Das Debüt 2016 – Bloggerpreis für Literatur

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2016 erst­mals aus­ge­lobt: Das Debüt 2016 – Blog­ger­preis für Lite­ra­tur

Die Blog­ge­rin­nen von „Das Debüt”, einem Lite­ra­tur­blog, das sich mit Roman­de­büts beschäf­tigt, haben in die­sem Jahr erst­mals einen Blog­ger­preis für Lite­ra­tur aus­ge­lobt. Am 16. Dezem­ber wur­de mit Shi­da Bazyars Debüt „Nachts ist es lei­se in Tehe­r­an“ (2016) der ers­te Gewin­ner­ro­man des neu­en Lite­ra­tur­prei­ses bekannt­ge­ge­ben. Wir haben zwei der Debüt-Bloggerinnen, Bozena Anna Badu­ra und Sarah Jäger, im Esse­ner „Café Liv­res“ getrof­fen und mit ihnen über den Preis und ihre Erfah­run­gen gespro­chen. Wei­ter­le­sen

Fundstück: Ingeborg Bachmann digital

Bachmann Porträt am Musil-Literaturhaus in Klagenfurt. Künstler: Jef Aerosol. CC BY-NCSA 4.0 Katharina Graef

Bach­mann Por­trät am Musil-Literaturhaus in Kla­gen­furt. Künst­ler: Jef Aero­sol. CC BY-NC SA 4.0 Katha­ri­na Graef

Heu­te geht das Kla­gen­fur­ter Wett­le­sen um den Bach­mann­preis in sei­nem 40. Jubi­lä­ums­jahr in die nächs­te Run­de. Und auch die namens­ge­ben­de Auto­rin und Grup­pe 47-Ikone Inge­borg Bach­mann hät­te die­ser Tage einen gro­ßen Geburts­tag gefei­ert — am 25. Juni wäre sie 90 Jah­re alt gewor­den. Zu die­sem Anlass ver­öf­fent­licht der Piper Ver­lag die Werk­aus­ga­be Bach­manns (immer­hin 30 Bän­de!), zu der auch bis­her unver­öf­fent­lich­te Tex­te gehö­ren, nach und nach in digi­ta­ler Form. Die Web­site des Ver­lags bie­tet außer­dem mit einem The­men­spe­cial einen umfang­rei­chen Über­bli­ck über Leben, Werk und Wir­ken der Kla­gen­fur­ter Auto­rin.

Fundstück: Literaturlandkarte

Sven Regner auf der Literaturlandkarte - Mozilla Firefox 09.05.2016 155223

Wer passt zu Sven Rege­ner? Screen­s­hot der Such­ergeb­nis­se der Lite­ra­tur­land­kar­te am 09.05.2016

 Man steht in der gut sor­tier­ten Buch­hand­lung oder klickt sich durch die Rubri­ken des Online Buch­han­dels auf der Suche nach dem nächs­ten Lese­stoff und ist eigent­li­ch nur mal wie­der auf der Suche nach einem Äqui­va­lent zu den  Lieb­lings­au­to­rIn­nen, aber wird nicht fün­dig. Ging es euch auch schon ein­mal so? Dank der Lite­ra­tur­land­kar­te wird die­ses Pro­blem wahr­schein­li­ch bald der Ver­gan­gen­heit ange­hö­ren. Gibt man auf literaturlandkarte.de den Namen von Autor X ein, so öff­net sich eine Kar­te, die anzeigt, wel­che ande­ren Auto­ren Fans von X bevor­zu­gen. Der Karten-Generator gehört zur Such­ma­schine Gnod (The Glo­bal Net­work of Dis­co­very), die sich als „Expe­ri­ment der künst­li­chen Intel­li­genz” ver­steht, und bie­tet die glei­che Pro­blem­lö­sung für die Berei­che Musik und Film an.

Fundstück: Geschichten Vorlesen 2.0

Screenshot: https://www.livingkidsbooks.com/ (08.12.2015)

Screen­s­hot: https://www.livingkidsbooks.com/ (08.12.2015)

Die Gute Nacht-Geschichte ist für vie­le Kin­der ein fes­tes, täg­li­ches Ritual. Wäh­rend der kal­ten Jah­res­zeit, vor allem auch jetzt in der (Vor-)Weihnachtszeit, wer­den Bücher bei den Kleins­ten immer belieb­ter. Doch was, wenn die Eltern kei­ne Zeit haben? Living­Kids­Books bie­tet eine Lösung, gen­au für das Pro­blem.
Kin­der kön­nen sich die Geschich­ten als Film anse­hen. Der wird aber nicht als „typi­scher” Animations-Film gezeigt. Die Ide­en­ge­ber haben auf Effek­te bewusst ver­zich­tet, ver­fil­men die jewei­li­gen Geschich­ten auch nicht. Statt­des­sen sehen die klei­nen Zuschau­er ein Buch und eine Per­son liest es vor, erklärt, was zu sehen ist. Qua­si so wie Mama, Papa, Oma oder Opa es auch machen wür­den! Den Kin­der soll so eine mög­lichst authen­ti­sche Vorlese-Atmosphäre gebo­ten wer­den.
Ziel ist es, ein mög­lichst brei­tes The­men­feld für Kin­der von zwei bis sie­ben Jah­ren bereit zu stel­len.

Happy Birthday Virtuelles Literaturhaus Bremen! Zehn Jahre Literaturarbeit im Spannungsfeld zwischen Print und Online

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Screen­s­hot am 30.11.2015

Am 17. Novem­ber 2015 lud das Bre­mer Lite­ra­tur­haus zu einer Fest­ver­an­stal­tung in den Lese­gar­ten der Stadt­bi­blio­thek. Vier Auto­rIn­nen spra­chen und lasen zum The­ma „Lite­ra­tur und Digi­ta­li­tät – eine Zukunft zwi­schen Buch und Netz?” und zeig­ten so die Band­brei­te lite­ra­ri­scher Aus­drucks­for­men 2.0. Wei­ter­le­sen

Fundstück: „Die Zukunft der deutschen Literatur”

Was beschäf­tigt die Auto­ren von mor­gen? Wel­che Art von Lite­ra­tur wünscht sich der Nach­wuchs für die Zukunft und wel­che Funk­tio­nen soll­te sie für die jun­gen Schrift­stel­ler erfül­len? Die Online-Plattform ze.tt hat beim dies­jäh­ri­gen Tref­fen jun­ger Auto­ren im Rah­men der Ber­li­ner Fest­spie­le ein­mal nach­ge­fragt. Dar­über hin­aus geben Feli­ce Chris­ti­na Loh­mann (14), Rah­ma­tul­lah Hayat (18), Lukas Rietz­schel (21) und Nefe­li Kavou­ras (19) auf ze.tt in vier kur­zen Clips Kost­pro­ben aus ihren eige­nen Tex­ten.

HOTLIST 2015 — Eine Auszeichnung der unabhängigen Verlage

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Auf die Lis­te schaf­fen es allein Bücher aus unab­hän­gi­gen Ver­la­gen.

Die HOTLIST 2015 steht seit ges­tern fest. Sie wur­de 2009 von zwan­zig deutsch­spra­chi­gen Ver­la­gen ins Leben geru­fen und ver­sam­melt die zehn bes­ten Bücher aus unab­hän­gi­gen Ver­la­gen. Sie gilt als Reak­ti­on auf den Deut­schen Buch­preis, dem häu­fig der Vor­wurf gemacht wur­de, haupt­säch­li­ch Bücher aus gro­ßen, renom­mier­ten Ver­la­gen aus­zu­zeich­nen. Umso grö­ßer dürf­te die Freu­de über die dies­jäh­ri­ge Lon­glist des Deut­schen Buch­prei­ses aus­fal­len, auf der sich gleich meh­re­re Titel aus unab­hän­gi­gen Ver­la­gen fin­den. Grund zur Freu­de haben auch Anke Stel­ling und Kai Wey­and, deren Roma­ne „Boden­tie­fe Fens­ter“ (Ver­bre­cher Ver­lag) und „Applaus für Bro­ni­kow­ski“ (Wall­stein Ver­lag) für die Lon­glist sowie für die HOTLIST nomi­niert wur­den. Wei­ter­le­sen

Wenn Leidenschaft zur Werbung wird

Screenshot: https://blogger.randomhouse.de/ am 28.6.2015

Screen­s­hot: https://blogger.randomhouse.de/ am 28.6.2015

Lite­ra­tur­blog­ger sind unab­hän­gig und authen­ti­sch. Des­halb ist ihr Urteil für Leser wich­tig und über­zeu­gend. Es ist also kei­ne Über­ra­schung, dass Ver­la­ge ein Inter­es­se dar­an zei­gen, ihre Bücher auf Lite­ra­tur­blogs rezen­siert zu sehen. Aber wie soll das funk­tio­nie­ren, ohne die Unab­hän­gig­keit der Blog­ger zu gefähr­den?

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Fundstück: Bücherbäume

Das Bewusst­sein um die End­lich­keit der natür­li­chen Res­sour­cen wird immer wich­ti­ger. Das dach­te sich auch der argen­ti­ni­sche Ver­lag Pequeno Edi­tor und ver­öf­fent­lich­te ein Bil­der­buch, das schon den jüngs­ten Lese­rIn­nen das The­ma Nach­hal­tig­keit näher bringt. „Mi Papá Estu­vo en la Sel­va,” (“My Dad went to the Jun­gle”), so der Titel des Kin­der­bu­ches, erin­nert dar­an, dass auch für die Her­stel­lung von Büchern Bäu­me gefällt wer­den müs­sen. Nicht nur inhalt­li­ch befasst sich das Buch mit den Pro­ble­men der Papier­her­stel­lung. Die Lese­rIn­nen kön­nen selbst einen Bei­trag zum Umwelt­schutz leis­ten, denn das Buch lässt sich ein­pflan­zen: in den Sei­ten befin­den sich Samen des Jacaranda-Baumes. Zudem ist das Papier säu­re­frei und mit öko­lo­gi­scher Tin­te bedruckt.

Wenn man nicht gewinnen kann, hat man auch nicht mehr viel zu verlieren.”

Juliane Brückner

Autor Fri­do­lin Schley
© Julia­ne Brück­ner

Vor gut einem Monat haben wir bereits über den Online-Roman „Zwei Mäd­chen im Krieg“ berich­tet. Bei die­sem Pro­jekt rief der Fischer Ver­lag neun Auto­ren und Auto­rin­nen dazu auf, gemein­sam und doch getrennt von­ein­an­der, eine mosa­ik­ar­ti­ge Geschich­te zu erzäh­len, wäh­rend gleich­zei­tig die eige­ne und die Her­an­ge­hens­wei­se der Kol­le­gen kom­men­tiert wer­den durf­te. Damals war gera­de die ers­te von drei Schreib­wo­chen ange­bro­chen, am letz­ten Wochen­en­de wur­de das End­er­geb­nis auf der Leip­zi­ger Buch­mes­se prä­sen­tiert.  Autor Fri­do­lin Schley war einer der ers­ten Auto­ren, die sich dem Erzähl-Experiment in der ers­ten Woche gestellt haben. Wei­ter­le­sen