lit.COLOGNE – Die siebte Sprachfunktion

Abb. Laurent Binet, Titelcover

Am Dienstag begab sich die MS Rheinenergie, im Rahmen der lit.COLOGNE, auf eine literarische Rundfahrt. An Bord waren nicht nur Digitur vertreten, sondern auch Fans des französischen Autors Laurent Binet und des Schauspielers Jörg Hartmann. Das Schiff diente während der Literaturveranstaltung als Event-Ort. Mittelpunkt des Schiffes war die zentral gelegene Bühne, auf die die Zuhörer von zwei Ebenen aus blicken konnten.

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Ein Sommer ohne Smartphone, Tablet und PC

Bild: CC BY-SA 4.0 Chantal Otterbein
Bild: CC BY-SA 4.0 Chantal Otterbein

Der deutsche Sommer ist da. Lange hat es gedauert, doch endlich konnten sich ein laues Lüftchen und ein paar Sonnenstrahlen durchsetzen. Die Sommerferien sind für die Schulkinder bereits zu Ende und auch die vorlesungsfreie Zeit des Sommersemesters ist bereits in vollem Gange. Zeit für eine Pause und ein bisschen Urlaub. Weiterlesen „Ein Sommer ohne Smartphone, Tablet und PC“

Fundstück: Bibel 2.0

Bibelverse mit Hilfe von Emoji erstellen.
Bibelverse mit Hilfe von Emojis erstellen? Das geht! Der Erfinder brauchte etwa ein halbes Jahr.

„Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.“ So steht es im 1. Buch Mose geschrieben und so ist es auch den meisten geläufig. Doch kennen Sie auch die neueste Version dieses Bibeltextes?
Anstatt auf Worte, setzte der Erfinder hauptsächlich auf Emojis. Apropos Erfinder. Wer hinter der Idee der „Bilderbibel“ steckt, ist nicht bekannt. Weder der Name, noch das Geschlecht konnten herausgefunden werden. Die Bibelverse wurden sozusagen generalüberholt und auf den neuesten Stand des 21. Jahrhunderts gebracht, um Texte für Millennials bzw. die Generation Y zu schaffen. Etwa ein halbes Jahr habe dieser Übersetzungsprozess gedauert. Regelmäßig postet der „Martin Luther der digitalen Zeit“ (um dem anonymen Erfinder einen Namen zu geben) auf Twitter Bibelverse in Emoji-Sprache.

Ob diese Version für Digital Natives angemessen ist, bleibt wohl jedem selbst überlassen. Es ist jedoch ein gutes Beispiel dafür, dass der Text-Begriff weit gefasst ist und sich nicht nur auf die semantisch-logische Aneinanderreihung von Worten bezieht.

Wenn der Algorithmus zum Lektor wird

Screenshot von inkitt.com

Woran erkennt man einen Bestseller? Eine Frage, die sich jeder Lektor stellen muss, wenn er die unzähligen eingesandten Manuskripte durchblättert. Dabei werden oft Werke mit Potential übersehen. Selbst weltweite Erfolge wie die „Harry Potter“-Reihe oder Stephen King’s Debütroman „Carrie“ wurden von mehr als nur einem Verlag abgelehnt.

Letztendlich wollen Verlage die Bücher veröffentlichen, die bei den Lesern gut ankommen. Doch das Urteilsvermögen einzelner Personen kann hier zuweilen danebenliegen. Sollten es dann nicht eigentlich die Leser selbst sein, die entscheiden, ob ein Buch veröffentlicht wird oder nicht? Diese Frage hat sich das Berliner Start Up Inkitt gestellt und daraufhin ein Modell entwickelt, bei dem Bücher per Datenanalyse veröffentlicht werden. Weiterlesen „Wenn der Algorithmus zum Lektor wird“

Fundstück: quatschen.de

quatschen
Bild: www.quatschen.de

quatschen.de ist ein kreatives Netzwerk vor allem für Manager und Führungskräfte, die sich gemeinsam mit anderen Unternehmern auch schwierigen Themen mit Lockerheit und ganz ohne Druck nähern möchten. Denn „Quatschen ist die Sprache der Menschen im Digitalen Wandel“.

Es geht um Austausch, Kommunikation und Kooperation – und das Ganze unter dem Gesichtspunkt der Kreativität und Kunst. Auf diese Weise soll Wissen geteilt und dabei Inspiration gefördert werden. Das Projekt umfasst den Ratgeber „quatschen.de – Gestalten mit Worten„, der voraussichtlich im Mai 2016 als Printmedium erhältlich sein wird sowie eine Website, auf der Käufer des Buches verlinkt werden können und sich so miteinander vernetzen.

Vom Blog zum Buch

Das eigene gedruckte Buch oder das eigene digitale Ebook? CC0
Das eigene gedruckte Buch oder das eigene digitale E-Book? CC0

Das eigene Buch in den Händen halten – das ist der Traum vieler Nachwuchsautoren. Zu Zeiten, in denen jeder recht einfach sein eigenes Werk im Internet publizieren kann, scheinen jedoch viele aufgrund der geringeren Hürden die Veröffentlichung eines Ebooks vorzuziehen. Die beiden Blogger Patrick und Jasmin von Healthy Habits sind den Schritt gegangen und berichten im Interview von ihren Erfahrungen als Blogger und dem Weg zur Herausgabe eigener als Print erschienener Ratgeber, oder in anderen Worten: vom Blog zum Buch.

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