Fundstück: WSBR0.1 – Ein Theaterstück für Bühne und Netz

Bild: CCO pixabay
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Im April berichteten wir vom onlinetheater.live, nun können wir euch endlich ein neues Projekt des Digital-Theaters vorstellen: WILLIAM SHAKESPEARES BLADERUNNER 0.1 / die Verwandlung der O – ein Labor. Vom 20.06.-23.06.2018 kann das Stück, eine Koproduktion des Online-Theaters und des Kollektivs minuseins, jeweils von 20-21:30 Uhr im Theaterdiscounter in Berlin oder zeitgleich via Livestream vor dem eigenen Bildschirm miterlebt werden. Die beiden Inszenierungen ergänzen sich hierbei.

Da der Theaterbesuch im eigenen digitalen Raum möglich ist und zudem Themen wie Algorithmen, eigene Daten und hybride Wirklichkeiten verhandelt werden, wird die Digitalisierung auf eine Metaebene gehoben, die das Ganze umso spannender macht. Als Textmaterial dienen unter anderem Shakespeare und die Biografien der Daten der Mitwirkenden.

Die Zeitschrift Zitty führt das von Roman Senkl entwickelte Schauspiel schon jetzt als einen ihrer Tipps an und auch wir finden, dass die gegenwartsnahe Konzeption einen Besuch und/oder Klick wert ist. Tickets für die Vorstellungen im Theaterdiscounter können online gebucht oder 60 Minuten vor Beginn für 15 Euro (ermäßigt 9 Euro) an der Abendkasse erworben werden.

Fundstück: Deutsches Museum der digitalen Kultur

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Das Binarium zeigt unter anderem alte Spielkonsolen und Heimcomputer. Bild: William Warby, Lizenz: CC BY 2.0

Die Beschäftigung mit Computern, Spielekonsolen und dem digitalen Wandel nimmt in den letzten Jahren immer mehr zu. Für Fans von C64 und Atari eröffnet im Frühjahr 2016 das Deutsche Museum der digitalen Kultur in Dortmund. Das Projekt, existiert bereits seit 2011, doch erst 2014 konnte nach dem Erwerb eines ehemaligen Zechengebäudes mit der Realisierung begonnen werden. Seit Mai 2015 laufen die Renovierungsarbeiten, um aus dem 2000 qm umfassenden Gebäude einen Raum zu gestalten, in dem eine Vielzahl von Exponaten und Medienstationen auf zwei Etagen zum Experimentieren einladen soll. Der Gründer Christian Ullenboom will dabei die Entwicklung zeigen, die vom ersten Heimcomputer zur heutigen „digitalen Gesellschaft“ führte. Dazu wurden 700 Exponate gesammelt, zu denen 250 Telespiele und Spielkonsolen sowie 200 Heimcomputer gehören, die insgesamt 41 Jahre Computergeschichte überblicken. Neben diesen Ausstellungsstücken gibt es im sogenannten Binarium auch verschiedene Bücher und Zeitschriften zu sehen. Es ist für jeden Geschmack etwas dabei, der geplanten Eröffnung im Frühjahr 2016 kann nur entgegengefiebert werden!