Im Interview mit „Byte the Book“ Gründerin Justine Solomons

Schriftsteller, Verlage und Leser zusammenführen – Das ist der Grundgedanke hinter „Byte the Book„. 2011 gründete die Britin Justine Solomons das Netzwerk, das im digitalen Zeitalter weltweit zwischen verschiedenen Akteuren der Verlagsbranche vermitteln soll. Im Interview auf der „Electric Book Fair 2016“ berichtet Sie über die Unterschiede zwischen dem britischen und dem deutschen E-Book-Markt und der zentralen Rolle von Vernetzung außerhalb von Social Media in Zeiten der Digitalisierung.

Ein Beitrag von Aileen Singhof und Johanna Böhnke

Fundstück: Vom Selfpublisher-Roman zur Fernsehserie?

kernstaub
Kernstaub könnte bald von diesen drei Leuten als Fernsehserie umgesetzt werden: Paul Thiem (Kameramann), Marie Grasshoff (Autorin), Claudia Seibl (Regisseurin). Collage: Johanna Böhnke

„Kernstaub“ – so heißt der erste Roman der jungen Autorin Marie Grasshoff. Daraus soll bald die Serie „Universe of Gods“ werden. Der über 800 Seiten lange Science-Fiction-Roman erschien zunächst im Dezember 2013 im Selbstverlag als kostenloses E-Book. Seitdem hat sich einiges getan: Zunächst wurde das Buch im Mai 2016 im Drachenmond Verlag neu herausgegeben. Nun steht die Verfilmung als Serie, die die Autorin gemeinsam mit den Filmemachern Claudia Seibl und Paul Thiem umsetzen möchte, in den Startlöchern. Auf Startnext hat das Projekt mit 20.000 Euro gerade die Verwicklichungsschwelle geknackt. Mit diesem Geld kann zunächst ein professioneller Trailer gedreht werden, durch den die Macher sich dann die Kooperation mit einem Fernsehsender erhoffen. Wer das Projekt weiter verfolgen oder unterstützen möchte, findet auf der Startnext-Seite alle wichtigen Infos.

Sind Metadaten poetisch? – Marion Schwehr im Interview

Marion Schwehr
Marion Schwehr, Foto: Viola Schütz

Neue Dinge ausprobieren, Experimente machen, Innovation fördern – hier ist Marion Schwehr ganz in ihrem Element. Dabei ist es ihr besonders wichtig, verschiedene Disziplinen zu bedienen und auf diese Weise über den eigenen Horizont hinaus zu blicken:

Die Fähigkeit Verbindungen herzustellen, anzuknüpfen und assoziativ zu denken, wird für die Zukunft von Unternehmen wie für uns als Gesellschaft die entscheidende Fähigkeit sein.” (Marion Schwehr)

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Electric Book Fair Diskussion: Was kommt nach dem E-Book?

Dikussion: Was kommt nach dem E-Book
Ein Teil der Diskussionsrunde auf der Electric Book Fair, die sich mit der Zukunft des E-Books auseinandersetzt. CC-BY-NC-SA 4.0 Johanna Böhnke

„Was kommt nach dem E-Book?“ − Diese Frage ist so umfassend, dass es schwierig ist, überhaupt festzulegen, worauf sie abzielt. Dennoch ist es für die Buchbranche eine wichtige Frage, die auf der Electric Book Fair 2016 im ebenso betitelten Workshop von Jakob Jochmann für großen Diskussionsbedarf sorgte. Große und kleine Verleger, Blogger, Autoren und Softwareanbieter sind gleichermaßen mit der Problematik konfrontiert – und haben teils interessante Ideen für neue Geschäftsmodelle. Weiterlesen „Electric Book Fair Diskussion: Was kommt nach dem E-Book?“

Eindrücke der Electric Book Fair 2016

Mit ihrem Festivalcharakter ist die Electric Book Fair 2016 eine Besonderheit unter den zahlreichen Veranstaltungen rund um die Branche der digitalen Bücher. „Wir wollten das E-Book feiern“, erklärt Nikola Richter, eine der Kuratorinnen des zweitägigen Events. Wie das gelungen ist und welche Themen rund um das elektronische Buch momentan besonders heiß diskutiert werden, verraten uns Nikola Richter und ihre Kollegin Andrea Nienhaus im Interview. Wir waren am 25. und 26. Juni auf der Electric Book Fair in Berlin und  haben unsere Eindrücke mit der Kamera festgehalten:

 Ein Beitrag von Aileen Singhof und Johanna Böhnke

Wenn der Algorithmus zum Lektor wird

Screenshot von inkitt.com

Woran erkennt man einen Bestseller? Eine Frage, die sich jeder Lektor stellen muss, wenn er die unzähligen eingesandten Manuskripte durchblättert. Dabei werden oft Werke mit Potential übersehen. Selbst weltweite Erfolge wie die „Harry Potter“-Reihe oder Stephen King’s Debütroman „Carrie“ wurden von mehr als nur einem Verlag abgelehnt.

Letztendlich wollen Verlage die Bücher veröffentlichen, die bei den Lesern gut ankommen. Doch das Urteilsvermögen einzelner Personen kann hier zuweilen danebenliegen. Sollten es dann nicht eigentlich die Leser selbst sein, die entscheiden, ob ein Buch veröffentlicht wird oder nicht? Diese Frage hat sich das Berliner Start Up Inkitt gestellt und daraufhin ein Modell entwickelt, bei dem Bücher per Datenanalyse veröffentlicht werden. Weiterlesen „Wenn der Algorithmus zum Lektor wird“

Schreiben und Lesen auf Wattpad: 7 Fragen an den Autor Xinon Sero

Die Wattpad-Benutzeroberfläche, Bild: CC BY-SA 4.0 Johanna Böhnke
Die Wattpad-Benutzeroberfläche, Bild: CC BY-SA 4.0 Johanna Böhnke

Das digitale Zeitalter gibt Lesebegeisterten kostenlos Zugang zu einer Vielzahl an Geschichten. Gleichzeitig haben auch Autoren immer mehr Möglichkeiten, ihre Werke an ein Publikum zu bringen. Die Plattform Wattpad verbindet genau diese Aspekte. Autoren können hier Kurzgeschichten, Fan Fictions und sogar ganze Bücher in Kapitelabschnitten online stellen und sie damit Millionen von Lesern weltweit kostenlos anbieten. Mit mehr als 40 Millionen Nutzern ist Wattpad das größte Netzwerk dieser Art. Längst sind auch Verlage auf die Plattform aufmerksam geworden und suchen hier nach Talenten. Denn was auf Wattpad gut ankommt, kann auch in Buchform zum Erfolg werden. Das beste Beispiel dafür ist die amerikanische Autorin Anna Todd, die mit ihrer Fan-Fiction-Reihe „After“ zur Band One Direction seit Monaten nicht mehr von den Bestseller-Tischen der Buchhandlungen wegzudenken ist.

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Fundstück: Unser Leben. digital

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CC BY-SA 4.0 Ludda Lorentz

Im Jahr 2016 spielt sich unser Leben immer häufiger nicht nur in der „realen“ Welt, sondern vielfach auch digital ab. Dabei entstehen spannende Geschichten und genau davon berichten Thomas und Annette vom Blog „Unser Leben. digital„. Dabei erzählen sie allerdings nicht nur aus ihrem eigenen Leben, sondern sind immer wieder auch auf der Suche nach interessanten Interviewpartnern, die von ihren Erfahrungen mit der Digitalisierung berichten. Ziel des Projektes ist es, die positiven Seiten der Digitalisierung hervorzuheben, da die hier in Deutschland oft unter den Teppich gekehrt und stattdessen vielmehr die negativen Aspekte betont werden.

Von Tilman Rammstedt gibt es #morgenmehr

Morgen mehr. Das ist nicht nur der Titel von Tilman Rammstedts neuem Roman. Es bringt auch auf den Punkt, was die gespannte Leserschaft erwarten kann. Denn Morgen mehr erscheint nicht einfach so in den Buchhandlungen. Im November wurde das Hanser-Projekt auf der Crowdfunding-Plattform Startnext angekündigt. Diesen Montag ging es los. Tillmann Rammstedt veröffentlicht von nun an jeden Tag zwei Seiten seines neuen Romans online. Abonnenten können den Schreibprozess des Autors dabei von Anfang an mitverfolgen.

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© Carl Hanser Verlag

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