Fundstück: Die zweite future!publish steht bevor

futurepublish.berlin

futurepublish.berlin

Nach dem vol­len Erfolg im letz­ten Jahr mit knapp 300 Besu­chern geht die future!publish nun in die zwei­te Run­de. Am 26. und 27. Janu­ar 2017 ist es so weit: Auf dem Kon­gress in der Ura­nia Ber­lin wird erneut unter dem Mot­to „Mind­flow – Work­flow – Net­wor­king” ein Bli­ck in die Zukunft des Publi­zie­rens gewagt. The­men­schwer­punk­te des dies­jäh­ri­gen Pro­gramms sind das elek­tro­ni­sche Publi­zie­ren sowie inno­va­ti­ve Marketing- und Ver­kaufs­stra­te­gi­en. Auch ein Bli­ck in den Blog lohnt sich, denn hier wer­den unter ande­rem die Refe­ren­tin­nen und Refe­ren­ten vor­ge­stellt.

Fundstück: Nachtaktiv

Seit August 2013 findet das Online-Event statt, diese Woche gab es die 38. Auflage. Bild: © Schreibnacht.de, http://jennifer-jaeger.com/wp-content/uploads/2015/05/quadratischschreibnachtlogo051.jpg

Die­se Woche fand die 38. Auf­la­ge des Online-Events statt. Bild: © Schreibnacht.de, Jen­ni­fer Jäger

Ein­mal ein Buch schrei­ben” — die­ser Vor­satz steht auf der All-Time-Favourite-Liste der Lebens­zie­le sicher­li­ch ganz weit oben. Doch die Muße, sich wirk­li­ch ein­mal hin­zu­set­zen und zu schrei­ben, haben nur weni­ge. Oft­mals fehlt auch im All­tag zwi­schen Uni, Arbeit und Sozi­al­le­ben schlicht und ein­fach die Zeit. Dem will die Initia­ti­ve Schreib­nacht ent­ge­gen­wir­ken: Alle paar Wochen ruft sie dazu auf, sich end­li­ch ein­mal Zeit zum Schrei­ben zu neh­men. Zwar schreibt jeder für sich in den eige­nen vier Wän­den oder an sei­nem Lieb­lings­platz, doch wie in einer Schreib­werk­statt schrei­ben letzt­li­ch doch alle gemein­sam. Seit August 2013 ent­ste­hen so von 20 Uhr abends bis 3 Uhr nachts Kurz­ge­schich­ten, Bücher oder Haus­ar­bei­ten, die son­st ger­ne vor sich her­ge­scho­ben wer­den.

Der Clue dahin­ter? Jede Stun­de gibt es eine neue Auf­ga­be oder Fra­ge­stel­lung, die den Auto­rin­nen und Auto­ren beim Wei­ter­schrei­ben hel­fen soll und so der Schreib­blo­cka­de kei­ne Chan­ce lässt. Und auch zwi­schen­durch kön­nen die Schrift­stel­le­rin­nen und Schrift­stel­ler sich im Forum und auf Twit­ter aus­tau­schen, um gemein­sam Ide­en zu dis­ku­tie­ren oder um sich gegen­sei­tig zu moti­vie­ren. Für die Zeit zwi­schen den Schreib­näch­ten gibt es das Schreibnacht-Magazin, das mit aller­lei Tipps und Tricks bei der Ent­ste­hung des Wer­kes hilft. Um mit­zu­ma­chen, kann man sich ein­fach kos­ten­los auf der Sei­te anmel­den.

Fundstück: How to — Self-Publishing

Self-Publishing wird für vie­le Auto­ren immer inter­es­san­ter, denn ein Buch an den Ver­lag zu brin­gen ist oft nicht ein­fach. Selbst inter­na­tio­na­le Best­sel­ler wie die Har­ry Pot­ter Rei­he wur­den von mehr als nur einem Ver­lag abge­lehnt. Wer also ein Manu­skript in der Schub­la­de hat und nicht län­ger war­ten möch­te, bis der pas­sen­de Ver­lag anbeißt, der wird sich sicher schon mit dem Gedan­ken des Selbst­ver­lags beschäf­tigt haben. Ziem­li­ch schnell erkennt man dabei jedoch, dass das nicht so ein­fach ist, wie zunächst gedacht. Tipps vom Pro­fi kön­nen da hilf­reich sein. Lau­ra New­man ist selbst Self-Publisherin und zählt laut eige­nen Anga­ben zu den weni­gen Auto­ren, die davon leben kön­nen. In ihrer Video-Reihe gibt sie ihr Wis­sen an Ein­stei­ger und Inter­es­sier­te wei­ter. Aktu­ell gibt es elf Fol­gen, in denen sie alles von ver­schie­de­nen Anbie­tern bis zum Cover­de­si­gn erklärt.

Nie mehr mit dem Aktenordner ins Seminar!

Das Wachstum von Online-Semesterapparaten an der Universität Duisburg-Essen (Auszug aus einer Präsentation von Frank Lützenkirchen, siehe auch: http://duepublico.uni-duisburg-essen.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-42222/Workshop52a2016-10-12LuetzenkirchenSemesterapparate.pdf).

Das Wachs­tum von Online-Semesterapparaten an der Uni­ver­si­tät Duisburg-Essen (Aus­zug aus einer Prä­sen­ta­ti­on von Frank Lüt­zen­kir­chen, sie­he: http://duepublico.uni-duisburg-essen.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-42222/Workshop52a 2016–10-12LuetzenkirchenSemesterapparate.pdf).

Dass die Digi­ta­li­sie­rung bes­se­re Arbeits- und Erkennt­nis­pro­zes­se in der wis­sen­schaft­li­chen For­schung und Leh­re ermög­licht, dürf­te Kon­sens unter den „Digitur“-LeserInnen sein – und dazu gehö­ren auch dyna­mi­sche Online-Semester- appa­ra­te. Zugleich pro­gnos­ti­ziert der Prä­si­dent der Hoch­schul­rek­to­ren­kon­fe­renz, Prof. Dr. Hor­st Hipp­ler, dass bald „die für ein moder­nes Stu­di­um unver­zicht­ba­re digi­ta­le Bereit­stel­lung von Tex­ten schmerz­haft ein­ge­schränkt wird.“ Wie kann das sein? Und was kann man gegen die­se Ent­wick­lung unter­neh­men? Wei­ter­le­sen

Im Interview mit „Byte the Book” Gründerin Justine Solomons

Schrift­stel­ler, Ver­la­ge und Leser zusam­men­füh­ren – Das ist der Grund­ge­dan­ke hin­ter „Byte the Book”. 2011 grün­de­te die Bri­tin Jus­ti­ne Solo­mons das Netz­werk, das im digi­ta­len Zeit­al­ter welt­weit zwi­schen ver­schie­de­nen Akteu­ren der Ver­lags­bran­che ver­mit­teln soll. Im Inter­view auf der „Electric Book Fair 2016″ berich­tet Sie über die Unter­schie­de zwi­schen dem bri­ti­schen und dem deut­schen E-Book-Markt und der zen­tra­len Rol­le von Ver­net­zung außer­halb von Soci­al Media in Zei­ten der Digi­ta­li­sie­rung.

Ein Bei­trag von Aile­en Sing­hof und Johan­na Böhn­ke

Fundstück: Vom Selfpublisher-Roman zur Fernsehserie?

kernstaub

Kern­staub könn­te bald von die­sen drei Leu­ten als Fern­seh­se­rie umge­setzt wer­den: Paul Thiem (Kame­ra­mann), Marie Grass­hoff (Auto­rin), Clau­dia Seibl (Regis­seu­rin). Col­la­ge: Johan­na Böhn­ke

Kern­staub” – so heißt der ers­te Roman der jun­gen Auto­rin Marie Grass­hoff. Dar­aus soll bald die Serie „Uni­ver­se of Gods” wer­den. Der über 800 Sei­ten lan­ge Science-Fiction-Roman erschien zunächst im Dezem­ber 2013 im Selbst­ver­lag als kos­ten­lo­ses E-Book. Seit­dem hat sich eini­ges getan: Zunächst wur­de das Buch im Mai 2016 im Dra­chen­mond Ver­lag neu her­aus­ge­ge­ben. Nun steht die Ver­fil­mung als Serie, die die Auto­rin gemein­sam mit den Fil­me­ma­chern Clau­dia Seibl und Paul Thiem umset­zen möch­te, in den Start­lö­chern. Auf Start­next hat das Pro­jekt mit 20.000 Euro gera­de die Ver­wick­li­chungs­schwel­le geknackt. Mit die­sem Geld kann zunächst ein pro­fes­sio­nel­ler Trai­ler gedreht wer­den, durch den die Macher sich dann die Koope­ra­ti­on mit einem Fern­seh­sen­der erhof­fen. Wer das Pro­jekt wei­ter ver­fol­gen oder unter­stüt­zen möch­te, fin­det auf der Startnext-Seite alle wich­ti­gen Infos.

Electric Book Fair Diskussion: Was kommt nach dem E-Book?

Dikussion: Was kommt nach dem E-Book

Ein Teil der Dis­kus­si­ons­run­de auf der Electric Book Fair, die sich mit der Zukunft des E-Books aus­ein­an­der­setzt. CC-BY-NC-SA 4.0 Johan­na Böhn­ke

Was kommt nach dem E-Book?“ − Die­se Fra­ge ist so umfas­send, dass es schwie­rig ist, über­haupt fest­zu­le­gen, wor­auf sie abzielt. Den­no­ch ist es für die Buch­bran­che eine wich­ti­ge Fra­ge, die auf der Electric Book Fair 2016 im eben­so beti­tel­ten Work­shop von Jakob Joch­mann für gro­ßen Dis­kus­si­ons­be­darf sorg­te. Gro­ße und klei­ne Ver­le­ger, Blog­ger, Auto­ren und Soft­ware­an­bie­ter sind glei­cher­ma­ßen mit der Pro­ble­ma­tik kon­fron­tiert – und haben teils inter­es­san­te Ide­en für neue Geschäfts­mo­del­le. Wei­ter­le­sen

Mit digitaler Kraft für Solidarität und Nächstenliebe

Foto von Leander Wattig

Die digi­ta­le Zusam­men­ar­beit mün­de­te erst nach der Ver­öf­fent­li­chung von „Will­kom­men! Blog­ger schrei­ben für Flücht­lin­ge” in ein per­sön­li­ches Auf­ein­an­der­tref­fen (von links nach rechts fron­tal sicht­bar: Frank O. Rud­koffsky, Katha­ri­na Ger­hardt und Niko­la Rich­ter). Foto: Lean­der Wat­tig

Hun­der­te Tex­te sam­meln sich unter dem Hash­tag #Blog­ger­Fu­er­Flu­echt­lin­ge und erzäh­len Geschich­ten über Flucht und Angst, berich­ten aber auch von über­wäl­ti­gen­der Hilfs­be­reit­schaft. Ein sechs­köp­fi­ges Her­aus­ge­ber­team hat die­se gesich­tet, die bes­ten aus­ge­wählt und zusam­men mit pas­sen­den Zeitungs- und Online­ar­ti­keln in digi­ta­ler Kol­la­bo­ra­ti­on zu einem E-Book zusam­men­ge­stellt. Mit der Antho­lo­gie Will­kom­men! Blog­ger schrei­ben für Flücht­lin­ge hal­ten sie geleb­te Will­kom­mens­kul­tur fest und machen sie für alle Leser auch außer­halb der Blog­ger­welt sicht­bar. Wei­ter­le­sen

Wir fahren stundenlang Zug, um 5 Minuten auf der Bühne zu stehen”

Digitur_Rainer Holl_Poetry Slam_Digitalisierung (c) Spoken Word Poetry Club

Rai­ner Holl — Auto­ma­to­poet, Poe­try Slam­mer und Autor. Bild: © Spo­ken Word Poe­try

Das ist es, was das For­mat Poe­try Slam aus­macht: Die direk­te Inter­ak­ti­on mit dem Publi­kum, von Ange­sicht zu Ange­sicht, unmit­tel­bar fest­zu­stel­len, wie die eige­nen Tex­te ankom­men. Dazu gehört eine Men­ge Mut; Mut, der uns in der heu­ti­gen Zeit oft fehlt, weil die immer anony­mer wer­den­de Kom­mu­ni­ka­ti­on eine direk­te Kon­fron­ta­ti­on ver­mei­det. Das For­mat Poe­try Slam fun­giert als eine Art Gegen­ent­wurf dazu und viel­leicht ist gera­de das der Grund für sei­nen Erfolg.

Trotz allem kön­nen sich auch Poe­try Slam­mer der Digi­ta­li­sie­rung nicht gänz­li­ch ent­zie­hen — und wol­len das auch gar nicht. Ein Inter­view mit dem Poe­try Slam­mer Rai­ner Holl über digi­ta­le und sozia­le Medi­en, die damit ver­bun­de­nen Ver­än­de­run­gen und wie Poe­try Slam und die Digi­ta­li­sie­rung zusam­men­pas­sen und ein­an­der sogar nut­zen kön­nen.

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Eindrücke der Electric Book Fair 2016

Mit ihrem Fes­ti­val­cha­rak­ter ist die Electric Book Fair 2016 eine Beson­der­heit unter den zahl­rei­chen Ver­an­stal­tun­gen rund um die Bran­che der digi­ta­len Bücher. „Wir woll­ten das E-Book fei­ern”, erklärt Niko­la Rich­ter, eine der Kura­to­rin­nen des zwei­tä­gi­gen Events. Wie das gelun­gen ist und wel­che The­men rund um das elek­tro­ni­sche Buch momen­tan beson­ders heiß dis­ku­tiert wer­den, ver­ra­ten uns Niko­la Rich­ter und ihre Kol­le­gin And­rea Nien­haus im Inter­view. Wir waren am 25. und 26. Juni auf der Electric Book Fair in Ber­lin und  haben unse­re Ein­drü­cke mit der Kame­ra fest­ge­hal­ten:

 Ein Bei­trag von Aile­en Sing­hof und Johan­na Böhn­ke