Fundstück: Geistis Go Professional

Auf Senta Gekelers Blog „Geistis Go Professional“ erfährt man, wie man als Geisteswissenschaftlerin erfolgreich sein kann. Bild: CCO pixabay

Geiwis aufgepasst! In ihrem Blog „Geistis Go Professional“ berichtet die Berlinerin Senta Gekeler von ihren Erfahrungen als Geisteswissenschaftlerin. Es geht nicht nur darum, anderen Geiwis die Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt aufzuzeigen; man findet dort auch hilfreiche Tipps für das Studium. Wie finde ich ein gutes Thema für meine Haus- oder Abschlussarbeit? Auf welche Weise hilft mir das Pareto-Prinzip im Studium weiter? Diese und noch viele weitere Fragen beantwortet Senta Gekeler in ihren Beiträgen.

Neben den Texten über das Studium schreibt die Bloggerin auch über alles, was mit dem Thema Bewerbung zu tun hat. Denn die Literaturwissenschaftlerin hat nach ihrem Masterabschluss an der Universität Augsburg als Freelancerin gearbeitet und kennt somit die Berufsperspektiven, die uns Geiwis bevorstehen. Auf ihrem Blog „Geistis Go Professional“ hat sie auch ein Interview mit unserer Redakteurin Theresa veröffentlicht. Im Fokus des Beitrags steht unser theorie- und praxisbezogener Masterstudiengang Literatur- und Medienpraxis.

Cyberpoesie: Die Verbindung von Lyrik und Digitalisierung

Um digitale Poesie betreiben zu können, muss man auch Informatikkenntnisse haben. Bild: CCO pixabay

Wer schreibt, geht unweigerlich auch mit der Zeit. So verwundert es nicht, dass sich Dichter im Zeitalter der Digitalisierung die neuen technischen Möglichkeiten zunutze machen, um im lyrischen Bereich mit Sprache zu experimentieren. Das Ergebnis ist visuelle Poesie. Ein Genre, welches den Titel Cyberpoesie, digitale Poesie oder e-poetry trägt und noch relativ unerforscht ist.  Weiterlesen „Cyberpoesie: Die Verbindung von Lyrik und Digitalisierung“

Erfolg nach Rezept: Wie Reader Analytics die Bücherwelt verändert

Durch Leseranalytik kann man feststellen, was für ein Bücherwurm man ist. Bild: CC0 pixabay

Ziel eines jeden Autors und Verlages ist es, ein Buch zu schaffen, das niemand aus der Hand legen möchte. Zu erkennen, ob man einen zukünftigen Bestseller in den Händen hält, ist jedoch praktisch unmöglich. Wie wäre es also, wenn die Leser selbst entscheiden: Durch Leseranalytik ist es bereits möglich, Leseverhalten zu erfassen und genauestens zu analysieren. Welche Bücher werden gelesen? Welche verstauben in der virtuellen Bibliothek? An welchen Stellen wird die Lektüre unterbrochen oder sogar vorzeitig beendet? Diese Daten bieten Autoren und vor allem den Verlagen die Möglichkeit, ihre Bücher zu optimieren bzw. an den Publikumsgeschmack anzupassen. Das Interesse an Lesedaten ist groß. Versuche, eine Bestseller-DNA zu kreieren, gibt es immer wieder. Bieten Softwareergebnisse doch scheinbar die sichere Lösung, um herauszufinden, was die Leser wollen. Weiterlesen „Erfolg nach Rezept: Wie Reader Analytics die Bücherwelt verändert“

INSTAPOETS: RUPI KAUR & CO

Bild: CCO Julia Bergemann

War es vor einigen Jahren kaum noch möglich, mit Gedichtbänden erfolgreich zu sein, so wächst das Interesse junger Leute an Lyrik heutzutage immens. Es sind nicht mehr nur die altbekannten Backlist-Titel, die über die Ladentheke gehen – vielmehr haben sich Online-Kanäle wie Twitter oder Instagram zu Plattformen für die Verbreitung von (Dicht-)Kunst etabliert, die im besten Fall auch irgendwann in gedruckter Form erscheint. Die Netzwerke sind bestückt mit Poesie für ein Publikum jeder Altersklasse. Aktuell, weltoffen und voll von Emotionen, die LeserInnen abholen, mitreißen und die Möglichkeit zur Identifikation bieten.

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„Das Internet macht die Welt besser“ – Ein Interview mit Kathrin Passig

Bild: Norman Posselt, www.normanposselt.com

Die poet in residence-Woche an der Universität Duisburg-Essen hat sich dem Ende geneigt und wir hatten das Glück, der Schriftstellerin und Trägerin des Ingeborg-Bachmann-Preises (2006) Kathrin Passig einige Fragen stellen zu dürfen. Besonders interessiert hat uns ihr Verhältnis zum Thema Arbeit, da die Vorträge aller vier Gäste unter diesem Themenschwerpunkt standen. So wurden beispielsweise Arbeitsweisen, Prokrastinationsstrategien und Ängste vor dem Schreiben enthüllt. Kathrin Passig selbst hat dies Anfang der Woche unter dem Hashtag #wirnennenesüberarbeitreden auf Twitter zusammengefasst.

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Fundstück: Literaturpreis Ruhr 2017 geht an Lütfiye Güzel

Die diesjährige Gewinnerin des Literaturpreises Ruhr 2017 heißt Lütfiye Güzel. Bild: privat.

Bereits zum 32. Mal wurde der mit 10000 Euro dotierte Literaturpreis des Regionalverbandes Ruhr (RVR) verliehen. GewinnerInnen aus der Vergangenheit waren zum Beispiel Ralf Rothmann, Frank Goosen sowie Marion Poschmann (2005), die dieses Jahr für den Deutschen Buchpreis nominiert war. Das Besondere an der diesjährigen Gewinnerin: Lütfiye Güzel zählt zu den Unabhängigen, sie hat keinen Verlag. Anstatt also ihre Werke im Buchhandel zu erwerben, bedienen sich ihre LeserInnen und ZuhörInnen ihrer Website Go-Güzel-Publishing oder schauen bei Youtube vorbei. Darüber vertreibt die 45-jährige ihre Notizen und Gedichte wie „Pinky Helsinki“ oder „Herz-Terroristin“. Nebenbei tritt sie auch bei Poetry Slams und Workshops auf und kann – als Verweigerin des klassischen Literaturbetriebs – sogar davon leben. Wir sind begeistert und sagen: Herzlichen Glückwunsch!

Projekt DEAL: Lösung für Streit um Lizenzen für Wissenschaftstexte?

Der Streit um wissenschaftliche Lizenzen geht in die nächste Runde. Bild: Sara Thompson (BY-SA 2.0)

Bildungseinrichtungen zahlen jedes Jahr horrende Summen an Wissenschaftsverlage, um deren Texte für Forschende und Studierende frei zugänglich zu machen. 150 deutsche Universitäten und andere Forschungseinrichtungen wollen das nicht mehr länger hinnehmen und haben sich unter dem Namen Projekt DEAL zusammengeschlossen, um gemeinsam in Kooperation mit den Verlagen eine Lösung zu finden. Doch die Verhandlungen stagnieren seit Monaten. Weiterlesen „Projekt DEAL: Lösung für Streit um Lizenzen für Wissenschaftstexte?“

Online-Journalismus – von Bezahlschranken und AdBlockern

Bahnübergangsschild als Sinnbild für Bezahlschranken im Online-Journalismus.
Bezahlschranken oder Paywalls sollen Online-Journalismus finanzieren. Bild: CC0 pixabay.com

Immer häufiger treffen Internet-NutzerInnen bei journalistischen Online-Angeboten auf sogenannte Bezahlschranken oder Paywalls. Dass für qualitativ hochwertigen Journalismus langfristig funktionierende Bezahlmodelle gefunden werden müssen, liegt auf der Hand. Aus Sicht der Medienunternehmen verstärken zudem abnehmende Abo-Zahlen im Printbereich die Notwendigkeit, mit den Online-Angeboten Geld zu verdienen („Paid Content“). Wir haben uns einmal angeschaut, welche Finanzierungsmodelle es bei deutschen Online-Zeitungen bereits gibt und wie sie angenommen werden. Weiterlesen „Online-Journalismus – von Bezahlschranken und AdBlockern“

Fundstück: Die zweite future!publish steht bevor

futurepublish.berlin
futurepublish.berlin

Nach dem vollen Erfolg im letzten Jahr mit knapp 300 Besuchern geht die future!publish nun in die zweite Runde. Am 26. und 27. Januar 2017 ist es so weit: Auf dem Kongress in der Urania Berlin wird erneut unter dem Motto „Mind­flow – Work­flow – Net­wor­king“ ein Blick in die Zukunft des Publizierens gewagt. Themenschwerpunkte des diesjährigen Programms sind das elektronische Publizieren sowie innovative Marketing- und Verkaufsstrategien. Auch ein Blick in den Blog lohnt sich, denn hier werden unter anderem die Referentinnen und Referenten vorgestellt.