful purple flower in its hair. The horse would carry the flower to the village where the princess danced for joy at the thought of looking so beautiful and good […],

spricht die beruhigende, sehr markante und tiefe Stimme des Schauspielers und Synchronsprechers Erik Braa und eine insgesamt 15 Minuten lang andauernde Online-Märchen-Lesung beginnt.  Das ist nichts Neues, da viele ihre CD-Spieler und Radios längst durch Onlineversionen der Audio-Wiedergabe ersetzt haben. Neu ist allerdings, dass das Märchen The Princess and the Fox im Gegensatz zu anderen Erzählungen aus dem Jahre 2018 stammt und weder mündlich überliefert noch allein von Menschenhand niedergeschrieben wurde. Weiterlesen „The Princess and the Fox: Künstliche Intelligenz kreiert Märchen“