Social Media-Plattformen für Self-Publisher

Wie finden Selfpublisher die richtige Social Media-Plattform?, Bild: Pixabay CCo

Bei den ganzen sozialen Netzwerken und Plattformen, die es heutzutage gibt, sieht man im Social Media-Dschungel manchmal den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. An den „Big Three“ Facebook, Twitter und YouTube führt sicher kein Weg vorbei. Doch welche Plattform eignet sich wirklich für die eigenen Zwecke und muss man als Self-Publisher tatsächlich auf allen bekannten Plattformen aktiv sein? Weiterlesen „Social Media-Plattformen für Self-Publisher“

Fundstück: Literatur aus dem Automaten

Die Wartezeit an den bretonischen Bahnhöfen vergeht bald wie im Flug. Foto: RondellMelling  pixabay CC0

In der Bretagne muss sich bald niemand mehr über einen verspäteten Zug ärgern, denn in vielen Bahnhöfen der Region soll der Literaturautomat „Distributeur d’histoires courtes“ aufgestellt werden. Diese Maschine druckt kostenlos und in sekundenschnelle auf dem Format eines Kassenbons entweder eine Kurzgeschichte oder ein Gedicht für den geneigten Leser aus. Der oder die Wartende hat dabei allerdings nur die Kontrolle über die Länge der Story, die je nach Wahl entweder eine, drei oder fünf Minuten Lesezeit beansprucht – die jeweilige Kurzgeschichte wird durch das Gerät zufällig ausgewählt. Bislang wollen 600 verschiedene literarische Texte von den Literaturinteressierten gelesen werden. Sie stammen von Hobbyschreibern aus der französischsprachigen Autorencommunity Short Édition.

Gerade in den Zeiten der zunehmenden Digitalisierung mit E-books und Smartphones scheint diese Maschine, die den LeserInnen einen physischen Papierzettel in die Hand gibt, erfolgversprechend zu sein. Denn der „Lesomat“, wie die SZ die Maschine betitelte, wird in Grenoble bereits jetzt überall dort getestet, wo sich die Menschen auf eine längere Wartezeit einstellen müssen – etwa im Bürgeramt, in der Touristeninformation oder in der Bibliothek. Und dort lässt sich der Erfolg mit über 10.000 ausgedruckten Literatur-Bons pro Monat sogar in Zahlen messen.

Snapchat meets Literatur

Smartphone mit Apps - Snapchat und andere.
Die App Snapchat ist vor allem bei jungen NutzerInnen sehr beliebt. Bild: Pixabay CC0

Die erfolgreiche Instant-Messaging-App Snapchat ist in aller Munde. Zuletzt machte sie durch ihren Börsengang von sich reden. Die App gibt es bereits seit September 2011, weltweit nutzen sie über 150 Millionen  Menschen täglich aktiv. Snapchat ist besonders bei jungen NutzerInnen sehr beliebt. Wir haben uns gefragt, ob und wie Snapchat und Literatur zusammenpassen und stellen euch hier drei interessante Beispiele für diese Verbindung vor. Weiterlesen „Snapchat meets Literatur“

Fundstück: Erstes Indie Lese-Festival bei Amazon

Bei dem Indie Lese-Festival feiert Amazon das verlagsfreie Publizieren
Bei dem Indie Lese-Festival feiert Amazon das verlagsfreie Publizieren. Bild: Amazon.de

Bei Amazon findet man Bücher aller Art. In diesem Monat feiert der Versandhändler mit dem ersten Indie Lese-Festival Deutschlands etwas ganz Besonderes: das verlagsunabhängige Publizieren. Jede Woche stellen Indie-Autoren ihre Favoriten bei eBooks, Taschenbüchern und Hörbüchern vor. So haben die Autoren die Möglichkeit mehr Leser für ihre Bücher zu begeistern. Das schöne für die Leser: die Bücher gibt es bis zu 70 % günstiger. Bis zum 28. Februar werden jeden Mittwoch ab 12 Uhr neue Angebote und Bücher vorgestellt. In den sozialen Netzwerken können Autoren unter dem Hashtag #indielesefestival die Aktion unterstützen.

Fundstück: Kostenlos lesen mit mediaspot

Kostenlos lesen im Café
Beim gemütlichen Frühstück im Café auf dem Handy das Lieblingsmagazin „durchblättern“. Foto: Pexels

Vor Kurzem berichtete Digitur bereits über das Free Reading Zone Modell in Kroatien. Eine ganz ähnliche Idee wird nun auch in Berlin umgesetzt. Allerdings werden den Lesern hier nicht in erster Linie Bücher, sondern vor allem Magazine kostenlos angeboten. Dabei sind unter anderem der Stern und die Neon. Die digitalen Inhalte können über die mediaspot-App an teilnehmenden Orten völlig kostenfrei gelesen werden. Aktuell zählen dazu vor allem Reisebusse und Cafés, aber auch Freibäder und Autohäuser bieten sich als Free Reading Zone an. Wir hoffen, dass sich dieses Modell noch weiter verbreitet und bald deutschlandweit verfügbar ist!

Augen auf beim E-Book-Kauf

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Nicht bei allen E-Books erhält der Leser, was er erwartet. CC0 Joujou / pixelio.de

Das stetig wachsende Angebot an E-Books von Selfpublishern hat auf der einen Seite den Vorteil, dass auch Fans von Nischenthemen ihr Lieblingsbuch finden können. Auf der anderen Seite aber haben viele selbstverlegende Autoren nicht das nötige Know-How, ein professionelles E-Book zu schreiben und zu gestalten. Kleine Rechtschreibfehler können zwar jedem noch so guten Autor mal passieren, dass einer davon auch dem Korrektor oder Lektor entgeht ist allerdings selten. Viele Selfpublisher veröffentlichen ihre Werke ohne Korrektorat und Lektorat. Das Ergebnis ist nicht selten ein unleserliches Buch, dem es an Struktur, Korrektheit und Formatierung mangelt.

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Kroatien als erste Free Reading Zone der Welt und wieso das Vorhaben scheiterte

Für die Welt der digitalen Bücher: das Logo der App Croatia reads
Die Menschen mehr zum Lesen bewegen: Das will die App „Croatia Reads“ in den Free Reading Zones erreichen. Foto: facebook.com/croatiareads (offline)

Matija studiert Germanistik im sechsten Semester an der Universität Zagreb. Wie alle Studenten seines Fachs muss er nicht nur zahlreiche Fachbücher lesen, sondern auch viele Romane, Dramen und Gedichte. In Kroatien kann das zu einem Problem werden, denn die Unibibliotheken sind nicht so gut ausgestattet, die Löhne für Studentenjobs niedrig und die Bücher im Buchhandel somit teuer. Vor allem ist auch das Angebot an fremdsprachiger Literatur auf dem Markt eher klein. Ein Lichtblick am Horizont war für Matija der 6. Dezember 2016: Kroatien wurde zur ersten Free Reading Zone (FREZ) der Welt! Weiterlesen „Kroatien als erste Free Reading Zone der Welt und wieso das Vorhaben scheiterte“

Fundstück: How to – Self-Publishing

Self-Publishing wird für viele Autoren immer interessanter, denn ein Buch an den Verlag zu bringen ist oft nicht einfach. Selbst internationale Bestseller wie die Harry Potter Reihe wurden von mehr als nur einem Verlag abgelehnt. Wer also ein Manuskript in der Schublade hat und nicht länger warten möchte, bis der passende Verlag anbeißt, der wird sich sicher schon mit dem Gedanken des Selbstverlags beschäftigt haben. Ziemlich schnell erkennt man dabei jedoch, dass das nicht so einfach ist, wie zunächst gedacht. Tipps vom Profi können da hilfreich sein. Laura Newman ist selbst Self-Publisherin und zählt laut eigenen Angaben zu den wenigen Autoren, die davon leben können. In ihrer Video-Reihe gibt sie ihr Wissen an Einsteiger und Interessierte weiter. Aktuell gibt es elf Folgen, in denen sie alles von verschiedenen Anbietern bis zum Coverdesign erklärt.

Fundstück: Altes Format in neuem Glanz – Lena Dunhams Lenny Letter

Bildschirmfoto 2016-12-18, Feministischer Newsletter: http://www.lennyletter.com
Dear Lennys… Auszug aus dem 64. Lenny Letter. Inhalt: www.lennyletter.com

Lena Dunham – bekannt als Drehbuchautorin, Produzentin, Regisseurin und Hauptdarstellerin der HBO-Serie Girls – verhilft mit ihrem Lenny Letter dem verstaubten Newsletter-Format zu neuem Glanz. Vor über einem Jahr feierte das feministische Magazin unter anderem mit einem Interview mit Hillary Clinton sein Debüt und flattert seitdem zweimal wöchentlich kostenlos ins Email-Postfach der AbonnentInnen. Geboten wird eine bunte Mischung aus Politik, Mode, Literatur und gesellschaftskritischen Themen, in deren Zentrum Frauen aus unterschiedlichen Bereichen und mit verschiedenen Hintergründen zu Wort kommen. Unkonventionell und erfrischend machen das digitale Newsletter-Magazin neben den Beiträgen unterschiedlichster Formate (vom Interview über das Essay bis zur Kurzgeschichte oder dem Gedicht) und interessanten Gastautorinnen wie Michelle Obama oder Julianne Moore auch die individuellen Illustrationen verschiedener Künstlerinnen zu jedem Artikel. Mit über 500.000 AbonnentInnen ist der Lenny Letter zwar kein Geheimtipp mehr, aber vor allem in Deutschland noch nicht der breiten Masse bekannt. Reinschauen lohnt sich, denn neben Themen-Tagen wie dem Music Monday oder dem Lit Thursday gehört zum Portfolio des Projekts mittlerweile auch ein Podcast; Gerüchte über eine Kurzfilm-Serie machen die Runde. Und wer Lena Dunhams und Jenni Konners Arbeit kennt, den wird nicht wundern, dass im Lenny Letter kein Blatt vor den Mund genommen und auch unbequeme Themen in den Fokus gerückt werden. Abonnieren könnt ihr hier.

E-Books verschenken?

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Ein E-Book lässt sich schwer verpacken, Foto: Pixabay

Bücher gehören nach wie vor zu den beliebtesten Geschenken unter dem Weihnachtsbaum. Laut einer Umfrage belegen sie den ersten Platz, wenn es um die Weihnachtseinkäufe 2016 geht. Demnach überlegen 38 % der Deutschen in diesem Jahr ein Buch zu verschenken. Damit sind sie sogar beliebter als Spielwaren. Eine Angabe dazu, welchen Anteil E-Books in dieser Untersuchung einnehmen, gibt es nicht. Es lässt sich jedoch vermuten, dass dieser nicht sonderlich groß ist, denn so praktisch E-Books auch sein mögen, sie zu verschenken gestaltet sich bisher eher schwierig. Doch woran liegt das eigentlich? Weiterlesen „E-Books verschenken?“