Kein Weihnachten ohne Bücher! Teil 4

Wer einen Adventskranz besitzt, darf ab heute alle vier Kerzen anzünden. Bild: CCO pixabay

Morgen ist es endlich so weit: Heiligabend steht vor der Tür. In vielen Haushalten steht am 24. Dezember vormittags aber noch einiges an. Denn das Essen für die Weihnachtsfeiertage will vorbereitet, letzte Geschenke eingepackt und die Wohnung aufgeräumt und geputzt werden. Wer bis dahin, an den Feiertagen, oder zwischen den Jahren einen Moment der Ruhe findet, kann sich hier unsere fünf letzten Buchempfehlungen für die kalte Jahreszeit anschauen:

 

Lektüreempfehlung von Malin Zinke: „Gott bewahre“ . Bild: Malin Zinke

„Im Himmel ist die Hölle los. In John Nivens Gott bewahre kommt Gott nach einem einwöchigen Angelurlaub heim. In dieser Zeit sind auf der Erde allerdings einige Jahrhunderte vergangen. Während dort Krisen, Kriege und der Kapitalismus ausgebrochen sind, hat sich sein Sohn, der sich in Gottes Abwesenheit um die Erde kümmern sollte, mit Jimi Hendrix angefreundet und lieber stoned neue Gitarrenriffs geübt. Nach einem Besuch in der Hölle, wo Vater und Sohn auf die schlimmsten Verbrecher der neuesten Geschichte treffen, ist klar: Jesus muss wieder zurück zur Erde, um dort Gottes einziges Gebot zu verbreiten: SEID LIEB! Passend zu Weihnachten eine satirische und höchst moderne Jesus-Geschichte.“ (Heyne Verlag 2012, 400 Seiten, 9,99 Euro)

 

 

Lektüreempfehlung von Daniel Kost: „Elantris“. Bild: Daniel Kost

„Eine meiner grundsätzlichen Empfehlungen ist Elantris von Brandon Sanderson. In seinem ausgezeichneten Fantasy-Debütroman kann man beobachten, wie Figuren gegen die widrigsten Umstände ankämpfen. Etwa eine siechende Krankheit, die schlimmer als der Tod sein dürfte, oder eine Existenz in einem Knebelvertrag auf Lebenszeit. Es sind Geschichten über Hoffnung, Selbstfindung, Überzeugung und Durchhaltevermögen. Alles Qualitäten, die man durchaus gebrauchen kann, wenn man sich über Weihnachten mit der nicht so sympathischen Seite der Familie abgeben darf. Außerdem: Die neueste Auflage kommt mit einer Bonusgeschichte, Hoffnung für Elantris, oben drauf.“ (Piper 2018, 928 Seiten, 18,00 Euro)

 

 

Lektüreempfehlung von Isabel Grabow: „Das Café am Rande der Welt“. Bild: Isabel Grabow

„Der überarbeitete und gestresste Manager John entdeckt auf einer Reise mitten im Nirgendwo das Café am Rande der Welt. Es ist dabei alles andere als ein gewöhnlicher Café-Besuch. Auf der Speisekarte befinden sich drei Fragen, die John zum Nachdenken bringen: „Warum bist du hier? Hast du Angst vor dem Tod? Führst du ein erfülltes Leben?“ Mit Mitarbeiter*innen und Besucher*innen des Cafés spricht John über diese Fragen und reflektiert sein eigenes Leben. Er überdenkt dabei seine Einstellungen zum Leben und zu den Beziehungen, die er führt. Anschauliche Beispiele untermalen die Unterhaltungen, Erfahrungen und Gedanken während der Gespräche. Die Erzählung Das Café am Rande der Welt von John Strelecky regt zum Nachdenken über den Sinn des Lebens an und ist für jede*n etwas, der*die sich gerne mit der Philosophie des Lebens beschäftigt oder einfach neue Anregungen sucht.“ (dtv Ratgeber, 42. Auflage 2018, 128 Seiten, 8,95 Euro)

 

Lektüreempfehlung von Julia Hübel: „Die Elfen“. Bild: Julia Hübel

„Bernhard Hennens Die Elfen ist genau der richtige Stoff für diejenigen unter euch, die während der kalten Jahreszeit vollends in eine fabelhafte Fantasywelt eintauchen wollen. Der Mensch Mandred Torgridson findet eines Tages, nachdem er von einem Dämon geflohen war, einen Weg nach Albenmark, der Heimat der Elfen. Die Elfenkönigin Emerelle bietet dem Fremden zur Errettung seines Dorfes ihre Hilfe an – jedoch zu einem hohen Preis. Fans von Mittelerde und Co. werden den Roman (und seine Nachfolger) wahrscheinlich schon kennen, aber auch Fantasy-Grünschnäbeln sei dieser Brocken wärmstens empfohlen.“ (Wilhelm Heyne Verlag, 910 Seiten, 14 Euro)

 

 

Lektüreempfehlung von Tim Rotthaus: „Dune“. Bild: Tim Rotthaus

„Habt ihr schon mal darüber nachgedacht, Weihnachten im warmen Süden oder an einem tropischen Strand zu feiern, euch fehlt jedoch das nötige Kleingeld für die Reise? Ich habe eine preiswerte Alternative. Wenn es nicht für eine Reise an einen warmen Ort reicht, dann wenigstens für ein Buch, das an einem warmen Ort spielt. Frank Herberts Dune entführt euch auf den Wüstenplanet Arrakis. Dort kämpfen zwei noble Häuser um die Kontrolle über die mysteriöse Substanz Melange, die lebensverlängernde Eigenschaften hat sowie interstellares Reisen ermöglicht. Aus diesem Kampf entwickelt sich eine Geschichte aus Verrat, Liebe und Macht, die das Schicksal der gesamten Menschheit verändern wird. Ich wünsche euch viel Spaß mit dem SciFi-Meisterwerk und fröhliche Weihnachten.“ (Heyne Verlag 2001, 880 Seiten, 9,99 Euro)

 

 

Das Team von Digitur wünscht allen Leser*innen einen schönen vierten Advent, ein wunderbares Weihnachtsfest im Kreise der Liebsten sowie Momente der Besinnung und des Wohlergehens. Wir verabschieden uns in die Pause und melden uns in zwei Wochen mit neuen Fundstücken und Beiträgen zurück!

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