Fundstück: 13. Book’n’Ball-Cup in Köln

Passend zur Fußball-EM findet am 11. Juni der Book'n'Ball-Cup statt, Bild: CC BY-SA 4.0 Carolin Terhorst
Passend zur Fußball-EM findet am 11. Juni der Book’n’Ball-Cup statt, Bild: CC BY-SA 4.0 Carolin Terhorst

„Fußball und Bücher? Wie passt das denn zusammen?“, werden sich einige sicherlich fragen. Zugegeben: Die Kombination ist eher ungewöhnlich, doch der Book’n’Ball-Cup findet in diesem Jahr schon zum 13. Mal statt.

Passend zum Start der Fußball-Europameisterschaft in Frankreich veranstalten die beiden Kölner Verlage Kiepenheuer & Witsch und Bastei Lübbe am 11. Juni 2016 auf den Jahn-Wiesen hinter dem Stadion des 1. FC Köln das Kleinfeldturnier. Bis zum 30. April können sich Mitglieder aus der Buchbranche anmelden, ob Verleger oder Buchhändler, Hauptsache fußballbegeistert, denn bei der „Inoffiziellen Deutschen Fußball-Meisterschaft der Buchhandlungen und Verlage“ geht es hauptsächlich um Spaß.

Alle weiteren Informationen gibt es bei Esther Madaler (esther.madaler@luebbe.de) oder Reinhold Joppich (reinhold.joppich@t-online.de).

Fundstück: Leipziger Buchmesse 2016

Vom 17. - 20. März findet die Leipziger Buchmesse 2016 statt
Vom 17. – 20. März können Literaturfans auf der Leipziger Buchmesse wieder ihren Idolen lauschen CC-BY-NC-SA 4.0 Sab­rina Jaehn

Ab morgen ist es wieder so weit – die Leipziger Buchmesse öffnet ihre Pforten. Vier Tage lang können Besucher hier in die bunte Welt der Literatur eintauchen. Im Rahmen der bereits 25. Ausgabe des Lesefestes „Leipzig liest“ geben Autoren auf dem Messegelände sowie an über 350 Orten in der ganzen Stadt Kostproben ihrer Werke. Verleger präsentieren auf der Messe ihre Neuerscheinungen und auf der „Manga-Comic-Con“ erwachen Figuren aus Fantasywelten sogar zum Leben. Darüber hinaus wird der Preis der Leipziger Buchmesse 2016 verliehen. Am 17. März verkündet die Fachjury ihr Urteil und zeichnet jeweils einen der insgesamt 15 Nominierten in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung aus.

Mit „Neuland 2.0“ wird in diesem Jahr auch erstmals Startups der Buch- und Medienbranche eine Plattform geboten. Junge Unternehmen stellen am 18. und 19. März ihre Ideen und Entwicklungen vor und stellen sich dem Urteil der Besucher. Mit dabei sind u.a. der digitale Service „Blinkist“, die Online-Plattform „lituro“ sowie die bereits von Digitur vorgestellte App „Papego“. Aber auch an die Blogger haben die Veranstalter der Leipziger Buchmesse gedacht: So findet mit „buchmesse:blogger sessions 16“ die erste Bloggerkonfernz statt und eine Lounge steht den Bloggern zur Verfügung. Da darf Digitur natürlich nicht fehlen: Unsere Redakteurinnen Aileen Singhof, Kristina Petzold und Vanessa Hellwig sind vor Ort und werden von der Leipziger Buchmesse 2016 berichten.

Fundstück: future!publish

Foto: Sina Adam
Foto: Sina Adam

Ein Blick in die Zukunft. Zumindest in die Zukunft des Publizierens. Das ist die Idee von future!publish. Der Kongress findet erstmals am 28. und 29. Januar 2016 in Berlin statt. Es geht ums Verlegen und ums Verkaufen. Und um den Austausch. So sind verschiedene ReferentInnen vor Ort, die Projekte vorstellen oder Prozesse hinterfragen. Caspar Armster spricht über sein E-Book-Projekt für Kinder und Jugendliche, Buchlichter, Tilmann Rammstedt stellt seinen Fortsetzungsroman #morgenmehr vor, Thomas Ernst fragt nach Erlösmodellen digitaler Literatur und Christoph Bläsi wirft einen Blick in die Zukunft des wissenschaftlichen Publizierens. future!publish möchte dem Motto ‚Mindflow – Workflow – Networking‘ folgen und sich als Treffpunkt für die Buchbranche etablieren. Natürlich ist auch Digitur vor Ort und twittert live vom Kongress.

Licht am Ende des Tunnels – Das Projekt Buchlichter

Buchlichter bietet Beratung beim Kauf von E-Books für Kinder und Jugendliche. Bild: CC BY-NC-ND Jonas Tana
Buchlichter bietet Beratung beim Kauf von E-Books für Kinder und Jugendliche. Bild: CC BY-NC-ND Jonas Tana

„Kann ich Ihnen helfen?“, fragt eine freundliche Buchhändlerin einen Vater, der offensichtlich verzweifelt vor schier endlosen Bücherregalen steht. „Gerne!“ Erleichterung macht sich breit, die Verkäuferin berät und tut ihr Bestes, damit der Vater schlussendlich das passende Buch für sein Kind in den Händen hält.

Auf diese Weise funktionieren Beratung und Verkauf im stationären Buchhandel, doch beim Bücherkauf im Internet sieht die Welt ganz anders aus: Das persönliche Gespräch und vor allem die kompetente Beratung fehlen.Natürlich könnte man sich auf die Kommentare bei Amazon verlassen, nur Bücher der einschlägig bekannten Kinderbuchautoren kaufen oder eben weiterhin ausschließlich im stationären Buchhandel einkaufen. „Das muss doch nicht sein!“, dachten sich wohl Anna Karina Birkenstock und Caspar Armster, als sie die Idee zu ihrem Projekt Buchlichter hatten.

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Bloggorado – ein Nachtrag zur Leipziger Buchmesse

Bloggerlounge
Die Bloggerlounge auf der LBM. CC-BY-NC-SA 4.0 Kristina Petzold

In diesem Jahr wurden die Blogger auf der Leipziger Buchmesse besonders herzlich empfangen – in einer eigenen Bloggerlounge. Dort gab es WLAN, kostenlosen Kaffee und exklusive Veranstaltungen für die akkreditierten Blogger. Der Direktor der Leipziger Buchmesse, Oliver Zille, begrüßte die Blogger persönlich. Auch einige der Nominierten des Preises der Leipziger Buchmesse fanden sich in der Bloggerlounge ein, um mit den Bloggern über die Bedeutung von Buch-Blogs für die Branche und für die Autoren zu diskutieren. Schon im Vorfeld der Buchmesse hatte es mit der Initiative „Bloggerpaten“ ein spezielles Projekt für die Online-Bücherfreunde gegeben. Hinter all diesen Ideen steckt Sebastian Matkey, der für die Online-Kommunikation der Leipziger Buchmesse verantwortlich ist. Digitur hat mit ihm gesprochen.

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Fundstück: Büchermachen in digitalen Zeiten

Digitale Literatur gestalten
Digitalisierung und Gestaltung

Das Buch verschwindet nicht. Vielleicht wird es durch den Druck der digitalen Konkurrenz sogar schöner. Dieser These geht Joachim Büthe im Deutschlandfunk nach. In seinem Feature „Textverarbeitung – Über das Büchermachen in digitalen Zeiten“ spricht er mit VerlegerInnen, GestalterInnen und AutorInnen, die die Digitalisierung als Anlass nehmen, die Qualitäten des Buches neu zu bestimmen.

Die verschiedensten Einblicke in die Buchmacherei scheinen vor allem zu zeigen, dass die rivalisierenden Medien keine Gegner sein müssen. Das digitale Publizieren emanzipiert sich zunehmend von der klassischen Buchkultur. Zugleich können E-Books Einfluss darauf nehmen, wie Bücher gedacht und gemacht werden. Im Podcast zum Nachhören.

Fundstück Nr. 59: Lange Nacht des eBooks

Foto: Lange Nacht des eBooks
Foto: Lange Nacht des eBooks

Geschichtenfans und Geschichten-erfinder, eBook-Nutzer und eBook-Macher, Bücherliebhaber und Bücherverkäufer – sie alle treffen am 27. Februar wieder in München aufeinander. Denn dann findet in der bayrischen Metropole die Lange Nacht des eBooks statt, bei der Verlage, Verlagsdienstleister, Medienunternehmer, Büchereien und Buchhandlungen ihre Türen für die Öffentlichkeit öffnen und kostenfreie Lesungen, Diskussionen und Vorträge rund um das digitale Buch präsentieren. Auf dem Programm der Langen Nacht des eBooks stehen zum Beispiel Lesungen von Stefan Adrian, der aus „Bluffen“ und „Der Gin des Lebens“ vortragen wird. Über Möglichkeiten des digitalen Publizierens informieren Bestsellerautorin Tanja Kinkel und Newcomer Albrecht Mangler und Vorträge zu den Themen Leseflatrate, Selfpublishing und eReader stehen ebenfalls auf der Agenda der Veranstaltungsreihe. Ziel ist es nach Aussagen der Veranstalter, den Lesern das Medium eBook näher zu bringen und das Interesse für das elektronische Lesen zu stärken.

Die Lange Nacht des eBooks bildet den Auftakt zum zweiten eBookCamp München, einer Konferenz zum Austausch über neue Formate, Perspektiven und Risiken des digitalen Publizierens und Lesens. Veranstaltet wird sie unter anderem vom bayrischen Landesverband des Börsenvereins.

„A Year of Books“: Wie steht es um Mark Zuckerbergs virtuellen Buchclub?

facebook buchliste
Facebook: „A Year of Books“ / Screenshot

Hand aufs Herz – jeder hat sich Anfang des Jahres mindestens einen Vorsatz für 2015 überlegt. Aber gut, wen interessiert das? Immerhin diverse (Online-)Medien und unzählige Menschen weltweit – zumindest wenn es der Vorsatz von Mark Zuckerberg ist. Der Facebook-CEO möchte in diesem Jahr alle zwei Wochen ein Buch lesen und darüber mit den Usern diskutieren. Weiterlesen „„A Year of Books“: Wie steht es um Mark Zuckerbergs virtuellen Buchclub?“

Zeitgenössisches Entertainment: Das Endgame-Universum

Freys neuster Roman "Endgame" Foto: Oetinger Verlagsgruppe
Freys neuster Roman „Endgame“
Foto: Oetinger Verlagsgruppe

Mit der Veröffentlichung von James Freys neustem Roman „Endgame: Die Auserwählten“ Ende letzten Jahres hat das interaktive Storytelling ein neues Level erreicht. Denn neben dem eigentlichen Werk in gedruckter Form komplettieren eine globale Schatzsuche, ein Augmented Reality Game sowie eine Reihe E-Books und eine Filmtrilogie das Endgame-Universum. Ein crossmediales Abenteuer also, das innovativ und zukunftsweisend daherkommt, gleichzeitig aber die Frage aufwirft, ob solch ein Angebot über den Roman hinaus wirklich wahrgenommen wird. Weiterlesen „Zeitgenössisches Entertainment: Das Endgame-Universum“

Fundstück: Lesen und lesen lassen

Der Spiegel: "Lesen und lesen lassen"
Der Spiegel:
„Lesen und lesen lassen“

Verschwindet die Lesekultur wie wir sie kennen? Computer, Tablets und Smartphones sind neben das bedruckte Papier getreten. Die Ausgabe 50/2014 des Spiegels hat für die Titelstory „Lesen und lesen lassen“ mit Experten für Künstliche Intelligenz, Hirnforschern, Lehrern, Verlegern und Buchhändlern gesprochen. Das Fazit: Die Revolution sei kein Grund zur Sorge, sondern ein Aufruf zum Umdenken.