#rpTEN – Twitter-Eindrücke von der re:publica

Das Logo der re:publica
Das Logo der re:publica. Foto: re:publica/Jan Zappner CC BY 2.0

Diese Woche war re:publica-Woche. Vom 2. bis 4. Mai 2016 fand zum zehnten Mal die größte Konferenz zu den Themen Internet und digitale Gesellschaft in Europa unter dem Motto „TEN is NET“ in der STATION Berlin statt. Die Veranstalter resümieren auf der Konferenz-Seite: „Es war mal wieder grandios“ und liefern dazu die Erfolgs-Fakten: Es kamen mehr als 8.000 TeilnehmerInnen aus 60 Ländern. Über 770 SprecherInnen traten auf 17 Bühnen auf. Insgesamt wurden rund 500 Sessions angeboten. Die re:publica fand wie in den zwei Vorjahren in Kooperation mit der Media Convention Berlin, #MCB16, statt.

Zu den vielfältigen Themen gehörten zum Beispiel Netzpolitik, Hate Speech, die Zukunft von Musik, Immersive Arts, Bildung oder Virtual Reality. Wir haben heute für euch ein paar der unzähligen Twitter-Eindrücke gesammelt. In den nächsten Tagen lest ihr bei uns genaueres zu den inhaltlichen Schwerpunkten der #rpTEN.

Zum Thema VR (#VR) beschäftigen die Twitterwelt ernste Fragen wie diese:

Aber auch weniger ernste Probleme wie dieses:

Kunst war ein weiteres wichtiges Thema der Konferenz. Daber stand unter anderem ihre Verbindung zu Virtual Reality im Fokus wie im Talk von eve massacre „VR und Kunst – Anything goes? Warum es sollte.“ Die interaktive „robotwall“ von Autodesk demonstrierte die Verbindung zwischen Kunst und Technik ganz allgemein.

Das zentrale Thema Hass im Netz (#hatespeech) griff unter anderem Publizistin Carolin Emcke auf:

Und auch die Rede von Journalistin und Netz-Aktivistin Kübra Gümüşay mit dem Appell für mehr Positives, mehr Liebe im Netz machte Eindruck.

Ein emotionales und mutiges Thema bot die Diskussion „Ziemlich schlechte Freunde? Depression und Social Media“, gestaltet von zwei Betroffenen (Uwe Hauck und Kati Krause):

Zu den Highlights der Media Convention Berlin gehörte sicher u.a. die Diskussion von Digitalphilosoph Luciano Floridi mit Edward Snowden per Live-Schaltung. Die Plätze waren entsprechend begehrt:

Natürlich wurde auch dem aktuellen Hype um das soziale Netzwerk Snapchat auf der #rpTEN und #MCB16 Rechnung getragen (z.B. mit den Talks „Snapchat für Erwachsene“ und „How organisations can use Snapchat“).

Sascha Lobo hielt nach seiner re:publica-Pause in 2015 dieses Jahr wieder einen Vortrag – der klangvolle Titel: „The Age of Trotzdem“.

Journalismus-Professor Lutz Frühbrodt machte derweil auf der #MCB16 auf die Gefahren aufmerksam, die für ihn das Content-Marketing mit sich bringt:

Und zum Schluss noch ein wenig Off-Topic…

… und ein Hinweis auf die nächste Ausagbe der re:publica, die, bevor es 2017 in Berlin weitergeht, schon im kommenden Oktober als #rpDUB eine ‚Klassenfahrt‘ nach Dublin wagt:

Von Linda Englisch

 

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